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Category street art

Narcelio Grud: “3D Free # Fruits”

“Free Fruits” – das neue, leckere Projekt des brasilianischen Künstlers Narcelio Grud. Via: Mail

Danke, OZ!

Oje, sniff, ein trauriger Tag: OZ ist tot! Er wurde beim Sprühen von einer S-Bahn erfasst und starb. Sven Stillich hat für die Taz Nord einen wunderschönen Nachruf geschrieben: “Was er dann sei? „Stadtgestalter“, hat er früher mal geantwortet, jetzt sagt er: „Vielleicht ein künstlerischer Schmierfink“, und lächelt. „Man will ja die Stadt auch ein bisschen mitgestalten. Und zwar nicht wie die Stadt Hamburg. Die ist zwar auch kreativ, in Wilhelmsburg oder in Barmbek, aber wenn du mal kreativ bist, dann dreht sie durch.“ Was er wolle? „Ich will Vielfalt statt einfältig, grau und monoton. Wenn man nicht kontert, dann ist es nur noch grau. Diese Werbefuzzis, die tun auch nichts anderes, als die ganze Stadt in Anspruch zu nehmen, ne? Da reden sie nicht von Verschandlung. Die Werbung, das ist für mich auch eine Art Faschismus mit immer wieder diesen schönen Menschen auf den Plakaten. Wenn da ein Graffiti dran ist, werden die Leute abgelenkt. Also muss alles sauber sein, völlig fanatisch graffitifrei. Die Leute sollen nicht abgelenkt werden von Leuten, die anders drauf sind. Die sollen alle gleichgeschaltet werden.“” Mehr? Das Buch “Free Oz” gibt es bei Assoziation A

Fra.Biancoshock: “Egocentric”

Eine neue Arbeit von Fra.Biancoshock für das Festival Nuart in Norwegen. Via: Mail

Alley of the Year: Guerrilla Gardening in Prag

Guerrilla Gardening in Prag: “The city of Prague placed 277 horrendous concrete flowerpots in its 5th district. The alleged purpose of this investment was to “reduce car emissions”. From the onset the entire business has raised suspicion. Deplorable design, excessive price and ambition that the flowerpots will be turned into advertising space suggest that we may observe yet another step of incompetent townhall, or in fact a corruption case.

Concrete flowerpots, each weighing several tons, were placed in public squares, on pavements and even lawns. In some cases, their sheer size and placement create insufficient space for baby carriages and people on wheelchairs to move along. The Prague townhall thus contributes to the already malfunctioning public space and stipulates visual pollution in the streets!

The majority of the flowerpots was originally placed in the historical conservation area. Upon refusal and fine from the NPU (National Heritage Institute) the townhall had them moved to the Lihovar station. This place is now “adorned” with dozens of concrete monsters, some of which are placed on lawns (a strange strategy how to “improve Prague environment”). The city cannot get rid of these flowerpots due to the fact that the investment was largely sponsored by the EU (out of the entire cost 20 million crowns, the EU supplied 16 million) and the “invested” money would have to be returned in case of abolishment of the project. Monthly maintenance of the flowerpots costs the city 90 thousand crowns per month.

“Alley of the Year” is an environmentalist direct action and a tongue-in-cheek happening of the AR collective formed by artists and activists. This guerilla-gardening project aims to heighten awareness of suspicious commissioning practices and absence of systematical planning of the public sector. We deem, that care about the environment must not be a populist gesture or means to tunnel subsidies! We support activists who, in past, formed protests or created happenings such as turning a flower box into a swimming pool or a giant ashtray. DIY (Do It Yourself) approach to solving local problems does not need to be approved by the institutions or legal in order to be successful!

The first round of protests to remove the plant boxes has been ignored. They were just moved to the more remote Lihovar area which has now become graveyard of flowerpots, money and the common sense! It is necessary to bring this problem to public attention once again!” Via: Mail

Update: Niels Post


“On Spam, Comment Spam”, 2014: Part of an ongoing series about the ubiquitous computer generated texts known as spam.

Niels Post war in San Francisco und spammt weiterhin die Städte, außerdem hat er eine neue Outdoor-Skulptur in Hastings (UK) realisiert. Via: Mail

Update: Les Frères Ripoulain


Eine aufgemalte Fake-Werbefläche: “Decauxisation”, 2014, in Besançon für das Festival Bien Urbain


Wippe aus einem gestohlenen Moped: “Rodeo”, 2014, ebenfalls in Besançon


Fassaden-Schreinerarbeiten: “Menuiserie de façade”, 2014


Aufgemaltes Sportfeld: “Sport Circle”, 2014

Neue Arbeiten von David Renault und Mathieu Tremblin alias Les Frères Ripoulain.

Und sonst so? : 23. 08. 2014


Sean Hart: “Do not litter”, 2014

* Happy birthday, Backjumps! Zum 20jährigen Jubiläum gibt’s die Berlin-Premiere von dem Film STYLE WARS 2! Vor Ort: Duro, Veli&Amos, Mr.Ix und Mr. White! Feiert mit, 30.8., im Freiluftkino Kreuzberg, der Eintritt ist frei!

* WAV haben ab September bei der Hamburger Galerie Melike Bilir eine neue Ausstellung: “Ballon – Erspielen und Erforschen von Demonstrationskultur”. Eröffnung: Samstag, 6. September, 18 Uhr; Ausstellungsdauer: 10. September – 12. Oktober 2014, Außerdem nimmt das Duo auch an der Produzentenkunstmesse (P/art) HH statt.

