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Und sonst so? : 27. 01. 14


Oh, wie sehr ich doch Hamburg das Gefahrengebiet vermisse! Via

* Großartig: Die Kunstwelt in der Stockfotografie. Via

* Save the date: Das Street-Art-Festival No. 1 Backjumps wird 20! Die große Jubiläumssause findet vom 29. August bis 26. Oktober in Berlin statt. Das Motto: Die Stadt in ein Magazin verwandeln, dabei sind u.a. Brad Downey, The Wa, Akim, Matthias Wermke & Mischa Leinkauf, Pigenius Cave, Thomas Bratzke, Marcus Butkereit uvw.

* ART WARS, Graffiti in Ägypten – jetzt im Kino, bald bei ARTE

* “Sicherheit wird auch in diesem Jahr wieder ein zentrales Thema der Münchner Sicherheitskonferenz sein, die ab dem 31. Januar zum 50. Mal in München stattfinden wird. Unter dem Titel „50 YEARS OF HELL“ zeigt der Verein Positive-Propaganda anlässlich dieses „Jubiläums“ in einer Gruppenausstellung Arbeiten der renommierten sozialkritischen Künstler: Carlos Aires (Madrid), Mark Jenkins (Washington D.C.), Nikita Kadan (Kiew). Via: Mail

* Für alle Kafka-Fans: Bald gibt´s Kafka als Spiel. Via

* Fantastische UK-Serie: “Black Mirror“. Bitterböse Mediensatire – und ironischerweise von Endemol produziert.

* Buchtipp I: Endlich hab ich Dave Eggers’ Roman “The Circle” gelesen. Orwells “1984″ in die Neuzeit geholt, absolut lesenswert! “In “The Circle” geht es um ein Giga-Google, das die Geschäftsfelder von Twitter, Facebook und PayPal schluckt und die Totalkontrolle über das Leben und Denken der Menschheit erringt”, schrieb dazu die SZ.

* Buchtipp II: Art and the Internet

* Toller Besprechung der Postinternet-Ausstellung “Speculations on anonymous materials” im Fridericianum

* “Ein Funkloch zum Selbernähen” von Aram Bartholl

* Open Call: MS DOCKVILLE Kunstcamp 2014, Hamburg

Watchlist & Buchtipp: Jérôme Leuba


“battlefield #97 / running wild”, 2013


“battlefield # 56 / sugar”, 2010: “Not a grain of sugar left in the city of Fribourg during the Festival. Empty shelves, a shortage of a basic product.”


“battlefield # 55, Rucksack”, 2009: “Lost black backpacks in 4 trains (1 by train; stock of 60 pieces for 9 weeks)”


“battlefield # 37 / focus”, 2008: “living sculpture, 20 persons as viewer/audience stand up from 12-20h00. The real viewer join the group and belong to the sculpture.

Ich kann es gar nicht glauben, dass ich noch keinen längeren Beitrag zu der fantastischen Serie “Battlefields” des Schweizer Künstlers Jérôme Leuba gebracht habe. Ich hab´s nämlich schon länger auf dem Schirm und bin immer wieder über die neuen Aktionen/Installationen/Performances begeistert. Und jetzt ist bei JRP Ringier endlich die erste Monographie erschienen mit einem schönen Überblick seiner Arbeit: EN/FR, May 2013, ISBN: 978-3-03764-243-6, Hardcover, 205 x 258 mm, 112 pages, 25 Euro. Und darum geht es: “Jérôme Leuba’s work is mapped onto conflict zones; it explores confrontational territories where diverse codes are at struggle. He has been developing, for several years, and through a variety of media and formats (photography, video and installation), an important corpus of works labelled «battlefield». These series seek not only to reveal the covert presence of power structures, but also to challenge the very codes of our strategies of representation. This Swiss artist’s images bear a tangle of small collisions. They resist the unveiling of a first glance by their ability to stress the ambiguous specificity of any mediatization of reality. Similarly to the magnetic spectrum, his works make visible the field of attraction between opposite forces. His work does not relate directly to the news, but rather to the ways in which images are conceived and fabricated nowadays. In Leuba’s world everything has to do with images, and with the reactions they trigger, his work maintains the subtle gap between the visible and the invisible, between what is and what isn’t.”

Fake-Vorschriften: Londoner U-Bahn

Schöne Sammlung von Fake-Stickern in der Londoner U-Bahn. Via

SpY: “Cameras”

Neue Arbeit von SpY in Madrid: “Installation of 150 fake security cameras on building facade with the intention of not watching over anything.” Via: Mail

Und sonst so? : 29. 12. 2013


Frohe Weihnachten, nachträglich: Josephine Witt: Die auf den Altar sprang. Hier das Video.

* €UROMILLIONS: Wow, was für ein tumblr, hat es auf Anhieb in meine Lieblinks geschafft. Danke für den Tipp, Fräulein Freynhagen!

