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“Art Hack Day Talks”: Transmediale 2014

Erlebt den #afterglow: Der #Arthackday der #transmediale hat begonnen: http://bit.ly/M9WekR! Rund 75 Künstler und Hacker haben 48 Stunden Zeit um die diesjährige Ausstellung zu realisieren…

Und übrigens: Am Donnerstag, 30.1, moderiere ich die Art Hack Day Talks – ein Interview-Marathon von 14 bis 19.30 Uhr mit Geraldine Juarez (14:00-14:30), Johannes P Osterhoff & Sebastian Schmieg (14:30-15:00), Kim Asendorf (15:00-15:30), Helga Wretman & Dafna Maimon (15:30-16:00), Justin Blinder (17:00-17:30), Jonah Brucker-Cohen (17:30-18:00), Dennis De Bel (18:00-18:30) und Emilie Gervais (19:00-19:30). Kommt vorbei: Ich mach mich zum Deppen ein Fitness-Workout mit Helga, meine letzten privaten Notizen für Johannes öffentlich – und bestimmt gibt´s noch ein paar weitere Überraschungen…

SPIELSALON: Art & Arcade (bis 16. März) / Pressestimmen und Impressionen


//////////fur//// art entertainment interfaces: “Painstation”, 2002: Das Künstlerduo, bestehend aus Volker Morawe und Tilman Reiff, entwickelt multisensorische Artefakte als Gegenentwurf zur fortschreitenden Benutzerisolation an digitalen Endgeräten. Ihre Pong-Variation “Painstation” ist inspiriert vom Kartenspiel Folter-Mau-Mau, bei dem es mit dem Restblatt je nach Kartenfarbe Hiebe auf die Verlierer-Hand setzt. Painstation lässt sich als “neuzeitliches Duellierungs-Artefakt“ bezeichnen. Dem Duell gleich, stehen sich zwei Gegner an der Tischkonsole gegenüber, allerdings können sie ihre Waffen nicht selbst wählen, sondern werden je nach Spielverlauf mit drei unterschiedlichen Repressalien konfrontiert: Hitze, Stromschläge oder Peitschenhiebe. Auf ironisch-subversive Weise entlarven Morawe und Reiff die gängige Spielepraxis als nichts anderes als eine zeitgenössische Duellierungsmethode, in der aus einem virtuellen Spiel schmerzhafte Realität wird.


Djeff: “Pentapong”, 2007: Dreiseitiger Fußball ist eine Variante des Fußballspiels mit drei statt zwei Mannschaften. Das Spiel wurde vom dänischen Situationisten Asger Jorn erdacht. Er wollte damit das Prinzip der Zweiwertigkeit (wahr/falsch, bekannt/unbekannt) aufheben und zeigen, dass es mehrwertige Logiken gibt. Auch der Spieleklassiker “Pong” ist in der Ursprungsversion auf zwei duellierende Spieler angelegt. Der französische Medienkünstlers Djeff hat seine “Pentapong”-Arcade auf gleich fünf potentielle Spieler erweitert: die höhere Anzahl von Spielern sorgt für mehr Spaß, mehr Konflikte und eine interessante Gruppendynamik.


Evan Roth: “When We Were Kings”, 2011 & “Observing User Achievement”, 2013: “Klondike” ist eine spezielle Variante der virtuellen Kartenspiele bzw. Patiencen. Entwickelt wurde das Spiel 1989 von Wes Cherry während er für Microsoft arbeitete. Besonders bekannt ist diese Variante durch die Verbreitung mit Microsoft Windows unter dem Namen “Solitaire” bzw. “Solitär”, welche seit 1990 mit dem Betriebssystem ausgeliefert wurde. Die beiden Videoloops von Roth bestehen einzig aus der legendären Gewinn-Animation – einmal aus der Sicht des Spielers und einmal aus der Sicht des Computers. Eine Hommage an die 90er-Jahre, als die Menschen sich im Büroalltag und an ihren Computern noch langweilten.


Hussein Chalayan: “Approaching”, 2013: Der Teppich “Approaching” des türkisch-zypriotischen Modedesigners und Konzeptkünstlers Chalayan kombiniert Elemente moderner westlicher Kultur mit orientalischen Aspekten traditioneller Teppiche. Das Muster im Zentrum des Teppichs versetzt die Figur eines modernen Videospiels in ein traditionelles Umfeld.

