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Der Hedonistische Weltkongress 2010

Protest, Party und Äktschn bietet der Hedonistische Weltkongress 2010 – vom 10. bis 13. Juni auf dem GelĂ€nde der ehemaligen Grenzkaserne in Kaulitz (ca. 200 km von Berlin). Mit dabei sind u.a. Joel Alas, Gerhard Harder, Stefan Gransow, BUMS (BĂŒndnis fĂŒr urbane Mobilbeschallung), Silke Kolwitz, Victor Dornberger, Helmut Grokenfeld, Case Elysard, Fels, Mona, Markus Beckedahl, Antamauna, Steffen Geyer, Philipp Ruch, Rob Bennet, Hans Cousto, Wolfgang Sterneck, Luther Blisset, Monty Cantsin, natĂŒrlich die Hedonistische Internationale und viele mehr (Programm als PDF). Seufz, ich wĂŒnschte ich könnte dabei sein, schaff’s leider zeitlich nicht. Aber ich glaube, in Kaulitz wird an diesem Wochenende Geschichte geschrieben: “Der Kongressstrang ‘Protest’ hat einerseits einen eher theoretischen Charakter, andererseits werden hier aber auch konkrete politische Konflike und gesellschaftliche RealitĂ€ten verhandelt, die uns interessieren, fĂŒr die wir uns einsetzen oder gegen die wir protestieren wollen. Thematisch sind wir offen – wichtiger finden wir, politisch aktive Menschen zu gewinnen, die mit uns ĂŒber Themen diskutieren und Fachwissen vermitteln wollen, das uns direkt betrifft. Denkbar wĂ€ren KongressbeitrĂ€ge ĂŒber Grundeinkommen, Predictive Behavioral Targeting, Lookism in der Partyszene, GemeingĂŒter/Commons/Allmende, die digitale Grundrechtsbewegung, Gentrification, Zensur, Genderfragen, KopftĂŒcher, Copyright – aber auch ĂŒber soziale Konflikte im In- und Ausland, die jenseits des Mainstreams stattfinden, und die Beachtung der Hedonist_innen verdienen. Die Palette der möglichen strategischen Themen ist mindestens genau so vielfĂ€ltig. Wie steht es um die Politisierung der Feierszene? Wie kann hedonistische BĂŒndnispolitik aussehen? Gibt es hedonistische Themen – oder: Wie beantworten Hedonist_innen die soziale Frage? Was ist denn eigentlich die Revolution? Ist Hedonismus eine politische Philosophie und wenn ja was steht dahinter? Wie internationalisieren wir die Internationale? Was haben uns Spaßguerilleros von 1968 zu sagen und was wir ihnen? Und natĂŒrlich: HI – wie geht es weiter? Der Kongressstrang ‘Party’ beschĂ€ftigt sich mit Party. Möglich sind hier Workshops, VortrĂ€ge und Diskussionen zu Themen wie Feiern, Musikmachen, Veranstaltungstechnik, Lichttechnik, Anlagen/PA, Drogen & Repression, Safer Use, Underground & Kommerzialialisierung, Deko, Flyer, Weblabels & dem ganzen wunderbaren Drumherum. Der Kongressstrang ‘Action’ widmet sich der praktischen Umsetzung und den vielfĂ€ltigen Problemen, die dabei auftreten können. Von Blockadetechniken, Piratensender bauen ĂŒber Fundraising bis zum Workshop fĂŒr Mediengueriller@s werden hier neue und alte Techniken des Protests ausprobiert, Know-How vermittelt und Erfahrungen ausgetauscht. Vielleicht springt ja die eine oder andere Aktion dabei heraus – und Spaß darf das Ganze natĂŒrlich auch machen.” Via

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