* Wem über die Feiertage langweilig wird, für den ist das neue Projekt von Benjamin Gaulon: “Autocomplete emulates your mouse and keyboard. The software (built with Max/Msp), moves the user’s mouse to the Spotlight area, searches for Safari, opens the application, starts a new tab, types “www.google.com,” and writes search queries randomly from a database which are then autocompleted by the Google Autocomplete function.”

* Wer es noch nicht mitbekommen hat: Die letzten Mitglieder der russischen Punkband Pussy Riot sind frei. Interview u.a. bei SpOn.

* Lesetipp: “Viral Art: How the internet has shaped street art and graffiti” von RJ Rushmore/Vandalog

* Lesetipp II: “Feminism, According to Stock Photography“. Via

* Lesetipp III: “My Life Without Technoviking: An Interview with Matthias Fritsch

* Buchtipp I: Endlich gibt´s auch ein Buch über das Werk von Matthias Wermke & Mischa Leinkauf: “Wermke Leinkauf”, Texte (dt./eng.) von Xander Karskens und Bettina Klein, 136 S. mit 250 farbigen Abbildungen, 29,80 €

* Buchtipp II: Neue Ideen von meinem Lieblingskünstler Helmut Smits: “ideas and thoughts by helmut smits

* Und noch weitere Buchtipps von WMMNA-Régine

* Filmtipp: Der neue Film von meinem Lieblingsradaumacher Lars von Trier: Nymph()maniac

* Für alle faulen Kuratoren: Ausstellungstitel finden mit dem Generator von Rebecca Uchill

* Yeah, The Wa aka Francois Duchamp & King Nabi haben es ins TV & Kino geschafft. “cute cool cat high fivemacht jetzt Werbung für Coca-Cola (0:27).

* Régine spricht mit Antonin Fourneau über sein “geek extravaganza” Arcade-Projekt: ENIAROF.

* “Ziviler Ungehorsam und Subversion für jeden Anlass”: Das Berliner Peng-Kollektiv & die Aktion SlamShell.

High, higher, #SUPERHIGH

Das Künstlerduo Boris Eldagsen und Sabine Taeubner ist auf der Suche nach dem #SUPERHIGH: Sechs Kandidaten treten gegeneinander an und stellen legale Methoden vor, um high zu werden. Aber benotet wird das von einer Jury auf Drogen… Hier gibt´s ein Interview zu dieser Mockumentary: “SUPERHIGH ist eine Parodie auf Casting-Shows. Wollten Sie sich an diesem beliebten Fernsehformat rächen? Eldagsen: Wir treiben das ganze Format ins Paradoxe. Es geht um innere Zustände: Kann man die überhaupt vergleichen? In der Vergangenheit habe ich eine künstlerische Arbeit zum Thema Musical und eine andere über Karaoke gemacht. Da könnte man meinen, ich sei Fan von Musical, Karaoke und Casting-Shows, bin ich aber nicht. Vielleicht habe ich eine Tendenz mir gerade die Sachen rauszusuchen, bei denen ich eher skeptisch bin und dann zu schauen, wohin der Prozess mich führt.”

Watchlist: VladyArt

Zahlreiche schöne Projekte im öffentlichen Raum: VladyArt. “I was born in Catania (Italy), 1974. After attending the art college (Istituto statale d’Arte), in 1995 I moved to Milan to study in Accademia delle belle Arti di Brera, where I graduated in 2001. In 2003 I left Italy for Ireland, where I started the concept VladyArt. During the years, I have studied and worked across Europe, from Finland to Ireland.” Via

Massenorgasmus in NY: Harry und Sally IRL

Das neue Reenactment der US-Gruppe Improv Everywhere. “For our latest mission we recreated the famous fake orgasm scene from When Harry Met Sally with 20 women in Katz’s Deli. This was staged without the knowledge of the restaurant, though thankfully they all seemed to love it.”

Agentur Amateur: “Wir wissen vielleicht was sie wollen”

Das ist wahres Adbusting! Wer es noch nicht kennt: Ich bin ein großer Fan der Agentur Amateur! Und in der aktuellen Folge habe ich sogar einen Gastauftritt (3:18). Und darum geht´s: “Ein dynamischer Jungunternehmer und vier Laien machen sich auf, die Werbebranche zu revolutionieren. Dafür werden alle kreativen Aufgaben in der Agentur von den Amateuren übernommen. Getrieben von dem Wunsch nach Erfolg, bewegen sie sich dabei zwischen Video, Photo, Slogos, Web, Musik und Kunden. ARTE Creative begleitet die Agentur Amateur durch ihre Anfangszeit.”

“Fake Banksy Sale” vs. “Banksy Art Sale”

Am 13. Oktober engagierte Banksy für seine New Yorker Show “Better Out Than In” einen Verkäufer, der echte Banksy Leinwände an einem Straßenstand für 60 Dollar verkaufte. Fazit: Drei Kunden in sieben Stunden.

Eine Woche später verkaufte eine Künstlergruppe (Dave Cicirelli, Lance Pilgrim, George Gross und Michael Pilgrim) an der gleichen Stelle für den gleichen Preis gefälschte Banksy-Leinwände. Fazit: Ausverkauft – in einer Stunde.