
Mit Schneekanonen auf die Meinungsfreiheit: Tirol Werbung erpresst das Kuenstler-Duo UBERMORGEN wegen Link auf www.tirol.at. Pressemitteilung: Wien, 16. Dezember 2012
Das Künstlerduo UBERMORGEN.COM (UM) bekommt aufgrund der Verkaufswebsite fuer Bio-Hundefleisch “Alanohof” seit Jahren regelmaessig Besuch von der Bundespolizei, der Kripo und anderen “Diensten”. Dokumente unter: http://www.alanohof.com/juristisches.php
Vor einem Jahr haben UM auf freundliche Anfrage der Tirol Werbung GmbH das Tirol Logo von der Alanohof Website entfernt. Nun nutzt die Tirol Werbung die Adventszeit um mit einem neo-juristischen Drohbrief (s. Beilage) und einer sittenwidrigen Unterlassungserklaerung (eine Art Einverstaendniss zur Leibeigenschaft) Tiroler Heimatgefuehl, Gastfreundschaft und Lust auf Skifahren zu erzeugen. Die absurde Forderung: Die Entfernung des Wortes und Links “Tirol” auf der Website www.alanohof.com in der Sektion: “Nicht-Sponsoren und Sites, die wir moegen, die aber uns nicht moegen“.
Die Kunst (UM) reichte den kleinen Finger, das Land Tirol glaubt nun die ganze Hand haben zu koennen. Diese billige Abmahnung ist eine künstlerische Beleidigung und ein gutes Beispiel struktureller Gewalt. UBERMORGEN hat daraufhin einen Brief und eine selbstverfertigte Unterlassungserklaerung an die TW und deren Anwaltskanzlei geschickt (s. Beilagen) mit der Androhung einer Konventionalstrafe von € 23.000,00 (Euro dreiundswanzigtausend) pro Stunde. Auszug aus dem Brief an die Anwaltskanzlei: “Wir verwehren uns ausdrücklich gegen die von Ihnen vorgebrachten Weisung, diese Ihre Meinung durch uns nur im privaten aber nicht auch im öffentlichen Raum vorzubringen. In diesem Sinne verweisen wir auf die beiliegende Unterlassungserklärung und fordern Sie auf, genannte Erklärung unterfertigt bis spätestens 24. Dezember 2012 (einlangend) an unser Büro zu retournieren”. Diese Reaktion ist in der Tradition des “Injuction Generators” von UM, einer seit 2001 laufenden Website zur automatisierten Generierung & dem Versand von Gerichtsurteilen. Die neo-juristische Aktion der Tirol Werbung ist ein einfaeltiger Angriff auf die Freiheit der Kunst, auf die Meinungsfreiheit und auf den gesunden Menschenverstand. Die Art der Drohung, die Absurditaet der Forderung und die totalitaere Gestik a la Americaine (“Casting a Wide Web” und “Overkill”) kratzt und juckt UM wie eine Kolonie fressgieriger Floehe in der Bettwaesche. Normalerweise hat UM kein Interesse an Konflikten mit Provinzakteuren. UM wird seit Jahren von Unternehmen und Staaten (OMV, USA, Bundesrepublik Deutschland, FBI, Republik Oesterreich, NSA, Google, Staatsanwaelte in Deutschland, USA, Schweiz, Oesterreich, Bulgarien & England, BKA Deutschland, Amazon, IBM, etc.) juristisch und faktisch bedroht und bekaempft. Der Verein Tirol Werbung (Obmann LH Guenther Platter, gleichzeitig Verteidigungsminister & Innenminister, Schuessel II) hat bei UM jetzt aber den richtigen Nerv getroffen, und das in der Vorweihnachtszeit und “zum Nutzen der Tiroler“.
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