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Tag New York

Wermke/Leinkauf: “White American Flags”

Die zwei Berliner Künstler Matthias Wermke und Mischa Leinkauf haben weiße US-Flaggen auf der Brooklyn Bridge gehisst: “Wir machen Verborgenes sichtbar, indem wir die Grenzen und Begrenzungen des öffentlichen Raumes in Frage stellen. Dass wir diese manchmal auch überschreiten müssen, gehört dazu. Diese Lücken, eigentlich Freiräume, sowohl physisch wie auch gedanklich, können wichtig sein für eine offene Gesellschaft. Es geht nicht darum, mit spektakulären Aktionen Aufsehen zu erregen, so wie das etwa manche Extremsportler inszenieren. Wir stellen unsere Videoarbeiten bewusst nicht in Gänze ins Netz, wo sie vielleicht unreflektierte Nachahmer finden und die Qualität leidet. Uns fasziniert eine bestimmte Art von Arbeiten im öffentlichem Raum, wie etwa Gordon Matta-Clarks “Days End” oder Tehching Hsiehs “One Year Performances”. Philippe Petits Seiltanz zwischen den Zwillingstürmen des World Trade Centers hat uns genauso berührt wie die Arbeit “The B-Thing” von Gelitin, die ein Jahr vor 9/11 stattfand. Es ist ja auch bemerkenswert, dass diese unangekündigten Arbeiten mittlerweile als etablierte Kunst in den Museen der Welt gelandet sind.” Tolles Interview zur Aktion mit dem Duo bei Monopol. Mehr auch bei CBS und NY Times

New York Rescue Mission: “Make them visible”

Schönes Projekt der New York Rescue Mission: “In this social experiment, unsuspecting people walked by relatives pretending to be homeless. Would they notice their family members? Or have the homeless become invisible?” Via

“Fake Banksy Sale” vs. “Banksy Art Sale”

Am 13. Oktober engagierte Banksy für seine New Yorker Show “Better Out Than In” einen Verkäufer, der echte Banksy Leinwände an einem Straßenstand für 60 Dollar verkaufte. Fazit: Drei Kunden in sieben Stunden.

Eine Woche später verkaufte eine Künstlergruppe (Dave Cicirelli, Lance Pilgrim, George Gross und Michael Pilgrim) an der gleichen Stelle für den gleichen Preis gefälschte Banksy-Leinwände. Fazit: Ausverkauft – in einer Stunde.

Ausstellung: “Dada New York II: The Revolution to Smash Global Capitalism”

Dada, kreativer Aktivismus und politische Kunst im Cabaret Voltaire in Zürich: Die Ausstellung “Dada New York II: The Revolution to Smash Global Capitalism” (1. Dezember 2011 bis 19. Februar 2012) mit The Yes Men, Reverend Billy, Voina Group, Conceptual Devices, Otpor, Mac Ghillie und anderen lokalen Akteuren. Aus dem Pressetext: “Als Marcel Duchamp und Francis Picabia 1913 nach New York kamen, waren sie beide begeistert von der Dynamik, die damals in New York herrschte. Picabia sprach davon, dass in New York die Zukunft der Kunst liegt. Beide, Duchamp und Picabia, stellten ihre Art Kunst zu machen in New York radikal um und arbeiteten an der Zukunft der Kunst. Der eigentliche Höhepunkt dieser Bewegung war die „Fontaine“ von Marcel Duchamp, die er unter dem Pseudonym R. Mutt 1917 präsentierte. Die „Fontaine“ wurde 2005 zum bedeutensten Kunstwerk des 20sten Jahrhunderts ernannt. Mit einer heutigen Perspektive, sollte eigentlich klar sein, was diese Zukunft war oder ist. Als wir mit dieser Frage nach New York gingen, kamen wir vor allem mit Künstlern in Kontakt, die sehr politisch agieren und vielleicht mehr Aktivisten als Künstler sind. Wie das Beispiel der „Fontaine“ oder wussten die New Yorker Dadaisten, wie das „System“ gekonnt auszutricksen war, wie man mit Hoax und Falschmeldungen als Trickster und Prankster (Schlingel) die Menschen zum Nachdenken bringen konnte. Sie lancierten in New York sehr elegant und dandyhaft einen Protest, der indirekt und mit Witz und Schalk einen Effekt hatte. Das ist ein Merkmal, das auch die Aktivisten, mit denen wir in New York zu tun hatten, aufwiesen. Daher haben wir uns entschieden, diese „kreativen Aktivisten“ oder „politischen Künstler“ mit dem Projekt „Dada New York II: The Revolution to Smash Global Capitalism“ genauer zu betrachten.
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Update: Nuria Mora

Neue Arbeiten von Nuria Mora: “Hi! I came back recently from New York City and wanted to share with you what i painted on a rooftop by the East River. You can see the images of the process here. This was possible thanks to NEKO (photos) and Jordan Seiler (support, paint, shelter). Also you can watch my latest takeover downtown Madrid, at Preciados street cliking here.” Via: Mail

A Razor, A Shiny Knife: “NYC Dining Car”

Die kulinarische Performancegruppe A Razor, A Shiny Knife verwandelte eine New Yorker U-Bahn in ein Luxusrestaurant und servierte ein 6-Gänge-Menü: “On the first of May we hosted a “luncheon” on the L line of the New York City subway. The subway is a familiar place, providing a necessary means of transportation for many New Yorkers. Its stairwells, turnstiles, platforms, trains and unpredictable elements are all-too-familiar to its dedicated patrons. One begins to know the exact time of travel from one destination to another. One begins to intuit the conditions of a ride, anticipating smooth stretches and knowing when to brace for a jarring turn. Through a series of familiar gestures, presented in commonplace locations in unfamiliar ways, we set out to challenge a habitual experience.” Via

Improv Everywhere / Spontaneous Musical: “Gotta Share”

Die US-Performancegruppe Improv Everywhere hat das erste Social-Media-Musical aufgeführt – während der “Good Experience Live“-Konferenz in NY. Eine Übersicht über alle bisherigen Guerilla-Musicals der Gruppe gibt´s hier. Via

Update: MRtoll

MRtoll, bekannt für abstrakte Street Poems in NY, macht auch wunderbare Skulpturen aus Knete - bevorzugt Fastfood und Kraken. Via

Improv Everywhere: “The Tourist Lane”

Die neue Aktion von Improv Everywhere: “The Tourist Lane”. Via

Brooklyn-Impressionen von Various & Gould


“Jetlag”


Specter


Various & Gould


“Schmerzhaftes Typo-Design”


“Inspiration”


Various & Gould: “Mr. Massimo”


“Galerie-Garten vor der Eröffnung”


Alison Corrie


Various & Gould


Various & Gould: „Rick & Frank (Die Zaunkönige), Detail”


“Haus wie ein Karton”


Karton wie ein Haus – Evol @ Scope


Various & Gould – das Porträt. Foto: Jaime Rojo

Various & Gould sind gerade wieder aus New York zurück – ihre Ausstellung “Make It Fit” (zusammen mit Specter) in der Brooklynite Gallery läuft noch bis zum 17. April – und haben mir ein paar wunderbare Brooklyn-Impressionen gemailt. Tausend Dank!