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Lieber Sebastian Frenzel,


Foto: Evol

Sie sind Redakteur beim Lifestyle-Kunstmagazin “Monopol” (zuvor gehörten Sie zu den “Movern und Shakern” des Lifestyle-Klatschmagazins “Vanity Fair” und ja, ok, Sie waren auch mal bei der “taz”) und haben sich in der aktuellen Ausgabe dazu berufen gefühlt, mal ein wenig über Street-Art abzulästern:

“Sind wir wirklich so weit, dass Verkehrsbetriebe Leute dazu einladen, ihre Wagen zu beschmieren? Ganz genau, und die Thalys-Aktion mit den “schnellen moves” bildet nur ein sehr irritierendes Beispiel für den Siegeszug von Graffiti und Street-Art, der unglaublich ist und vor allem: unglaubig nervig.”

Ja, das irritiert mich auch, aber vor allem irritiert mich Ihre Aussage. Denn wenn Sie Kunst nervt, dann sollten Sie vielleicht nicht mehr als Kunstkritiker arbeiten. Der Begriff “Street-Art” nervt mich auch, aber dieses Etikett haben sich die Künstler ja nicht ausgesucht, sondern solche Begriffe werden noch immer von Kunstkritikern (vgl. auch “Tachismus”, “Op-Art” etc.) und heute wahrscheinlich auch PR-Agenten geprägt. Aber erst einmal weiter in Ihrem Text:

“Seit drei, vier Jahren gibt es kein Entkommen. Street-Art-Künstler werden in Museen und Galerien ausgestellt, schmücken Cover von Kunstmagazinen, etablierte Auktionshäuser veranstalten eigene Auktionen, auf denen die Werke sechsstellige (!) Summe erzielen. “Der Respekt gegenüber Street-Art ist ein Maß dafür, wie kindisch und idiotisch die zeitgenössische Kunst geworden ist”, schrieb der britische Kritiker und Monopol-Autor Matthew Collings vor Kurzem in der “Times”. Der Kern vieler neueren Werke bestehe aus Satire, Gags und publikumswirksamen Tricks – eben aus dem, was auch die meisten Graffiti auszeichne.”

Ich habe eher das Gefühl, dass es seit Jahren kein Entkommen mehr vor Rauch / Meese / Richter / Baselitz / Lüpertz / Eliasson gibt. Aber zum Kern Ihrer Argumentation: Satire, Gags und Tricks? Kennen Sie eigentlich Christian Jankowski? Und was ist mit Christo, Tobias Rehbeger oder Olafur Eliasson? Hochgejubelte Künstler, deren Werke auch vor allem auf visueller Effekthascherei basieren. “Und sind Sie eigentlich von der Humorpolizei?”, würde Til Schweiger fragen. Ach ja, und auch nur mal so am Rand: Der Artikel aus dem Sie Ihren originellen Gedanken haben ist fast zwei Jahre alt. Aber weiter geht’s:

“Hinzu kommt etwas anderes: Die Popularität von Street-Art erklärt sich durch ihre Aktualität, ihr Siegeszug verlief nicht zufällig synchron zur Ausbreitung des Internets: Beide Medien ermöglichen es jedermann, ohne besondere Techniken oder Talente Zeichen im (halb) öffentlichen Raum zu setzen, als Nobody ein Massenpublikum zu erreichen.” (…) “Natürlich weiß das längst jeder, doch gerade deshalb tut es so weh, dass noch die dümmste Kleinigkeit als Zeichen größtmöglicher Subversion verkauft wird. Denn das formuliert ja noch immer das Versprechen von Street-Art: dass sie jung, originell und vor allem ungehorsam, widerständig sei. Aber sollte gute Kunst das nicht immer sein? Und erfüllt das, andersherum, Street-Art eben gerade deshalb nicht mehr, weil die Subversion längst zur hohlen Geste verkommen ist, jede Kleinstadt Führungen entlang ihrer Graffiti anbietet, als neue, besonders bürgerliche Variante von Kunst am Bau?”

Ja, Künstler werden in Zukunft ihren Durchbruch zuerst im Netz haben. Das kennen wir ja auch bereits aus der Musikindustrie: Musiker werden bei MySpace und YouTube entdeckt und landen dann vielleicht in den Charts. Daran kann ich zunächst einmal nichts Negatives erkennen. Dieses Prinzip nennt sich übrigens “direkte Demokratie”. Endlich kann jeder Nobody zum Somebody werden – ohne arrogante Kunstkritiker, selbstgerechte Kuratoren und blasierte Museumsdirektoren, die schon lange ein junges, kunstinteressiertes Publikum konsequent ignorieren. Und würde ein Street-Art-Künstler, wie zum Beispiel Blu, über keine besonderen Talente verfügen, dann wäre sein Animationsfilm “Muto” bestimmt nicht schon fast sechs Millionen Mal im Netz angeklickt worden. Sprich: Qualität, Originalität und Kreativität setzt sich durch. Und ist es schlecht, wenn Kunst dadurch plötzlich zum Mainstream- und Massenphänomen wird? Nein, denn vielleicht findet dadurch endlich auch wieder ein jüngeres Publikum den Weg in die angestaubten Sammlungen deutscher Museen und entwickelt ein Interesse an der Kunstgeschichte. Wie heißt es so schön bei Guy Debord: Die Konstruktion leidenschaftlicher Alltagssituationen soll alles zur Kunst werden lassen, damit sich schließlich die Kunst selbst auflösen kann.

