Popular Tags

Category exhibitions

Dresden Public Art View 2014: So sehen Gewinner aus


Vigilante: “If you publish this work on the Internet I will sue you”


Matthieu Tremblin: “The Treason of Brands / The two evidences”


Matthias Speck: “Ursprünglich war das Plakat als Teil der Ausstellung in Dresden geplant, wurde aber in letzter Instanz vom Förderer der Aktion, Ströer, abgelehnt. Dafür hängt es jetzt in Darmstadt.”


Bethan Huws


Karina Pais: “You are free*”


OX


Gustav Hellberg: “Sie sind hier”

Das war Dresden Public Art View 2014: Ende Juni gab´s die Ausschreibung, es folgten über 500 Einsendungen aus aller Welt – und die Gewinner gab es bis zum 7. August in Dresden zu bestaunen. Und zur Vernissage gab es eine schöne Billboardsafari mit dem Bus: “Der Wahnsinn, 45 Personen, davon 10 teilnehmende Künstler, die begleitende konzipierte Soudarbeit “die neonröhre des jenseits” vom Berliner Künstler IDEOLOGISHE ANTIKE, unglaubliches Wetter und Blitzlichtgewitter, applaudierende Fahrgäste an niemals zuvor gesehenen Dresdener Ecken die selbst der Busfahrer noch nicht kannte, kreativer Höchstleistungssport beim Routenplanen, Interviews mit den Künstlern und Fachexperten (7 Jahre), Anekdoten und Haltestelleninfos von den Projektinitiatorinnen und Billboardkonzepte die während der Fahrt ihre Endrealisierung fanden und last but not least, eine riesige Menge gute internationale Kunst auf Großflächenplakaten zu bestaunen zwischen Fahrtwind und dem Verlangen nach Eis. Ein herzliches Dankeschön vom DPAV Team an Alle Teilnehmer/innen und dem assistierenden Künstler Fritz Bornstück, welche dieses Ereignis zu einem unvergesslichen Nachmittag und einem uniken Dresdenevent gemacht haben!” Via: Mail

Und sonst so? : 20. 07. 14


Foto: “LSD” von Clay Hickson. Aus dem Computer Virus Catalog, “illustrated guide to terrible computer viruses”. Via

* Knotenpunkt, das Urban Art Festival in Hamburg (2-5.10), in diesem Jahr u.a. mit 1010, Doppeldenk, Vermibus u.v.a. sucht noch 3 Künstler! “Wie im letzten Jahr werden wieder drei Plätze an Künstler vergeben, die sich beim Open Call bewerben. Für die Teilnahme können alle Künstler bis zum 23. Juli Künstlerinfos, Vita sowie drei Fotos von Werken, die beispielhaft für die Arbeit stehen, an application@knotenpunkt.net senden.”

* Wieviel verdienen Kuratoren eigentlich wirklich? Via

* Love it: Das Offline-Café Faraday in Vancouver. Via

* “Shazam” für Street Art: Mit der “Markr App” Murals erkennen lassen. Via

* Gregory Project: Wie aus Werbeflächen Wohnungen für Obdachlose werden sollen Via

* “Ohne das Backjumps Netzwerk aus Berlin wäre die Diskussion um Street Art nicht da, wo sie heute ist. Dieses Jahr wird Backjumps 20 Jahre alt und das soll gefeiert werden. Anlässlich des Jubiläums wird es ein großes Festival von Ende August bis Ende Oktober 2014 in Berlin geben. Um das große Jubiläum gebührend zu feiern, sucht Backjumps per Crowdfunding nach Unterstützern. Wer möchte, kann das Vorhaben auf indiegogo finanziell unterstützen. Als Dankeschön gibt es einige schöne und rare Fundstücke auf dem Backjumps-Archiv der letzten 20 Jahre.” Via

* No shit: Für den Besuch der Ausstellung “Toilet” bekommt man nen Kack-Hut und muss durch ein Klo rutschen

