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Schöner Kleben! 5 x Klebstoff 8 gewinnen, gewinnen, gewinnen…

OMG! Ist denn schon Weihnachten? Das neue Klebstoff-Magazin ist draußen – und wieder heiß & fettig & rischtisch klebrig geworden! Diesmal gab es eine Koop mit dem Comic & Illu-Festival BilBOlbul aus Bologna/Italien – unwiderstehliche 48 Seiten, farbig, über 200 Sticker, 9,90 Euro – und ihr könnt auch wieder 5 Hefte gewinnen. Preisfrage diesmal: Wenn der Weihnachtsmann ein Sticker wäre – wie sähe dieser aus? Gebt einfach nur ein Kommentar ab (bis spätestens 21.12) – die dümmsten/besten/lustigsten/skurrilsten Antworten gewinnen… Achja: Und diese Ausgabe ist übrigens auch Teil der allerersten KULTUR.BOX – und die kann man hier bestellen

Update: The Wa


“Es war einmal”, 2014, Berlin: “Fairy tale characters arranged in a militant fashion before a sculpture of a former German communist leader within a residential park in Berlin on May 1st 2014. Within 5 hours the installation had been removed by passers by.”


“Patria o Muerte !”, 2014, Winterthur: “Hand painted reproductions of communist propaganda billboards seen in Cuba. Reproductions are installed on billboards with all geographical references are removed.”


“I.Q.”, 2014, Colombo, Sri Lanka: “Bumper stickers found on the shell of a turtle.”

Wir hatten ihn schon richtig vermisst! Lange, lange gab es keine News des französischen Künstlers The Wa mehr – jetzt hat er sich endlich wieder zurückgemeldet! DANKE für das Update!

KULTUR.BOX Jahresabo – jetzt als Weihnachtsgutschein!

Jetzt Kultur verschenken: Der Weihnachtsgutschein als Geschenk für alle Kulturfreunde. Bestellt dieses Startnext-Dankeschön bis spätestens zum 21. Dezember, dann bekommen Eure Liebsten den goldenen KULTUR.BOX-Gutschein per Post noch zu Weihnachten. Und ab Februar dann vier Mal im Jahr die schönsten Indie-Kulturgüter Deutschlands. So geht´s: Dankeschön auswählen und uns einfach per E-Mail (kontakt@diekulturbox.de) die Adresse der Person schreiben, die zu Weihnachten beschenkt werden soll. Und das steht auf dem Gutschein:

Frohe Weihnachten & herzlichen Glückwunsch: Du erhälst ein Jahr lang die KULTUR.BOX frei Haus!
4 x im Jahr bekommst du frei Haus ein sorgfältig kuratiertes und liebevoll zusammengestelltes Angebot der schönsten Indie-Kulturgüter deiner Region. Mit der KULTUR.BOX unterstützt du unabhängige Verlage, freie Künstler und Musiker und verhilfst Deutschland zu mehr kultureller Vielfalt. Und das Beste: Du wirst dabei auch noch sehr viel Spaß haben! Die erste KULTUR.BOX wird im Februar verschickt. Mehr Infos: http://diekulturbox.de/

Urbanshit – jetzt mit Gallery

Meine lieben Nachbarn von Urbanshit haben jetzt auch eine Galerie – und da gibt´s auch gleich einen wunderbaren Druck des Hamburger Künstlers 1010 zu ergattern: “Die Urbanshit Gallery ist eine Online-Galerie für Kunst an der Schnittstelle von Urban Art und zeitgenössischer Kunst. Im Fokus stehen internationale Künstler mit Wurzeln in Graffiti und Street Art. Die Arbeiten des Künstlers 1010 nehmen den Betrachter an die Hand und führen ihn in eine wunderbare Kunstwelt aus grafischer Illusion und lockender Farben. Die fortlaufende “Abyss Serie” des Künstlers ist dabei gleichermaßen optisch reizvoll, wie kritisch durchdacht. Nummeriert und handsigniert vom Künstler. Auflage: 66 Stück, Größe: 600 x 400 mm (~A2), Preis 110,10. Via: Mail

Lorenz Potthast: “A positive vandalism machine”

“communication with the future – the petroglyphomat: Der Bremer Medienkünstler Lorenz Potthast hat eine mobile Graffiti-Fräse entwickelt, mit der man Steingravuren realisieren kann. “Der Petroglyphomat ist eine positive Vandalismusmaschine die als mobile, computergesteuerte Fräse funktioniert, mit der man Nachrichten an die Zukunft hinterlassen kann indem sie in bedeutende Kulturdenkmäler eingraviert werden.” / “The concept of the Petroglyphomat is a strategical reaction to the technical and financial boundaries which normally limit the possibilities to communicate a message to the future. The idea is to use long existing, important places which most likely will also exist for a long time in the future as infrastructure and expand them with a new communication layer. The machine creates snapshots of our increasingly digitalized environment by converting pixel-based, iconographical symbols into modern stone engravings (petroglyphs).” Via: Vy, merci!

