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Tag Fotografie

Just: “Letters from Aleppo” – Ausstellung in Berlin

Wer´s noch nicht mitbekommen hat, eine kleine Erinnerung via Nerdcore: “Eine Woche vor Weihnachten fuhr mein Buddy Just nach Syrien, fotografierte dort im Bürgerkrieg und schickte mir Reiseberichte per Mail, die ich hier auf Nerdcore unredigiert veröffentlichte. Seit dem ist eine Menge passiert: Just hat eine Reihe von Interviews gegeben, ein Bericht erschien online in der Zeit (hier die Galerie dazu), die Story wird in der nächsten Ausgabe des renomierten schweizer Magazins Reportagen veröffentlicht, er ist Ende Februar vom Ausschuss für Menschenrechte und humanitaere Hilfe des Bundestags eingeladen, nachdem der Vorsitzende die Postings gelesen hatte und er organisiert grade eine Hilfsaktion für die Psychiatrie, die er dort besucht und fotografiert hatte.

Am 15. Februar eröffnet zu all dem die Ausstellung „Letters from Aleppo“ im Berliner Stattbad (FB-Event), dort werden sowohl Streetart-Bilder als auch Fotos aus Syrien zu sehen sein, während der Ausstellung läuft eine Klanginstallation von Thomas Rassloff, der das ständige Hintergrundrauschen aus Panzerschüssen und Gewehrsalven aufgenommen hat. Just hat auf seiner Website eine Slideshow online gestellt, inklusive Sounds. In der Ausstellung wird es auch ein Poster-Magazin zu kaufen geben (hier kann man das Teil online bestellen), die Erlöse fließen in die anlaufende Hilfsaktion.”

Ken De Keyser: “K+D+K”

Blickkontakt mit dem Künstler – ein Projekt des belgischen Konzeptkünstlers Ken De Keyser: “During the last two years De Keyser has been performing on opening nights at galleries and musea. During these performances he got into the role of a documentary filmmaker, observing the crowd, looking for tension between the exhibited work, the viewer and himself as an artist. Herein lies the paradox that characterizes this project: The artist’s need for recognition of a scene he condoms with his artistic output. This interaction, this curious moment when eyes meet lens – reveals the motive of both artist and spectator. De Keyser seeks recognition of his artistry in those of his presence. This results in fragments that balance between objective and subjective perceptions, between registration and authorship. Besides the basis concept – to confront the viewer with itself – this project is more than just institutional critique It is also a study of the social role of the artist, who – in this case – runs a phenomenological campaign for himself. With this campaign, De Keyser claims his space in the scene he portrays and condems his own consistently used marketing.” Via: Mail

Just Taking Pictures


NYC 2010

Just hat sein Portfolio aktualisiert: “Bilder von 2007 – 2011. DAIM, BOXI, Armsrock, Faith47, Marc Jenkins, DOMA-Collective, BLU & JR, Victor ASH, TILT, Ben Eine und viele mehr”.

Foto-Interviews: Picture This!


Slava Mogutin: Wer sind Sie? / Who are you?


Will Robson Scott: Was inspiriert Sie am meisten? / What inspires you most?


Tranquillium: Was würden Sie normalerweise niemals fotografieren? / What do you normally never take a picture of?


Linus Bill: Wenn Sie kein Fotograf wären, was würden Sie heute tun? / If you weren’t a photographer what would you be?


Kerstin zu Pan: Falls es Gott gibt, was würden Sie gerne von ihm hören, wenn Sie an der Himmelspforte anklopfen? / If Heaven exists, what would you like to hear God say when you arrive at the Pearly Gates?


Slava Mogutin: Was ist eigentlich der Sinn des Lebens? / What is the meaning of life?

Picture This” – schöne Serie (u.a. auch mit Peter Piller, Dennis Duijnhouwer, Johan Rosenmunthe, Sunny Shokrae) bei ARTE Creative: “Jeden Monat stellen wir einen Fotografen vor und schicken ihm einen Fragebogen mit zehn Fragen – und er antwortet in Bildern.”

Watchlist: Chema Madoz

Surrealistische Inszenierungen von Chema Madoz. Via

Hoppe & Sperhake: “Fake Art”


Anselm Kiefer


Ai Weiwei


Jeff Koons


Piet Mondrian

Gutes Auge – und funktioniert auch als Ratespiel ganz gut: “FAKE ART ist ein Projekt von Sandra Sperhake und Dieter Hoppe, in dem sie alltägliche Situationen und banale Fundstücke in Beziehung zu den Werken bekannter Künstler setzen. Zum Beispiel durch die pure Behauptung, ein irgendwo vorgefundener Haufen Holz und Schutt sei eine Installation von Anselm Kiefer, wird der zufällige Betrachter zum reflektierenden Hinschauen veranlasst und kann dadurch an der Magie der Dinge teilhaben, die er sonst vielleicht nicht wahrgenommen hätte. Alternativ werden Fotomotive als Kunstzitate inszeniert.” Via: Mail, danke!

Watchlist: 3scndthrll

“Home is where my art is: ein neuet heim für meine sammlung, nun doch endlich unter, tadaaaaaa: http://3scndthrll.org“: Verdammt gute Schnappschüsse aus Berlin und Foto-Serien zu Themen wie “Subject Discursive”, “Inside Outside” oder “Male Backside”. Via: Mail, thx!

Berliner Clubs – bei Tageslicht…

Schöne Fotoserie: Berliner Clubs – fotografiert bei Tageslicht. (Funktioniert übrigens auch als Quiz – die Namen der Clubs sind im JPG-Titel.) “Club doors become stale during the daytime – we don’t perceive any nightlife activities when the sun is out, but form huge lines as soon as those doors lie in the comfort zone of the moon. It is absolutely fascinating to consider that behind those doors, one of Berlins most essential traits – partying – sparks up every night. Behind each of those doors, an individual community arises to celebrate whatever there is to celebrate. During the day, the rest of the city is shut out. But at nights, we spill over on the sidewalks, inhabit the trains, sing along on rooftops and balconies.” Via

Watchlist: Torsten Schumann

Mal wieder ein wunderbares Fotografie-Portfolio: Torsten Schumann. “Torsten Schumann is obsessed with what people do in their freetime, especially outdoors, in nature, in the garden or on the street. He collects the split seconds of everyday situations that are irritating and odd. The perfect world of suburban Germany and post wall industrial breakdown floats on an innertube of surrealist air. Born in Dresden in 1975 Schumann began photographing in the early 90´s at a time when self-reflection of German identity allowed him to bare the touch of self-irony. Torsten Schumann lives and works in Berlin.” Via

Watchlist: Andy Kania

Andy Kania – stellt aus in der Ausstellung “Arbeiterfotografie” (bis 6.2) in Bremen: “Das fotografische Bild ist ein unentbehrliches Propaganda- und Aufklärungsmittel im proletarischen Klassenkampf. Eine Arbeiterfotografie ist im Verlaufe des Kampfes der internationalen Arbeiterklasse dadurch notwendig geworden, dass die kapitalistische Presse die Technik der Fotografie durch eine Flut von illustrierten Zeitschriften zur politischen Beeinflussung und geistigen Niederhaltung der Massen benutzt.“ Via: Mail, danke Steffen!