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Category urbanism

Alley of the Year: Guerrilla Gardening in Prag

Guerrilla Gardening in Prag: “The city of Prague placed 277 horrendous concrete flowerpots in its 5th district. The alleged purpose of this investment was to “reduce car emissions”. From the onset the entire business has raised suspicion. Deplorable design, excessive price and ambition that the flowerpots will be turned into advertising space suggest that we may observe yet another step of incompetent townhall, or in fact a corruption case.

Concrete flowerpots, each weighing several tons, were placed in public squares, on pavements and even lawns. In some cases, their sheer size and placement create insufficient space for baby carriages and people on wheelchairs to move along. The Prague townhall thus contributes to the already malfunctioning public space and stipulates visual pollution in the streets!

The majority of the flowerpots was originally placed in the historical conservation area. Upon refusal and fine from the NPU (National Heritage Institute) the townhall had them moved to the Lihovar station. This place is now “adorned” with dozens of concrete monsters, some of which are placed on lawns (a strange strategy how to “improve Prague environment”). The city cannot get rid of these flowerpots due to the fact that the investment was largely sponsored by the EU (out of the entire cost 20 million crowns, the EU supplied 16 million) and the “invested” money would have to be returned in case of abolishment of the project. Monthly maintenance of the flowerpots costs the city 90 thousand crowns per month.

“Alley of the Year” is an environmentalist direct action and a tongue-in-cheek happening of the AR collective formed by artists and activists. This guerilla-gardening project aims to heighten awareness of suspicious commissioning practices and absence of systematical planning of the public sector. We deem, that care about the environment must not be a populist gesture or means to tunnel subsidies! We support activists who, in past, formed protests or created happenings such as turning a flower box into a swimming pool or a giant ashtray. DIY (Do It Yourself) approach to solving local problems does not need to be approved by the institutions or legal in order to be successful!

The first round of protests to remove the plant boxes has been ignored. They were just moved to the more remote Lihovar area which has now become graveyard of flowerpots, money and the common sense! It is necessary to bring this problem to public attention once again!” Via: Mail

Carlo Speranza: “Motel Burnout”

Lummerland ist abgebrannt. Die neue Installation von Carlo Speranza in Zürich. Via: Mail

Update: Les Frères Ripoulain


Eine aufgemalte Fake-Werbefläche: “Decauxisation”, 2014, in Besançon für das Festival Bien Urbain


Wippe aus einem gestohlenen Moped: “Rodeo”, 2014, ebenfalls in Besançon


Fassaden-Schreinerarbeiten: “Menuiserie de façade”, 2014


Aufgemaltes Sportfeld: “Sport Circle”, 2014

Neue Arbeiten von David Renault und Mathieu Tremblin alias Les Frères Ripoulain.

Und sonst so? : 23. 08. 2014


Sean Hart: “Do not litter”, 2014

* Happy birthday, Backjumps! Zum 20jährigen Jubiläum gibt’s die Berlin-Premiere von dem Film STYLE WARS 2! Vor Ort: Duro, Veli&Amos, Mr.Ix und Mr. White! Feiert mit, 30.8., im Freiluftkino Kreuzberg, der Eintritt ist frei!

* WAV haben ab September bei der Hamburger Galerie Melike Bilir eine neue Ausstellung: “Ballon – Erspielen und Erforschen von Demonstrationskultur”. Eröffnung: Samstag, 6. September, 18 Uhr; Ausstellungsdauer: 10. September – 12. Oktober 2014, Außerdem nimmt das Duo auch an der Produzentenkunstmesse (P/art) HH statt.

