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Skulpturenpark Berlin_Zentrum zeigt “Land’s End”

We don’t need no water let the motherfucker burn: Brennende Auto-Oper in sieben Akten im Skulpturenpark Berlin_Zentrum (Premiere am Sonntag, am 24. Januar 2010 um 15 Uhr, diesseits und jenseits des Stra√üenrands Kommandantenstrasse / Ecke Neue Gr√ľnstrasse / Beuthstrasse: “W√§hrend eines frostigen Wintermonats s√§umen sieben ausgebrannte Limousinen das frisch erschlossene Bauland entlang der Kommandantenstrasse, das unter anderem als zuk√ľnftiges Dolce Vita-Quartier beworben wird. Aus den verkohlten Autowracks t√∂nen Arien in die klirrend kalte Luft. Sie f√ľhren ein st√§dtisches Drama um rivalisierende Lebenswelten auf, in dem es um nicht weniger als die soziale und kulturelle Vorherrschaft geht. Land’s End ist eine Metropol-Revue, in der Musik und Bild, Realit√§t und Dichtung in einem Raum aufeinandertreffen. Auf der Freiluftb√ľhne des Skulpturenpark Berlin_Zentrum erf√ľllen die Fahrzeuge ihre Hauptrolle mit schizophrener Bravour. Multiple Sopran- und Baritonstimmen bedienen sich dieser H√ľlsen und liefern sich ein mal zartes, mal gewaltiges Wortgefecht. Walzerkl√§nge scheinen auf, scharf kontrastiert mit emotionalen Ausbr√ľchen der S√§nger. Mit neuem Libretto bekleidet, verbindet der Klang bekannter Melodien subjektives Empfinden mit objektiver Tonmalerei. Umgebende Baustellen und mond√§ne Musterpavillons flankieren die Szenerie als Statisten. Der gesamte Park wird zur B√ľhnenkulisse, die vielschichtige Bilder und Symbole rund um Abwertungsketten und Aufwertungsbestrebungen bereit stellt. Anwohner k√∂nnen von den Logenpl√§tzen auf ihren Balkonen aber nicht nur inszenierte Ideentr√§ger sehen. Auf der winterlichen Lichtung reihen sich Menschen um ein w√§rmendes Feuer, verspeisen ein Wildschwein und trinken hei√üen Wein. Land’s End ist erz√§hlt die Geschichte urbaner Transformationsprozesse, wie sie in Metropolen passiert.” Via: Mail, danke Gunnar!

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