Natürlich gibt es da draußen auf der Straße unglaublich viel Mist – eben genau so wie in jeder Galerie und jedem Museum auch. Und natürlich gibt es unter all den Straßenguerilleros auch viele talentfreie Hobbykünstler, unkreative Grafikdesigner und trittbrettfahrende PR-Agenturen – so wie sonst eben auch. Aber Sie würden doch sonst auch nicht Kunst mit Grafikdesign vergleichen oder PR-Geschreibsel als Kunstkritik veröffentlichen, oder? Aber mit einem solch plakativen und generalisierenden Urteil tun Sie all den verdammt guten Künstlern Unrecht, die seit Jahren wirklich radikale und subversive Kunst im öffentlichen Raum geschaffen haben. Und wenn ein paar davon nun ein wenig Erfolg haben – dann gönnen Sie es ihnen doch! Oder kennen Sie auch nur einen Street-Art-Künstler, der mit dekorativen Nichtigkeiten Millionen scheffelt, so wie Damien Hirst, Jeff Koons oder Takashi Murakami? Und Sie kennen doch den elitären Kunstzirkus, mit all den champagnertrunkenen Buddy-Kuratoren und selbstgerechten Gigolo-Galeristen – wie soll ein junger Künstler da einen Einstieg finden? Und es ist doch irgendwie verständlich, dass man aus diesem Zoo ausbrechen möchte und mit seiner Kunst reale Menschen im realen Raum erreichen möchte. Also ich bin auf jeden Fall froh, dass es das Internet und die Straße gibt – denn an diesen beiden Orten hatte ich auch dieses Jahr wieder meine schönsten und intensivsten Kunsterlebnisse.

In diesem Sinne: Augen auf im Straßenverkehr, Herr Frenzel!
Mit kollegialen Grüßen, Ihr *Alain Bieber

Comments

25 Comments so far. Leave a comment below.
  1. *thumbsup
    guter beitrag.

    wie mein opa, der immer alles so schön in “neumodscher kram” einordnet was er nicht kennt :D

  2. tilman,

    hey alain.
    wirklich guter und intelligenter kommentar.
    gruß, tilman

  3. titi,

    Auch Daumen hoch!

    Zwischentöne und Abstufungen waren noch nie das Ding der Monopol. Glamour, Restaurantkritiken, wo welche Croissants essen in Venedig/Brüssel/London schon eher. Und natürlich was Murakami, Hirst und die vier jeweils gerade gehypten Berliner Künstler machen.

    Mehr “Bild” als “Zeit”.

    Will mein Abo schon lange kündigen, aber wisst Ihr eine intelligente Kunstzeitschrift?

    Thanks again!

    Keep it up!

  4. tom,

    sehr schöne Reaktion. Dieser reaktionäre Idiot…
    Debord kriegt sie alle!

    gruß aus LE/Halle

  5. eine freude dies zu lesen spät am abend.
    herzliche grüße von einer die sich zb.über meese ärgern kann.

  6. Sehr schön!

    Freude Freude Freude!!!

  7. freue mich sehr über den Beitrag, schön!

  8. julius,

    der artikel von frenzel verliert durch deine kritik ein bisschen seine irrelevanz. trotzdem schönes bashing!

  9. ja unbedingt ein schritt zurück aus angst vor etwas neuem!

  10. alex,

    daumen hoch, aber der ganze monopol-artikel wäre interessant.

  11. Alain, Respekt! Danke dir für diese notwendigen Zeilen. Die von dir entlarvten Vorurteile einer blasierten, selbstverliebten und egomanen Kunstclique sprechen Bände. Für unsere Gesellschaft sind solche Flachwichser wie der Monopol-Schreiber so hilfreich wie Fußpilz. Die Kultur entwickelt sich, wie man sieht, eben nicht in den verkoksten Kreisen arroganter Selbstdarsteller, sondern dort, wo Menschen ihr Leben fristen. Ihr Eliten, passt bloß auf: Jede fünf Sekunden verhungert ein Kind auf der Welt, die Ärmsten werden noch mehr ausgepresst von denen, die ihr als Zielgruppe umschwärmt, und die Reichen, denen sich eure Künstler anbiedern, scheißen auf die Klimakatastrophe. Vor diesem Hintergrund sollte man sich als Mittäter mit Kritik an denen zurückhalten, die ihre Kraft in den Straßen und Plätzen an die Allgemeinheit verschenken.

