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Tag The Wa

Update: The Wa


“Parking”


“Naufrage”

Neue Arbeiten von The Wa (und eine neue Wabsite). Via: Mail

The Wa baut Berliner Stadtschloss


Fotos: Sonja Trabandt & Redy Luv

Der erste Spatenstich zum Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses soll 2013 erfolgen – und noch immer wird heftig darum gestritten, u.a. aufgrund steigender Kosten. Dabei steht es bereits – und gebaut hat es der Berliner Künstler The Wa (mit der Unterstützung von Felix Friedrich). Die Gesamtgröße beträgt 4,20 Meter – und mal ehrlich: das reicht doch voll aus, oder? Endlich ein Projektvorschlag für das Stadtschloss nach meinem Geschmack! Chapeau, Monsieur Wa!

Update: The Wa

Das neue Projekt von The Wa in Turin: The Wa kopierte dazu Blumen-Plakatwände, die er zuvor in Nordkorea gesehen hatte. Diese Blumen, wurden auf den Namen des Führers, Kim Jong-il (“Kimilsungia“), getauft. Die ersten beiden Bilder sind von The Wa in Turin, die beiden unteren Originale aus Nordkorea. Via: Mail, merci!

The Wa: “Sous les pavés, la plage”

Das neue Projekt von The Wa in Stockholm: “Sous les pavés, la plage” bezieht sich auf die beliebte SI-Parole: “Unter dem Pflaster liegt der Strand”. Via: Mail, merci!

The Wa: “Marseille Playground”

The Wanoch immer in Marseille. Via

The Wa & Jérôme Fino: “Relaxation situationnelle”

Für ihr neues Projekt “Relaxation situationnelle” haben The Wa und Jérôme Fino in Marseille Stadtmöbel, die ein Sitzen/Liegen/Herumlungern verhindern sollen, abgeschraubt und diese Metallteile dann in einen Liegestuhl umgeschweißt. “On January 21st 1995 the French legal system put in to effect a new law for the prevention of malice in the planning and construction of urban spaces. More commonly referred to as Prevention Situationnelle this law mandates a study of safety for public development projects, public utilities and construction programs. Relaxation situationnelle is a hacked translation of these methods of development for public and private spaces.” Via: Mail

The Wa & Jérôme Fino: “Relaxation Situationnelle”

“Relaxation Situationnelle” – aktuelle Ausstellung von The Wa & Jérôme Fino in Marseille (Vernissage: 27. April). Es geht dabei vor allem um Détournements von Stadtmöbeln, die verhindern sollen, dass Obdachlose sich dort hinsetzen bzw. schlafen – ein Projekt inspiriert von Interventionen/Performances von Gilles Paté. “La gestion technocratique de l’espace public considère les corps comme des objets qui gênent la régulation des flux. Les citoyens sont infantilisés, agressés par ces dispositifs anti- ergonomiques. L’espace est dégradant / dégradé. Aujourd’hui, l’espace public cesse d’être un espace partagé. Il incarne les violences des pouvoirs.” (Gilles Paté) La loi du 21 janvier 1995 a posé les bases de la prévention de la malveillance dans l’urbanisme et la construction. Plus connue sous le terme de Prévention Situationnelle, cette loi rend obligatoire une étude de sécurité publique, dans le cadre des des projets d’aménagement, des équipements collectifs et des programmes de construction. La relaxation situationnelle est la traduction détournée de ces méthodes d’aménagements des espaces publics ou privés.” Via: Mail

The Wa: “Revolution”, 2010

The Wa in Biarritz: “Revolution”, 2010.

Update: The Wa


“The Flag”, 2010


“Garden Kit”, 2010


“Junk Food”, 2010


“Nursery”, 2010

The Wa (*) ist gerade zurück aus China – und hat ein dickes Update mit neuen Projekten aus Shanghai gemailt! Danke! Via: Mail

“What happened to the Happening?”