MOBILESKINO: “Space Racer”, 2014: Die Maschinen von MOBILESKINO sind nicht digital, sie haben lediglich das Aussehen und den Ton von ihnen ausgeliehen. Sie funktionieren komplett analog mit Projektionen, Schalter und Diabildern. Hier wird also die digitale Welt, die oft zum Simulieren unserer Umwelt verwendet wird, von analogen Maschinen simuliert.


JODI: “SOD”, 1999: Hinter dem Pseudonym JODI verbergen sich der niederländische Künstler Joan Heemskerk und der Belgier Dirk Paesmans, beides Pioniere der Netzkunst. Für ihre Arbeit “SOD” tilgte JODI die grafisch explizite bzw. narrative Seite des Spiels “Wolfenstein 3D”, dem umstrittenen Vorgänger von “Quake”, und reduzierte alle Oberflächendarstellungen auf Linien, Dreiecke und Quadrate. Übrig bleibt eine mysteriöse Schwarzweiß-Landschaft: Das Schloss mit den verschlungenen Gängen sieht aus wie eine Galerie, in der nur Kopien von Kasimir Malewitschs “Schwarzem Quadrat” an den Wänden hängen; die Nazis sind zu schwarzen Dreiecken geworden, die man nur noch erkennt, weil sie gelegentlich “Achtung!” schreien. Von allen Game-Modifikationen ist es in grafischer Hinsicht die reduzierteste, aber gleichzeitig respektiert sie die Mechanik des Originals und entlarvt so die Spielelogik.


Canedo, Maingardt, Hartmann: “cage was a n00b“, 2013: In Anlehnung an John Cages “Reunion” (1968) wurde mit “cage was a n00b” von Remmy Canedo, Sergej Maingardt und Tobias Hartmann das Konzept des Schachspiels zwischen John Cage und Marcel Duchamp auf einen Kickertisch übertragen: Während bei “Reunion” die elektronisch improvisierte Musik mehrerer Instrumentalisten in Abhängigkeit von den Schachzügen der Spieler wiedergegeben oder stummgeschaltet wurde, wird bei “cage was a n00b” der Kickertisch selbst zum Instrument und jeder Spieler zum Musiker. In der zweiten Version dieser interaktiven Klanginstallation werden alle Klangereignisse in Echtzeit durch das Spiel der Kontrahenten generiert oder getriggert und die Position des Spielballes steuert simultan das Panorama der elektronischen Klänge.


Marius Winter, Marie Wellershoff und Benedikt Haas: “Tesla Arcade”, 2013: Winter, Wellershoff und Haas, Studenten der Filmakademie in Ludwigsburg, transportieren ein eigentlich digitales, modernes Spiel mit Hilfe von historischen Elementen (Glühbirnen, antiker Tisch) in die analoge Welt. Die ungewöhnliche Spiele-Oberfläche ist ein Gegenentwurf zur Uniformität der modernen Technik und dient der Versöhnung zwischen digitaler und analoger Welt, zwischen neu und alt.


Ivan Kozenitzky, Frederico Lazcano: “Radical ATM Service“, 2014: Das argentinische Künstlerduo hat einen Bankomaten als Spielautomaten getarnt: “Ihre Geldkarte wurde Ihnen abgenommen. Sie werden sie sicher und unbeschadet zurück erhalten. Wir werden uns kein Geld von Ihnen oder Informationen über Sie aneignen. Bitte keine Panik. Sie werden nicht mit einer Kamera aufgezeichnet und können sich gern natürlich verhalten.” Nach diesem Hinweis hat der Benutzer die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Optionen zu wählen. Anders als bei den üblichen Bankautomaten gehören zu dieser Auswahl beispielsweise das Spielen von radikalen Spielen oder das Ansehen von Dokumentationen. Jede dieser Auswahlmöglichkeiten befasst sich unter anderem mit Themen wie Umweltschutz, dem Kampf gegen multinationale Konzerne oder mit gemeinnützigen Organisationen, die innovative Modelle und neue auf ihnen basierende soziale Netzwerke entwickeln. Im Anschluss an dieses Bildungsprogramm erhalten die Nutzer ihre Karte zurück. Für die Ausstellung bekam die Installation aus dem Jahr 2007 ein “Schweizer Update”.


