Popular Tags

Category street art

Watchlist: Tomáš Moravec


Video: “Pallet”, 2008: “The space between the tram tracks in Bratislava is 435 mm narrower than the gauge of tracks in Prague or Pilsen (1435 mm). The wooden europallet, a basic feature of any warehouse or storage hall, with its standartized 1200×800 mm dimensions, when modified can only run on the tracks in Bratislava. A new transport vehicle brings change into the spatial perspective of a passenger in motion and generally changes the life of the city, through which the pallet can run, guided by a map of the city lines.”


“Marked out”, 2008, “definition of the game in the inappropriate places”, with Matěj Al-Ali


“False grounds”, 2011, together with Matěj Al-Ali: “Visually expectable nonsense object in an unfinished building passages. Sliding excavation as a symbol of the constant transformation of the space. The planned choreography of everyday shift to another position.”


“White man disease”, 2008: “Images created by light in the public space.”


“Situation: Question of superficial affection”, 2013, “a processual series of sculptures that will be ‘served’ to the audience.”

Eine wunderbare Entdeckung: Der tschechische Künstler Tomáš Moravec. “Tomáš Moravec gained his Master in Arts (MgA.) at the intermedia department of Academy of Fine Arts in Prague, Czech Republic in 2012. His works could be described as “spatial situations”, mostly realized by means of object, video and installation. Interventional gesture, altered dispositions of surroundings, deflecting the viewers perspective, temporary objects or subtle installations are among the most significant points in his outcomes. The production of “change”, perceived both as a natural quality and the striving need, could be the unifiing subject matter of his previous works. Often realized common projects with Matěj Al-Ali, Petr Dub or Roman Štětina than promote the open space to thematize the artistic colaboration or react towards public and exhibition space.” Via: Mail, danke Robin!

Fra.Biancoshock & Guildor: “Flying trash”

Die neue Performance von Fra.Biancoshock & Guildor in Mailand. Via: Mail, thx!

Dresden Public Art View: Die Gewinner

Kunst auf Plakatflächen im öffentlichen Raum der Stadt Dresden: Die Jury hat getagt – und das sind die Gewinner. Und wow, es gab über 500 Einsendungen aus aller Welt! Die Entwürfe der Gewinner werden jetzt vom 29. Juli bis 7. August auf Plakatflächen in Dresden zu sehen sein. Ich freue mich drauf! Es wird ein Wiedersehen mit alten Freunden, u.a. sind dabei OX, Mathieu Tremblin, Andreas Ullrich, BR1, Matthias Marx, Matthias Speck, Bethan Huws, Matt Siber und vielen anderen…

“Es geht um die Ästhetik, um die Produktion von Emotionen ohne die Notwendigkeit von Erklärungen”: Mit OX in Paris

“Diese Werbeflächen sind wie offene Fenster, wie überdimensionale Gemälde, die in der Stadt aufgehängt werden”, sagt OX. Für die aktuelle 5MINUTES-Episode hat ilovegraffiti den französischen Künstler bei seiner Arbeit in Paris beobachtet. Und: Das ist jetzt auch der offizielle Trailer zu meiner großen OX-Monografie, die noch in diesem Jahr bei International Neighboorhood erscheinen wird.

Mareike Stahl: “Papier 2.0″

Papier 2.0” untersucht die Tatsache, dass der Werkstoff Papier in der heutigen Zeit an Bedeutung zu verlieren scheint. Daher gilt es den Verbraucher über neuartige Verwendungszwecke für Papier zu begeistern und zu einem über die Sinne erfahrbaren Erlebnis zu machen. Räumliche Papierobjekte als Streetart in der Stadt lassen das Material mit einer neuen Wertigkeit erscheinen und verstärken die Sensibilisierung der Passanten für Papier.” Via

Update: Irwan Ahmett


“Holy Water”: “An activity of collecting needles from the public space that are used by drug addicts, then collecting the liquid left inside the needles and re-purifying them. It’s a metaphor of what is holiness and how the society could accept the reality about illegal drugs transaction and users that have layers of complex and dilemma problems.”


