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Tag Strasbourg

Florentijn Hofman: “Mickey The Pig”

Das fliegende Mickeyschwein: Eine neue Arbeit von Florentijn Hofman bei ARTE in Strasbourg. Mehr Bilder hier & hier, Video mit Interview kommt in der kommenden Woche.

Chifumi: Taube zum Geburtstag

Wow! Chifumi hat mir eine Taube zum Geburtstag geschickt. Tausend Dank! Der Beitrag kommt erst heute, da die Taubenpost auch eine leichte Verspätung hatte…

Update: Mathieu Tremblin


“Crocodile Drop”, 2011, Strasbourg


“Hypertag”, 2011, Strasbourg


“26 Wishes for Europe”, 2011, Prag

Neue Arbeiten von Mathieu Tremblin.

Urban Hacking School #1: Strasbourg


Stadtguerilla-Diplom: Tony Weingartner (r.) und Alain Bieber (l.) mit den stolzen Absolventen der ersten Urban Hacking School


Florian Isenmann baute mit Metallabsperrungen eines Gehwegs eine Leiter


Elise Paix fragte Kinder in dem Stadtviertel nach ihrem Vornamen und benannte Straßen nach ihnen


Sandra Falquet & Anne-Sophie Blancato “reparierten” mit bunter Knetmasse Risse in Wänden und Straßen


Emilie Albert entwickelte das Konzept der “Copietonnage”, übersetzt “Co-Walking” (inspiriert von dem Prinzip der “Covoiturage”, dem Car sharing). Sie sprach dazu Passanten auf der Straße an und fragte, ob sie sie ein Stück auf ihrem Weg begleiten könne. Um das Konzept weiter zu verbreiten, verteilte sie außerdem Anstecker mit einem “Copietonnage”-Logo. / “En partant du principe de covoiturage comme un moyen de se rencontrer, j’ai réadapté ce concept à la rue et au quartier en proposant aux marcheurs de faire un petit bout de route avec eux. Les initiés, porteurs désormais du “badge COPIETONNAGE”, sont alors invités à proposer à leur tour cette pratique à un autre marcheur.”


Emilie Leroy & Raissa Monteiro fotografierten Anwohner des Stadtviertels, dekorierten mit den Augen u.a. Stadtmöbel und gaben dem Viertel ein Gesicht


Guillaume Richaud fertigte einen QR-Code aus Keramiksteinchen. Der Code verbindet mit folgendem Link, der den Herstellungsprozess illustriert – und ein zweiter QR-Code der mit Abdeckband auf einer Mosaikmauer entstand – und zu dem Wort “Mur” (dt. Mauer) führt.


Baptiste Martin & Mathias Cohendet konstruierten aus Gras einen Steinpfosten


Stephane Ruch baute sich aus Pflastersteinen eine Bank

Im Rahmen des Festivals Perffusion 2011 in Strasbourg (19-25.9.11) habe ich zusammen mit dem Künstler Tony Weingartner zum ersten Mal eine Urban Hacking School organisiert. Eine Woche lang gab es jeden Abend Theorie- und Praxisvorträge (mit Vladimir Turner, Paul Souviron, Sean Hart, Mathieu Tremblin, David Renault und Christophe Greilsammer) und einen stadtsoziologisch-künstlerischen Spaziergang mit David Hurstel. Rund 11 Teilnehmer haben am Ende der Woche dann ein Projekt realisiert. Und ich muss sagen, wir waren über die Qualität der “Abschlussarbeiten” wirklich erstaunt – denn es gab für die Realisierung nur einen Tag Zeit und außerdem hatten die meisten Teilnehmer keinerlei theoretische oder praktische Erfahrung mit Kunst im öffentlichen Raum. Danke an alle Beteiligten, es war eine wunderbare Woche, und natürlich vor allem: Glückwunsch zum Diplom!