Andreas Ullrich / C. Rockefeller Art Investment Group: “The Machine”, 2014: Der Kunstmarktflipper des Dresdner Medienkünstlers Andreas Ullrich nutzt als Spielfläche einen normalen “Flipper-Automaten”. Mit einem Spielball werden unterschiedliche Hindernisse und Buttons bzw. Tunnel angespielt und dadurch Punkte erworben. Statt eines Rollenspielhintergrunds oder einer fiktiven SciFi-Story stellen aber zeitgenössische Galerien und Museen die Hindernisse dar, so dass der Spieler verschiedene Karierrepunkte eines zeitgenössischen Künstlers anspielen und durchlaufen muss. Bei jeder bedeutenderen Institution bzw. “Combos” aus Galerien und Museen werden höhere Preise als Punktstand gutgeschrieben, der Wert des “Künstlers” wächst entsprechend.

Pressestimmen


* 20min.ch, 16.1.14

* “Durchgehend weht ein wunderbar subversiver Geist durch die neue Ausstellung “SPIELSALON: Art & Arcade”: Besprechung in der BZ

* RSI.ch: Beitrag im italienischsprachigen TV der Schweiz

* Kulturtipp beim Schweizer TV: Tele Basel (dritter Beitrag, ab Minute 4)

* “Kunst als Spiel oder Spiel als Kunst?”: Besprechung in der tageswoche.ch

* “Der interaktive Töggelikasten”: Der Kulturtipp bei Radio X

* Ausstellungstipp der Woche: art-magazin.de

* Beitrag bei Nerdcore

Mehr Bilder auch hier & hier. Die Ausstellung läuft noch bis zum 16. März, im Haus für Elektronische Künste, Basel, alle Informationen hier.

Heute, 15.1: SPIELSALON: Art & Arcade / Vernissage & Freitag, 17.1: All Out 8bit Arcade Adventure / Museumsnacht-Afterparty

Bis spät in die Nacht haben wir noch an den letzten Feinheiten gearbeitet – hier ein paar erste Bilder vom Aufbau! Und heute, Mittwoch, 15. Januar, ist es endlich soweit: Um 19 Uhr feiern wir die Vernissage meiner neuen Ausstellung “SPIELSALON: Art & Arcade” im Haus für elektronische Künste in Basel, eine spielbare Gruppenausstellung mit Evan Roth, JODI, Hussein Chalayan, //////////fur//// art entertainment interfaces (Tilman Reiff, Volker Morawe), Djeff, Andreas Ullrich / C.Rockefeller Art Investment Group, Ivan Kozenitzky, Frederico Lazcano, Mobileskino (David Pfluger, Florian Olloz, Gilbert Engelhard, Roland Schmidt), Remmy Canedo, Sergej Maingardt, Tobias Hartmann, Marie Wellershoff, Benedikt Haas & Marius Winter. Alle Infos dazu auch hier… Kommt vorbei! Und am Freitag, 17.1, gibt es die Basler Museumsnacht und im SPIELSALON findet die 8bit-Afterparty “All Out 8bit Arcade Adventure
” statt – mit Stu, Schnauz und MistaMista & Suffix.

Noch 5 Tage: SPIELSALON: Art & Arcade

Die Weltpremiere im SPIELSALON: Art & Arcade: der Kunstmarkt-Flipper von Andreas Ullrich & der C.Rockefeller Art Investment Group! Gerade eben fertig geworden: Ab 15. Januar spielbar!

Am Mi, 15. Januar, 19 Uhr, ist die Vernissage im Haus für elektronische Künste in Basel, eine spielbare Gruppenausstellung (bis 16. März) mit Evan Roth, JODI, Hussein Chalayan, //////////fur//// art entertainment interfaces (Tilman Reiff, Volker Morawe), Djeff, Andreas Ullrich / C.Rockefeller Art Investment Group, Ivan Kozenitzky, Frederico Lazcano, Mobileskino (David Pfluger, Florian Olloz, Gilbert Engelhard, Roland Schmidt), Remmy Canedo, Sergej Maingardt, Tobias Hartmann, Marie Wellershoff, Benedikt Haas & Marius Winter. Alle Infos dazu auch hier…

Noch 8 Tage: SPIELSALON: Art & Arcade in Basel

8 Dinge, die ihr (vielleicht) noch nicht über Arcade/8Bit wusstet:
+ Der Frankfurter Verein MEGA – Museum of Electronic Games & Art hat das einzige voll spielbare Rekonstrukt von William Higinbothams “Tennis for Two” (1958) in ihrer Sammlung
+ Es gibt ein aktuelles 8-Bit-Magazin am Kiosk, es heißt: Return
+ Sexismus & Gaming ist schon lange ein Thema
+ In Moskau gibt es ein Arcade-Museum mit alten Sowjet-Maschinen
+ Eines der größten Arcade-Museen in Deutschland ist in Karlsruhe: RetroGames
+ Es gibt einen genialen Tumblr zum Thema “Crazy Arcade Flyers
+ Beliebte 8bit/Chiptune-Label (mit viel Musik zum Download) sind: BleepLove, BleepStreet, 8bitpeople, mehr
+ Am Freitag, 17. Januar 2014 ist die Museumsnacht in Basel. Und im Haus für Elektronische Künste findet die 8Bit-Afterparty “An All Out 8bit Arcade Adventure” statt (ab 23 Uhr), im Rahmen der Ausstellung SPIELSALON: Art & Arcade. Eintritt ist frei!
+ Hab ich was vergessen?