Apfelfront Gala am 28. November in Leipzig – und endlich: das Buch zur Bewegung!

“Katzenfreunde und Schäferhundliebhaber: Die Front Deutscher Äpfel feiert ihren 10. Geburtstag und hat der Welt ein Buch geschenkt (“Das Buch zur Bewegung”, 224 Seiten, mit Martin Sonneborn, Alf Thum, Max Upravitelev, Leo Fischer uvw., 19,90 Euro). Nach ervolkreicher Krautfinanzierung präsentiert die Apfelfront ihr Machwerk und feiert sich selbst, ihre Anhänger und ihren geliebten Führer. Der Ruf ergeht wie ein Donnerhall, denn die Apfelfront formiert sich und aus 1000 Kehlen klingt es: “Ein Jahrzehnt! Ein Werk! Ein Führer!”. Aus allen Gauen des Reiches strömen sie am 28. November nach Leipzig, in die Mutterstadt der Bewegung, dahin wo am 3. Oktober 2004 alles anfing. Aus diesem Anlass hat jüngst der Führer selbst ein Buch diktiert, sodann in jeder gutsortierten Buchhandlung erhältlich. Zu Ehren dieses heiligen Anlasses richtet die FDÄ eine Gala aus, wie sie das Reich noch nicht gesehen hat. Sie werden durch einen Abend geführt, der an die Höhepunkte und glorreichsten Taten erinnert, gespickt ist mit boskopistischer Volksmusik und famose Überraschungsgäste bereit hält. Der boskopistische Kunstbeauftragte Raffael Jesche kuratiert eine Ausstellung, die die 10’000-jährige Vorgeschichte der Apfelfront beweisen wird.”

Auch sehr lesenswert, die “Thesen über Satire als angewandten Punkrock”: “Die Provokation ist in der Krise! Längst von Marketingagenturen adaptiert, versucht sich heute vor allem die bürgerliche Rechte in deren Ausübung und agitiert gegen alles, was vermeintlich politisch korrekt erscheint. Linke Bewegungen haben dagegen das Mittel der Provokation fast vollständig verlernt und beschäftigen sich lieber mit hippieskem Hedonismus und sprachkritischen Zärtlichkeiten.” Alle Thesen hier.

Natürlich unterstützen wir solche Agitationen in vollem Umfang und stoßen mit einem Apfelschorle auf Euch und die nächsten 10 Jahre an! Und wünschen: Heil Boskop!

ART Spezial: Street Art! Gewinnt 3 x das Sonderheft!

Update 3.12: Vielen, vielen Dank für all die spannenden Kommentare. Ich finde die Vorschläge wirklich sehr gut – und die Debatte über die Namen von Kunstformen eine sehr wichtige. Denn es kursieren ja immer wieder Buzz-Begriffe wie “Relational art” oder “Post-Internet Art”. Es hat erstaunlicherweise relativ lange gedauert, bis jemand einfach mal “Kunst” in die Runde wirft. Danke, klaus! Er schlägt vor: “Einfach eine Form “zeitgenössischer Kunst”. Und auch Subsystem meint: “Vielleicht bedarf es keiner klaren Unterscheidung zu anderen Kunstgattungen mehr… Am ehesten würde ich die “Street Art” einfach als Kunst im öffentlichen Raum bezeichnen.” An die beiden geht je ein Heft – denn ich bin eigentlich kein großer Freund von zusätzlichen Schubladen. Kunst ist ja bereits eine Schublade der Übergattung “Leben”. Und ich bin ja eher ein Fan der Abschaffung der Kunst, damit diese alltäglich wird. (“Die Kunst selbst sollte nun durch ihre Verwirklichung im Leben aufgehoben werden, was bedeutete, dass Poesie oder künstlerisches Denken und Handeln nicht mehr nur auf Leinwänden, sondern in der Gestaltung der alltäglichen Lebenswelt Aller stattfinden sollte.”*) Gut gefallen hat mir aber auch der Vorschlag von “drikkes” in “Public Art”, “Free Art” bzw. “NGA – Non Government Art” zu unterscheiden. Ein Problem mit den Begriffen “Street bzw. Urban Art” ist nämlich, dass er nur das Medium, also die Straße, betont. Das wäre irgendwie so, als würde man jede Form von Malerei in einen Topf werfen und sie “Leinwandkunst” nennen. Glückwunsch – und viel Spaß mit den Heften. Und tausend Dank an alle für die Vorschläge!