“When is the game over?”: “We respond to the plan of closing down Nygårdsparken that has not been realized yet because of dilemmas and debates. Regarding the park has been the ‘hot spot’ for illegal drug transaction and users for long time. Irwan Ahmett is closing a boy sculpture’s eyes because it’s been ‘witnessing’ too much tragedy then counting down from number 500 (drug overdose number from 1996 to 2012 in Norway). It would be a surprise for the sculpture when someday its eyes are open again and the park would look far more different and no more people die in vain.”

Neue Arbeiten des indonesischen Künstlers Irwan Ahmett aus dem norwegischen Bergen. Via: Mail, thx!

Call for participation: Dresden Public Art View

Jetzt mitmachen – noch bis zum 7. Juli: Dresden Public Art View! Gewinnt eine Plakatfläche in Dresden: “DRESDEN PUBLIC ART VIEW positioniert künstlerische Auseinandersetzung im öffentlichen Alltag und außerhalb des üblichen institutionellen Rahmens. Auf 50 Plakatwänden werden 50 Arbeiten von regionalen und internationalen Künstlern für 10 Tage im öffentlichen Raum der Stadt Dresden vom 29.7. bis 7.8.2014 zu sehen sein.

Kunst wird häufig durch institutionelle Orte, Rituale und Events weniger wahrnehmbar und vor lauter Aura kann man der Kunst gar nicht mehr unvoreingenommen begegnen. Ganz im Sinne von Klaus Staecks “die Kunst findet nicht im Saale statt” soll deshalb mit DRESDEN PUBLIC ART VIEW der Außenraum als komplexer Ort für Kunst, der jedem zugänglich ist, verstanden werden. Plakatwände sind Teil eines öffentlichen Alltags und präsentieren normalerweise die Konsumkultur unserer Gesellschaft. Mit DRESDEN PUBLIC ART VIEW sollen sie stattdessen für gesellschaftliche Reflexion und direkte Wahrnehmung künstlerischer Strategien genutzt werden. Die eigene Wahrnehmung und die Reflexion des Wahrgenommenen soll neu zum Diskurs gestellt werden und das alles ganz ohne Erklärung und Audioguide. Die Kunst wird als Eingriff in den alltäglichen Kontext verstanden, der diesen Kontext verändert und damit neue Wahrnehmung und Reflexion ermöglicht.

Jeder Künstler/in kann sich mit bis zu 3 Arbeiten für DRESDEN PUBLIC ART VIEW bewerben. Die Arbeiten müssen im Format 362 cm x 258 cm (Endformat: 252 x 356 cm) als pdf-Datei angelegt sein und eine maximale Auflösung von 150 dpi haben. Folgende Unterlagen müssen bis spätestens 7.7.2014 12:00 MESZ per Email an dresdenpublicartview@gmail.com gesendet werden: Bis zu 3 Arbeiten angelegt im Format 362 cm x 258 cm (Endformat: 252 x 356 cm) pdf, max. Auflösung 150 dpi; Ein pdf-Dokument mit Name, Anschrift, Emailadresse, Telefonnummer, ggf. Website, kurzer Lebenslauf, Kurzbeschreibung der Arbeit (max. 100 Zeichen); die Teilnehmer werden ab dem 10.7.2014 bekanntgegeben.” Via: Mail

Infografik-Graffiti: Sasha Kurmaz und “Statistic”

Das neue Projekt von Sasha Kurmaz: “Statistic”. “The concept of the work is to create an abstract painting in a public space that will be created on the basis of the sociological survey. The purpose of the study to determine the ratio of residents of Katowice (Poland) to the problem of Russian military intervention in Ukraine. About 150 people were interviewed by questionnaire. Based on this study, I created infographic. The chart shows the average of the balance of opinions. The project was realized within the scope of the Katowice Street Art Festival. Katowice, Poland 2014.” Via: Mail, thx!

Und sonst so? : 11. 06. 14


Foto: DEPLUS XTND. Via, merci!