Watchlist: Florian Rivière


Guérilla Urbaine #7 ~ “attrape croyants” (dt. Gläubigerfalle); (Mausefalle, Kirche, Köder)


Guérilla Urbaine #6 ~ “black hole” (dt. Schwarzes Loch); (Gullydeckel, Teppich)


Guérilla Urbaine #5 ~ “suspension dangereuse” (dt. gefährliche Aufhängung); (Pflasterstein, Faden)


Guérilla Urbaine #4 ~ “bande de pigeons” (dt. Taubenbande); (Parkbank, Fahrradspeichen)


Guérilla Urbaine #3 ~ “sélection naturelle” (dt. natürliche Selektion); (Ständer, Schuh – vor einem Blindenverein)


Guérilla Urbaine #2 ~ roulade sur fil et salto à la gorge (dt. Fadenrolle und Gurgelsalto); (Faden, Glasscherben)


Guérilla Urbaine #1 ~ ordures à propulsion (dt. Müll als Antrieb); (Schlauch, Bogen, Wurfgeschoss)


Chasse Urbaine #3 ~ thon rouge et mousse d’avocat (dt. Roter Thunfisch und Avocado-Mousse)


Chasse Urbaine #2 ~ pigeons rôtis au vin blanc et raisins blancs (dt. gebratene Tauben in Weißwein und grünen Trauben)


Chasse Urbaine #1 ~ pastilla de pigeon marocaine aux fruits secs (dt. Tauben-Pastilla mit Backobst)


“meubles EPAL #1-5″


“Robin des villes” (Anleitung zum Ladendiebstahl, aufgehängt an den Schwarzen Brettern großer Handelsketten)


“Prière de mettre de la publicité” (Aufforderung die Werbung in den Briefkasten eines Nachbarn zu stecken – auf eine unbefristete Dauer)

Wer hat behauptet, dass Street Art immer dekorativ und lieb sein muss? Der französische Künstler und Organisator des Festivals Perfussion Florian Rivière beweist vor allem mit seiner Serie “Guerilla, Chasse & Pêche” (aber auch die “Ikea”-Anleitungen für Paletten sind fantastisch): Es geht auch anders – und zwar richtig, richtig böse! Raffiniere Interventionen im öffentlichen Raum – mit einer ordentlichen Dosis schwarzen Humor. Via: Matthieu, merci!

Festival Perffusion: 19-25. September, Strasbourg


Perffusion 2011 – Strasbourg par democratiecreative

Nicht verpassen: Das Festival Perffusion in Strasbourg startet am Montag, 19. September und dauert insgesamt eine Woche lang! Rund 50 KünstlerInnen werden das Viertel Laiterie bespielen, u.a. mit dabei: Atelier Bretz’selle, Lisa Diotalevi, Benjamin Laading, Collectif Knitting, Coloco & Collectif etc., Collectif 3RS, Collectif OUH, Elisa Martin, Le Parlement des Arts, Webradio Flux 4, Funktrauma, La Réunionite, Les Saprophytes, Les Frères Ripoulains (Mathieu Tremblin & David Renault), Liquide Bâton, Mardinoir, Orbit 119, Paul Souviron, Philippe Baudelocque, Sean Hart, Sarah Lang & Serie K, THTF & Nelio, Touch-Arts, Vladimir Turner. Unter der Woche wird gearbeitet, es gibt Workshops wie z.B. die “Urban Hacking School” – und am Wochenende findet dann die Vernissage mit Performances und Konzerten statt. Einen Überblick über das gesamte Programm gibt es hier, mehr Informationen zu allen Programmpunkten gibt´s hier… Der Eintritt ist frei, wenn ihr also in der Nähe seid: Kommt unbedingt vorbei!

