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Tag Ukraine

Anna Sin’kova: Spiegeleier auf der Ewigen Flamme

Die ukrainische Künstlerin Anna Sin’kova, 20, wurde festgenommen, weil sie sich auf der “Ewigen Flamme” in Kiew ein Spiegelei gebraten hat – sie muss jetzt mit bis zu 5 Jahren Gefängnis rechnen. Ihr wird vorgeworfen, ein “Grab geschändet” zu haben. Ihr Anwalt konnte dem Sender France 24 ein schriftliches Kommentar aus dem Gefängnis besorgen: “I do not regret my performance for a single second, even after being interrogated for four hours without my lawyer, and despite the pressure I have been subjected to while in jail. The accusations against me are absurd and ridiculous. They say I desecrated a grave, but it’s quite the opposite. The eternal flame is not a grave, it’s a propaganda memorial for a totalitarian communist regime [the former USSR]. It is the biggest desecration of the memory of the victims of a terrible war, many of whom, including my grand-grandfather, were dedicated orthodox Christians.
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Update: Homer

Noch eine neue Arbeit von Homer – aus dieser Serie.

Apl & Fat315: Project Rainbow”

Das Projekt “Rainbow” von Apl & Fat315 in der Ukraine. Via

Nudistische Offensive: Nacktdemo in Hamburg & Berlin

“Berlin / Hamburg, 6. April 2010 – Das Aktionskomitee Nudistische Offensive, die Sektion Sonne und Solidarität, die Sektion Zensurama und die Hamburger Sektion der Hedonistischen Internationale erklären gemeinsam: Wir haben heute vor der ukrainischen Botschaft in Berlin und vor dem ukrainischen Konsulat in Hamburg nackt demonstriert, um unsere Solidarität mit dem ukrainischen Blogger, Zensurgegner und Aktionskünstler Alexandr Volodarsky zu zeigen. Volodarsky wurde am 2. November 2009 für eine ähnliche Aktion verhaftet, weil er mit einer weiteren Aktivistin vor dem Parlament in Kiew nackt gegen die zunehmende Zensur des osteuropäischen Landes protestiert hatte. Die Staatsanwaltschaft wirft Volodarsky vor, dass sein politischer Protest den Straftatbestand des in „Gruppen verübten Hooliganismus“ (vergleichbar mit dem deutschen Landfriedensbruch) erfülle. Volodarsky ist somit von vier Jahren Haft bedroht wegen einer friedlichen Protestaktion. In der Haft wurde ihm für längere Zeit der Zugang zu einem Anwalt verweigert. Nach sechs Wochen Untersuchungshaft wird Volodarsky gegen Kaution freigelassen. Am 4. Januar 2010 erkennt ein Gericht an, dass es im Laufe der Ermittlung zu Verstößen und Fehlern gekommen ist. Volodarsky geht im März 2010 vor das Appellationsgericht – und verliert. Der Prozess geht am 7. April weiter. Volodarsky drohen weiterhin bis zu vier Jahre Gefängnis. Henrike Tiedemann vom Unterstützungskomitee der Hedonistischen Internationale: „Wir finden es beschämend, dass Menschen in der Ukraine wegen friedlichen Protestaktionen mit unsäglichen und harten Strafen bedroht werden. In der Ukraine gibt es Bestrebungen zu einer Integration mit der EU – diese sehen wir durch solche Verletzungen rechtsstaatlicher Normen in weiter Ferne. Der Prozess gegen Alexandr Volodarsky ist weder verhältnismäßig noch konform mit der ukrainischen Verfassung.“ Das Unterstützungskomitee fordert die Verantwortlichen in der Ukraine auf, die Anklage wegen Hooliganismus fallen zu lassen, Alexandr Volodarsky einen fairen Prozess zu ermöglichen und ihn stattdessen in das Pantheon der weltweiten Liberalisierung aufzunehmen, die sich die EU doch sonst so gerne auf die Fahnen schreibt. Henrike Tiedemann weiter: „Wir sehen den Prozess gegen Volodarsky als Strategie des ukrainischen Staates Gegner der Zensur einzuschüchtern. Deshalb planen wir weitere Proteste gegen diese Menschenrechtsverletzungen. Friedlicher Protest – ob nackt oder nicht – muss möglich sein.“ Via: Mail