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Tag fake

MG-Installation in Berlin: “Waffenstand”

Ein falsches Maschinengewehr löste einen Großeinsatz in Berlin aus: “Da haben sich die Polit-Chaoten aber einen ziemlich bösen Scherz erlaubt. Sie montierten ein falsches Maschinengewehr samt Munition auf die Warschauer Brücke (Friedrichshain). Und nicht nur das…Die Polizei rückte gegen 11 Uhr mit vier Einsatzwagen an. Eine Sprecherin: “Wir mussten davon ausgehen, dass die Waffe echt ist.“ Das Gewehr (Typ M 16) mit Zielfernrohr, 50 Patronen, war Richtung Ostbahnhof aufgestellt und auf einem Stativ befestigt. Daneben Banner in englischer Schrift mit den Sprüchen “Erschießt die Irren” und “Gewinn einen Leopard 2 Panzer”.” (Aus dem Berliner Kurier, 12.7.11) Bei just gibt´s die offizielle Stellungsnahme der “Polit-Chaoten” zu lesen: “Das Kunstprojekt “Waffenstand” auf der Warschauer Brücke beschäftigt sich mit der geplanten Waffenlieferung von 200 Leopard A2-7+ an Saudi-Arabien durch die Deutsche Bundesregierung und die damit verbundene Befürchtung diese Waffen könnten zum Einsatz gegen Regimegegner kommen. Die Erfahrung zeigt, daß derartige Waffensysteme von den belieferten Regierungen häufig zunächst am innenpolitischen Gegner ausprobiert und dann meist für den aussenpolitischen Feind ihre ganze tödliche Tragweite entwickeln. Nachdem bis heute andauernden Fiasko des Iraks, der über Jahrzehnte durch westliche Waffenlieferungen zur 5.-stärksten Armee der Welt hochgerüstet wurde und während dieser Zeit nicht nur die ungeliebte Zivilbevölkerung Kurdistans deutlich dezimiert, sondern auch noch 2 brutale Kriege mit seinen Nachbarstaaten angezettelt hat, fragt man sich, warum überhaupt noch Waffenlieferungen ins Ausland erfolgen, denn stets wenden sich die waffentechnischen Ziehsöhne plötzlich im Brutusakt gegen ihre früheren Ausstatter.
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Antipreneur: Fluchtsaftgetränke

Und wieder einmal ein neues Produkt aus dem Hause Antipreneur: Fluchtsaftgetränke. “Du willst den Alltag hinter Dir lassen? Deine Grenzen überwinden? Dann auf ins Abenteuer – aber nicht ohne die richtige Ausrüstung! Die neuen Fluchtsaftgetränke von Antipreneur sind DIE unverzichtbaren Begleiter für alle Grenzgänger und Individualeinreisenden, die sich keinen Flüchtigkeitsfehler leisten können. Ob barfuß durch nordmexikanischen Wüstensand oder mit dem Motorboot übers Mittelmeer: Mit den fruchtigen Durstlöschern steckst Du voller Energie. Da wird jeder Weg zum Ziel! Mit ihrer speziellen Formel zur Optimierung des Flüssigkeitshaushalts und dem besonders hohen Gehalt an Vitaminen und Elektrolyten hast Du auch auf langen Durststrecken nichts zu befürchten. Genieße die Fluchtsäfte in drei erfrischenden Geschmacksrichtungen: Stachelbeere, Granatapfel und Blutorange! Die innovative Verpackung aus ultraleichter Kohlefaserfolie trotzt Wüstenhitze und Eiseskälte. Sie ist als Kopfkissen verwendbar, überzeugt als schwimmende Rettungsboje und bleibt dank des praktischen Fixierungsgurtes auch auf temporeichen Fluchtetappen immer bei Dir. Damit meisterst Du jede Extremsituation! Antipreneur Fluchtsaftgetränke – von flüchtigen Bekannten empfohlen!” Vor kurzem war Antipreneur auch bei der ART Cologne und hat eine “Auktion mit Aktion” veranstaltet – hier ein Ausschnitt aus der Performance. Via: Mail

Und sonst so? : 20. 04. 11


Mobstr.: “Good Colour Match – The buff man is the harshest critic of what is painted on walls. It is time to start criticising back (cose his work ain’t that great).”

