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Eine Stadt und 27 Künstler: Local Heroes Boxtel


Liede Hofstee: “Afvaldroom”


Dagmar de Kok: “Weed”

Wunderbares Ausstellungsprojekt mit einigen richtig, richtig guten Arbeiten: “Local Heroes Boxtel“, kuratiert von Jules van den Langenberg. An einem Sonntag (25. Mai 2014) installierten 27 Künstler und Designer ihre ortsspezifischen Werke in der niederländischen Kleinstadt Boxtel.

Yolanda Domínguez: “Gallery”

Self-Hacking: Die spanische Künstlerin Yolanda Domínguez stellt ihr Smartphone mit ihren privaten Bildern aus: “The project “Gallery” deals on the public spreading of intimate images of female celebrities (actresses, models, politicians, athletes…). The show contain a single art piece: the artist’s smartphone displayed in the gallery space, allowing the visitor to freely access her private photo-gallery, which will be only visible through the device. With this experience the artist gives the spectator the chance to decide whether to have a look or not, suggesting some issues like the vulnerability we are exposed to by using mobile devices, the constant exposure of the woman’s body in the media or the market that these images generate.” Vgl. auch “iPhone live” von Johannes P Osterhoff. Via: Mail

Und sonst so? : 25. 10. 2014


Gec/Elfo: “Pegasus”, 2014

* Die Space Hijackers lösen sich auf – ein Nachruf

* “The Octopus in Love“: Die Kunst als Riesenkrake

* “No Ad“: Smartphone App, die Werbung in der Stadt durch Kunst ersetzt

* Ausstellung: “Memories of places I have never been” von Erosie in der Düsseldorfer Galerie Ninasagt (Vernissage 8.11.2014, 19 Uhr; Ausstellungsdauer 9.11. bis 6.12.2014).

* Tolles Transmedia-Projekt im öffentlichen Raum von Mauro Simone: “Bei diesem Film handelt es sich um Googlemaps Routen die mit Markern hinterlegt sind, auf denen findet ihr dann kleine Hörspiele, Filme oder Gesprächsausschnitte. Um die jeweiligen Ausschnitte anschauen zu können sollte man vor Ort sein. Insgesamt gibt es 10 kleine Geschichten die sich überschneiden und an diesen Punkten Euch die Möglichkeit geben die Geschichten zu wechseln. Die Geschichten beschäftigen sich mit der Stadt im Allgemeinen und um jene Menschen die dort leben. Jede Geschichte hat ihren eigenen Rhythmus. Einmal folgt man einem Charakter in sein Alltagsleben, ein andermal geht es um Erinnerung, Träume oder Vorstellungen der jeweiligen Charaktere.”

* Ein Computerspiel mit Konsequenzen IRL: Viridis. “At the intersection of video game, agriculture and the economy. By participating in the game, you gain access to community management of an actual farm of spirulina.”

* Buchtipp: “#artselfie” von DIS, erschienen bei Jean Boite Editions.

* Like: Translokales Rundfunkorchester: TRFO ist ein Ensemble für manipulierte Radios, die über selbstgebaute Controller-Schnittstellen in ein Computer-Netzwerk integriert sind. Danke, Moritz!

* Nur wer lacht, muss zahlen: Ein Comedy Club in Barcelona macht die Höhe des Eintrittspreises vom Lachen des Zuschauers abhängig. Ein Tablet zeichnet auf, wie sehr er die Show genossen hat.

* Tilde.Club: Was wir von einem Retro-Netzwerk lernen können

* The Great Wall of Memes. Merci, Laurence!

* Love, Sex & Graffiti: der Graffiti-Spielfilm “Prague Cans/Prague Graffiti“.