“Das ideale Geschenk für den Onkel, der immer belächelt hat, was du da so treibst”, sagt fk.1just.de. Jetzt ist es am Kiosk (und im eShop): Das Sonderheft STREET ART von art. Unter anderem mit: Banksy, JR, Swoon, Shepard Fairey, Keith Haring, Martha Cooper, OZ, Mathieu Tremblin, Evan Roth, Benjamin Gaulon, The Wa, Paolo Cirio, Aram Bartholl, Philipp Teuchtler, Pixação, Digital Graffiti – und 16 Stickern von Andreas Ullrich/Klebstoff Magazine! Ich hab als Berater mitgearbeitet, gemeinsam mit Marie Lechner (Libération) den Text über Medienkunst im öffentlichen Raum geschrieben – und darf deshalb auch 3 Hefte verlosen! Die Frage an euch lautet, bitte wieder einfach ins Kommentarfeld schreiben (Deadline 29.11, 00:00 Uhr): Alle hassen ja irgendwie diesen Begriff “Street Art”, manchmal auch Postgraffiti oder Urban Art genannt – wie sollte man denn unsere liebe Kunstform in Zukunft besser benennen?

Und sonst so? : 23. 11. 2014


Shit And Die” – so der Titel der von Maurizio Cattelan kuratierten Ausstellung in Turin. Der Tumblr zur Ausstellung ist ein unglaubliches, bildgewaltiges Feuerwerk. Unbedingt anschauen!

* Nicht verpassen: In Barcelona steigt die Influencers-Konferenz 2014 – wieder mit einem absoluten Staraufgebot. Live dabei sind: Julia Solis & John Law, Julian Oliver, David Horvitz, Gabriella Coleman, Olia Lialina, Center for PostNatural History und Bill Drummond!

* Schöner Artikel von Alessandro Ludovico / Neural über die Post-Print-Ära: “A new wave of artists is now using print in myriad ways, employing print-on-demand technologies to affordably produce artists’ books and magazines and to transfer Internet content to paper. Artists are also using structured processes and software to create new types of publishing that break established rules and conventions. In the post-digital era, print can be culturally subversive, particularly when its unchangeability is strategically used instead of rejected as obsolete.”

* Schönes Projekt: Liesmich: Die besten Reportagen im Netz

* Glitch-Stricken: “A visual glitch is a product of an error that’s usually caused by a mistranslation because of loss or a breakdown in a digital communication or device. These errors can reveal the language of a digital image. Using a hacked knitting machine, these errors are printed out on a knitting machine which translates them into a palpable textile surface, revealing the patterns of corrupted file formats.”

* Der Zündfunk Netzkongress als eBook (free!)

* The Temple Of Holy Shit: “Collective Disaster has a new way to make money. Turning shit into something holier… soil.”

* Support Your Local Artist: Wir brauchen jetzt Eure Hilfe – unterstützt bitte die KULTUR.BOX bei Startnext!

Watchlist: Ivan Mudov

Fake-Museum & gestohlene Kunstwerke: Wunderbare Performances und Interventionen des bulgarischen Künstlers Ivan Mudov. Via Tracks/Laurence, merci!

X/tnt: “Mons Street Review”

2015 wird die belgische Stadt Mons Kulturhauptstadt Europas sein. Anlässlich des Titels hat die Künstlergruppe X/tnt das Projekt “Mons Street Review” realisiert: Ähnlich wie bei Google Street View, nahmen sie im Sommer und Herbst 2014 das Stadtzentrum von Mons auf. Mit einer auf dem Autodach montierten 360-Grad-Kamera wurden zehn Kilometer der Stadt für das Projekt registriert. Doch anders als bei Street View wurden die Straßen von Künstlern und Bewohnern belebt. Der Besucher kann Mons so auf eine ungewöhnliche Art erkunden: tagtägliche und surreale Straßenzenen, kurze Theaterperformances und künstlerische Interventionen begegnen uns in einer digitalen Version der europäischen Kulturhauptstadt. Via: Mail