* Tolles Buch, kostenlos zum PDF-Download: “New Art/Science Affinities“, u.a. mit und von Régine Debatty

* Ebenfalls lesenswert: “Ungehorsam! Disobedience! Theorie & Praxis kollektiver Regelverstöße”, ebenfalls als PDF zum Download

* “Disobedient Objects“: Die Ausstellung (bis 1. Februar) im Londoner Victoria & Albert-Museum über Objekte zivilen Ungehorsams. Via

* “The Future of Social Media” – schönes Interview mit der Künstlerin Simone C. Niquille

* “Vom 2.-5. Oktober 2014 wird das KNOTENPUNKT Festival Hamburg zum Treffpunkt von über 50 internationalen Künstlerrinnen und Künstlern urbaner und neuer zeitgenössischer Kunst machen. Im letzten Jahr lockte das Festival zu seiner Premiere bereits mehr als 3.000 Besucher an und begeisterte das bunt gemischte Publikum aus Urban-Art-Liebhabern, Kunstkennern und Kunstsammlern. Das diesjährige KNOTENPUNKT Festival wird bereits im September durch ein spektakuläres Side-Event eröffnet. Im Rahmen des „Mural Kick Off“ gestalten international bekannte Urban-Art-Künstler mehrere Hausfassaden mit riesigen Wandgemälden, die das Hamburger Stadtbild durch die großflächige Kunst nachhaltig prägen werden.” Via: Mail

Dresden Public Art View 2014: So sehen Gewinner aus


Vigilante: “If you publish this work on the Internet I will sue you”


Matthieu Tremblin: “The Treason of Brands / The two evidences”


Matthias Speck: “Ursprünglich war das Plakat als Teil der Ausstellung in Dresden geplant, wurde aber in letzter Instanz vom Förderer der Aktion, Ströer, abgelehnt. Dafür hängt es jetzt in Darmstadt.”


Bethan Huws


Karina Pais: “You are free*”


OX


Gustav Hellberg: “Sie sind hier”

Das war Dresden Public Art View 2014: Ende Juni gab´s die Ausschreibung, es folgten über 500 Einsendungen aus aller Welt – und die Gewinner gab es bis zum 7. August in Dresden zu bestaunen. Und zur Vernissage gab es eine schöne Billboardsafari mit dem Bus: “Der Wahnsinn, 45 Personen, davon 10 teilnehmende Künstler, die begleitende konzipierte Soudarbeit “die neonröhre des jenseits” vom Berliner Künstler IDEOLOGISHE ANTIKE, unglaubliches Wetter und Blitzlichtgewitter, applaudierende Fahrgäste an niemals zuvor gesehenen Dresdener Ecken die selbst der Busfahrer noch nicht kannte, kreativer Höchstleistungssport beim Routenplanen, Interviews mit den Künstlern und Fachexperten (7 Jahre), Anekdoten und Haltestelleninfos von den Projektinitiatorinnen und Billboardkonzepte die während der Fahrt ihre Endrealisierung fanden und last but not least, eine riesige Menge gute internationale Kunst auf Großflächenplakaten zu bestaunen zwischen Fahrtwind und dem Verlangen nach Eis. Ein herzliches Dankeschön vom DPAV Team an Alle Teilnehmer/innen und dem assistierenden Künstler Fritz Bornstück, welche dieses Ereignis zu einem unvergesslichen Nachmittag und einem uniken Dresdenevent gemacht haben!” Via: Mail

Das unterirdische Kinderzimmer in Wien

Harter Tobak aus Wien: “Mitten in einem ungenutzten Betriebsraum der Wiener Linien, in einer Station der U3, wurde vor zwei Jahren ungeachtet der Öffentlichkeit ein komplettes Kinderzimmer eingerichtet, dokumentiert und anschließend abgeschlossen. Seitdem wurde es nie wieder von den bisher unbekannten Verantwortlichen aufgesucht. Ob es gefunden und von den Wiener Linien verschwiegen wurde, ob es unentdeckt bleibt, oder ob es gar ein Fake ist, bleibt erst mal ausständig. Ein Video zeigt unkommentiert den vermeintlichen Weg zum Zimmer und das Rauminnere. Die anonyme Person hinter dem Projekt spricht im Interview mit dem Magazin “The Gap” über die Auswahl des Raums, mögliche Illegalitäten und Andeutungen auf die tragischen Entdeckungen, die in den vergangenen Jahren in Österreich gemacht wurden.” Via

Berlin Besetzt: interaktiver Stadtplan zu Berliner Hausbesetzungen


Foto: Michael Kipp/Umbruch-Bildarchiv (Räumung am Fränkelufer in Kreuzberg am 24. März 1981)


Foto: Ulrich Sauerwein/Umbruch-Bildarchiv („Bobby Sands Haus” in der Bülowstraße 89, ca.1981)

