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ART Spezial: Street Art! Gewinnt 3 x das Sonderheft!

Update 3.12: Vielen, vielen Dank für all die spannenden Kommentare. Ich finde die Vorschläge wirklich sehr gut – und die Debatte über die Namen von Kunstformen eine sehr wichtige. Denn es kursieren ja immer wieder Buzz-Begriffe wie “Relational art” oder “Post-Internet Art”. Es hat erstaunlicherweise relativ lange gedauert, bis jemand einfach mal “Kunst” in die Runde wirft. Danke, klaus! Er schlägt vor: “Einfach eine Form “zeitgenössischer Kunst”. Und auch Subsystem meint: “Vielleicht bedarf es keiner klaren Unterscheidung zu anderen Kunstgattungen mehr… Am ehesten würde ich die “Street Art” einfach als Kunst im öffentlichen Raum bezeichnen.” An die beiden geht je ein Heft – denn ich bin eigentlich kein großer Freund von zusätzlichen Schubladen. Kunst ist ja bereits eine Schublade der Übergattung “Leben”. Und ich bin ja eher ein Fan der Abschaffung der Kunst, damit diese alltäglich wird. (“Die Kunst selbst sollte nun durch ihre Verwirklichung im Leben aufgehoben werden, was bedeutete, dass Poesie oder künstlerisches Denken und Handeln nicht mehr nur auf Leinwänden, sondern in der Gestaltung der alltäglichen Lebenswelt Aller stattfinden sollte.”*) Gut gefallen hat mir aber auch der Vorschlag von “drikkes” in “Public Art”, “Free Art” bzw. “NGA – Non Government Art” zu unterscheiden. Ein Problem mit den Begriffen “Street bzw. Urban Art” ist nämlich, dass er nur das Medium, also die Straße, betont. Das wäre irgendwie so, als würde man jede Form von Malerei in einen Topf werfen und sie “Leinwandkunst” nennen. Glückwunsch – und viel Spaß mit den Heften. Und tausend Dank an alle für die Vorschläge!

“Das ideale Geschenk für den Onkel, der immer belächelt hat, was du da so treibst”, sagt fk.1just.de. Jetzt ist es am Kiosk (und im eShop): Das Sonderheft STREET ART von art. Unter anderem mit: Banksy, JR, Swoon, Shepard Fairey, Keith Haring, Martha Cooper, OZ, Mathieu Tremblin, Evan Roth, Benjamin Gaulon, The Wa, Paolo Cirio, Aram Bartholl, Philipp Teuchtler, Pixação, Digital Graffiti – und 16 Stickern von Andreas Ullrich/Klebstoff Magazine! Ich hab als Berater mitgearbeitet, gemeinsam mit Marie Lechner (Libération) den Text über Medienkunst im öffentlichen Raum geschrieben – und darf deshalb auch 3 Hefte verlosen! Die Frage an euch lautet, bitte wieder einfach ins Kommentarfeld schreiben (Deadline 29.11, 00:00 Uhr): Alle hassen ja irgendwie diesen Begriff “Street Art”, manchmal auch Postgraffiti oder Urban Art genannt – wie sollte man denn unsere liebe Kunstform in Zukunft besser benennen?

Galerie Urban Art Info @ ART


Dtagno und Tryone: “Wir sind nicht die Affen in deiner Horde!”, Ausstellung vom 26. Juni bis zum 4. Juli 2009, Performance (Foto: Jürgen Große)


Jan Danebod: “Gemeinsam für die Stadt” vom 11. Juli bis zum 8. August 2009, Innenansicht der Galerie (Foto: Jürgen Große)


Swoon und Ben Wolf: “Squinches and Pendentives”, Ausstellung vom 26. September bis zum 24. Oktober 2009, Ausstellungseröffnung (Foto: Kathleen Waak)

Noch immer meine Lieblingsadresse in Berlin: Die Galerie Urban Art Info. Bei ART gibt’s ein kleines Interview mit Jürgen Große. Beste Anekdote: “2003, bei der Eröffnung der Ausstellung von SWOON und Solovei, stand ein Eimer weiße Farbe in der Galerie rum. Irgendwer hat ihn geschnappt und ist damit raus gegangen und zwar bis zur Polizeiwache, die nur 30 Meter weiter war. Dort hat er dann die ganze Farbe im Eingang ausgekippt. Da der Eimer ein Loch hatte, führte eine weiße Farbspur direkt zurück zur Galerie. Wir haben das erst am nächsten Tag bemerkt, an dem Abend war ja so viel los. Um von uns abzulenken haben wir schnell die Farbspur bis in den Wedding verlängert.”