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Tag Zürich

“MacGhillie”-Wischmops reinigen Schweizer Banken

YesMen, Voina, Reverend Billy und Mac Ghillie in Zürich: “Der «coffeebreak of a revolution» (3.-5. febr.), der im rahmen der ausstellung «dada new york II: the revolution to smash global capitalism» im cabaret voltaire stattfand, war sehr produktiv. es fand ein intensiver austausch zwischen lokalen und internationalen kreativen aktivisten statt. neben den geplanten aktionen, reverend billy trieb der UBS den teufel aus und das aufhängen der voina-banner, stieg die ganze bande spontan in die macghillie-anzüge (knowbotiq) und stürmte die lobbys der zwei schweizer grossbanken UBS und CS. “Punkt 15 Uhr am Zürcher Paradeplatz platzten rund 15 als Wischmops verkleidete Aktivisten in die Banken CS und UBS ein und führten eine Oberflächenreinigung durch. Meier pries die Aktion als «neue Reinigungstechnologie an, die auf Ganzkörpereinsatz basiert.» Und: «Ein internationales ExpertInnenteam wollte damit der hartnäckigen Verschmutzung der Schweizer Banken auf den Leib gehen.» Die Sicherheitsleute der UBS und CS seien sichtlich überrumpelt gewesen, so Meier, dessen heiteren, symbolträchtigen Events immer wieder mediale Aufmerksamkeit erregen. «Man versuchte uns zu stoppen, aber das war bei 15 Wischmops schwierig.»” (*). Via: Mail

Ausstellung: “Dada New York II: The Revolution to Smash Global Capitalism”

Dada, kreativer Aktivismus und politische Kunst im Cabaret Voltaire in Zürich: Die Ausstellung “Dada New York II: The Revolution to Smash Global Capitalism” (1. Dezember 2011 bis 19. Februar 2012) mit The Yes Men, Reverend Billy, Voina Group, Conceptual Devices, Otpor, Mac Ghillie und anderen lokalen Akteuren. Aus dem Pressetext: “Als Marcel Duchamp und Francis Picabia 1913 nach New York kamen, waren sie beide begeistert von der Dynamik, die damals in New York herrschte. Picabia sprach davon, dass in New York die Zukunft der Kunst liegt. Beide, Duchamp und Picabia, stellten ihre Art Kunst zu machen in New York radikal um und arbeiteten an der Zukunft der Kunst. Der eigentliche Höhepunkt dieser Bewegung war die „Fontaine“ von Marcel Duchamp, die er unter dem Pseudonym R. Mutt 1917 präsentierte. Die „Fontaine“ wurde 2005 zum bedeutensten Kunstwerk des 20sten Jahrhunderts ernannt. Mit einer heutigen Perspektive, sollte eigentlich klar sein, was diese Zukunft war oder ist. Als wir mit dieser Frage nach New York gingen, kamen wir vor allem mit Künstlern in Kontakt, die sehr politisch agieren und vielleicht mehr Aktivisten als Künstler sind. Wie das Beispiel der „Fontaine“ oder wussten die New Yorker Dadaisten, wie das „System“ gekonnt auszutricksen war, wie man mit Hoax und Falschmeldungen als Trickster und Prankster (Schlingel) die Menschen zum Nachdenken bringen konnte. Sie lancierten in New York sehr elegant und dandyhaft einen Protest, der indirekt und mit Witz und Schalk einen Effekt hatte. Das ist ein Merkmal, das auch die Aktivisten, mit denen wir in New York zu tun hatten, aufwiesen. Daher haben wir uns entschieden, diese „kreativen Aktivisten“ oder „politischen Künstler“ mit dem Projekt „Dada New York II: The Revolution to Smash Global Capitalism“ genauer zu betrachten.
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Klopapier aus Museen: “Papier auf Karton”

“Ab heute abend kann man sich auf dem Klo des Cabaret Voltaire in Zürich den Arsch mit Original-WC-Papier, unter anderem aus dem Centre Pompidou, der Tate Modern oder der Neuen Nationalgalerie Berlin, wischen”, schreibt mir Phlpp. Mehr zur Ausstellung hier: “Auf engem Raum versammelt die Ausstellung “Papier auf Karton” ausgewählte Readymades aus bedeutenden Kunsthäusern. Auf dem Damen- und Herrenklo des Cabaret Voltaire sind rund zehn verschiedene WC-Papierrollen aus der ganzen Welt ausgestellt. Das entwendete WC-Papier wurde vom Gebrauchsgegenstand zur Raubkunst erhoben, um wieder zum Gebrauchsgegenstand zu werden. Die WC-Rollen zwingen der Besucherin und dem Benutzer die Wahl zwischen Substitutionsgütern auf – in einem der letzten Räume, die davon befreit waren. Die Ausstellung “Papier auf Karton” dauert so lange, bis das letzte Fetzchen Klopapier den Weg in die Windungen der Zürcher Kanalisation gefunden hat. Weitere Ausstellungsobjekte können jederzeit an die Adresse des Cabaret Voltaire übersendet werden.” Via: Mail, merci!