Großartig! Berlin Besetzt zeigt die Geschichte von Haus- und Platzbesetzungen in Berlin als Beispiel für selbstermächtigte Eingriffe von Protestbewegungen in den Stadtraum und das Stadtleben. Der interaktive Online-Stadtplan mit digitalem Archiv macht kollektive und selbstverwaltete Räume in der Stadt sichtbar. Die Karte zeigt den Berliner Stadtraum als Ergebnis von Aneignungskämpfen, an denen Hausbesetzungen einen (nicht zu unterschätzenden) Anteil haben. Mit Sicherheit ist diese Geschichte noch lange nicht fertig erzählt und wir freuen uns über Ergänzungen, Korrekturen und Material! Ein Projekt vom Pappsatt Medienkollektiv, reclaimyourcity.net und Eike Send, in Zusammenarbeit mit dem Papiertiger-Archiv, dem Umbruch-Foto-Archiv und azozomox.
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Watchlist: Laurent Lacotte


“Encre, Papier, Colle”, 2014; Druckerschwärze, Papier, Kleber


“Sans titre”, 2014; Ohne Titel


“Camouflage”, 2014; 5 Models in “Ghillie Suit”, im Rahmen der Ausstellung “Camouflage”


“Last Lunch”, 2014; bemalte Holzbretter aus einer leerstehenden Kantine


“Un jour, quand je m’étais balancé”, 2014

Laurent Lacotte (Ex-Studio 21bis) ist jetzt solo unterwegs und hat schon wieder unglaublich viele fantastische Projekte realisiert. Sollte man unbedingt im Auge behalten… Via: Mail, merci!

Filippo Minelli: Geometry Of Silence

Das neue Postgraffiti-Recherche-Projekt des italienischen Künstlers Filippo Minelli: Geometry Of Silence. “Minelli spent two months researching in urban, suburban and rural areas of Seoul, Ansan, Incheon, Songdo and Daebudo looking for immediate elements of the landscape suggesting an idea of silence, focusing on the presence and absence of visual communication to identify silence as a way to temporary escape the mega-city lifestyle. From that research he extracted various standard dimensions and proportions of blank advertising-billboards that he used for the creation of artworks highlighting a ‘geometry of silence’, to visualize silence as a physical shape in the landscape of the Gyeonggi Province itself.” Außerdem ist gerade seine Monographie “Passings to presents” bei Onomatopee (25 Euro) erschienen.

Watchlist: Tomáš Moravec


Video: “Pallet”, 2008: “The space between the tram tracks in Bratislava is 435 mm narrower than the gauge of tracks in Prague or Pilsen (1435 mm). The wooden europallet, a basic feature of any warehouse or storage hall, with its standartized 1200×800 mm dimensions, when modified can only run on the tracks in Bratislava. A new transport vehicle brings change into the spatial perspective of a passenger in motion and generally changes the life of the city, through which the pallet can run, guided by a map of the city lines.”


“Marked out”, 2008, “definition of the game in the inappropriate places”, with Matěj Al-Ali


“False grounds”, 2011, together with Matěj Al-Ali: “Visually expectable nonsense object in an unfinished building passages. Sliding excavation as a symbol of the constant transformation of the space. The planned choreography of everyday shift to another position.”


“White man disease”, 2008: “Images created by light in the public space.”


“Situation: Question of superficial affection”, 2013, “a processual series of sculptures that will be ‘served’ to the audience.”

Eine wunderbare Entdeckung: Der tschechische Künstler Tomáš Moravec. “Tomáš Moravec gained his Master in Arts (MgA.) at the intermedia department of Academy of Fine Arts in Prague, Czech Republic in 2012. His works could be described as “spatial situations”, mostly realized by means of object, video and installation. Interventional gesture, altered dispositions of surroundings, deflecting the viewers perspective, temporary objects or subtle installations are among the most significant points in his outcomes. The production of “change”, perceived both as a natural quality and the striving need, could be the unifiing subject matter of his previous works. Often realized common projects with Matěj Al-Ali, Petr Dub or Roman Štětina than promote the open space to thematize the artistic colaboration or react towards public and exhibition space.” Via: Mail, danke Robin!