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“Contacts”: Ein Buch voller VIP-Visitenkarten

Handynummer von Hans Ulrich Obrist gefällig? Oder wollt ihr dem “Monopol”-Chefredakteur mal eine Mail schreiben? Oder eine Kooperation mit dem britischen Botschafter eintĂĽten? Dann ist “Contacts” genau das Richtige fĂĽr Euch! Das kleine BĂĽchlein aus dem Leipziger Verlag International Neighborhood hat Hunderte Visitenkarten aus den Bereichen Kunst, Kultur, Medien und Politik abgedruckt. Und: Auch ich bin dabei! Vielen Dank, ich fĂĽhle mich geschmeichelt! Das Buch kann man fĂĽr 5,90 inkl. Versand hier bestellen. Via/Via/Via

Aus dem Pressetext: “Beziehungen schaden nur dem, der keine hat” – Volksweisheit

85 mal 45 Millimeter Macht. Visitenkarten sind Statusobjekte, dienen der Identifikation mit dem Unternehmen und bilden auch immer Hierarchien ab. Einst dienten sie als Besuchskarten. Man gab sie dem Diener, der sie dann an den Hausherrn weiterreichte. In Japan werden sie noch heute mit einer ehrfürchtigen Verbeugung übergeben. Im Mittelalter gab es Orden, später Zünfte und Studentenvereinigungen. Heute gibt es Gewerkschaften, Berufsverbände und soziale Netzwerke wie Xing, Facebook oder LinkedIn. Die richtigen Kontakte sind Karriere-Beschleuniger und Türöffner. Und gerade in der Politik, Kunst-, Kultur- und Medienbranche bleiben die Türen ohne Kontakte oft verschlossen.

Dieses Buch will dem Leser helfen Kontakte zu knĂĽpfen und aufzubauen. Die Visitenkarten basieren auf rund zehn Jahren exzessivem Netzwerken und sind eine Auswahl der wichtigsten Entscheider und Multiplikatoren. Dieses Buch ist Kunstprojekt, politisches Statement, Telefonstreich-Vorlage, ein perfektes Geschenk. Je nach Perspektive und je nachdem wie man es benutzt.

Pressestimmen:
“Als ich vor etwa zehn Jahren Kasper König von einem kĂĽnstlerischen Projekt erzählte, legte er zwei dicke AdressbĂĽcher mit den Worten auf den Tisch: „Bedienen Sie sich.“ – Stefan Römer

“Banksy would like to make clear – this book has nothing to do with me” – Banksy

Comments

2 Comments so far. Leave a comment below.
  1. Super interessantes Projekt. Und einfach eine geniale Idee. Gab es so etwas schon mal davor? – könnte mich nicht erinnern (Belehrung erwünscht!). Ich kümmere mich gerade selbst um ein Kunstprojekt, das ich gerne wachsen und gedeihen lassen möchte. Aber fühlt man sich geschmeichelt, wenn man im Büchlein steht und plötzlich wildfremde Menschen direkt bei einem durchrufen? Was meint der Autor dieses Blog-Posts dazu? Kreative Grüße. Fabian

    • *A,

      @Fabian: Ich kenne auch kein vergleichbares Buchprojekt… Der grosse Unterschied ist fuer mich: das sind ja keine privaten Kontakte, keine privaten Nummern, sondern “Businesskontakte” auf Visitenkarten, die auch mit der Absicht weitergegeben wurden, um Kontakte zu knuepfen… Ausserdem wirft es interessante Fragen auf, wie z.B. Privat vs Oeffentlich, Kunst- und Medienmechanismen generell, sogenannte “Sirenenserver” und deren “Spionagedienste” wie Facebook (Jaron Lanier) etc. Ich finde das Projekt super, deshalb freue ich mich, davon auch ein Teil zu sein…

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