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Category street art

Watchlist: Laurent Lacotte


“Encre, Papier, Colle”, 2014; Druckerschwärze, Papier, Kleber


“Sans titre”, 2014; Ohne Titel


“Camouflage”, 2014; 5 Models in “Ghillie Suit”, im Rahmen der Ausstellung “Camouflage”


“Last Lunch”, 2014; bemalte Holzbretter aus einer leerstehenden Kantine


“Un jour, quand je m’étais balancé”, 2014

Laurent Lacotte (Ex-Studio 21bis) ist jetzt solo unterwegs und hat schon wieder unglaublich viele fantastische Projekte realisiert. Sollte man unbedingt im Auge behalten… Via: Mail, merci!

Filippo Minelli: Geometry Of Silence

Das neue Postgraffiti-Recherche-Projekt des italienischen Künstlers Filippo Minelli: Geometry Of Silence. “Minelli spent two months researching in urban, suburban and rural areas of Seoul, Ansan, Incheon, Songdo and Daebudo looking for immediate elements of the landscape suggesting an idea of silence, focusing on the presence and absence of visual communication to identify silence as a way to temporary escape the mega-city lifestyle. From that research he extracted various standard dimensions and proportions of blank advertising-billboards that he used for the creation of artworks highlighting a ‘geometry of silence’, to visualize silence as a physical shape in the landscape of the Gyeonggi Province itself.” Außerdem ist gerade seine Monographie “Passings to presents” bei Onomatopee (25 Euro) erschienen.

Und sonst so? : 20. 07. 14


Foto: “LSD” von Clay Hickson. Aus dem Computer Virus Catalog, “illustrated guide to terrible computer viruses”. Via

* Knotenpunkt, das Urban Art Festival in Hamburg (2-5.10), in diesem Jahr u.a. mit 1010, Doppeldenk, Vermibus u.v.a. sucht noch 3 Künstler! “Wie im letzten Jahr werden wieder drei Plätze an Künstler vergeben, die sich beim Open Call bewerben. Für die Teilnahme können alle Künstler bis zum 23. Juli Künstlerinfos, Vita sowie drei Fotos von Werken, die beispielhaft für die Arbeit stehen, an application@knotenpunkt.net senden.”

* Wieviel verdienen Kuratoren eigentlich wirklich? Via

* Love it: Das Offline-Café Faraday in Vancouver. Via

* “Shazam” für Street Art: Mit der “Markr App” Murals erkennen lassen. Via

* Gregory Project: Wie aus Werbeflächen Wohnungen für Obdachlose werden sollen Via

* “Ohne das Backjumps Netzwerk aus Berlin wäre die Diskussion um Street Art nicht da, wo sie heute ist. Dieses Jahr wird Backjumps 20 Jahre alt und das soll gefeiert werden. Anlässlich des Jubiläums wird es ein großes Festival von Ende August bis Ende Oktober 2014 in Berlin geben. Um das große Jubiläum gebührend zu feiern, sucht Backjumps per Crowdfunding nach Unterstützern. Wer möchte, kann das Vorhaben auf indiegogo finanziell unterstützen. Als Dankeschön gibt es einige schöne und rare Fundstücke auf dem Backjumps-Archiv der letzten 20 Jahre.” Via

* No shit: Für den Besuch der Ausstellung “Toilet” bekommt man nen Kack-Hut und muss durch ein Klo rutschen

* Nicole Mieth und Jule Halsinger aus Berlin machen Plüschtiere aus den Vorlagen von Street Art und Graffiti. Via

* Koblenz ist deutsche Graffiti-Hauptstadt

* Ausstellungs-Tipp: Jürgen Große “The Art of Remark 2. Berlin: Gaze, Rohre und Objekte”, 30. Juni bis 24. Juli 2014, Tschechisches Zentrum Berlin

* Yeah: 3D-Drucker, Drohnen, Waffen, Party & das Internet: Das neue (Mai) Musikvideo von MIA

* Guardian: “Why digital matters“. Via: Laurence, merci!

* “Google Street Art Project“. Via

Watchlist: Tomáš Moravec


Video: “Pallet”, 2008: “The space between the tram tracks in Bratislava is 435 mm narrower than the gauge of tracks in Prague or Pilsen (1435 mm). The wooden europallet, a basic feature of any warehouse or storage hall, with its standartized 1200×800 mm dimensions, when modified can only run on the tracks in Bratislava. A new transport vehicle brings change into the spatial perspective of a passenger in motion and generally changes the life of the city, through which the pallet can run, guided by a map of the city lines.”


“Marked out”, 2008, “definition of the game in the inappropriate places”, with Matěj Al-Ali


“False grounds”, 2011, together with Matěj Al-Ali: “Visually expectable nonsense object in an unfinished building passages. Sliding excavation as a symbol of the constant transformation of the space. The planned choreography of everyday shift to another position.”


“White man disease”, 2008: “Images created by light in the public space.”


“Situation: Question of superficial affection”, 2013, “a processual series of sculptures that will be ‘served’ to the audience.”

Eine wunderbare Entdeckung: Der tschechische Künstler Tomáš Moravec. “Tomáš Moravec gained his Master in Arts (MgA.) at the intermedia department of Academy of Fine Arts in Prague, Czech Republic in 2012. His works could be described as “spatial situations”, mostly realized by means of object, video and installation. Interventional gesture, altered dispositions of surroundings, deflecting the viewers perspective, temporary objects or subtle installations are among the most significant points in his outcomes. The production of “change”, perceived both as a natural quality and the striving need, could be the unifiing subject matter of his previous works. Often realized common projects with Matěj Al-Ali, Petr Dub or Roman Štětina than promote the open space to thematize the artistic colaboration or react towards public and exhibition space.” Via: Mail, danke Robin!