PARASITES#1: Encastrable. Foto: Just


PARASITES#2: The Wa. Foto: Tim Holthöfer


PARASITES#3: Ondrej Brody & Kristofer Paetau. Foto: Christian Rinke

What happened to the Happening?” – ein fantastischer Artikel von Maja Hoock bei Kunstaspekte über Aktionskunst, Happenings, Performances und das Ausstellungskonzept PARASITES:

“(…) „Das Happening kann doch gar nicht tot sein“, sagte einst Wolf Vostell. „Weil es mit dem Leben zusammenhängt.“ Tatsächlich existiert die Kunstform weiter, nur die Themen und Mittel der Künstler wurden in den letzten 40 Jahren andere: statt sich thematisch mit Atomkraft, Vietnamkrieg und Nazizeit zu befassen, kritisieren Situationskünstler heute Überwachungsstaat, Gentechnik, Gentrifizierung und Globalisierung. Auch ihnen geht es darum, in einer zunehmend geglätteten und gesäuberten Welt Kontrapunkte zu setzen. Parasites ist ein gutes Beispiel für solche Störversuche. Der Hamburger Kurator Tom Segler (Name von der Redaktion geändert) rief die Aktionsreihe 2009 ins Leben und inszeniert seitdem Aktionen mit verschiedenen Künstlern. Er findet Dokumentation und Aufbereitung in den Kunststätten zwar wichtig, will aber auch die aktuellen Situationskünstler genannt wissen: „Es ist schade, dass all die jungen Aktionen, die es heute ja auch zuhauf gibt, unbeachtet bleiben.“ Mit seiner Arbeit setzt Segler etwas gegen eine museale Verklärung von Aktionskunst. Die Liste der aktuellen Aktionen, auf die er mit seiner Internetseite rebelart.net aufmerksam macht, ist lang. Der Kunstjournalist beobachtet die Szene seit Jahren und hat sogar die Zunahme von künstlerischen Interventionen in Richtung Happening feststellen können: „Ich habe das Gefühl, dass ihre große Renaissance angebrochen ist. Auch weil es eine neue Sehnsucht nach dem echten Leben gibt. Man möchte dabei gewesen sein, statt nur passiv vor TV oder Internet zu sitzen.“ Vielleicht steht bei den heutigen Aktionen das gemeinsame intensive Erleben sogar noch mehr im Vordergrund, als in den politisch provokanten Happenings vor vierzig Jahren.

So stürmte das französische Künstler-Duo Encastrable vor einem Jahr einen Baumarkt in Hamburg, um live vor Ort Skulpturen aus Heimwerkerartikeln zu bauen. Diese Intervention im öffentlichen Raum fand vor hunderten Gästen statt, die ebenfalls kreativ wurden. Niemand war wirklich empört, sogar die Baumarktleitung gratulierte zur Aktion. Aber um das Gefühl, gemeinsam in diese durchstrukturierte Konsumwelt einzudringen und sie etwas durcheinanderzubringen, darum geht es. Auch bei der Parasites-Aktion des Künstlers The Wa war alles da, woraus ein gutes Happening gemacht ist: das mit dem Publikum erlebte Ereignis, das durch überzeichnete Kontraste ans Absurde grenzt. Vergangenen Winter inszenierte er eine Demonstration ohne erkennbares Anliegen auf einem der schicksten Plätze in Hamburg, hinterließ Schmutz und Plastikbierflaschen, um eine Stunde später Kanapees und Lachs in einem Obdachlosentreff servieren zu lassen. Was der Künstler anspricht ist hochaktuell: Stadtviertel, die immer teurer werden und Menschen, die sich dort die Miete nicht mehr leisten können. (…)” Hier der ganze Artikel – und nicht verpassen:

An diesem Samstag, 18. September findet in Hamburg (Sternschanze) die vorerst letzte PARASITES-Aktion statt: Der Berliner Künstler BRONCO präsentiert das Guerilla-Musical “Street Art”. Und es gibt auch noch ein paar der auf 100 Exemplare limitierten Reclaim-Hefte (10 Euro + 1,50 Versand) mit dem gesamten Stück! Der genaue Ort und die genaue Uhrzeit wird morgen bekanntgeben…