Festival Perffusion 2011: Urban Hacking School

Im Rahmen des Festivals Perffusion 2011 in Strasbourg (19-25.9.11) organisiere ich zusammen mit dem Künstler Tony Weingartner zum ersten Mal eine Urban Hacking School. Wird ein spannendes Experiment mit zahlreichen Gästen aus Theorie und Praxis – kommt vorbei & macht mit, wenn Ihr in der Nähe seid! Der Workshop ist kostenlos (um Anmeldung wird gebeten: perffusion@democratiecreative.com), es gibt 20 Plätze – und das Ziel ist es nach einer Woche eine Aktion, Performance, Skulptur bzw. Intervention im öffentlichen Raum realisiert zu haben. Ich bin selbst auf die Ergebnisse gespannt – Bilder vom Workshop gibt´s am Ende auf jeden Fall hier. Und so sieht das Programm aus:

URBAN HACKING SCHOOL
19-25. September 2011, 19-21 Uhr; 19-25th september 2011, 19-21h; 19 au 25 septembre 2011, de 19-21h
QG Perffusion, Cour du Hall des Chars, 10 rue du Hohwald, Strasbourg. Free, kostenlos, gratuit – aber Anmeldung erforderlich, but registration required, mais inscription nécessaire: perffusion@democratiecreative.com

■ Montag, Monday, Lundi, 19.9.11, 19h: GET TOGETHER!
Einschreibung, Kennenlernen, Fragen & Antworten; Registration, meet & greet, Q&A; Validation des inscriptions et remise de documents.
Treffpunkt/Meeting/RDV: Picknick, Picnic, Pique-nique d’ouverture Perffusio: 50 rue du ban de la roche

■ Dienstag, Tuesday, Mardi, 20.9.11, 19-21h: INSPIRATION!
Einführung in die “Interventionen im öffentlichen Raum”; Introduction about “interventions in public space”; Introduction sur la notion “d’interventions artistiques urbaines” avec: Alain Bieber et Tony Weingartner

■ Mittwoch, Wednesday, Mercredi, 21.9.11, 19-21h: OBSERVATION!
Spaziergang im Viertel der Laiterie; Excursion in the neighborhood; Visite du quartier de la Laiterie avec: David Hurstel, artiste, et Gyom Herr-Zekanowski, urbaniste fondateur de l’Atelier des Cultures Urbaines. Épreuve d’observation!

■ Donnerstag, Thursday, Jeudi, 22.9.11, 19-21h: THEORY!
Theoretische Vertiefungen; Theoretical discourses; Approfondissement théorique avec: Mathieu Tremblin, artiste (“Le Graffiti comme filigrane de la ville”), David Renault, artiste (“La dimension sonore du graffiti”) et Christophe Greilsammer, professeur d’art dramatique (“La dérive situationniste: un outil pour jouer avec la ville”). Évaluation!

■ Freitag, Friday, Vendredi, 23.9.11, 19h-21h: EXAMPLES!
Präsentationen der Künstler des Festivals; Presentations of the artists from the festival; Session ouverte au public – présentation de travaux d’intervenants Perffusion: Paul Souviron, Sean Hart et Vladimir Turner.

■ Samstag, Saturday, Samedi, 24.9.11, 11-23h: PRAXIS!
Unterstützung bei der Durchführung der Projekte; Support for the realization of the projects; Suivi des projets et travaux pratique dans l’espace public. Publication du projet des étudiants sur facebook et rebel:art

■ Sonntag, Sunday, Dimanche, 25.9.11, 11h: DIPLOMA!
Brunch, feedback und Diplomvergabe; Brunch, feedback et remise des diplômes.

Update: Paul Sauviron


Sprühen mit Eigenurin: “Pi est une série d’aérosol remplie de ma propre urine. Cet objet souvent utilisé dans l’industrie, la DDE et par les graffeurs, devient un outil de marquages, de dessins et d’affirmation de territoires. Ici performé il permet d’aborder l’architecture différemment, la trace est en effet éphémère et laisse place à l’olfactif, à une certaine animalité et fait référence à des bâtiment chargé de trace olfactive comme les hôpitaux, le métro, des villes en pleine féria (Pampelune, Bayonne,…)”


Die Litfaßsäule als Drehspieß: “Les temps modernes: Avec ce mécanisme, les célèbres monolithes JC Decaux deviennent un point de rencontre festif, invitant les passants à partager un improbable barbecue. Cette œuvre tente, par un dispositif aussi saugrenu qu’opportun, de faire de ces objets disgracieux des instruments de proximité.”