Noch 12 Tage: “SPIELSALON: Art & Arcade” in Basel

Liebe Arcade-Lover! Hier noch ein kleiner Appetizer: Der belgische Designer Kris Temmerman hat auf einer Schaufensterscheibe ein 8-Bit-Game für seine Nachbarschaft installiert. Via

Und am Mi, 15. Januar ist die Vernissage meiner Ausstellung “SPIELSALON: Art & Arcade” im Haus für elektronische Künste in Basel, eine spielbare Gruppenausstellung mit Evan Roth, JODI, Hussein Chalayan, //////////fur//// art entertainment interfaces (Tilman Reiff, Volker Morawe), Djeff, Andreas Ullrich / C.Rockefeller Art Investment Group, Ivan Kozenitzky, Frederico Lazcano, Mobileskino (David Pfluger, Florian Olloz, Gilbert Engelhard, Roland Schmidt), Remmy Canedo, Sergej Maingardt, Tobias Hartmann, Marie Wellershoff, Benedikt Haas & Marius Winter. Alle Infos dazu auch hier…

Happy New Year 2014!


Foto: Terry Richardson

My beloved beliebers I’m officially retiring. I’m never leaving you, being a belieber is a lifestyle. IM HERE FOREVER. Happy New Year 2014!

SPIELSALON: Art & Arcade


Remmy Canedo, Sergej Maingardt, Tobias Hartmann: “cage was a n00b” (Soundinstallation/Kicker). Alle Klangereignisse werden direkt durch das Spiel generiert oder durch den Spielverlauf gestaltet.

SPIELSALON: Art & Arcade
16. Januar bis 16. März 2014; Vernissage: Mittwoch, 15. 1, 19h
Gruppenausstellung mit: Evan Roth, JODI, Hussein Chalayan, //////////fur//// art entertainment interfaces (Tilman Reiff, Volker Morawe), Djeff, Andreas Ullrich, Ivan Kozenitzky, Frederico Lazcano, Mobileskino (David Pfluger, Florian Olloz, Gilbert Engelhard, Roland Schmidt), Remmy Canedo, Sergej Maingardt, Tobias Hartmann, Marie Wellershoff, Benedikt Haas & Marius Fietzek.
Haus für elektronische Künste, Basel

Arcade-Automaten sind Kult. In den 1970er-Jahren eröffneten die ersten Spielhallen, sogenannte “Penny Arcades”, in den USA und Europa. In der Blütezeit der Automaten erschienen Spieleklassiker wie Pong, Space Invaders, Pac-Man, Mario Bros, Tron oder Donkey Kong. Viele erfolgreiche Spiele wurden später als PC- und Videospielkonsolen umgesetzt und setzten so den Grundstein für den Erfolg von Homecomputern. Arcade-Spiele haben Ikonen der Popkultur hervorgebracht. Auch zahlreiche Künstler haben sich dem Thema angenommen und nutzen Arcade-Maschinen als künstlerisches Medium. Dabei programmieren sie nicht einfach nur ein künstlerisches Computerspiel, sondern ihre Automaten sind gleichzeitig auch Kunstobjekte und Rauminstallationen. Die Künstler bauen die Maschinen um, ergänzen sie um neue Funktionalitäten, erschaffen neue Spielwelten, spielen mit der 8-Bit-Ästhetik und übersetzen die Spielkultur in die Kunst.

Vom 15. Januar bis 16. März verwandelt sich das Haus für elektronische Künste Basel in einen Spielsalon in dem die besten Arcade-Automaten von Künstlern aus aller Welt zu sehen und natürlich auch spielbar sind.
Unter anderem baut das Schweizer Künstlerkollektiv MOBILESKINO ihren “Racer” exklusiv für die Ausstellung in eine Weltraum-Edition um. Der französische Medienkünstler Djeff ist mit dem Spiel “Pentapong” vertreten und Fur Art Entertainment Industries aus Deutschland bringen ihre “Painstation”. Die Ausstellung wurde kuratiert von Alain Bieber.