* Nicole Mieth und Jule Halsinger aus Berlin machen Plüschtiere aus den Vorlagen von Street Art und Graffiti. Via

* Koblenz ist deutsche Graffiti-Hauptstadt

* Ausstellungs-Tipp: Jürgen Große “The Art of Remark 2. Berlin: Gaze, Rohre und Objekte”, 30. Juni bis 24. Juli 2014, Tschechisches Zentrum Berlin

* Yeah: 3D-Drucker, Drohnen, Waffen, Party & das Internet: Das neue (Mai) Musikvideo von MIA

* Guardian: “Why digital matters“. Via: Laurence, merci!

* “Google Street Art Project“. Via

Phil America: “Slum Vacation”

Slum Vacation“: Der US-Künstler Phil America lebte 30 Tage in einem der größten Slums der Welt – in Klong Toey (rund 120.000 Menschen leben dort), Thailand. Seine Hütte, Videos und Bilder wurden danach an der Bangkok University Art Gallery ausgestellt: “The work itself shows American artist Phil America’s performance piece and the resulting sculptural and installation work that came of it. In the latter part of 2013 he moved to the Klong Toey slums, had a house built by a local carpenter in the same architectural manner as the other homes in the area, and interacted with the locals to achieve a better understanding of the area and life in the slums. The home, moved to the gallery with all of its contents after the duration of the performance, is presented with a multi-channel sound installation, traditionally used in cinemas, playing sound recorded in and around the house to give a 360- degree experience to the viewer taking them outside the gallery and into the heart of the slums. Along with the house and sound installation is a video projection showing the entire process mixed with video from the surrounding area and the school itself. The aim is to brining about some engagement, exceeding the exhibition, with the neighborhood as well as brining about universal awareness to an adverse life lived in the slums.” Via: Mail, thx!

Markus Gustav Brinkmann: Partizipative Kunstscheiße

“Partizipative Kunstscheiße – eine Bedürfnisanstalt” von Markus Gustav Brinkmann ist ein Kunstprojekt, bei dem du auf Bedürfnisse, die du nicht erfüllen kannst, scheißen darfst. Und so geht´s:
1. Du besuchst mich beim interaktiven Kunstprojekt “KUBUS” am 9./10.08 in Hildesheim
2. Du schreibst dein Bedürfnis auf.
3. Du legst den Zettel in eine Dose.
4. Du scheißt drauf. Das ganze kann vor Ort passieren oder du bringst die Scheiße in einem schwarzen Hundekotbeutel mit.
5. Wir dosen das Ganze ein.
6. Wir schicken die Dose an eine Institution, die wir für die ganze Scheiße verantwortlich machen.
7. Du fühlst dich leichter.
Und außerdem wird die Eindosungsmaschine gecrowdfunded. Über diesen Weg führt auch die Telepartizipation: Noch 17 Tage bei Startnext. Via: Mail, thx!

Dresden Public Art View: Die Gewinner

Kunst auf Plakatflächen im öffentlichen Raum der Stadt Dresden: Die Jury hat getagt – und das sind die Gewinner. Und wow, es gab über 500 Einsendungen aus aller Welt! Die Entwürfe der Gewinner werden jetzt vom 29. Juli bis 7. August auf Plakatflächen in Dresden zu sehen sein. Ich freue mich drauf! Es wird ein Wiedersehen mit alten Freunden, u.a. sind dabei OX, Mathieu Tremblin, Andreas Ullrich, BR1, Matthias Marx, Matthias Speck, Bethan Huws, Matt Siber und vielen anderen…

Jeroen Jongeleen: The Art Of Running

Jeroen Jongeleen rennt zu seiner neuen Ausstellung – von Rotterdam bis Brüssel: “In an exhausting durational performance that ends in a lecture, Jeroen Jongeleen will run from his studio in Rotterdam to his current exhibition in Brussels, to give a talk about his practice. This means running nearly 3.5 marathons consecutively (if not lost underway, adding an additional kilometer or more). His expected arrival time is 17:30 on June 28th.” – und ja: Er hat´s geschafft! Eine Ausstellung und ein Projekt von Harlan Levey Projects. Mehr Infos/Bilder auch hier.