BorgmanLenk: “Tausend Meter”

“Die Künstler Anna Borgman und Candy Lenk nehmen den kommenden Jahrestag des Mauerfalls zum Anlass und stellen mit ihrer Installation “Tausend Meter” eine Stahlzaunanlage von 1000 m Länge als Reservoir im öffentlichen Raum bereit. Die Installation ist Teil des Urban Art Festival „Berlin Unlimited“ und Anfang Okt. im Stadtgarten Berlin Moabit zu sehen.
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Dresden Public Art View 2014: So sehen Gewinner aus


Vigilante: “If you publish this work on the Internet I will sue you”


Matthieu Tremblin: “The Treason of Brands / The two evidences”


Matthias Speck: “Ursprünglich war das Plakat als Teil der Ausstellung in Dresden geplant, wurde aber in letzter Instanz vom Förderer der Aktion, Ströer, abgelehnt. Dafür hängt es jetzt in Darmstadt.”


Bethan Huws


Karina Pais: “You are free*”


OX


Gustav Hellberg: “Sie sind hier”

Das war Dresden Public Art View 2014: Ende Juni gab´s die Ausschreibung, es folgten über 500 Einsendungen aus aller Welt – und die Gewinner gab es bis zum 7. August in Dresden zu bestaunen. Und zur Vernissage gab es eine schöne Billboardsafari mit dem Bus: “Der Wahnsinn, 45 Personen, davon 10 teilnehmende Künstler, die begleitende konzipierte Soudarbeit “die neonröhre des jenseits” vom Berliner Künstler IDEOLOGISHE ANTIKE, unglaubliches Wetter und Blitzlichtgewitter, applaudierende Fahrgäste an niemals zuvor gesehenen Dresdener Ecken die selbst der Busfahrer noch nicht kannte, kreativer Höchstleistungssport beim Routenplanen, Interviews mit den Künstlern und Fachexperten (7 Jahre), Anekdoten und Haltestelleninfos von den Projektinitiatorinnen und Billboardkonzepte die während der Fahrt ihre Endrealisierung fanden und last but not least, eine riesige Menge gute internationale Kunst auf Großflächenplakaten zu bestaunen zwischen Fahrtwind und dem Verlangen nach Eis. Ein herzliches Dankeschön vom DPAV Team an Alle Teilnehmer/innen und dem assistierenden Künstler Fritz Bornstück, welche dieses Ereignis zu einem unvergesslichen Nachmittag und einem uniken Dresdenevent gemacht haben!” Via: Mail

Und sonst so? : 20. 07. 14


Foto: “LSD” von Clay Hickson. Aus dem Computer Virus Catalog, “illustrated guide to terrible computer viruses”. Via

* Knotenpunkt, das Urban Art Festival in Hamburg (2-5.10), in diesem Jahr u.a. mit 1010, Doppeldenk, Vermibus u.v.a. sucht noch 3 Künstler! “Wie im letzten Jahr werden wieder drei Plätze an Künstler vergeben, die sich beim Open Call bewerben. Für die Teilnahme können alle Künstler bis zum 23. Juli Künstlerinfos, Vita sowie drei Fotos von Werken, die beispielhaft für die Arbeit stehen, an application@knotenpunkt.net senden.”

* Wieviel verdienen Kuratoren eigentlich wirklich? Via

* Love it: Das Offline-Café Faraday in Vancouver. Via

* “Shazam” für Street Art: Mit der “Markr App” Murals erkennen lassen. Via

* Gregory Project: Wie aus Werbeflächen Wohnungen für Obdachlose werden sollen Via

* “Ohne das Backjumps Netzwerk aus Berlin wäre die Diskussion um Street Art nicht da, wo sie heute ist. Dieses Jahr wird Backjumps 20 Jahre alt und das soll gefeiert werden. Anlässlich des Jubiläums wird es ein großes Festival von Ende August bis Ende Oktober 2014 in Berlin geben. Um das große Jubiläum gebührend zu feiern, sucht Backjumps per Crowdfunding nach Unterstützern. Wer möchte, kann das Vorhaben auf indiegogo finanziell unterstützen. Als Dankeschön gibt es einige schöne und rare Fundstücke auf dem Backjumps-Archiv der letzten 20 Jahre.” Via

* No shit: Für den Besuch der Ausstellung “Toilet” bekommt man nen Kack-Hut und muss durch ein Klo rutschen

* Nicole Mieth und Jule Halsinger aus Berlin machen Plüschtiere aus den Vorlagen von Street Art und Graffiti. Via

* Koblenz ist deutsche Graffiti-Hauptstadt

* Ausstellungs-Tipp: Jürgen Große “The Art of Remark 2. Berlin: Gaze, Rohre und Objekte”, 30. Juni bis 24. Juli 2014, Tschechisches Zentrum Berlin

* Yeah: 3D-Drucker, Drohnen, Waffen, Party & das Internet: Das neue (Mai) Musikvideo von MIA

* Guardian: “Why digital matters“. Via: Laurence, merci!