“Tesla Arcade” von Marie Wellershoff, Benedikt Haas & Marius Fietzek


“Painstation” von //////////fur//// art entertainment interfaces (Tilman Reiff, Volker Morawe)


JODI: “Sod”


“PetaPong” von Djeff

Vladimír Turner & Mathieu Tremblin: “Public Jokes” /// C. Rockefeller Center, Dresden; Vernissage: 17. Oktober

Public Jokes

a duo show by
Vladimír Turner (CZ) &
Mathieu Tremblin (FR)
curated by Alain bieber (DE)

from 18 October to 1 November 2013
opening Thursday 17 October at 18:30

in C. Rockefeller
Center For The Contemporary Arts,
Dresden
(DE)

Nicht verpassen! Die erste gemeinsame Ausstellung von Mathieu Tremblin und Vladimir Turner in Dresden (C. Rockefeller Center), Vernissage & Eröffnungsperformance ist am 17. Oktober, ab 18.30 Uhr! Und danach geht es mit dem Duo nach Halle zum Werkleitz-Festival – am Freitag, 18. Oktober, 18 Uhr läuft mein Filmprogramm “Streetism!” mit Mathieu Tremblin & Vladimir Turner; und Filmen von Akay, Love & Security, Sebastian Haslauer, Nug & Pike, Ivan Argote, Brad Downey, Jaroslav Kysa, Vojtěch Fröhlich, Ondřej Mladý, Jan Šimánek, Messieurs Delmotte, Leopold Kessler, Francis Alÿs, The Cleaning Unit.

“It could have started like a childish joke “A Czech, a French and a German guy are in the same boat” but “Public Jokes” is more about the first duo show of Vladimír Turner (CZ) and Mathieu Tremblin (FR) curated by Alain Bieber (DE) since the three met in 2011 at the occasion of a workshop organised by Memefest (SI) in Nijmegen (NL). The title refers to the French expression “private jokes” – in-joke (for inside-joke) in English. And the show is mainly a focus on how artists urban intervention art is using humor to deal with cultural mistakes and similarities regarding globalization, politics and urbanism.

Exploring the relationship between spontaneous and autonomous actions and their restitution, Bieber, Tremblin and Turner are gathering various commentaries picked up from the streets to the Internet in order to tell the “story” behind each gesture trying not to losing its original energy and openness to interpretation. The show is interrogating the way of bringing individual desire (private) to common audience (public) until, as a kind of popular success, the action itself is brought into informal language, becoming a kind of rumor like a good story you tell to your friends or a urban legend. Because at the end, everyday life is the place where the art effects of urban intervention can be fully felt and assume greater significance.

As an example, the Pistachio video documentation is a sort of zero level illustration of how this humorous mechanic proceeds. The two artists are framing themselves in a private and boring situation sharing beer and pistachios until they do in the last few seconds some unexpected sophomoric DIY twist which bring sense to the situation and a lot of self-derision about the urban hacking culture people are usually relating them too.”

Urban Hacking School #3: Köln


So sehen glückliche Diplomanden aus: Die Absolventen der Urban Hacking Academy in Köln. Foto: Rodrigo Mirando


Aus dem Workshop-Modul: “Spontaneous Sculptures” mit Brad Downey


Aus dem Workshop-Modul mit The Wa: Eat the City: Discovering, Containering, Cooking & Eating


Aus dem Workshop-Modul mit Katze & Krieg: “How to become a superheroganster

Eine kleine Auswahl der Diplomarbeiten:

Vom 4. bis 6. September fand im Rahmen des Kölner Cityleaks Festivals mein Workshop “Urban Hacking Academy” statt. Es waren zwei intensive und wunderbare Tage – mit extrem motivierten Teilnehmern, tollen Gastdozenten und großartigen Arbeiten, die in dieser Zeit realisiert wurden. Wie eine Teilnehmerin danach sagte: “Es hat mein Leben verändert!” Mehr kann man sich als Organisator nicht wünschen! Ein großes Danke an Allan Gretzki, Katze & Krieg, The Wa & Brad Downey für die wunderbare Unterstützung, Cityleaks für die Einladung und natürlich an alle Teilnehmer: Ihr seid einfach nur WOW gewesen! Und da es nach diesem Workshop auch nicht mehr besser werden kann, werde ich dieses Format, nach Strasbourg, Düsseldorf und Köln, auch nicht mehr fortsetzen. Ein “Hattrick” ist genug – es werden neue Ideen und Formate folgen!