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Urban Hacking School #1: Strasbourg


Stadtguerilla-Diplom: Tony Weingartner (r.) und Alain Bieber (l.) mit den stolzen Absolventen der ersten Urban Hacking School


Florian Isenmann baute mit Metallabsperrungen eines Gehwegs eine Leiter


Elise Paix fragte Kinder in dem Stadtviertel nach ihrem Vornamen und benannte Straßen nach ihnen


Sandra Falquet & Anne-Sophie Blancato “reparierten” mit bunter Knetmasse Risse in Wänden und Straßen


Emilie Albert entwickelte das Konzept der “Copietonnage”, übersetzt “Co-Walking” (inspiriert von dem Prinzip der “Covoiturage”, dem Car sharing). Sie sprach dazu Passanten auf der Straße an und fragte, ob sie sie ein Stück auf ihrem Weg begleiten könne. Um das Konzept weiter zu verbreiten, verteilte sie außerdem Anstecker mit einem “Copietonnage”-Logo. / “En partant du principe de covoiturage comme un moyen de se rencontrer, j’ai réadapté ce concept à la rue et au quartier en proposant aux marcheurs de faire un petit bout de route avec eux. Les initiés, porteurs désormais du “badge COPIETONNAGE”, sont alors invités à proposer à leur tour cette pratique à un autre marcheur.”


Emilie Leroy & Raissa Monteiro fotografierten Anwohner des Stadtviertels, dekorierten mit den Augen u.a. Stadtmöbel und gaben dem Viertel ein Gesicht


Guillaume Richaud fertigte einen QR-Code aus Keramiksteinchen. Der Code verbindet mit folgendem Link, der den Herstellungsprozess illustriert – und ein zweiter QR-Code der mit Abdeckband auf einer Mosaikmauer entstand – und zu dem Wort “Mur” (dt. Mauer) führt.


Baptiste Martin & Mathias Cohendet konstruierten aus Gras einen Steinpfosten


Stephane Ruch baute sich aus Pflastersteinen eine Bank

Im Rahmen des Festivals Perffusion 2011 in Strasbourg (19-25.9.11) habe ich zusammen mit dem Künstler Tony Weingartner zum ersten Mal eine Urban Hacking School organisiert. Eine Woche lang gab es jeden Abend Theorie- und Praxisvorträge (mit Vladimir Turner, Paul Souviron, Sean Hart, Mathieu Tremblin, David Renault und Christophe Greilsammer) und einen stadtsoziologisch-künstlerischen Spaziergang mit David Hurstel. Rund 11 Teilnehmer haben am Ende der Woche dann ein Projekt realisiert. Und ich muss sagen, wir waren über die Qualität der “Abschlussarbeiten” wirklich erstaunt – denn es gab für die Realisierung nur einen Tag Zeit und außerdem hatten die meisten Teilnehmer keinerlei theoretische oder praktische Erfahrung mit Kunst im öffentlichen Raum. Danke an alle Beteiligten, es war eine wunderbare Woche, und natürlich vor allem: Glückwunsch zum Diplom!

Comments

2 Comments so far. Leave a comment below.
  1. gnahr,

    gott, dank des ersten fotos versteh ich jetzt auch, was es mit justin bieber am seitenanfang auf sich hat…

    ich finde ja, ihr/ du mit wechselnden unterstützern solltet eure urban hacking school mobil oder als fernlehrgang organisieren und das wissen weiter public machen. wer sich hinteressiert, hat sicher generell gut verwendung dafür :)

  2. Morg,

    und, wann kommt ihr nach Berlin? :)

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