* Tolles Buch, kostenlos zum PDF-Download: “New Art/Science Affinities“, u.a. mit und von Régine Debatty

* Ebenfalls lesenswert: “Ungehorsam! Disobedience! Theorie & Praxis kollektiver Regelverstöße”, ebenfalls als PDF zum Download

* “Disobedient Objects“: Die Ausstellung (bis 1. Februar) im Londoner Victoria & Albert-Museum über Objekte zivilen Ungehorsams. Via

* “The Future of Social Media” – schönes Interview mit der Künstlerin Simone C. Niquille

* “Vom 2.-5. Oktober 2014 wird das KNOTENPUNKT Festival Hamburg zum Treffpunkt von über 50 internationalen Künstlerrinnen und Künstlern urbaner und neuer zeitgenössischer Kunst machen. Im letzten Jahr lockte das Festival zu seiner Premiere bereits mehr als 3.000 Besucher an und begeisterte das bunt gemischte Publikum aus Urban-Art-Liebhabern, Kunstkennern und Kunstsammlern. Das diesjährige KNOTENPUNKT Festival wird bereits im September durch ein spektakuläres Side-Event eröffnet. Im Rahmen des „Mural Kick Off“ gestalten international bekannte Urban-Art-Künstler mehrere Hausfassaden mit riesigen Wandgemälden, die das Hamburger Stadtbild durch die großflächige Kunst nachhaltig prägen werden.” Via: Mail

Dresden Public Art View 2014: So sehen Gewinner aus


Vigilante: “If you publish this work on the Internet I will sue you”


Matthieu Tremblin: “The Treason of Brands / The two evidences”


Matthias Speck: “Ursprünglich war das Plakat als Teil der Ausstellung in Dresden geplant, wurde aber in letzter Instanz vom Förderer der Aktion, Ströer, abgelehnt. Dafür hängt es jetzt in Darmstadt.”


Bethan Huws


Karina Pais: “You are free*”


OX


Gustav Hellberg: “Sie sind hier”

Das war Dresden Public Art View 2014: Ende Juni gab´s die Ausschreibung, es folgten über 500 Einsendungen aus aller Welt – und die Gewinner gab es bis zum 7. August in Dresden zu bestaunen. Und zur Vernissage gab es eine schöne Billboardsafari mit dem Bus: “Der Wahnsinn, 45 Personen, davon 10 teilnehmende Künstler, die begleitende konzipierte Soudarbeit “die neonröhre des jenseits” vom Berliner Künstler IDEOLOGISHE ANTIKE, unglaubliches Wetter und Blitzlichtgewitter, applaudierende Fahrgäste an niemals zuvor gesehenen Dresdener Ecken die selbst der Busfahrer noch nicht kannte, kreativer Höchstleistungssport beim Routenplanen, Interviews mit den Künstlern und Fachexperten (7 Jahre), Anekdoten und Haltestelleninfos von den Projektinitiatorinnen und Billboardkonzepte die während der Fahrt ihre Endrealisierung fanden und last but not least, eine riesige Menge gute internationale Kunst auf Großflächenplakaten zu bestaunen zwischen Fahrtwind und dem Verlangen nach Eis. Ein herzliches Dankeschön vom DPAV Team an Alle Teilnehmer/innen und dem assistierenden Künstler Fritz Bornstück, welche dieses Ereignis zu einem unvergesslichen Nachmittag und einem uniken Dresdenevent gemacht haben!” Via: Mail

Das unterirdische Kinderzimmer in Wien

Harter Tobak aus Wien: “Mitten in einem ungenutzten Betriebsraum der Wiener Linien, in einer Station der U3, wurde vor zwei Jahren ungeachtet der Öffentlichkeit ein komplettes Kinderzimmer eingerichtet, dokumentiert und anschließend abgeschlossen. Seitdem wurde es nie wieder von den bisher unbekannten Verantwortlichen aufgesucht. Ob es gefunden und von den Wiener Linien verschwiegen wurde, ob es unentdeckt bleibt, oder ob es gar ein Fake ist, bleibt erst mal ausständig. Ein Video zeigt unkommentiert den vermeintlichen Weg zum Zimmer und das Rauminnere. Die anonyme Person hinter dem Projekt spricht im Interview mit dem Magazin “The Gap” über die Auswahl des Raums, mögliche Illegalitäten und Andeutungen auf die tragischen Entdeckungen, die in den vergangenen Jahren in Österreich gemacht wurden.” Via

Wermke/Leinkauf: “White American Flags”

Die zwei Berliner Künstler Matthias Wermke und Mischa Leinkauf haben weiße US-Flaggen auf der Brooklyn Bridge gehisst: “Wir machen Verborgenes sichtbar, indem wir die Grenzen und Begrenzungen des öffentlichen Raumes in Frage stellen. Dass wir diese manchmal auch überschreiten müssen, gehört dazu. Diese Lücken, eigentlich Freiräume, sowohl physisch wie auch gedanklich, können wichtig sein für eine offene Gesellschaft. Es geht nicht darum, mit spektakulären Aktionen Aufsehen zu erregen, so wie das etwa manche Extremsportler inszenieren. Wir stellen unsere Videoarbeiten bewusst nicht in Gänze ins Netz, wo sie vielleicht unreflektierte Nachahmer finden und die Qualität leidet. Uns fasziniert eine bestimmte Art von Arbeiten im öffentlichem Raum, wie etwa Gordon Matta-Clarks “Days End” oder Tehching Hsiehs “One Year Performances”. Philippe Petits Seiltanz zwischen den Zwillingstürmen des World Trade Centers hat uns genauso berührt wie die Arbeit “The B-Thing” von Gelitin, die ein Jahr vor 9/11 stattfand. Es ist ja auch bemerkenswert, dass diese unangekündigten Arbeiten mittlerweile als etablierte Kunst in den Museen der Welt gelandet sind.” Tolles Interview zur Aktion mit dem Duo bei Monopol. Mehr auch bei CBS und NY Times