
Dada, kreativer Aktivismus und politische Kunst im Cabaret Voltaire in Zürich: Die Ausstellung “Dada New York II: The Revolution to Smash Global Capitalism” (1. Dezember 2011 bis 19. Februar 2012) mit The Yes Men, Reverend Billy, Voina Group, Conceptual Devices, Otpor, Mac Ghillie und anderen lokalen Akteuren. Aus dem Pressetext: “Als Marcel Duchamp und Francis Picabia 1913 nach New York kamen, waren sie beide begeistert von der Dynamik, die damals in New York herrschte. Picabia sprach davon, dass in New York die Zukunft der Kunst liegt. Beide, Duchamp und Picabia, stellten ihre Art Kunst zu machen in New York radikal um und arbeiteten an der Zukunft der Kunst. Der eigentliche Höhepunkt dieser Bewegung war die „Fontaine“ von Marcel Duchamp, die er unter dem Pseudonym R. Mutt 1917 präsentierte. Die „Fontaine“ wurde 2005 zum bedeutensten Kunstwerk des 20sten Jahrhunderts ernannt. Mit einer heutigen Perspektive, sollte eigentlich klar sein, was diese Zukunft war oder ist. Als wir mit dieser Frage nach New York gingen, kamen wir vor allem mit Künstlern in Kontakt, die sehr politisch agieren und vielleicht mehr Aktivisten als Künstler sind. Wie das Beispiel der „Fontaine“ oder wussten die New Yorker Dadaisten, wie das „System“ gekonnt auszutricksen war, wie man mit Hoax und Falschmeldungen als Trickster und Prankster (Schlingel) die Menschen zum Nachdenken bringen konnte. Sie lancierten in New York sehr elegant und dandyhaft einen Protest, der indirekt und mit Witz und Schalk einen Effekt hatte. Das ist ein Merkmal, das auch die Aktivisten, mit denen wir in New York zu tun hatten, aufwiesen. Daher haben wir uns entschieden, diese „kreativen Aktivisten“ oder „politischen Künstler“ mit dem Projekt „Dada New York II: The Revolution to Smash Global Capitalism“ genauer zu betrachten.
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