  12. Karin,

    Wunderbarer Beitrag. Spricht mit aus dem Herz. Meine Schüler haben sich durch Beispiele aus deinem Blog plötzlich für Gegenwartskunst interessiert. Und dieses Interesse zu wecken ist wirklich nicht einfach!

  13. An titi: du fragst nach alternativen Kunstzeitschriften zu Monopol: versuch’s mal mit Kunstforum International, die Bände erscheinen alle zwei Monate, sind dafür aber prall mit Infos und Essays – zugegeben: manchmal auch sehr theoretisch, dafür aber ohne Lifestyle-Kacke…

    http://www.kunstforum.de

  14. nico,

    ah wunderbarer Text. volle Zustimmung.

  15. Das Problem wird sich in ein paar Jahren von selbst erledigen – genau wie das bei der Musikindustrie auch gerade passiert :-)

  16. gute reaktion… mal nicht schleim schleim und so

  17. johanna,

    daumen hoch.wirklich kluger artikel.

  18. sehr schön! ich denke auch, dass öffentlich ausgelebte kunst ein sehr wertvolles kulturgut ist. sie ist eine art emanzipative bewegung, indem sie alle interessierten menschen zum mit- und selbermachen einläd…

    schöner kommentar, alain!

  19. Jhvl,

    Lieber Alain,

    ich dachte ich müßte auf diesen Artikel von Herrn Frenzel auch reagieren. Super, das Du ein Forum kreiert hast. Sebastian Frenzel hat sich offenbar nicht zu genüge mit den aktuellen Entwicklungen der Urban Art auseinandergesetzt. Für einen Kritiker eine etwas unrühmliche Situation. Die substantiellen, weiterführenden Kunstformen, die aus der Street/ Urban Art entstammen, wurden ausgeblendet. Ich denke er hat recht mit den Klischees der Street Art, das nervt in der Tat. Das hast Du auch treffend beschrieben. Aber was ist mit der künstlerischen Evolution dieser leidenschaftlichen Menschen, die als Ausdruck ihrer (sub-)kulturellen Kommunikationsbedürfnisse zur bildenden Kunst finden? Sind diese weniger talentiert oder relevant als diejenigen, die das akademsiche Korsett angelegt haben? Talent und Kunst gibt es da wo sie entstehen. Deren Qualität kann schwerlich über Herkunft oder den Grad der Mediatisierung definiert werden. Ich denke da wäre eine holistische Sichtweise, die sich auf Technik, Konzept, Kontext und Medium bezieht, angebrachter. Da ist die Strasse genauso ein ehrwürdiges Medium wie die Leinwand im Museum oder eine Skulptur in der Galerie. Diese Diskussion über “Street oder not Street” ist hier schon lange nicht mehr die Frage. Die Entscheidung was richtig ist für ihre Arbeit, liegt bei den Künstlern selbst. Sie sind ja schließlich die Schöpfer ihrer Werke und frei ihre künstlerischen Medien selbst zu definieren.

    Ein Aufruf zur sozialen Ausgrenzung von Kunstformen erinnert mich an ganz andere Phasen unserer Geschichte. Woher kommt nur dieser Hass?

  20. *A,

    Lieber Johann, vielen Dank für dein ausführliches Feedback, das freut mich sehr! Ein Diskurs ist mir immer lieber als ein Monolog – denn Kultur und Gesellschaft entsteht durch Dissens und eine streitbare Auseinandersetzung…

    Ich habe mal geschrieben: “Die Schöpfungsgeschichte der Moderne ist eine Geschichte radikaler Kulturkämpfer und kriegerischer Rhetorik. Auch die subversive Kunst hat sich ihre Taktiken von Guerillakriegen abgeschaut: Es geht um Überraschungseffekte, Täuschungsmanöver und Desinformation, um Sabotage, Zweckentfremdung und Überidentifikation.” Daran glaube ich wirklich, wenn man sich die künstlerischen Avantgardebewegungen mal anschaut, geht es immer um radikale Gegenentwürfe und viel Wut im Bauch kann zu einer enormen kreativen Energie führen –  aber, und ich glaube, da liegt unser Missverständnis, man braucht natürlich nicht die Kunsthochschule besucht zu haben, um ein guter Künstler zu sein. Und natürlich erfreue ich mich auch in Museen oder Galerien an guter Kunst – darum ging es mir hier nicht, der zu populistische und zu kurzgedachte Text von Sebastian Frenzel brauchte, in diesem ganz speziellen Fall, ein paar Gegenargumente.

