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Tag International Neighborhood

OX – das Buch


Fotos: Just

Seit ich mich mit Kunst im öffentlichen Raum und all seinen künstlerischen und politischen Dimensionen von Adbusting/Culture Jamming bis Graffiti/Street Art beschäftige, hat mich immer ein Künstler fansziniert und ich freue mich riesig, dass ich mit ihm an seiner Monografie arbeiten durfte – wir haben über ein Jahr lang dran gebastelt, das Kernteam bestand aus Andreas Ullrich, der Mann hinter dem Verlag International Neighborhood aus Leipzig, dem Grafiker Matthias “Endtrend” Marx, OX und mir. Ab März ist das Buch jetzt verfügbar: 304 Seiten, über 350 vollfarbige Abbildungen, Hardcover, Format: 17 x 25 cm, Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch, ISBN: 978-3-89955- 577 – 6, Preis inkl. Versand (DE+EU!): € 26,90. Und bis Ende Februar läuft auch noch seine Ausstellung in der Berliner Galerie Open Walls.

“Und es ist wirklich erstaunlich, dass dieses Buch die erste umfassende Monographie über den französischen Künstler ist. Vielleicht liegt es daran, dass OX ein so zurückhaltender Mensch ist, der nicht gerne über seine Kunst spricht, sondern seine Kunst für sich sprechen lässt. Und bestimmt liegt es auch daran, dass seine Kunst stets nur für wenige Tage existiert.

OX, 1963 im Nordosten Frankeichs geboren, in der Kleinstadt Troyes, lebt heute in der Nähe von Paris, hat an der Pariser Kunsthochschule ENSAD studiert und war Mitglied des legendären französischen Künstlerkollektivs “Les Frères Ripoulin” (u.a. mit Pierre Huyghe, Claude Closky und Jean Faucheur). Er arbeitet bereits seit den achtziger Jahren im öffentlichen Raum, lange bevor der Begriff Street-Art überhaupt existierte und Graffiti zum Kult wurde. Nachdem sich die Gruppe auflöste, begann OX mit klassischer Malerei, kehrte aber schnell wieder auf die Straße zurück.

Überdimensionale Werbetafeln wurden zu seinem bevorzugten Medium. Er überzieht sie mit geometrischen und abstrakten Kompositionen, manche seiner Arbeiten ähneln der Farbfeldmalerei von Mark Rothko, andere erinnern an surrealistische Traumwelten. OX vermischt Stile der Avantgardebewegungen mit kommerziellen Bildwelten und vor allem verschmelzen alle seine Arbeiten mit dem Stadtraum. Sein Werk ist beeindruckend, rund dreihundert Malereien hat er in den letzten dreißig Jahren an öffentliche Plakatwände auf der ganzen Welt angebracht, und die in diesem Buch abgebildeten Fotografien sind die einzigen Überbleibsel.

OX ist ein Jäger und Sammler, verrät er im Gespräch, eines der umfangreichsten und persönlichsten Interviews, die OX in seinem Leben gegeben hat. Seine Jagd beginnt auf der Straße, auf der Suche nach der perfekten Plakatfläche. OX setzt sich intensiv mit dem Ort und dem Kontext auseinander, machmal Tage, manchmal Monate.

Manchmal provoziert ihn eine bestimmte Werbung zu einer Verfremdung. Oft hat er auch eine bestimmte Idee und begibt sich auf die Suche nach dem passenden Ort. Und manchmal findet er eine Reklametafel in einer idealen Landschaft, dann beeinflusst die Umgebung das Werk. Im Studio malt er dann von Hand seine Arbeit, klebt die Malerei auf die öffentliche Werbefläche, dokumentiert anschließend sein Werk – und diese Fotografie wird dann zum Teil seiner privaten Sammlung. Dieses Buch versammelt die besten Arbeiten aus den Jahren 2000 bis 2014.

OX ist die erste Künstlermonographie von Andreas Ullrich und Alain Bieber, und der Beginn der gemeinsamen Editionsreihe A+A, die im Verlag International Neighboorhood erscheint. Wir machen Bücher mit Leidenschaft, Herzblut und ohne Kompromisse. Bücher über Künstler, deren Arbeiten wir lieben. Wir machen Bücher, die wir machen müssen, weil es sonst niemand tut, über Künstler, die es verdient haben, und deren Arbeit wir damit fördern möchten. Und wir nehmen uns die Zeit, die es braucht, um gute Bücher zu realisieren, insgesamt haben wir über ein Jahr intensiv an diesem Buch gearbeitet. Wir hoffen, ihr liebt OX so sehr wie wir.”

Schöner Kleben! 5 x Klebstoff 8 gewinnen, gewinnen, gewinnen… / Die Gewinner!