* Lange, lange hatte man nichts mehr von ihm gehört – es wurde schon gemunkelt, er habe nun von Street Art endgültig die Schnauze voll. Es wurde geflüstert, er sammle gar nicht mehr, weil die Preise auf dem Kunstmarkt nicht mehr genug Rendite bringen. Manche sagten, er hätte keine Lust mehr, weil er immer wieder von der Szene auf die Mütze bekommt (z.B. bei der letzten, großen Aktion ARTotale in Lüneburg). Nach einer fast einjährigen Verschnaufpause meldet er sich nun wieder zurück: Rik Reinking plant eine neue Ausstellung – und auch diese trägt mal wieder einen endlosen, sinnlosen schrägen Titel: “Street Art – meanwhile in deepest east anglia, thunderbirds were go….“ und findet vom 8. Mai bis 29. September im Von der Heydt Museum Wuppertal statt. Mit dabei – die übliche Clique von Rik: Ash, Herbert Baglione, Boxi, Brad Downey, Ben Eine, Faith47, Boris Hoppek, Mark Jenkins, JR, Os Gemeos, Mirko Reisser (DAIM), Swoon und Zezao. Welcome back, Rik – ich bin gespannt…

* Aram Bartholl erklärt: “How to make your own MoMA-Pass

* Gehsteig-Guerrilleros erklären: “How to build a bench

* Ausstellungsprojekt zwischen Performance, Tanz und Choreographie: “Rehearsing Collectivity – Choreography Beyond Dance“, mit Libia Castro & Ólafur Ólafsson, Nina Dick, Aldo Giannotti, Ingrid Hora, San Keller, Michael Koch, David Levine, Ligna, Liquid Loft/Chris Haring, Roman Ondák, Cesare Pietroiusti, Olivia Plender, vom 28. April bis 6. Mai, Tanzfabrik in den Uferstudios, Uferstr.23, Berlin. Via: Mail

* Schönes Buchprojekt: “Collaborative Futures, book about free collaboration written collaboratively over five days during the 2010 Transmediale Festival, locked six writers and one programmer in a Berlin hotel room to collaboratively write a book about the future of free collaboration; the authors started with only the title, and ended the week with a book.”

* Neues von der Spaziergangsforschung: “Talk Walks (PDF) sind informative und quer gebürstete “Talk-Shows in Fortbewegung”. Diese Reihe urbaner Spaziergänge führen in wenig beachtete Zonen der Stadt oder aber vermitteln bekannte Orte aus vielschichtiger Perspektive. Jeweils ein Talk-Gast aus Leipzig und ein Gast von Auswärts begleiten und kommentieren die von Bertram Weisshaar vorbereiteten Spaziergänge.. In einer stets anschließenden, etwa halbstündigen Talk-Runde werden die Beobachtungen entlang der zurückgelegten Route und die jeweils aufgesuchte Zone besprochen und dabei durchaus auch kritisch hinterfragt.” Via: Mail

* Oh, ein Street-Art-Manifest: “In reference to the Art in the Streets show on now at MOCA in LA, the Black Socks movement sent out the above image with the following statement: 1_ Art in the streets isn’t domestication of artists… it’s freedom for artists. 2_ Art in the streets isn’t people manipulation… it’s an approach to people. 3_ Art in the streets isn’t city decoration… ..it’s a reflection about cities. 4_ Art in the streets isn’t governments advertising… it’s a criticism about how governments are doing. 5_Art in the streets isn’t market speculation… it’s free, for all the people! 6_Art in the streets isn’t art on museums, nor art on galleries, nor Street Art… it’s just art in the streets. It’s false that Street Art has turned street into a museum… Street Art has turned street into an amusement park! Sugar free cities!”

* Die Stinkstiefel der Writer – fotografiert von Ozkar. Via

* Vom Fake-Account zum Arbeitsvertrag: “Mit diesen Zwei twittert man besser

* “Tweet Land is an interesting new platform for video games that are able to interact with real-time happenings on Twitter. The arcade-like game-play integrates things and situations people in your social network tweet about.” Via

* Neue Freunde: Mark Zuckerberg & Alfred E. Neuman – auf dem Cover der neuen MAD-Ausgabe. Via

Yolanda Domínguez: “Rebajadas”/”Lowered”, 2011

Die spanische Künstlerin Yolanda Domínguez zettelt zum Winterschlußverkauf einen Shopping-Fake-Streit an: “This living deals with making visible something that all women have suffered at some time and which is hardly spoken about, as it takes place in a hidden manner: women’s rivalry, a key subject that has arisen these days in the transition towards new roles and , especially, in women·s development in the labour market, where the majority confess having their worst enemies amongst their own female colleagues and/or bosses. Via this scene placed in a real event that involves rivalry: the queue for the opening day of a big store’s January Sales, two actresses play the role of two women who already know each other and who bump into each other in the queue. One plays the role of the tall, beautiful, young and successful girl (so she’s got all the ingredients to be rejected by the rest) and the other, somewhat older woman rebukes her for having taken her place. The two women exchange remarks and threats, making those waiting in the same queue take part in the story.The dénouement is imminent: the two finish up fighting just as the store doors open , capturing the attention of all the cameras.” Via

CRASHVERTISE: “Crash is the message”

