Cynetart Festival & Stickeraward-Stickersafari: “Im Rahmen des AR-Parcours wird die Dresdner Innenstadt im November 2012 um eine virtuelle Schicht aus künstlerischen, gleichzeitig spielerischen sowie kritischen als auch informativen Projekten erweitert. Der Gang durch die Stadt wird zu einem multisensuellen Erlebnis, der Spaziergang durch die Straßen zu einer Entdeckungstour. Ganz selbstverständlich nutzen wir heute unsere mobilen technischen Geräte, die den wirklichen Raum mit zusätzlichen Informationen oder Kreationen bereichern. Doch wem gehört der virtuelle öffentliche Raum? Wer darf ihn gestalten? Wie bewegen wir uns in mehreren, sich überlagernden und sich ergänzenden Realitäten? Die CYNETART Pop-up City Dresden, ein Kooperationsprojekt mit den Studierenden aus den Fachbereichen Mediengestaltung und Informatik der TU Dresden setzt sich zum Ziel diese Fragestellungen zu erforschen.” Via
Adriana Ronżewska-Kotyńska: “Audiomurale”



“Audiomurale” von Adriana Ronżewska-Kotyńska: “The Audiomurale project is set on the wall of a townhouse at Rzeznicka Street in the Old Town district of Elblag (Poland). Extensively damaged at the end of World War II, Elblag’s Old Town waited until the 1980′s for major reconstruction works, which eventually took the form of so-called retro-version. As that area was essentially a vast empty square for several decades, nowadays it calls for a revival of its historical urban – or simply urban – ambience. For the purposes of the project, we conducted interviews with passers-by, people working or living in the Old Town. Selected opinions – including some unprintable remarks – were transferred onto a blank wall of a townhouse in the form of spectrograms (i.e. sound wave patterns). As the adjacent plot will be built up in a few years’ time, the project was intended as a temporary – though not short-term – intervention. However, the painting that eventually appeared on the wall requires a key. This key has been provided in the form of an information board with a QR code, enabling access to recorded interviews via a mobile phone. The mural itself is monochromatic, synthetic, by no means neutral in this environment. I hope that it will provoke passers-by (even those who are not into the project’s aesthetics) to stop for a while and listen to the straightforward voice of Elblag’s Old Town.” Via
UBERMORGEN.COM & das Bio-Hundefleisch vom “Alanohof”

Mit Schneekanonen auf die Meinungsfreiheit: Tirol Werbung erpresst das Kuenstler-Duo UBERMORGEN wegen Link auf www.tirol.at. Pressemitteilung: Wien, 16. Dezember 2012
Das Künstlerduo UBERMORGEN.COM (UM) bekommt aufgrund der Verkaufswebsite fuer Bio-Hundefleisch “Alanohof” seit Jahren regelmaessig Besuch von der Bundespolizei, der Kripo und anderen “Diensten”. Dokumente unter: http://www.alanohof.com/juristisches.php
Vor einem Jahr haben UM auf freundliche Anfrage der Tirol Werbung GmbH das Tirol Logo von der Alanohof Website entfernt. Nun nutzt die Tirol Werbung die Adventszeit um mit einem neo-juristischen Drohbrief (s. Beilage) und einer sittenwidrigen Unterlassungserklaerung (eine Art Einverstaendniss zur Leibeigenschaft) Tiroler Heimatgefuehl, Gastfreundschaft und Lust auf Skifahren zu erzeugen. Die absurde Forderung: Die Entfernung des Wortes und Links “Tirol” auf der Website www.alanohof.com in der Sektion: “Nicht-Sponsoren und Sites, die wir moegen, die aber uns nicht moegen“.
Die Kunst (UM) reichte den kleinen Finger, das Land Tirol glaubt nun die ganze Hand haben zu koennen. Diese billige Abmahnung ist eine künstlerische Beleidigung und ein gutes Beispiel struktureller Gewalt. UBERMORGEN hat daraufhin einen Brief und eine selbstverfertigte Unterlassungserklaerung an die TW und deren Anwaltskanzlei geschickt (s. Beilagen) mit der Androhung einer Konventionalstrafe von € 23.000,00 (Euro dreiundswanzigtausend) pro Stunde. Auszug aus dem Brief an die Anwaltskanzlei: “Wir verwehren uns ausdrücklich gegen die von Ihnen vorgebrachten Weisung, diese Ihre Meinung durch uns nur im privaten aber nicht auch im öffentlichen Raum vorzubringen. In diesem Sinne verweisen wir auf die beiliegende Unterlassungserklärung und fordern Sie auf, genannte Erklärung unterfertigt bis spätestens 24. Dezember 2012 (einlangend) an unser Büro zu retournieren”. Diese Reaktion ist in der Tradition des “Injuction Generators” von UM, einer seit 2001 laufenden Website zur automatisierten Generierung & dem Versand von Gerichtsurteilen. Die neo-juristische Aktion der Tirol Werbung ist ein einfaeltiger Angriff auf die Freiheit der Kunst, auf die Meinungsfreiheit und auf den gesunden Menschenverstand. Die Art der Drohung, die Absurditaet der Forderung und die totalitaere Gestik a la Americaine (“Casting a Wide Web” und “Overkill”) kratzt und juckt UM wie eine Kolonie fressgieriger Floehe in der Bettwaesche. Normalerweise hat UM kein Interesse an Konflikten mit Provinzakteuren. UM wird seit Jahren von Unternehmen und Staaten (OMV, USA, Bundesrepublik Deutschland, FBI, Republik Oesterreich, NSA, Google, Staatsanwaelte in Deutschland, USA, Schweiz, Oesterreich, Bulgarien & England, BKA Deutschland, Amazon, IBM, etc.) juristisch und faktisch bedroht und bekaempft. Der Verein Tirol Werbung (Obmann LH Guenther Platter, gleichzeitig Verteidigungsminister & Innenminister, Schuessel II) hat bei UM jetzt aber den richtigen Nerv getroffen, und das in der Vorweihnachtszeit und “zum Nutzen der Tiroler“.
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JODI: “ZYX”


