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Hate Clean Trains: The Glory Days

“Ich habe hier ein sehr interessantes Interview-Video fĂĽr Dich”, schreibt Micha. “Und zwar geht es um die HCT (Hate Clean Trains) Graffiti Crew aus Hannover die es Mitte der neunziger Jahre schafften ihr komplettes System zu sprengen (Bilder auf ALLEN ZĂĽgen). Das gabs vorher nur in New York, Dortmund und Amsterdam.” Via: Mail, danke!

Comments

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  1. aleo,

    wie krank ist das denn?!? anerkennung durch zerstörung öffentlichen eigentums, dem leben durch vandalismus einen sinn geben, statt kreativität nur möglichst viel kaputt machen. wĂĽnsche diesem armen hct-soziopathen einen guten psychiater sonst erklärt er demnächst noch plĂĽnderungen, autos anzĂĽnden und mollis auf polizisten zu kunst…

  2. Tim,

    wo wird denn da was zerstört?

  3. aleo,

    ich kann auch alle autos in meiner straĂźe zerkratzen oder in alle unterfĂĽhrungen meiner stadt pinkeln. macht nix kaputt, kann man ja wieder neu lackieren bzw saubermachen.
    hier im blog werden oft aktionen im öffentlichen raum vorgestellt die originell und kreativ sind, passanten überraschen oder zum nachdenken anregen. die hct-aktion ist nichts von dem. ich kenne keinen fahrgast, eisenbahner oder anderen bürger der phantasielos zugebombte wagen schön findet. die zeche für die reinigung zahlen wir alle mit steuergeldern und höheren ticketpreisen.
    wer solche aktionen gutheisst sollte sich mal fragen wie er reagieren wĂĽrde, wenn ich mal einen eimer schwer abwaschbarer farbe ĂĽber sein auto, sein sofa oder seinen pc kippen wĂĽrde und dann dämlich grinsend sage: “hab doch nix kaputt gemacht, kannste doch alles selbst wieder saubermachen”!

  4. CW6,

    DafĂĽr zahle ich meine Steuergelder gerne, ganz im Gegensatz zu dem MĂĽll, den die Stadt fĂĽr mehrere tausend Euro in die FuĂźgängerzone stellt und es “Kunst” nennt. WĂĽrde ich ähnliches machen, was meine Stadt hier “Kunst” nennt, kämen in absehbarer Zeit wieder irgendwelche Anzeigen von wegen illegaler MĂĽllablagerung, Sachbeschädigung und ähnliches in Haus. Graffiti ist mir tausend mal lieber! Bunt statt grau!

    Und zum Thema über mein eigenes Auto, Sofa und PC kippen: Ist hier tatsächlich alles schon umgesetzt ;)

  5. Mr.PacMan,

    Der Vergleich mitm (Privat)Autos anzĂĽnden und Mollis werfen hinkt doch arg, ist das eine doch Gewalt gegen Menschen (sowieso abzulehnen) und das andere nicht mehr Verschönerung öffentlichen Eigentums. M.M. nach ist Graffiti auf ZĂĽgen und StraĂźenbahnen nichts anderes als vom BĂĽrger gewählte Gestaltung seines Eigentums, denn schlieĂźlich sind es die Steuerzahler, die die ZĂĽge anschaffen. Just my 5 cents…

    Davon ab wĂĽrde ich HCT und die Leistung (sic!) unter einem ganz anderem Blickwinkel als betrachtet gesehen haben als der Frage ob das nun legal/illegal/Vandalismus ist. Auf jedem Zug deine Bilder rumfahren haben, dass ist – wie die raren Beispiele eben zeigen – schon etwas absolut besonders.

    Aber die obigen fĂĽnf Kommentare fand ich sehr interessant haben sie doch sehr schön gezeigt welche Probleme auftauchen, wenn eine “Underground” Kultur (und Kunst) wie Graffiti hip und “in” wird und sich eben andere als die Avantgarde mit dem Thema beschäftigt. Und die nicht-Avantgarde ist eben (wie die implizierte Bedeutung desselben Wortes ja bereits sagt) weniger radikal um “bĂĽrgerlicher” (auch wenn fragwĂĽrdig ist, ob dieser Begriff hier gerechtfertig ist, sind doch einige seiner Konnotationen unpassend.)

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