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Versteckte Möbel: Guerilla Furnishing

Yes, Verteilerkästen zu Sofas: Diplomarbeit von Nils Volkmann (Rugwind). “Es ist nicht akzeptabel, das öffentlicher Raum von den Bewohnern und Benutzern der Stadt kaum angepasst werden darf. Und das gute Plätze meist kommerziell besetzt sind, man also häufig für den Aufenthalt im öffentlichen Raum in die Konsumpflicht genommen wird. Es ist schade, wenn schöne Plätze in Städten, nur denen zur Verfügung stehen, die sich auch den Besuch eines Cafés leisten können. Darüber hinaus sind viele vorhandene öffentliche Angebote wie Stadtbänke nicht optimal positioniert oder gestaltet, sind soziofugal angeordnet und behindern die Möglichkeit zu kommunizieren und sich als Treffpunkte zu etablieren. Wie würde eine Stadt aussehen, gäbe es für die Benutzer einen größeren Handlungsspielraum? – Könnten die Bewohner einen Teil des öffentlichen Raums nach ihren Bedürfnissen gestalten. Wenn ein Teil des Lebens auf die Straße verlagert wird, an öffentliche Plätze, wird nicht nur die Stadt wesentlich lebendiger wirken, es werden sich auch mehr Möglichkeiten für Begegnungen und Aufbau von Sozial Kapital bieten. Eine nicht zu unterschätzende Größe für eine Kommune, denn hier etabliert sich gesellschaftliches Engagement, also Arbeit die von vielen Kommunen gar nicht getragen werden kann oder nur unter hohen Kostenaufwand. Doch unabhängig von wirtschaftlichen Argumenten, ist der Sinn der durch gesellschaftliche und ehrenamtliche Aufgaben erfahren wird, wichtig für das Wohlbefinden und den Zusammenhalt der Stadtbewohner. Das Erfahren von gesellschaftlicher Verantwortung wird eine höhere Sensibilität gegenüber Problemen im lokalen Bereich mit sich bringen. Ein klares Ja für Nachbarschafts-Interventionen, für selbst geschaffene Treffpunkte. Nachdem der urbane Raum durch Kunst (Streetart) und selbstbestimmter Stadtbegrünung (Guerilla Gardening) erobert wird, ist es Zeit sich die Stadt auch durch individuelle Stadtmöblierung anzueignen. Noch existiert das Label ‚Guerilla Furnishing‘ nicht, und doch gibt es einige Beispiele, die das Thema bereits bespielen.” Via: Mail, danke!

Comments

3 Comments so far. Leave a comment below.
  1. Kasten,

    Mann, wo bekomm ich so einen Kasten her?

  2. @ ‘Kasten’
    Mal sehen, diesen Sommer planen wir noch weitere Kästen aufzustellen und DoItYourself Anleitungen vorzubereiten. Damit sich jede Hausgemeinschaft ihren eigenen Verteilerkasten schlachten und befüllen kann. Um auf dem frischesten Stand zu bleiben.: “info ät rugwind punkt de”

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