“ZYX” von JODI ist eine kostenlose iPhone-App, die jeden User in einen Performer verwandelt. “ZYX uses the iPhone or iPod Touch’s built-in motion-tracking capabilities to guide users through a series of gestures, from turning in a circle to raising one’s arm up and down. Each time a gesture is performed correctly, the phone clicks; when all gestures have been completed, the device sounds an alarm in celebration. This app situates the user in a realm that is both virtual and physical. Bystanders see the user as performing a strange dance; in contrast, the iPhone observes and rewards the user’s adherence to a prescribed set of movements. This dissonance between the virtual space inhabited by the iPhone user and the physical space occupied by the observer has become an everyday phenomenon, exemplified by the experience of passing someone on the street who appears to be delivering a nonsensical monologue while speaking into the microphone of a wireless mobile device.” Via
Benjamin Gaulon: “Corrupt.desktop”


Der neue Hack von Benjamin Gaulon: “Corrupt.desktop glitch, in real time, the computer’s desktop image. So if you want to glitch your local Apple Store or Apple Retailer simply download the App (from the shop’s computer): DOWNLOAD Corrupt.desktop. Corrupt.online, Corrupt.video and Corrupt.desktop are using the same algorithm, which consists of a binary alteration of the original data. So technically Corrupt damages the data on a binary level, which result in unpredictable and beautiful results. A project by Martial Geoffre-Rouland and Benjamin Gaulon, based on Corrupt a web based Glitch Art Software allowing its user to upload and share corrupted images on www.corrupt.recyclism.com.” Via: Mail
Paolo Cirio: “Street Ghosts”


Das neue Projekt des italienischen Medienkünstlers Paolo Cirio: “Street Ghosts“. “In the hippest areas for Street Art in NYC, London and Berlin, life-sized pictures of people found on Google’s Street View were printed and posted without authorization at the same spot where they were taken. The posters are printed in color on thin paper, cut along the outline, and then affixed with wheatpaste on the walls of public buildings at the precise spot on the wall where they appear in Google’s Street View image. Street Ghosts has been a rigorous hunt for the most visible people on spooky buildings with walls available for art interventions. In the last 15 days more than 30 posters were posted on the walls of NYC, London and Berlin. The physical evidence of the ghosts’ appearance may vanish quickly, but its documentation will remain forever.” Via: Mail
Backjumps-Blockfestival: “Rock the Block” – 2/3. Oktober, Kreuzberg!