Call for participation: Dresden Public Art View

Jetzt mitmachen – noch bis zum 7. Juli: Dresden Public Art View! Gewinnt eine Plakatfläche in Dresden: “DRESDEN PUBLIC ART VIEW positioniert künstlerische Auseinandersetzung im öffentlichen Alltag und außerhalb des üblichen institutionellen Rahmens. Auf 50 Plakatwänden werden 50 Arbeiten von regionalen und internationalen Künstlern für 10 Tage im öffentlichen Raum der Stadt Dresden vom 29.7. bis 7.8.2014 zu sehen sein.

Kunst wird häufig durch institutionelle Orte, Rituale und Events weniger wahrnehmbar und vor lauter Aura kann man der Kunst gar nicht mehr unvoreingenommen begegnen. Ganz im Sinne von Klaus Staecks “die Kunst findet nicht im Saale statt” soll deshalb mit DRESDEN PUBLIC ART VIEW der Außenraum als komplexer Ort für Kunst, der jedem zugänglich ist, verstanden werden. Plakatwände sind Teil eines öffentlichen Alltags und präsentieren normalerweise die Konsumkultur unserer Gesellschaft. Mit DRESDEN PUBLIC ART VIEW sollen sie stattdessen für gesellschaftliche Reflexion und direkte Wahrnehmung künstlerischer Strategien genutzt werden. Die eigene Wahrnehmung und die Reflexion des Wahrgenommenen soll neu zum Diskurs gestellt werden und das alles ganz ohne Erklärung und Audioguide. Die Kunst wird als Eingriff in den alltäglichen Kontext verstanden, der diesen Kontext verändert und damit neue Wahrnehmung und Reflexion ermöglicht.

Jeder Künstler/in kann sich mit bis zu 3 Arbeiten für DRESDEN PUBLIC ART VIEW bewerben. Die Arbeiten müssen im Format 362 cm x 258 cm (Endformat: 252 x 356 cm) als pdf-Datei angelegt sein und eine maximale Auflösung von 150 dpi haben. Folgende Unterlagen müssen bis spätestens 7.7.2014 12:00 MESZ per Email an dresdenpublicartview@gmail.com gesendet werden: Bis zu 3 Arbeiten angelegt im Format 362 cm x 258 cm (Endformat: 252 x 356 cm) pdf, max. Auflösung 150 dpi; Ein pdf-Dokument mit Name, Anschrift, Emailadresse, Telefonnummer, ggf. Website, kurzer Lebenslauf, Kurzbeschreibung der Arbeit (max. 100 Zeichen); die Teilnehmer werden ab dem 10.7.2014 bekanntgegeben.” Via: Mail

“Ist da Wer”: Kunstverein Wolfenbüttel


Lotte Lindner & Till Steinbrenner: “51°”. Das Künstlerduo wird die Bestuhlung in der barocken Trinitatiskirche in Wolfenbüttel um 51° südöstlich drehen, sodass die Gläubigen in Richtung Mekka schauen.

Vom 18. Juni bis 27. Juli findet ein großes Performance-Festival im Kunstverein Wolfenbüttel statt, u.a. mit a7.außeneinsatz / Mathieu Bohet / Léa Le Bricomte / Wanda Dubrau / Helene Hellmich & Veronica Wüst / Lotte Lindner & Till Steinbrenner / Lucie Mercadal / Marcel Sparmann / Stefanie Trojan / Mickaël Valet / Elizabeth Wurst. “Es kann ein Ruf sein, eine Vermutung. Ist da wer? Werde ich beobachtet? Was geschieht? Was erwartet mich? Performance operiert, spielt vielfach mit Erwartungen, mit sozialer Interaktion. Was passiert, wenn ungefragt einem Fremden mit den Händen ein Lächeln ins Gesicht geformt wird, wenn sich jemand auf einem Stuhl im öffentlichen Raum niederlässt und ein darunter liegender Körper ein reizendes Lied singt?

