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Paraflows 09: Urban Hacking


Sebastian Neitsch und Jan Bernstein: “Kunstrasen”

Gras-Brenner, Gähn-Installation, Smell-Graffiti: Aktuelle Ausstellung in Wien – Paraflows 09: Urban Hacking (11. September bis 20. September), in einer temporären Containerlandschaften (scheint gerade so ein Trend zu sein). Unter dem Titel “Urban Hacking” werden kĂĽnstlerische Arbeiten ausgestellt, die sich durch digitale Medien in den öffentlichen Raum “einhacken”. Vorherrschende Themen der KĂĽnstler sind Eigentumsverhältnisse und der Platz der Kunst im öffentlichen Raum. (Theorietext-Download hier). Leider gibt es da noch kein richtiges Bildmaterial – aber viele Projekte klingen wirklich spannend:

Sebastian Neitsch und Jan Bernstein: “Kunstrasen”. “Der Kunstrasenroboter ist ein portables Werkzeug mit dessen Hilfe der Benutzer jegliche Vektorgraphik in öffentliche Wiesen und Parks zeichnen kann. Mit Hilfe eines Laptops, eines eigens programmierten Zeichenprogramms und eines Bunsenbrenners können so Nachrichten oder Bilder im öffentlichen Raum platziert werden.” // Adrian LohmĂĽller: “Epidemie der Trägheit”, Installation. “Während des Festivals wird der Karlsplatz zum Zentrum fĂĽr eine Epidemie der Trägheit. Per Lautsprecher wird die hochfrequentierte Zone in 5-minĂĽtigen Intervallen mit Gähnlauten beschallt. Situationen hoher Menschendichte erhöhen die Ausbreitungschance eines Virus.” // Mitchell Heinrich: “Smell Graffiti”. “Mitchell Heinrichs Arbeit Smell Graffiti beschäftigt sich mit dem bisher begrenzten Potential von Graffiti. Nach zahlreichen Abwandlungen hinsichtlich Stil und AusfĂĽhrung ist es bisher nicht gelungen, das Graffiti von seiner visuellen Natur zu befreien. Heinrich tritt einen Schritt zurĂĽck und stellt die Frage, worum es beim Graffiti eigentlich geht. Auf den menschlichen Geruchssinn abzielend, verpasst Heinrich dem öffentlichen Raum temporär ein Graffiti, ohne einen Tropfen Farbe zu vergieĂźen. Wie wĂĽrden die Passanten reagieren, wenn plötzlich ein ganzer Häuserblock in Mitten der Stadt nach frisch geschnittenem Gras duften wĂĽrde?”

“Die Stadt Wien steht in langer Tradition von Intervention und Aktion im öffentlichen Raum. Das vierte paraflows Festival knĂĽpft mit dem diesjährigen Thema “Urban Hacking” an die Auseinandersetzung mit dem öffentlichen und urbanen Lebensraum an. Zugleich beleuchtet paraflows 09 die Rolle der digitalen Medien bei der Erforschung, Hinterfragung und Gestaltung von städtischer Infrastruktur. Eine eigens fĂĽr paraflows 09 konzipierte, temporäre Containerlandschaft auf dem Karlsplatz bietet Raum fĂĽr die Ausstellung “Urban Hacking”, sie bildet gleichsam einen Knotenpunkt zwischen KĂĽnstlerhaus, Karlskirche und project space, vereint Geschichtsträchtiges und Zeitgenössisches. Ăśber 30 nationale und internationale Positionen der digitalen Kunst und Kulturen sowie angrenzender kĂĽnstlerischer Strategien beleuchten aktuelle und ältere Tendenzen der Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum. Gezeigt werden Projekte zur Nutzung und Intervention, zum Hacking und zur Bespielung von urbaner Ă–ffentlichkeit. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Möglichkeiten, die “urban hacking” zur Neugestaltung des öffentlichen Raums bietet.” Via: Mail

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