* “Google Street Art Project“. Via

Phil America: “Slum Vacation”

Slum Vacation“: Der US-Künstler Phil America lebte 30 Tage in einem der größten Slums der Welt – in Klong Toey (rund 120.000 Menschen leben dort), Thailand. Seine Hütte, Videos und Bilder wurden danach an der Bangkok University Art Gallery ausgestellt: “The work itself shows American artist Phil America’s performance piece and the resulting sculptural and installation work that came of it. In the latter part of 2013 he moved to the Klong Toey slums, had a house built by a local carpenter in the same architectural manner as the other homes in the area, and interacted with the locals to achieve a better understanding of the area and life in the slums. The home, moved to the gallery with all of its contents after the duration of the performance, is presented with a multi-channel sound installation, traditionally used in cinemas, playing sound recorded in and around the house to give a 360- degree experience to the viewer taking them outside the gallery and into the heart of the slums. Along with the house and sound installation is a video projection showing the entire process mixed with video from the surrounding area and the school itself. The aim is to brining about some engagement, exceeding the exhibition, with the neighborhood as well as brining about universal awareness to an adverse life lived in the slums.” Via: Mail, thx!

Markus Gustav Brinkmann: Partizipative Kunstscheiße

“Partizipative Kunstscheiße – eine Bedürfnisanstalt” von Markus Gustav Brinkmann ist ein Kunstprojekt, bei dem du auf Bedürfnisse, die du nicht erfüllen kannst, scheißen darfst. Und so geht´s:
1. Du besuchst mich beim interaktiven Kunstprojekt “KUBUS” am 9./10.08 in Hildesheim
2. Du schreibst dein Bedürfnis auf.
3. Du legst den Zettel in eine Dose.
4. Du scheißt drauf. Das ganze kann vor Ort passieren oder du bringst die Scheiße in einem schwarzen Hundekotbeutel mit.
5. Wir dosen das Ganze ein.
6. Wir schicken die Dose an eine Institution, die wir für die ganze Scheiße verantwortlich machen.
7. Du fühlst dich leichter.
Und außerdem wird die Eindosungsmaschine gecrowdfunded. Über diesen Weg führt auch die Telepartizipation: Noch 17 Tage bei Startnext. Via: Mail, thx!

Dresden Public Art View: Die Gewinner

Kunst auf Plakatflächen im öffentlichen Raum der Stadt Dresden: Die Jury hat getagt – und das sind die Gewinner. Und wow, es gab über 500 Einsendungen aus aller Welt! Die Entwürfe der Gewinner werden jetzt vom 29. Juli bis 7. August auf Plakatflächen in Dresden zu sehen sein. Ich freue mich drauf! Es wird ein Wiedersehen mit alten Freunden, u.a. sind dabei OX, Mathieu Tremblin, Andreas Ullrich, BR1, Matthias Marx, Matthias Speck, Bethan Huws, Matt Siber und vielen anderen…

Jeroen Jongeleen: The Art Of Running

Jeroen Jongeleen rennt zu seiner neuen Ausstellung – von Rotterdam bis Brüssel: “In an exhausting durational performance that ends in a lecture, Jeroen Jongeleen will run from his studio in Rotterdam to his current exhibition in Brussels, to give a talk about his practice. This means running nearly 3.5 marathons consecutively (if not lost underway, adding an additional kilometer or more). His expected arrival time is 17:30 on June 28th.” – und ja: Er hat´s geschafft! Eine Ausstellung und ein Projekt von Harlan Levey Projects. Mehr Infos/Bilder auch hier.