Yeah, Mr. Backjumps höchstpersönlich, Adrian Nabi, lädt ein zum Blockfestival “Rock the Block” (2/3.10, Kreuzberg) – das Line-Up sieht nach “Event des Jahres” aus”. Wäre gerne dabei – rockt den Block, mesdames et messieurs! “Unter dem Titel „Rock the Block“ veranstaltet Backjumps ein interdisziplinäres Blockfestival im Zentrum Kreuzbergs. Im Häuserblock Skalitzer-, Adalbert-, Oranien und Mariannenstraße präsentieren sich am 2. und 3. Oktober zahlreiche Berliner KünstlerInnen an verschiedenen Orten und bei Veranstaltungen im Innen- und Außenraum. Das zweitägige Festival wird im Straßenblock einen Parkour voller Ereignisse schaffen. Die eingebundenen Ateliers, Innenhöfe, Hauswände, Bars und Galerien bilden ein Programm aus Performances, Ausstellungen sowie Musik und Tanz. Weiterhin beinhaltet das Angebot Workshops für Kinder und Jugendliche, eine Rollschuhdisko, Schachbox, Ghettowrestling-Showkämpfe und einen Flohmarkt. Mit dem zweitägigen Festival versucht Backjumps den Block als lebendigen und vielfältigen urbanen Organismus erlebbar zu machen. Der Kurator Adrian Nabi (Berlin, 1970), der diesen Kiez seit zwölf Jahren sein zu Hause nennt, betrieb bereits 1994 das Graffiti Magazin Backjumps und formte es von hier aus in enger Zusammenarbeit mit dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien in eine europaweit führende Ausstellung für Straßenkunst. Backjumps – The Live Issue prägte 2003 direkt mit der ersten Ausgabe den internationalen Ruf Kreuzbergs als kreatives Zentrum mit. Als eine der ersten in Kontinental-Europa zeigte die Ausstellung Positionen von heute tonangebenden Künstlern wie, Banksy, Shepard Fairey und Swoon im öffentlichen Raum und inspirierte dabei eine Generation von Straßenkünstlern. Mit „Rock the Block“ geht Nabi einen Schritt weiter und inszeniert den Block als stringent verknüpftes Happening.”
KünstlerInnen: 1UP, AKV Berlin, Amigo, Amok, Anna Szaflarski, Arunski & Poet, Aram Bartholl, Beatbox Battle Allstars, Brad Downey, Bronco, Chess Boxing Club Berlin e.V., Chris Sugrue, Christian Marien, Constanze Haas, D TAGNO, Daniel Wang, Dave the Chimp, Dejoe, Deko, Der tote General, Egoshooter, Emess, Evan Roth, Flavie Guerrand, Florian Goldmann, Frieder Klaris, Giò Di Sera, Gogoplata, Golan Levin, Graffitimuseum Berlin, Graffiti Research Lab Berlin, Inka, Jamie Wilkinson, Jazoo Yang, Jérome Fino, Kanta Kimura, DJ Kaos, KATSU, Marius Schmidt, Markus Butkereit, Matthias Wermke & Mischa Leinkauf, Max Stocklosa, Lena Brumby, Marc FM, M.Thorn, Migel, Mode2, Nomad, Peter Reiling, Phos4, Pierre Etienne Morelle, Partick Fabian Panette, Pauline Izumi Colin, Pigenius Cave, Pipslab, Quentin, Ritsche Koch, Rok, Rollers Inc., Sebastian Haslauesr, Superblast, The Wa, Theo Watson, Thomas Janitzky, Various & Gould, Velo Tramp, Ven, Zast, Zigan Aldi. Via: Mail
Graffiti-Spirograph: Narcelio Gruds “Spiral”
Der brasilianische Künstler Narcélio Grud hat weitere “Experience tools graffiti” entwickelt. Mehr auch hier & hier. Via: Mail, thx!
Matthijs Munnik: “Little Bird”

Wikileaks vs. Vogelgezwitscher vs. Coden, yes! “ArtScience student Matthijs Munnik produced a soundscape that consists of synthetic bird sounds as a way to encode text. His system proposes a new way to share information outside of the internet, in real acoustic space, by creating hidden listening-posts. It refers to code systems used by secret services and to the publication of secret data by Wikileaks.” Via
Edwin Deen: “Liquid rainbow”


Lasst es Farben regnen: “Dutch artist Edwin Deen came up with a new machine to instantly create rainbow patterns on walls. Using a sprinkler installation that’s normally used to water the garden, the machine is able to turn any tunnel or alley into a fresh rainbow like space.” Via


