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Zürcher Hochschule der Künste: “Urban Interventions”


Marc Hunziker und Lukas Züblin: “Untitled 1″. “Wir widmen uns dem Thema Demonstration als urbane Intervention. Unser Ziel ist es, die typischen Merkmale einer Demonstration zu pointieren und teils gehackt wiederzugeben als Performance-Demonstration im öffentlichen Raum, die sich als eine Art „Anti-Demonstration“ beschreiben lässt. Was geschieht, wenn eine Demonstration die bekannten Merkmale und Erwartungen unterläuft und man sie nicht mehr klar als Demo erkennt?”


Lara Künzler, Alexandra Münger & Giacomo Pedemonte: “Glittering”. “Historischen Kunstwerken im öffentlichen Raum wird kaum noch Beachtung geschenkt, sie gehören längst zum Inventar. Wir wollen diese in neuem Glanz erstrahlen lassen. Der Fokus der Arbeit liegt auf Statuen in der Stadt Zürich. Im ohnehin tristen Umfeld der Stadt gehen die farblosen Figuren regelrecht unter. Mit farbigem Glimmer wollen wir dem Abhilfe verschaffen. Durch einen ganzflächigen Auftrag entsteht ein Gewand, welches die Statuen in einen zeitgenössischen Kontext setzt. Was ursprünglich als Kunstwerk erschaffen wurde, soll wieder als solches inszeniert und deklariert werden.”


Christof Borner und Rahel von Arx: “Mind the map”. “Karten bilden geographische Räume ab – unter definierten Voraussetzungen und durch extreme Abstraktion. Fast alles Konkrete wird systematisch ausgeblendet, was bleibt ist ein Grundgerüst, beispielsweise aus Kubaturen und Verkehrswegen. Dieses Skelett wird je nach Zielgruppe gezielt modifiziert. Ein Stadtplan für Touristen etwa wird ergänzt durch Informationen, die aus einer Stadt eine Touristenstadt machen. In dieses System “Stadtplan” wollen wir uns einschleusen. Wir erweitern den offiziellen Stadtplan von “Zürich Tourismus” d.h. wir fügen der Karte weitere “Sehenswürdigkeiten” hinzu. Wir verweisen allerdings nicht auf touristische Hotspots, sondern auf alltägliche Erlebnisse, auf ganz Privates. Die manipulierten Faltpläne legen wir zurück in die Selbstbedienungsbox im Hauptbahnhof in Zürich.”

Auch an der Zürcher Hochschule der Künste gibt es nun ein „Urban Interventions“-Unterrichtsmodul – unter der Leitung von Johannes M. Hedinger und Imanuel Schipper. Im Rahmen eines einwöchigen transdisziplinären Kurses entwickelten die Studierenden in Kleingruppen eigene Projekte im Stadtraum von Zürich.

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