Das Performance-Projekt knüpft an die 2011 vom Kunstverein initiierte Reihe künstlerischer Interventionen im öffentlichen Raum der Stadt an. Das Projekt ist experimentell, setzt es doch, zumindest in Teilen, auf direkte Partizipation der Bewohner der Stadt. Ist da wer, der sich einlassen mag? Wahrnehmungen von Eingriffen und Reaktionen auf Eingriffe im öffentlichen Raum sind nicht in gleicher Weise planbar wie die Ausstellung mit Performancevideos. Die performativen Produktionen der jungen Künstler aus Deutschland, Frankreich, Chile und Peru, teilweise speziell für Wolfenbüttel entwickelt, nutzen unterschiedliche Bühnen: Bühnen des Alltags, d.h. öffentliche Räume wie Marktplatz oder Straßen, die Bühne des geschützten Kunstraums oder die Bühne des Lessingtheaters.” Via: Mail, thx, Frau Wurst.

“Art & Arcade” @ MU, Eindhoven (bis 25. Mai)

Ein paar Bilder meiner Ausstellung “Art & Arcade” aus dem Haus für Elektronische Künste Basel, noch bis zum 25. Mai im MU in Eindhoven zu sehen & zu spielen: “If you are a gaming addict and an art freak, MU is THE place to be for you this April and May. Art & Arcade, a collection of ten gaming classics that have been given an artistic overhaul, is coming straight to Eindhoven from the Haus für Elektronische Künste in Basel where it premiered. Arcade video machines never go out of style. In the 1970s the first entertainment arcades appeared, the so-called Penny Arcades. As their name implies, they would spring to life after insertion of a coin. For decades these arcade games flourished, and classic games were developed and marketed for them, such as Pong, Space Invaders, Mario Bros, Tron Pac-Man and Donkey Kong. Having grown up with these games it was inevitable that these visual artists would start using the arcade games in their work. They are restructuring the video games, fitting them with new functions, creating fantasy worlds and experimenting with 8-bit aesthetics to transform the gaming culture into art. MU | Strijp S will be transformed into a gaming arcade where you can indulge yourself with games such as Painstation, Pentapong, The Machine, Radical ATM Service, Tesla Arcade, Cage was a n00b and Racer. Guest curator: Alain Bieber. Participating artists: fur art entertainment interfaces | Canedo, Maingardt & Hartmann | Hussein Chalayan | Djeff | Iván Kozenitzky, Federico Lazcano | JODI | MOBILESKINO | Evan Roth | Haas, Wellershoff & Winter | Andreas Ullrich / C.Rockefeller Art Investment Group.”

Brandalism 2014: 40 Künstler, 10 Städte, 365 Anzeigen, 2 Tage


OX


Dr. D


Cleon Peterson


Sean Martindale


Shift/Delete

40 Künstler, 10 Städte, 365 Anzeigen, 2 Tage: Das ist die Bilanz der diesjährigen Adbusting-Aktion Brandalism 2014. “Brandalism is a revolt against corporate control of the visual realm. It is the biggest anti-advertising campaign in world history and it’s getting bigger. Starting in July 2012 with a small team in a van, Brandalism has grown tenfold to include teams in 10 UK cities skilled up in taking back space. The most recent Brandalism Takeover in May 2014 saw the reclamation of over 360 corporate advertising spaces with hand made original art works submitted by 40 international artists. Following on in the guerilla art traditions of the 20th Century and taking inspiration from Agitprop, Situationist and Street Art movements, the Brandalism project sees artists from around the world collaborate to challenge the authority and legitimacy of commercial images within public space and within our culture. Brandalism has worked with 16 teams of citizens who have been trained in the techniques and tactics of ‘subvertising’ – the art of subverting advertisements; before heading out onto the streets of the UK’s major cities for two days of redecoration.” Via