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Watchlist: Bart Eysink Smeets


“Caution”, 2014

Bart Eysink Smeets, Künstler, Designer und Art Director bei Kesselskramer, hat ein paar Skulpturen in den niederländischen Städten Eindhoven und Boxtel (Local Heroes Boxtel) zurückgelassen. “”As a child I already had fantasies about roadsigns when I was riding my bicycle.” Now, part of the grown-up-world himself, Bart Eysink Smeets misses the free associating. The naive, objective thinking. “Caution” is trying to question the viewer to look at the every-day things in a new way, but now with a childisch objectivity.” Via: Mail, thx!

Eine Stadt und 27 Künstler: Local Heroes Boxtel


Liede Hofstee: “Afvaldroom”


Dagmar de Kok: “Weed”

Wunderbares Ausstellungsprojekt mit einigen richtig, richtig guten Arbeiten: “Local Heroes Boxtel“, kuratiert von Jules van den Langenberg. An einem Sonntag (25. Mai 2014) installierten 27 Künstler und Designer ihre ortsspezifischen Werke in der niederländischen Kleinstadt Boxtel.

Yolanda Domínguez: “Gallery”

Self-Hacking: Die spanische Künstlerin Yolanda Domínguez stellt ihr Smartphone mit ihren privaten Bildern aus: “The project “Gallery” deals on the public spreading of intimate images of female celebrities (actresses, models, politicians, athletes…). The show contain a single art piece: the artist’s smartphone displayed in the gallery space, allowing the visitor to freely access her private photo-gallery, which will be only visible through the device. With this experience the artist gives the spectator the chance to decide whether to have a look or not, suggesting some issues like the vulnerability we are exposed to by using mobile devices, the constant exposure of the woman’s body in the media or the market that these images generate.” Vgl. auch “iPhone live” von Johannes P Osterhoff. Via: Mail

Popel-Performance von Guildor: “Nose Rape”

Eine ziemlich popelige Intervention: Die neue Arbeit des italienischen Künstlers Guildor. “Nose Rape. “This work deals with the dynamics of dominance occurring between people, and it shows the reactions to an act of psychological and physical violence.” Via: Mail

Und sonst so? : 25. 10. 2014


Gec/Elfo: “Pegasus”, 2014

* Die Space Hijackers lösen sich auf – ein Nachruf

* “The Octopus in Love“: Die Kunst als Riesenkrake

* “No Ad“: Smartphone App, die Werbung in der Stadt durch Kunst ersetzt

* Ausstellung: “Memories of places I have never been” von Erosie in der Düsseldorfer Galerie Ninasagt (Vernissage 8.11.2014, 19 Uhr; Ausstellungsdauer 9.11. bis 6.12.2014).

* Tolles Transmedia-Projekt im öffentlichen Raum von Mauro Simone: “Bei diesem Film handelt es sich um Googlemaps Routen die mit Markern hinterlegt sind, auf denen findet ihr dann kleine Hörspiele, Filme oder Gesprächsausschnitte. Um die jeweiligen Ausschnitte anschauen zu können sollte man vor Ort sein. Insgesamt gibt es 10 kleine Geschichten die sich überschneiden und an diesen Punkten Euch die Möglichkeit geben die Geschichten zu wechseln. Die Geschichten beschäftigen sich mit der Stadt im Allgemeinen und um jene Menschen die dort leben. Jede Geschichte hat ihren eigenen Rhythmus. Einmal folgt man einem Charakter in sein Alltagsleben, ein andermal geht es um Erinnerung, Träume oder Vorstellungen der jeweiligen Charaktere.”

* Ein Computerspiel mit Konsequenzen IRL: Viridis. “At the intersection of video game, agriculture and the economy. By participating in the game, you gain access to community management of an actual farm of spirulina.”

* Buchtipp: “#artselfie” von DIS, erschienen bei Jean Boite Editions.

* Like: Translokales Rundfunkorchester: TRFO ist ein Ensemble für manipulierte Radios, die über selbstgebaute Controller-Schnittstellen in ein Computer-Netzwerk integriert sind. Danke, Moritz!

* Nur wer lacht, muss zahlen: Ein Comedy Club in Barcelona macht die Höhe des Eintrittspreises vom Lachen des Zuschauers abhängig. Ein Tablet zeichnet auf, wie sehr er die Show genossen hat.

* Tilde.Club: Was wir von einem Retro-Netzwerk lernen können

* The Great Wall of Memes. Merci, Laurence!

* Love, Sex & Graffiti: der Graffiti-Spielfilm “Prague Cans/Prague Graffiti“.

