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Zeitungsmädchen aller Länder, vereinigt euch: Papergirlworld

“Es ist vollbracht, Papergirlworld ist online! Acht Jahre nachdem das Papergirl-Projekt, bei dem Kunst vom Fahrrad aus an zufällige Passanten verteilt wird, in Berlin durch Aisha Ronniger ins Leben gerufen wurde, gibt es so viele Schwester-Projekte weltweit, dass es einem globalen Movement gleicht. Diese Plattform soll der Papergirl Community ein gemeinsames Dach bieten und allen Fans einen Überblick über internationale Aktivitäten geben. Die Webseite richtet sich sowohl an Leute die Papergirl weltweit organisieren oder initiieren wollen als auch an interessierte Fans und Leute die an einem Projekt teilnehmen oder Kunst einreichen wollen.” Via: Mail

Apply Now! Szpilman Award 2014

Wer hat an der Uhr gedreht? Jetzt ist es schon wieder bald so weit: der schönste Kunstpreis der Welt geht in die 12. Runde, die Parameter sind wie immer die altbekannten: “The SZPILMAN AWARD is awarded to works that exist only for a moment or a short period of time. The purpose of the award is to promote such works whose forms consist of ephemeral situations. Everyone can apply. Worldwide! There is no participation fee. Closing date: September 30, 2014.” Die Gewinner aus dem letzten Jahr gibt’s hier, alle Beiträge hier. Via: Mail

Und sonst so? : 07. 10. 2013


Foto: Spencer Keeton Cunningham

* “Reverse logos of competing brands“. Via

* “100 Urban Trends” (PDF) nach dem Berliner BMW Guggenheim Lab. Via

* “Speculations on Anonymous Materials” – die erste (Postinternet)-Ausstellung von Susanne Pfeffer im Fridericianum Kassel (bis 26. Januar), u.a. mit Pamela Rosenkranz, Kerstin Brätsch & Debo Eilers, Oliver Laric, Michele Abeles uva.

* Tagger-Historie als GIF: “Des histoires de taguers” von Mathieu Tremblin

* WAV macht einen Ausflug nach Berlin und es gibt ein Tagebuch

* “Das neue Graffitti-Gadget für eisige Tage: der erste Train der Traintapes-Reihe ist als Endlos-Papierklebeband fertig! Ihr könnt diese Bänder mit wasserbasierten Pigmentmarkern wie Edding 3000 oder Uni Posca bemalen und auf fast jede Oberfläche kleben, jeder Kleiderschrank wird damit zur Instant-Traingalerie. Wir werden nach dem Klassiker DB-Silberling nach und nach weitere Trainmodelle releasen, stay tuned. Wir arbeiten auch an einer Smartphone App, mit welcher ihr eure Trains fotografieren und die Pix direkt auf unsere Traintape Seite hochladen könnt.”

* “Letzte woche habe ich in berlin die erste mediale plastik installiert. das ist eine webseite die nur an einem ganz bestimmten ort geöffnet werden kann. einweihung war letzte woche. bilder findest du hier.”, schreibt mir Florian Kuhlmann.

* Das Stickermag Klebstoff #6 geht in Druck! Am besten gleich vorbestellen…

* Drei neue Werke in der Netzkunst-Galerie des Jeu de Paume, kuratiert von Alessandro Ludovico (“Neural”): “Random Shopper” von Darius Kazemi (How programming code can radically transform our consumer habits, avoiding any marketing-oriented “modus operandi”?), “The Art of Google Books” von Krissy Wilson (Wilson is questioning between the lines the digitalization as an industrial apparatus. So, she’s documenting the fragments of materiality lost in this gigantic digitalization process…), “a series of unfortunate events” von Michael Wolf (Michael Wolf uses his photographic skills to “shoot” pictures within the world of Google Street View, where city streets are viewable in a weird digital and photographic continuum.)