Ein Schachspiel zwischen einem PC und einem Mac (PC gewinnt nach über 3 Stunden): “Un match d’échec sans pitié entre deux machines qui ont pour habitude de mener un affrontement commercial permanent. Cet affrontement dura plus de 3h30 et se déroula lors d’une performance réalisé directement dans la salle Praxis du Vitoria Artium Gasteiz Museum, ou je fis office d’interface entre les deux. Le résultat est un échec et mat par la reine de PC sur MAC. Le combat amena le MAC à ne garder que son Roi et le PC à n’avoir que son Roi et sa Dame qu’il fit à la dernière minute. Donc PC win!”

Neue Arbeiten von Paul Sauviron.

Update: Chifumi


“Le jeudi c´est gratuit”, 2011, Strasbourg: Ein Sticker auf Parkscheinautomaten mit der Aufschrift “Der Donnerstag ist kostenlos”. Performance in which I stick a sticker on every parking meter pay a quarter of the city of Strasbourg. By plagiarizing the graphic and aesthetic codes of communication service from the city, I indicate that parking is completely free on certain days of the week. In this case by Thursday, with the slogan: “The free Thursday from the CUS (Strasbourg Urban Community).”


“Urban Hacking”, 2011, Avignon

Neue Arbeiten von Chifumi in Strasbourg und Avignon. Via: Mail

Call for entries: Festival Perffusion 2011, Strasbourg


Perffusion 2011 – Strasbourg par democratiecreative

Noch eine Woche! Jetzt Ideen einreichen (PDF, englisch) für das Perffusion-Festival 2011 in Strasbourg (Deadline 29. Mai!): Ob unsichtbares Theater, Performances, Guerilla-Architektur, Workshops, Street Art, Spielplätze – ein gesamtes Gelände soll neu bespielt werden! REBEL:ART ist auf jeden Fall dabei! Alle weiteren Infos hier:

WHAT IS IT ?
Perffusion – territory where anything is possible – is an exeperimental reinvestment project of public spaces from a neighborhood with the mobilization of its inhabitants. In 2011, for its third edition, the project lands in the “Gare – Laiterie” quarter of Strasbourg from September 19th to 25th. It will be a week of interventions to explore every possibilities of the urban environment! Program: visual installations, sound, digital projects, workshops, performances, residencies, flash mob, urban furniture, artistic journey – on facades of vacant premises, walls, green spaces, fallows, furniture, playgrounds, places… made by more than 30 to 60 local, national and international contributors.

WHO IS IT FOR?
The artist, the urban planner, the architect, the engineer, the landscaper, the activist, the disruptive, the artist, the designer, the dancer, the musician, the graffiti artist, the baker, the pharmacist, the office worker… and any other person wishing to live the experience of the intervention in the public space and who wants to make from the “Gare-Laiterie” quarter a territory where anything is possible!

TIPS AND AREAS OF INTERVENTION
Present a realistic project able to be self managed and which does not requires heavy physical means. Pooling of means, resources of the urban environment are
the foundations of a good Perffusion project. If it can help you, a video tour of the neighborhood is avalable here: www.perffusion.com.

A PUBLIC SPACE… WITHOUT PUBLIC
Full of unexpected riches or poorly exploited, the street welcomes and opens the doors of its fertility. Find new features to street furniture (car park, dustbin, phone boxes, traffic signs …), Experience a ground signage, paint, display, perform, disturb, mess up … are all possible actions. In the continuity of choreographies, flash mobs, plays… and
other activators of sensations. You conquer your audience!

POPULATED AREA… INTERVENTIONS TO SHARE
… with the inhabitants of nearby residences. How to awaken the curiosity of hundreds of families, allow your senses to open their mind to their living spaces. An objective of “better living together” to organize around fun interventions and workshops or interactive projects.

A DESERT IN NOMANSLAND AREA
This is the paradox that gives all its interest to the experimental reinvestment of the “Gare – Laiterie” quarter. Old warehouses, vacant lots, abandoned parks… are all areas to fertilize with plants, actions and interactions: furniture, shared garden, landscaping…