Popular Tags

Tag MacGhillie

“MacGhillie”-Wischmops reinigen Schweizer Banken

YesMen, Voina, Reverend Billy und Mac Ghillie in Zürich: “Der «coffeebreak of a revolution» (3.-5. febr.), der im rahmen der ausstellung «dada new york II: the revolution to smash global capitalism» im cabaret voltaire stattfand, war sehr produktiv. es fand ein intensiver austausch zwischen lokalen und internationalen kreativen aktivisten statt. neben den geplanten aktionen, reverend billy trieb der UBS den teufel aus und das aufhängen der voina-banner, stieg die ganze bande spontan in die macghillie-anzüge (knowbotiq) und stürmte die lobbys der zwei schweizer grossbanken UBS und CS. “Punkt 15 Uhr am Zürcher Paradeplatz platzten rund 15 als Wischmops verkleidete Aktivisten in die Banken CS und UBS ein und führten eine Oberflächenreinigung durch. Meier pries die Aktion als «neue Reinigungstechnologie an, die auf Ganzkörpereinsatz basiert.» Und: «Ein internationales ExpertInnenteam wollte damit der hartnäckigen Verschmutzung der Schweizer Banken auf den Leib gehen.» Die Sicherheitsleute der UBS und CS seien sichtlich überrumpelt gewesen, so Meier, dessen heiteren, symbolträchtigen Events immer wieder mediale Aufmerksamkeit erregen. «Man versuchte uns zu stoppen, aber das war bei 15 Wischmops schwierig.»” (*). Via: Mail

Knowbotic Research: “Werden Sie MacGhillie”

Wow, fantastisches Projekt! Alles dabei – geheimer Briefkasten, Kostüm, Dérive, Interaktion und Dada-Performance: “Knowbotic Research hat für Kunstpassanten einen Spaziergang entwickelt, der das ganze Jahr über (von November 2009 bis Juni 2010) realisiert werden kann. Die Künstlergruppe bietet an, als MacGhillie durch die Stadt zu streifen, alleine, zu einem selbst bestimmten Zeitpunkt und ohne vorgegebene Route. MacGhillie geht um. Ohne Ziel, ohne Intention, ohne Zweck zieht es durch den kontrollierten Raum. Völlig unbestimmt ist nicht nur, was es macht, sondern auch, was es ist. Nicht Mann, nicht Frau, nicht dominant, nicht unterwerfend – feige und doch gleichzeitig bedrohlich? MacGhillie entzieht sich jeder Einordnung, lässt die Zuschreibungen ins Leere laufen, will nicht kommunizieren. Auch Wiedererkennungen fügen dem nichts hinzu. Wie lange kann das gut gehen in einem postutopischen Raum, in dem alles gemanagt, optimiert und abgesichert werden muss? Gibt es Orte für etwas, das nichts sein will? Das Künstlerkollektiv deponiert in der Stadt einen Tarnanzug in einer roten Box mit Nummernschloss. Zu diesem gelangen Interessierte mittels eines einfachen Anrufs.” Via: Mail