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Watchlist: Marlene Hausegger


“Igloo”, 2014: “FĂĽnfundvierzig AuĂźenkästen von Klimageräten der unterschiedlichsten Bauart zu einem mannshohen Iglu zusammengebaut, ergeben eine Skulptur, die auf diese architektonische Auffälligkeit im Belgrader Stadtbild reagiert. Die einzelnen KĂĽhlkästen stehen als Mittler zwischen AuĂźen- und Innenraum. Die Arbeit zieht Parallelen zwischen individuellem Bedarf an temperierter Luft, und kollektiver Verantwortung fĂĽr saubere Luft; zwischen dem sorglos vorgenommenen Zubau im Eigeninteresse und dem MaĂź an Sensibilität fĂĽr den gemeinsamen Stadtraum und das Stadtbild, das sich durch die massenhaften Fassadenanbauten ergibt; zwischen erhöhtem Energieverbrauch und Klimakollaps.”


“Smuggling over Madrisa”, 2014: “In March 2014 I smuggled three artworks on a historic smuggling-path (Gargellen/Schlappinerjoch) over the mountains to switzerland to avoid the customs at the swiss border.”


“o.T.”, 2013


“Balcony”, 2012


“Dessine moi un arbre”, 2007

Wir hatten uns kurz in DĂĽsseldorf getroffen, ich wollte darauf sofort ein Posting bei rebel:art machen… NatĂĽrlich dann wieder vergessen, dann im ĂĽblichen Jubeltrubel untergegangen… Aber jetzt, endlich, herzlich willkommen bei REBEL:ART: I ♥ Marlene Hausegger. “Wenn an einer Kreuzung Zebrastreifen mit Kreide zu einem Riesenzebra umgezeichnet werden, ein ĂĽberdimensionales Spiegelei spontan im New Yorker Centralpark landet oder vorbeifahrende Autos mit ihren Scheinwerfern einen Fahrradreflektoren-Blitz auf dem Dach des Wiener Fluc einschlagen lassen, dann könnte Marlene Hausegger dahinter stehen. (…) Schnell und scheinbar leichtfĂĽĂźig entwickelt Hausegger ihre temporären Projekte, die oft nur fĂĽr ein Foto oder kurzes Video entstehen, oder gar nur fĂĽr einen Augenblick oder aus einer bestimmten Perspektive wahrnehmbar sind. Sie verknĂĽpft vor Ort Vorgefundenes mit assoziativen Bildern, die den Ort neu kontextualisieren bzw. den Sinn des Ortes verschieben. Es sind räumliche Interventionen, die oft auch kunsthistorische BezĂĽge aufbauen. Dabei entsteht durch ihre – auch humorvolle – konzeptuelle Vorgangsweise ein Bruch, der sowohl den Ort neu kontextualisiert als auch kunsthistorische Manifeste hinterfragt. Und dies geschieht mit groĂźer Sensibilität in beide Richtungen (Diskurs und Ort). Marlene Hauseggers Interventionen wirken wie lapidare Handlungen an spontan Vorgefundenem, sind vielmehr räumliche Eingriffe, die auf einer präzisen Analyse der referenzierten Kunst- oder Architekturikonen beruhen. Die KĂĽnstlerin verwendet dabei einfache, temporäre Mittel, die genau jene Spontanität vermitteln, die die Kraft ihrer Projekte ausmachen.” (*)

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