Absurdes Ambient Advertising – aber wahrscheinlich eher ein Fake, der die Agentur selbst bewerben soll. Dahinter steckt nämlich die italienische Guerilla- und Kunstagentur Kook: “Whenever a road accident happens a CRASHVERTISE Team is sent immediately on the spot. The crash scene is set-up and animated to spread the brand message in different ways: the CRASHVERTISE Team hit the streets showing the campaign on large scale posters and giving away safety vests with your brand to all the people involved in the road accidents; a special warning triangle with your brand message is located near the cars; gadgets or other advertising stuff are given away to people in the area. Road accidents are promptly pointed out through facebook and twitter by CRASHVERTISE Network (the ones who are involved in the crash, eyewitness, bystanders, police). CRASHVERTISE campaigns could be easily planned all over the national territory or geolocalized on the strength of marketing and communication objectives.” Via

0100101110101101.ORG: “Internet cornucopia vs. high art constipation”, 2010

Fake-Cattelan-Skulptur von 0100101110101101.ORG: “In spite of an immediate and enthusiastic reception by the art world, a new sculpture by Italian art-star Maurizio Cattelan currently featured at Inman Gallery Annex in Houston, TX, is actually the work of artist-provocateurs Eva and Franco Mattes—also know as 0100101110101101.org—created by adopting the famous artist’s style and materials. “I was never very good at making art. But, modestly speaking, I’m pretty good at copying,” declared Franco Mattes, “so I thought, let’s wear the mask of a famous artist and see what happens: Will people realize it immediately? Will they say ‘this is his worst work ever?’ Or will they love it?”
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Yolanda Dominguez: “Fake Your Orgasm”, 2010

Die neue Aktion von Yolanda Dominguez – Fake-Orgasmus-Fake-Propaganda: “A Living carried out via national radio and which, using an ironic plot, considers an aspect of women’s sexuality that is never talked about: faking orgasms. A famous Spanish sexologist has collaborated on this project, providing real data about this matter and an actress represents the role of a teacher of interpretation who advertises “classes to learn how to fake orgasms” via a flyer she gives out to the passers-by in the city centre. A national radio station that is collaborating with Yolanda Domínguez interviews this odd teacher live to ask her about these classes – how they are, how many clients she has… – as if it were totally real and a space is left for the public to intervene. Both men and women react leaving various messages according to their criteria and their experiences and different reactions are gathered. (Surprisingly, the female majority openly confess faking to be something normal). At the end of the programme, it is revealed that the teacher is not real and that it has all been a living carried out by Yolanda Domínguez who presents the spectators with this question and invites them to reflect upon it.” Mehr hier, via: Mail, thx!

Fake-Türen: Graffiti-Opt-Art

Via: Mail, danke Patrick!

Schotter & Söhne: Fake zum Thema “Castor”

Schotter & Söhne – Gleisabbau und Rückbau” – schöner Fake zum Thema “Castor”. Via: Mail, danke Metronaut!

Fake: Horst-Köhler-Consulting

Skandal um die Fake-Webseite Horst-Köhler-Consulting: “Einen Tag nach dem Rücktritt von Horst Köhler aus dem Präsidentenamt verschwand eine Köhler-kritische Website unter dubiosen Umständen aus dem Web. Die taz hakte nach – und stieß auf eine kuriose Geschichte, bei der die Fake-Homepage offenbar mit einem Fake bekämpft wurde. Das Pikante daran: Der gefakte Einschüchterungsversuch kam offenbar direkt aus einer Bundesbehörde. Überhaupt nicht lustig aber findet das das Bundesverwaltungsamt. Das will jetzt Ermittlungen aufnehmen. Aber der Reihe nach. Auf der Seite horst-koehler-consulting.de bot vermeintlich der Bundespräsident a.D. Horst Köhler Unternehmen Beratung auf Basis seiner militär- und außenhandelspolitischen Kompetenzen an. Zu seinem Kompetenzteam sollten unter anderem Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder, verantwortlich für „Putin Relations“, Ex-Außenminister Joschka Fischer, verantwortlich für „Green Warfare“, sowie Ex-Bundeskanzler Kohl, als „Head of Secret Accountance“ zählen – die Seite mussten für jeden klar als Satire zu erkennen sein. Die Website schaffte es auf bis zu 2.000 Klicks pro Sekunde. Doch: Nur wenige Stunden nach Veröffentlichung verschwand sie wieder aus dem Netz. Unter der URL war sie zwischenzeitlich nicht mehr zu finden und selbst im Google Cache, dem Kurzzeitgedächtnis des Suchportals, war sie bereits nach wenigen Stunden verschwunden. Nach Recherchen der taz kam die Attacke auf die Satire-Website direkt aus einer staatlichen Behörde: Der taz liegt eine E-Mail vor, die darauf hindeutet, dass es ein Mitarbeiter des Bundesverwaltungsamtes selbst war, der beim Provider auf die schnelle Sperrung gedrungen hat. Denn die Mail stammt von einem Computer mit der IP-Adresse dieser Bundesbehörde. Weiter hier… ” Via: Martin Kaul/taz/Echo