Draw a line: “Inside Rockenberg”

Schönes Projekt von Draw a line: Graffiti im Jugendknast. “Draw a line curated a rather uncommon art project inside prison walls last year. Roids (London), Horfèe & Ken Sortais (Paris), SatOne (Munich), Score & Fence (Berlin) were invited to paint the inner walls of JVA Rockenberg together with the inmates. The film features footage of participating artists, inmates and the prison director. We invite you to find out more about the project and the challenges we all had to face. The main idea behind this project was that the young inmates should get a chance to understand that people who live outside the prison walls have goals, that the inmates could actually experience how they work and learn directly from the artists about their view on life. During the week meaningful and inspiring conversations between the artists and the inmates took place.”

BorgmanLenk: “Tausend Meter”

“Die Künstler Anna Borgman und Candy Lenk nehmen den kommenden Jahrestag des Mauerfalls zum Anlass und stellen mit ihrer Installation “Tausend Meter” eine Stahlzaunanlage von 1000 m Länge als Reservoir im öffentlichen Raum bereit. Die Installation ist Teil des Urban Art Festival „Berlin Unlimited“ und Anfang Okt. im Stadtgarten Berlin Moabit zu sehen.
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On The Roofs: “What’s up Hong Kong?”

Das russische “Urban Skywalker”-Duo Vitaliy Raskalov & Vadim Makhorov alias On The Roofs bei ihrer neusten Aktion, ein Billboard-Hack in Hong Kong. Via: Marie, merci!

katharinajej: “true romance #10 – ich in Köln in mir”, 2014

Auf goldenen Schildern, kleinen Gedächtnistafeln, steht je ein Datum und ein Satz, eine Beschreibung eines Erlebnisses von katharinajej an unterschiedlichen Orten von Köln wie zum Beispiel: “9.2.2012 – Hier hat Tim auf mich gewartet”, “18.2.2012 – Hier hat mich ein Mann auf einen Bissen von seinem Mc Chicken eingeladen”, “1.6.2012 – Hier hat Johannes seinen Blazer ausgezogen, um mich zu wärmen”. Zu lesen ist von kleinen romantischen Alltagsmomenten, die einstmals an dem Ort passiert sind, an dem sie jetzt in Schildform hängen. Diese Momente, die normalerweise schnell vergessen werden, und im Alltagsgeschehen untergehen, erfahren eine Aufwertung: Sie wurden aufgeschrieben, auf goldene Schilder gedruckt und an Ort und Stelle aufgehängt. Ihre Dokumentation und Ausstellung macht jene Momente zu etwas Besonderem. Gleichzeitig werden einerseits, durch die Hängung der Schilder im Stadtraum, vergangene Ereignisse in der Stadt – unsichtbar für alle, die diese Momente nicht miterlebt haben – wieder sichtbar. Andererseits werden öffentliche Orte in Köln personalisiert, denn auf den Schildern sind private Ereignisse beschrieben, von nun an geteilt mit allen Menschen, die diese Orten passieren und die Schilder. Alltägliches wird Besonders, Unsichtbares Sichtbar und Persönliches Öffentlich. Ausgehend von der Arbeit “ich in Köln in mir” entwickelte katharinajej mit Kölnern im Rahmen von plan 14 parcours – Architektur im Kontext – eigene Zeichen, die ausgewählte biographische Ereignisse in der Stadt kennzeichnen. Durch die Setzung von persönlichen Markierungen in Köln wurde Raum angeeignet, personalisiert und neuer Raum kreiert.” Via: Mail

Danke, OZ!

Oje, sniff, ein trauriger Tag: OZ ist tot! Er wurde beim Sprühen von einer S-Bahn erfasst und starb. Sven Stillich hat für die Taz Nord einen wunderschönen Nachruf geschrieben: “Was er dann sei? „Stadtgestalter“, hat er früher mal geantwortet, jetzt sagt er: „Vielleicht ein künstlerischer Schmierfink“, und lächelt. „Man will ja die Stadt auch ein bisschen mitgestalten. Und zwar nicht wie die Stadt Hamburg. Die ist zwar auch kreativ, in Wilhelmsburg oder in Barmbek, aber wenn du mal kreativ bist, dann dreht sie durch.“ Was er wolle? „Ich will Vielfalt statt einfältig, grau und monoton. Wenn man nicht kontert, dann ist es nur noch grau. Diese Werbefuzzis, die tun auch nichts anderes, als die ganze Stadt in Anspruch zu nehmen, ne? Da reden sie nicht von Verschandlung. Die Werbung, das ist für mich auch eine Art Faschismus mit immer wieder diesen schönen Menschen auf den Plakaten. Wenn da ein Graffiti dran ist, werden die Leute abgelenkt. Also muss alles sauber sein, völlig fanatisch graffitifrei. Die Leute sollen nicht abgelenkt werden von Leuten, die anders drauf sind. Die sollen alle gleichgeschaltet werden.“” Mehr? Das Buch “Free Oz” gibt es bei Assoziation A