OMG! Ist denn schon Weihnachten? Das neue Klebstoff-Magazin ist draußen – und wieder heiß & fettig & rischtisch klebrig geworden! Diesmal gab es eine Koop mit dem Comic & Illu-Festival BilBOlbul aus Bologna/Italien – unwiderstehliche 48 Seiten, farbig, über 200 Sticker, 9,90 Euro – und ihr könnt auch wieder 5 Hefte gewinnen. Preisfrage diesmal: Wenn der Weihnachtsmann ein Sticker wäre – wie sähe dieser aus? Gebt einfach nur ein Kommentar ab (bis spätestens 21.12) – die dümmsten/besten/lustigsten/skurrilsten Antworten gewinnen… Achja: Und diese Ausgabe ist übrigens auch Teil der allerersten KULTUR.BOX – und die kann man hier bestellen

Und hier sind sie, die 5 Gewinner, herzlichen Glückwunsch! Ihr bekommt so schnell es geht ein Heft zugeschickt! Happy xmas!!!

coke_man mit: “Weißer Sticker mit dem Hinweis: Aus markenrechtlichen Gründen darf unsere Werberfigur nur für kommerzielle Zwecke verwendet und dargestellt werden werden. C.C. Anwalt #cola_xmas”

Steph mit: “Ein scratch and sniff der nach Zimt und orange riecht … wahlweise auch nach entenbraten”

sandra mit: “Da der Weihnachtsmann ja mit der Mode geht, hat er eine gut getrimmte Bartfrisur und eine Beannie Mütze auf dem Kopf. Hose und Jacke sind ebenfalls merry hipster mäßig angepasst. Der Jutebeutel ist ebenfalls pflicht, die Coke ist der Mate gewichen und zum Update der Wünsche wird die WhatsApp Nachricht übers I- phone gesendet und mit zwei blauen Häkchen bestätigt.”

joh: “Ich glaube er wäre so richtig fett, also eigentlich komplett unpraktisch für einen Sticker. Dann Glitzert er auch noch, bröselt also ab und hinterlässt überall seine Spur, egal ob man es nun will oder nicht. Und zu guter Letzt beherbergt er einen Sensor oder ähnliches was ihn ständig in schallende Weihnachtslieder, die keiner mehr hören kann, ausbricht. Ein Kunstwerk der Nervigkeit. Menschengeschaffen.”

Julia Heartworm: “Ich stelle mir mehr so einen Sticker vor, der ein halbes Jahr hinter meiner Heizung lag und jetzt völlig fusselig ist.”

#IHAVECONTACTS: Gewinnt 5 x das Buch “Contacts”

#IHAVECONTACTS: Was würdet ihr tun, wenn ihr alle Kontakte hättet? Wen würdet ihr anrufen? Und was würdet ihr fragen? Schreibt es innerhalb einer Woche in die Kommentare (Deadline ist Di, 25.11, 00:00 Uhr) – die fünf lustigsten, schönsten, ehrlichsten, poetischsten, verrücktesten Begründungen bekommen je ein Exemplar von “Contacts“.

UPDATE 27.11: Und die 5 6 Gewinner sind Carina, einmal, sarah, Robin, Philipp & soup! Herzlichen Glückwunsch – und mailt mir mal Bilder/Videos, wenn ihr eine Aktion mit den Kontakten gemacht habt.

Das kleine Büchlein aus dem Leipziger Verlag International Neighborhood hat Hunderte Visitenkarten aus den Bereichen Kunst, Kultur, Medien und Politik abgedruckt: 85 mal 45 Millimeter Macht. Visitenkarten sind Statusobjekte, dienen der Identifikation mit dem Unternehmen und bilden auch immer Hierarchien ab. Einst dienten sie als Besuchskarten. Man gab sie dem Diener, der sie dann an den Hausherrn weiterreichte. In Japan werden sie noch heute mit einer ehrfürchtigen Verbeugung übergeben. Im Mittelalter gab es Orden, später Zünfte und Studentenvereinigungen. Heute gibt es Gewerkschaften, Berufsverbände und soziale Netzwerke wie Xing, Facebook oder LinkedIn. Die richtigen Kontakte sind Karriere-Beschleuniger und Türöffner. Und gerade in der Politik, Kunst-, Kultur- und Medienbranche bleiben die Türen ohne Kontakte oft verschlossen.

Update: OX

OX war in Nancy und auch in Deutschland unterwegs – und zwar in Dresden (die ersten beiden Arbeiten). Der Grund für seinen Besuch: Ich plane zusammen mit unseren Freunden vom Leipziger/Dresdner Kollektiv C. Rockefeller Center for the contemporary Arts und International Neighborhood eine grooooße Überraschung für 2014… Lasst Euch überraschen!