    Womit ich hingegen wirklich ein Problem habe, ist die Verstrickung von Kunst und Werbung (z.B. http://www.circleculture-agency.com/exhibitions/below_the_line/works/slideshow/?slideId=10 ), Guerilla-Marketing, Below-the-line und sogenannten “Artist Co-Operations” (das hast Du wahrscheinlich schon zwischen den Zeilen gewittert und Dich deshalb auch angesprochen gefühlt). Aus dem einfachen Grund: Man sägt nicht an dem Ast, auf dem man sitzt. Sprich: Kunst, die sich von multinationalen Firmen bezahlen lässt, verliert ihre Bissigkeit, ihre Kritikfähigkeit, ihre politische und soziale Relevanz, wird langweiliges Dekor – um von der Unfreiheit der Kunst und der Künstler ganz zu schweigen. Ich bin also nicht gegen die Ausgrenzung von irgendwelchen Kunstformen oder Künstlern, sondern nur gegen die Vereinnahmung durch das Kapital und ignorante Journalisten…

  21. Jhvl,

    Lieber Alain,

    auch ich freue mich über diesen Diskurs. Vorab möchte ich Dir sagen, das mein Kommentar ganz und voll an Sebastain Frenzel gerichtet war und deine Position nur stärken sollte. Er war nicht im geringsten gegen Deinen Kommentar gerichtet.

    …Lassen wir doch die Künstler selbst entscheiden, welches Medium sie nutzen wollen. Welche Strategien der Kommunikation sie für ihre Kunst nutzen wollen. Ich möchte mich da nicht einmischen.

    Es sei auch gesagt, das unsere Galeriearbeit sich nicht mit der Arbeit überschneidet, die unsere Kommunikationsagentur macht. Das sind komplett verschiedene Unternehmungen. Die einzige Verbindung ist, das die Agenturarbeit es ermöglicht hat 7 Jahre lang einen unkommerziellen Projektraum zu finanzieren, der junge Künstler dem Publikum präsentierte und diese gefördert hat. In über 40 Ausstellungen gab es nicht ein mal ein Marken Logo auf einem Flyer oder als Inhalt einer Cc Galerieausstellung.

    Die Kunstgeschichte hat uns gezeigt, das die großen Meister der Jahrhunderte fast immer im Auftrag der Mäzenen gearbeitet haben. Zum Beispiel für Unternehmen wie die Kirche, die zumindest strukturell vergleichbar ist mit den multinationalen Konzernen. Keine sixtinische Kapelle ohne das Christentum, keine kriegsverherrlichenden Sklupturkünste und Großmalereien in der alten Nationalgalerie ohne sendungsbewusste Kriegsherren und Herrscher. Die großen Werke der europäischen, orientalischen/ asiatischen und afrikanischen Kunstgeschichte wurden zu großteilen von Bürgertum, Klerus und Politik finanziert. Ich werde diese Künstler nicht be- oder verurteilen für diesen Akt. Jeder einzelne Künstler sollte in seiner individuellen künstlerischen Position betrachtet und auch analysiert werden.

    Subversivion lässt sich in jedem etablierten System durchsetzen. Und wenn ein Künstler dies in seiner Arbeit sucht wird er auch immer Wege finden dieses zum Ausdruck zu bringen. Hier ein gutes Beispiel, das genauso für heutige Künstler anwendbar ist: Der Maler Ingres, einer der großen Meister des Klassizismus, hat es sich erlaubt bewußt subtile anomalien in Portrait- Auftragsarbeiten des Italienischen und Französichen Bürgertums einzubauen. Selbst Napoleon portraitierte er, durch ein überzogenes Farbenspiel als einen schimmernden, aufgeplusterten Clown. Das ist so mutig und subversiv, das die Kunst auch hier, in diesem etablierten System, fortbesteht.

    Es gibt aber auch zahllose Beispiele in denen “Artist-Cooperations” für beide Seiten sehr fruchtbar waren. Warum sollten sich die Künste auklinken aus der real existierenden Welt?… Sich verzupfen in die Lager der Museen und Privatsammlungen…? Medien, Strassen, Marken sind unsere öffentliche Kommunikationswelt. Solange die Kunst in diesen Medien Wahrhaft und frei bleibt, und diese Welt als ein freies Medium nutzen kann, sehe ich keinen Mangel and er Kunst. Ich denke Shepard Fairy und Warhol haben es uns vorgemacht, indem sie eben dieses Thema zu Ihrer Kunst proklamiert haben… Ich denke ein objektiver Diskurs über Kunst ist diffizil ohne die Berücksichtigung der einzelnen künstlerischen Positionen.

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