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Tag Penis

Und sonst so? : 19. 12. 2012


Ich wünsche Euch ein fröhliches Fest und nen guten Rutsch! Foto: Dresden-Blasewitz 2012

* Bücher zu Kunstwerken: Matthias Hübner hat seinen eignen Verlag an den Start gebracht: Possible Books! Los geht´s gleich mit drei Publikationen von Brad Downey (“11/09/01″, “The Rituals of Father and Son”, “Zen Pranks”) und eine Liebesgeschichte in 52 Akten (“Die Jule mit den Pizzabrötchen”). “Possible Books is a small publishing house founded on a love for books. We don’t see books strictly as a medium to deliver information, but rather as a vessel of sensual and subtle experiences. We consider ourselves as book makers rather than publishers. Our books will be produced industrially if necessary, but will always have a “human touch.” We appreciate collaborations and open dialogue, and Possible Books will be a platform for exactly that. As for the content of our books, we have our interests but are keen for new ideas and avenues.” Viel Erfolg!

* Aram Bartholl wird 40 – und schenkt Euch ne Party: “YOUR ART!! PARTY, 10pm, December 29, 2012 @ PANKE club, Gerichtstr. 23, Berlin Wedding, 5th backyard map!! FB event. Make your own YOUR ART!! GOLDEN NECKLACE at the YOUR ART!! PARTY. Show off all your works from your phone/tablet/etc wrapped as COOL necklace jewelry. You are the SHOW!”

* Pippi-Check-in: “Mark Your Territory” is a new system that lets individuals check-in to foursquare by physically urinating at the actual location. Via

* ILG mit neuen Folgen der Reihe “5 Min”: Diesmal mit JUST & in Mexiko-City.

* Eines meiner Lieblingszines (Sorry, Schicken Omi!) ist endlich wieder da: Junk Jet Fanzine N°6: “The global is but the local on world tour. On this tour the local is not preserving identity – be that cultural, political, or social, but it is (re-)inventing itself, as art, activism, or enterprise. The local even aims at becoming a global subject, without knowing what forces – be that swarm, viral, or whatever, this depends on. The local is more or less ignorant about the www processes, but it is ready to get itself into anything – be that souvenirs, ruins, folklorisms, vernaculars, clichés, promises, romanticisms, naturalisms, exotisms. Junk Jet N°6 is crazy about things of local time and place, in the form of objects, images, gifs, videos, sounds, architectures, or reflecting texts. Junk Jet comes with works from your localhost, or your local wifi kebab-shop.” 144 Seiten, 12 Euro.

* Und noch ein Buch-Tipp: “Jahrbuch Netzpolitik 2012″, als kostenloser PDF-Download hier. Via

* Das Kunstmagazin Glut spürt künstlerische Positionen von morgen auf. Mit frischem Blick gehen wir in die Kunstakademien und Ateliers und stellen die interessantesten jungen Künstler ausführlich und persönlich vor. Via

* Wer´s noch nicht kennt: “Watch The K Foundation Burn a Million Quid“, die KLF-Doku (1994): “Am 23. August 1994 nahmen Bill Drummond und Jimmy Cauty (aka The KLF) den Dokumentarfilm “Watch The K Foundation Burn a Million Quid” auf, in dem sie eine Million britische Pfund in 50-Pfund-Noten verbrannten.” Via

* Und: Plattform gegen die “Wir haben da keine Frau fürs Panel gefunden”-Ausrede

Sam3: “Anamórfica subjetividad”

Yes, das ist LOL Street Art Porn: Neue Arbeit von Sam3 für das italienische Fame Festival.

Regensburg: SDS.DiePhallokraten

Schneepenis und Schneemuschi” von der Gruppe SDS (SuperDickeSchwänze)-DiePhallokraten auf dem Campus Uni Regensburg vor etwa 2 Wochen. Via

Voina Group: Making-Of-Video Penis-Brücke

Wanja hat mir gerade noch das Making-Of-Video der “Penis-Brücke von Petersburg” gemailt. Spannend zu sehen, wie groß der logistische Aufwand dabei war – und wie wenig Zeit die Voina Group für diese Aktion hatte. Und: Einer hat die Flucht nicht geschafft und wurde prompt zusammengeschlagen. Via: Mail, danke!

Voina Group: Penis-Brücke in Sankt Petersburg

Big Up: Monumentale Erektion in Sankt Petersburg. UPDATE: Wanja hat mir gerade geschrieben, dass die Penis-Brücke eine Aktion der russischen Wojna/Voina Group (dt. “Krieg”) war – und der Clou daran ist: Die Brücke befindet sich direkt vor dem FSB-Geheimdienstgebäude. Mehr Bilder von der Aktion gibt es hier. Auch dieser Action-Stunt wird der Gruppe zugeschrieben. Im letzten Jahr hat die Voina-Group einen riesigen Totenkopf direkt auf das Regierungsgebäude in Moskau projiziert (Video von der Aktion hier):

Und 2008 gab es eine noch spektakulärere Aktion: “In einem Volkskundemuseum hat die Gruppe für Medvedev gefickt, als absurde Antwort auf die offizielle Kampagne “Mehr Kinder braucht das Land”:

Übrigens gab’s sogar in der FAZ schon mal einen Beitrag über die Gruppe: “Wojna ist ein anarchistischer Haufen von 20 bis 25 jungen Leuten, die meisten sind Anfang zwanzig und haben sich an der Philosophiefakultät in Moskau kennengelernt. Mit dem professionellen Nachdenken über Sinn und Zweck des Daseins haben sie jedoch gebrochen: Es geht ihnen darum, die Welt zu verändern. „Wir wollen die Leute zum Nachdenken bringen“, sagt Nadjeschda. Von Aktivisten wie Garri Kasparow und Eduard Limonow, der „liberal-provokativen Opposition“, halten sie jedoch wenig: „Transparent entrollen, auf die Ankunft der Bullen warten und schauen, ob das brutale Regime mich einsperrt – so was machen wir nicht.“ Sie versuchen, schneller als die Polizei zu sein. „Wir wollen das Regime entsakralisieren“, sagt Pjotr. Ideologischer Anführer ist Oleg Worotnikow, Spitzname „Wor“ (Dieb), ein verkrachter Poet aus der Provinz, der als Einziger die Dreißig schon überschritten hat. Geld haben die jungen Provokateure kaum, sie leben in konspirativen Wohnungen oder Garagen, ernähren sich von Lebensmitteln, die sie in Supermärkten mitgehen lassen, in Cafés prellen sie die Zeche, aus Prinzip.” (*) Via/Via und via: Mail, danke Wanja!