Fra.Biancoshock & Guildor: “Flying trash”

Die neue Performance von Fra.Biancoshock & Guildor in Mailand. Via: Mail, thx!

Dresden Public Art View: Die Gewinner

Kunst auf Plakatflächen im öffentlichen Raum der Stadt Dresden: Die Jury hat getagt – und das sind die Gewinner. Und wow, es gab über 500 Einsendungen aus aller Welt! Die Entwürfe der Gewinner werden jetzt vom 29. Juli bis 7. August auf Plakatflächen in Dresden zu sehen sein. Ich freue mich drauf! Es wird ein Wiedersehen mit alten Freunden, u.a. sind dabei OX, Mathieu Tremblin, Andreas Ullrich, BR1, Matthias Marx, Matthias Speck, Bethan Huws, Matt Siber und vielen anderen…

“Es geht um die Ästhetik, um die Produktion von Emotionen ohne die Notwendigkeit von Erklärungen”: Mit OX in Paris

“Diese Werbeflächen sind wie offene Fenster, wie überdimensionale Gemälde, die in der Stadt aufgehängt werden”, sagt OX. Für die aktuelle 5MINUTES-Episode hat ilovegraffiti den französischen Künstler bei seiner Arbeit in Paris beobachtet. Und: Das ist jetzt auch der offizielle Trailer zu meiner großen OX-Monografie, die noch in diesem Jahr bei International Neighboorhood erscheinen wird.

Mareike Stahl: “Papier 2.0″

Papier 2.0” untersucht die Tatsache, dass der Werkstoff Papier in der heutigen Zeit an Bedeutung zu verlieren scheint. Daher gilt es den Verbraucher über neuartige Verwendungszwecke für Papier zu begeistern und zu einem über die Sinne erfahrbaren Erlebnis zu machen. Räumliche Papierobjekte als Streetart in der Stadt lassen das Material mit einer neuen Wertigkeit erscheinen und verstärken die Sensibilisierung der Passanten für Papier.” Via

Update: Irwan Ahmett


“Holy Water”: “An activity of collecting needles from the public space that are used by drug addicts, then collecting the liquid left inside the needles and re-purifying them. It’s a metaphor of what is holiness and how the society could accept the reality about illegal drugs transaction and users that have layers of complex and dilemma problems.”


“When is the game over?”: “We respond to the plan of closing down Nygårdsparken that has not been realized yet because of dilemmas and debates. Regarding the park has been the ‘hot spot’ for illegal drug transaction and users for long time. Irwan Ahmett is closing a boy sculpture’s eyes because it’s been ‘witnessing’ too much tragedy then counting down from number 500 (drug overdose number from 1996 to 2012 in Norway). It would be a surprise for the sculpture when someday its eyes are open again and the park would look far more different and no more people die in vain.”

Neue Arbeiten des indonesischen Künstlers Irwan Ahmett aus dem norwegischen Bergen. Via: Mail, thx!

Call for participation: Dresden Public Art View

Jetzt mitmachen – noch bis zum 7. Juli: Dresden Public Art View! Gewinnt eine Plakatfläche in Dresden: “DRESDEN PUBLIC ART VIEW positioniert künstlerische Auseinandersetzung im öffentlichen Alltag und außerhalb des üblichen institutionellen Rahmens. Auf 50 Plakatwänden werden 50 Arbeiten von regionalen und internationalen Künstlern für 10 Tage im öffentlichen Raum der Stadt Dresden vom 29.7. bis 7.8.2014 zu sehen sein.

Kunst wird häufig durch institutionelle Orte, Rituale und Events weniger wahrnehmbar und vor lauter Aura kann man der Kunst gar nicht mehr unvoreingenommen begegnen. Ganz im Sinne von Klaus Staecks “die Kunst findet nicht im Saale statt” soll deshalb mit DRESDEN PUBLIC ART VIEW der Außenraum als komplexer Ort für Kunst, der jedem zugänglich ist, verstanden werden. Plakatwände sind Teil eines öffentlichen Alltags und präsentieren normalerweise die Konsumkultur unserer Gesellschaft. Mit DRESDEN PUBLIC ART VIEW sollen sie stattdessen für gesellschaftliche Reflexion und direkte Wahrnehmung künstlerischer Strategien genutzt werden. Die eigene Wahrnehmung und die Reflexion des Wahrgenommenen soll neu zum Diskurs gestellt werden und das alles ganz ohne Erklärung und Audioguide. Die Kunst wird als Eingriff in den alltäglichen Kontext verstanden, der diesen Kontext verändert und damit neue Wahrnehmung und Reflexion ermöglicht.

Jeder Künstler/in kann sich mit bis zu 3 Arbeiten für DRESDEN PUBLIC ART VIEW bewerben. Die Arbeiten müssen im Format 362 cm x 258 cm (Endformat: 252 x 356 cm) als pdf-Datei angelegt sein und eine maximale Auflösung von 150 dpi haben. Folgende Unterlagen müssen bis spätestens 7.7.2014 12:00 MESZ per Email an dresdenpublicartview@gmail.com gesendet werden: Bis zu 3 Arbeiten angelegt im Format 362 cm x 258 cm (Endformat: 252 x 356 cm) pdf, max. Auflösung 150 dpi; Ein pdf-Dokument mit Name, Anschrift, Emailadresse, Telefonnummer, ggf. Website, kurzer Lebenslauf, Kurzbeschreibung der Arbeit (max. 100 Zeichen); die Teilnehmer werden ab dem 10.7.2014 bekanntgegeben.” Via: Mail