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Category hacktivism

Benjamin Gaulon: “Corrupt.desktop”

Der neue Hack von Benjamin Gaulon: “Corrupt.desktop glitch, in real time, the computer’s desktop image. So if you want to glitch your local Apple Store or Apple Retailer simply download the App (from the shop’s computer): DOWNLOAD Corrupt.desktop. Corrupt.online, Corrupt.video and Corrupt.desktop are using the same algorithm, which consists of a binary alteration of the original data. So technically Corrupt damages the data on a binary level, which result in unpredictable and beautiful results. A project by Martial Geoffre-Rouland and Benjamin Gaulon, based on Corrupt a web based Glitch Art Software allowing its user to upload and share corrupted images on www.corrupt.recyclism.com.” Via: Mail

Buchtipp: “Vorsicht Kunst! Politik trifft Kunst”

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat ein Buch zum Thema “Vorsicht Kunst! Politik trifft Kunst” herausgebracht (Herausgeberin: Anja Besand, Seiten: 286, Erscheinungsdatum: 09.07.2012) – und ein Beitrag von mir ist auch dabei. Hier das komplette Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe (als PDF), bestellen kann man es für den Preis von 4,50 Euro hier. “Wenn Christo den Deutschen Reichstag verhüllt, ist das dann Kunst oder Politik? Die bebilderte und schrill gestaltete Aufsatz-Sammlung behandelt die Frage, wie gut Kunst und Politik auch in Bildungsprozessen zusammenpassen. Es werden Gemeinsamkeiten und Kooperationen gezeigt, aber auch Gegensätze und Kontroversen. Die Aktionskünstler The Yes Men nisten sich unbemerkt in internationale politische Organisationen ein, der Künstler Christoph Schlingensief baut ein Operndorf in Burkina Faso, die Aktionsgruppe Front deutscher Äpfel parodiert Aufmärsche von Rechtsextremisten. Ist das nun Kunst? Oder ist das Politik? In diesen Beispielen zeigt sich ein Phänomen, das seit einigen Jahren verstärkt zu beobachten ist: Politik und Kunst kommen sich immer näher, und auch in der politischen und der kulturellen oder ästhetischen Bildung kommt es zu Annährungen und Überschneidungen. Der Band nimmt diese Feststellung in den Theorie-Diskurs beider Bereiche auf und behandelt das Verhältnis kultureller/ästhetischer Bildung und politischer Bildung in einer Sammlung von Aufsätzen und Bildern anschaulich und mit praxisnahen Beispielen. Es geht um die Frage, wie gut Kunst und Politik auch in Bildungsprozessen zusammenpassen – es werden Gemeinsamkeiten und Kooperationen gezeigt, aber auch Gegensätze und Kontroversen. Der Band wendet sich an alle, die in der Schule oder außerschulisch im Feld der politischen oder kulturellen/ästhetischen Bildung arbeiten.”

3. Weltkongress der Hedonistischen Internationale

Alle Jahre wieder: Der Weltkongress der Hedonistischen Internationale! “Am Wochenende nach Pfingsten findet vom 31. Mai – 4. Juni 2012 der Dritte Weltkongress der Hedonistischen Internationale zwischen Hamburg, Greifwald und Berlin statt. Der Kongress will Spaß und Politik verbinden und orientiert sich wie in den letzten beiden Jahren an den Themensträngen Protest, Party, Action. Der internationale Kongress soll den Ideenaustausch von Aktivisten:innen und deren Vernetzung fördern.

Programm: Mittlerweile sind schon über 80 Stunden Kongressprogramm bestätigt (Stand 14.5.) Das Vortragsprogramm wird in drei gleichzeitigen Konferenz-Tracks am Freitag und Samstag jeweils von 10-22 Uhr stattfinden. Konferenzsprachen sind Englisch und Deutsch. Zwischen den schon bestätigten Vorträgen ist immer genug Raum für spontane Workshops, Talks und Aktionen. Unter anderem sind mit dabei:

Barbara Petersen: Das Büro für ungewöhnliche Maßnahmen: Das Büro für ungewöhnliche Maßnahmen (BfM) war eine 1987 gegründete Künstlergruppe, die bis Mitte der 1990er Jahre in Berlin aktiv war und sich mit Politkunst beschäftigte. Das Büro arbeitete vielfach mit Mitteln des Theaters, der Performance oder der Installation, viele ihrer Aktionen lassen sich der Kommunikations- und Spaßguerilla zuordnen, künstlerisch bildete ein erweiterter Begriff der Collage das zentrale Motiv der Arbeit der Gruppe. Zentrales Ziel war es, auf solche Weise politische Inhalte in den öffentlichen Raum zu tragen.
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Tobias Leingruber: “Social ID Bureau” in Berlin