* Lohn-Liste: “Inspired by the Who Pays Writers? Tumblr, Kyle McDonald of F.A.T. Lab and a team of other developers have launched Who Pays Artists?, an open-submission site to let the world know who pays artists.” Via

* Furz-App: “Get smart from your fart. Learn about nutrition the rad way. Scan food bar codes to discover their fart power.” Via

* Webby for Person of the Year: Banksy.

* Schildkröten-Taxis: “The Turtle Taxi is a new kind of taxi service that has recently been launched in Yokohama. The cabs bring passengers from A to B like any other taxi service, but they don’t necessarily do it as quickly as possible.” Via

* Stadtraum-Petition: Petition des Verein für Freie Stadterfoschung: “Der frei nutzbare Stadtraum wird zunehmend eingegrenzt und sollte deshalb geschützt werden. Der öffentliche Raum ist als gemeinschaftlich genutzter Stadtraum, Möglichkeitsraum und Ort der Aneignung zu sehen. Er ist die Grundlage für lebenswerte und lebendige Städte, in denen sich jeder frei bewegen und seine Meinung äußern kann. Der Verein für Freie Stadterforschung fordert auf Bundesebene den öffentlichen Raum als räumliche Kategorie unter (Arten-) Schutz zu stellen (ähnlich einem Naturschutzgebiet), um seine Nutzungsvielfalt zu bewahren. Der öffentliche Stadtraum droht als lebenswerter Raum unter Anderem durch den motorisierten Verkehr, Überwachung und Privatisierung in seiner freien Nutzung eingegrenzt zu werden.”

* Buchtipp I: “Branding Terror. The Logotypes and Iconography of Insurgent Groups and Terrorist Organizations

* Buchtipp II: “Free OZ! Streetart zwischen Revolte, Repression und Kommerz“. In den Beiträgen des Buches werden die Strafverfahren gegen OZ als Exempel der Kriminalisierung von Streetart analysiert, der öffentliche Raum gegen seine zunehmende Privatisierung verteidigt, die Vereinnahmung von Urban Art durch Werbung und Kommerz kritisch untersucht. Das Buch würdigt das Schaffen von OZ aus künstlerischer Perspektive und geht der Frage nach, was den Menschen hinter dem legendären Kürzel bewegt. Assoziation A, März 2014, 18 Euro

* Buchtipp III: “Drohnenland“. “Alles wird überwacht. Alles ist sicher. Doch dann geschieht ein Mord, der alles infrage stellt.” Spannend, komisch, kritisch, absolut lesenswerter Krimi. Kiwi, 432 Seiten, 9,99 Euro

* Zimmerpflanzen-Befreiung: “Der PLF (Plants Liberation Forest) ist ein Umerziehungslager für Zimmerpflanzen, die in unseren klimatisierten Wohnungen gefoltert werden: es ist zu heiß, zu kalt, zu zugig, zu trocken, zu nass, zu dunkel, zu hell, zu wenig Platz, … Wir haben die Pflanzen vergessen lassen, dass sie von einem Baum abstammen, von einem gewaltigen Riesen aus dem Regenwald Amazoniens oder aus dem asiatischen Dschungel.”

* Mover & Shaker: Movers and makers: the most powerful people in the art world

Pierre Terdjman & Benjamin Girette: “Dysturb”

Street Art trifft auf Fotojournalismus: “We are photojournalists who have taken onto the walls of your city to highlight stories undercovered by mainstream media. We believe in photography to express the words, distinguish the emotions and elevate the voice of people. We have chosen to print stories, to foster discussions and reactions. We wish to open eyes and inform about the world we live in. We are #Dysturb.” Terdjman: “Each time I finish a story, it’s the same struggle to get my images published magazines are rarely interested in showing what’s happening in Egypt, in Georgia, in Afghanistan. Sometimes they’ll publish one or two images, but that’s it. So, everything started from a very selfish idea. I wanted to show my photographs. I wanted to inform people, show them what I’d seen.” Via/Via