Das neue Projekt von Tobias Leingruber – der Facebook-Personalausweis. Mehr Bilder hier, das Video-Interview hier. “Online identifizieren wir uns fast nur noch über unser Facebook-Profil. Durch Dienste wie Facebook-Connect und den “Like”-Button färbt sich das Internet langsam aber sicher dunkelblau. Der deutsche Medienkünstler Tobias Leingruber greift dieses Phänomen auf und bringt es aus der virtuellen Sphäre in den realen Raum: Die Social Network ID Card. Wozu braucht man dann eigentlich noch einen Personalausweis? Im Berliner Projektraum “Supermarkt” organisierte er das Social ID Bureau. Eigentlich sollte es ja Facebook Bureau heißen, aber das fand die Rechtsabteilung von Marc Zuckerberg nicht so toll.” Via: AC

Porno-Hacking im Elektromarkt

Schöner Beitrag bei SPON unter der Überschrift “Schock im Elektromarkt”: Kunden in einem Elektromarkt in Greenville, South Carolina, waren erstaunt bis schockiert: Beim Shoppen in der TV-Abteilung sahen sie plötzlich einen Porno – auf den 55-Zoll-Fernsehern mit W-Lan. Der Laden Best Buy veröffentlichte später eine Erklärung: “Zwei Personen griffen auf das drahtlose Netzwerk des Ladengeschäftes zu, um unangemessene Inhalte auf Smart-Television-Ausstellungsgeräte zu übertragen.” Offenbar war das sogar zweimal geschehen. “In beiden Fällen gingen wir sofort daran, die unpassenden Inhalte zu entfernen. Wir entschuldigen uns vielmals für diesen unangenehmen Zwischenfall und arbeiten daran, sicherzustellen, dass das nie wieder vorkommt.” Eine Kundin berichtet: “It was extremely, extremely pornographic image,” customer Gloria Berg says. “I think even the word ‘pornographic’ doesn’t cover it. I have never watched pornography, so I don’t know what else you can see there, but to me, I really felt extremely violated.” Berg was inside the store with her son and his children. She says they were looking at the store’s display of 55-inch screen smart televisions when a pornographic photo of a man and woman suddenly popped up.” (*)

Benjamin Gaulon: “YouGlitch”

Das neue Projekt von Benjamin Gaulon: “The Software (Corrupt.Video) allows its users to glitch videos stored on their computer, videos from their webcam or their desktop in realtime. When a clip is recorded, a 10 seconds video and an animated GIF are saved locally and automatically uploaded to: uglitch.com“. Und was ist eigentlich “Glitch art”? Via: Mail

Planka: “Ad-block AFK”

Und plötzlich diese Ruhe: “Real Life Adblocking von Planka in der Stockholmer U-Bahn. Planka ist Teil der “Free Public Transport“-Bewegung die sich für eine kostenfreie Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel einsetzt.” Via

Watchlist: HeHe


Nuage vert


“Catastrophes domestiques Nº2″


“Catastrophes domestiques Nº1: Flyrony”


“Siren Shield v1.0 is a personal counter surveillance software that monitors police activity. This software is freely available for download.”

HeHe sind das Duo Helen Evans und Heiko Hansen: “HeHe steht zwischen Kunst, Design und Alltagsintervention: Das Künstlerduo HeHe befasst sich mit Phänomenen aus dem täglichen Leben, mit banalen Gebrauchsgegenständen, verstärkt, vergrößert oder reduziert sie. Bei ihren Aktionen improvisieren HeHe mit ständig neuen Objekten – vom Motor bis zum Bügeleisen. Im Kontext der Kunst erfährt jeder Alltagsgegenstand eine symbolische Aufladung. Das Duo macht sogenanntes kritisches Design, das auf einen gesellschaftlichen Kontext abzielt und sich in keine künstlerische Disziplin einordnen lässt. Ähnlich wie die Nouveaux Réalistes, die Dadaisten oder die Situationisten streben auch HeHe danach, die Grenzen zwischen Kunst und Leben zu sprengen. HeHe befasste sich so zum Beispiel mit Themen wie Umweltverschmutzung, dem Green-Washing der Autoindustrie oder neuen Sicherheitstechnologien, in denen sich auch unbewusst unsere Ängste vor Katastrophen aller Art spiegeln.” Via: mcd Magazin

Akay: “Rainbow Warrior” aus der Serie “Instrument of mass destruction”

Nach dem “Robo Rainbow” hat Akay jetzt den “Rainbow Warrior” entwickelt – das neue “Instrument of mass destruction (complicated technical solution to aide in simple acts of vandalism)”. Mehr zu Akay auch hier. Via

Update: Sweza

Das neue Projekt von Sweza: “Selbstbetrachtung”, Berlin 2011. “Selbstbetrachtung is an urban video hacking project by Berlin based artist Sweza using existing public infrastructure to create a Video. I try to give the surveillance camera a whole new view on the world, open new perspectives by giving it a vice versa view. It is the surveillance of the surveillance.” Via: Mail