* Eine Mini-Ausstellung von Hans-Ulrich Obrist: “He’s organized exhibitions just about everywhere under the moon, and now he’s curating a tiny exhibition at the virtual gallery Water McBeer, a 300 square inch space run by artist Henry Gunderson that’s accessible only through the gallery’s website. For the upcoming exhibition, Obrist will revive a version of his Nano Museum, an exhibition space hosted on a 2 x 3 inch picture frame. That original museum went missing in the 1990s, lost in a bar by artist Douglas Gordon.”

* Buchtipp: “This Will Have Been: Art, Love, and Politics in the 1980s

Cityleaks: Urban Hacking Academy Cologne


The Wa: “Revolution”, 2012

Vom 4. bis 6. September findet im Rahmen des Kölner Cityleaks Festivals mein kostenloser Workshop “Urban Hacking Academy” (CityLeaks Festival Centre, Marienstraße 73, 50825 Köln) statt. Ich freue mich auf die Unterstützung von: Brad Downey, The Wa, Allan Gretzki und Katze & Krieg. Noch sind 10 Plätze frei – anmelden bis zum 21. August unter: info@cityleaks-festival.com

Der Stundenplan sieht so aus – man kann auch nur zu einzelnen Modulen kommen, sollte aber in jeden Fall eine eigene Arbeit im öffentlichen Raum realisieren (Sinn der Übung):

Mittwoch, Wed 4.9.2013
11-12.30h / Alain Bieber / Theory
An introduction into political art within public space / Einführung in die politische Kunst im öffentlichen Raum

14-15.30h / Allan Gretzki / Theory
Urbanish Standards (Vokabeltraining): Ein Exkurs von Culture Jamming bis hin zum Stylewriting und Bombing

16-18h / Katze & Krieg / Practice
„How to become a Superherogangster” – Probledurchlauf der neuen Performance des Duos. Eine Art Workshop für Erwachsene, die sich unter unserer Anleitung in Superherogangster verwandeln können und auf den Straßen von Ehrenfeld ein neues Verhaltensrepertoire beigebracht bekommen.

18.30-20h / Alain Bieber / Theory
Streetism. Discussion and film screening. The best street art films and actions / Streetism. Diskussion und Filmvorführung. Die besten Street-Art-Filme und Aktionen

Donnerstag, Thu 5.9.2013
14-16h / Brad Downey / Practice
Spontaneous Sculptures

16.30-19h / The Wa / Practice
Eat the City: Discovering, Containering, Cooking & Eating / Ess die Stadt: Entdecken, Containern, Kochen & Essen

Freitag, Fri 6.9.2013
15-17h / Presentation
Presentation of own works, group discussion, diploma conferral / Vorstellung der eigenen Arbeiten, Gruppendiskussion, Diplomverleihung

Und hier auch noch der offizielle Pressetext:
“In der Urban Hacking Academy ist Partizipation erwünscht. Zum diesjährigen CityLeaks Festival ermöglichen der Autor und Kurator Alain Bieber sowie die Künstler The Wa, Brad Downey, Katze & Krieg und Allan Gretzki ein kostenloses Ausbildungstraining für künstlerische Interventionen, Performances und temporäre Kunst im öffentlichen Raum. Vermittelt werden theoretische und praktische Grundlagen der Street-Art, subversive Techniken und Guerilla-Strategien der Postgraffiti-Bewegung. Die Teilnehmer realisieren zudem eine eigene Arbeit im öffentlichen Raum und erhalten am Ende der Urban Hacking Academy ein „Street-Art-Diplom“. An der Akademie teilnehmen kann jeder Interessierte – je weniger Vorwissen vorhanden, desto besser.

The Urban Hacking Academy desires active participation! For this year’s CityLeaks Festival writer and curator Alain Bieber together with artists The Wa, Brad Downey, Katze & Krieg and Allan Gretzki offer a free training in artistic intervention, performance, and temporary art within public space. Theoretical and practical basics of street art, subversive techniques and guerilla strategies of
post-graffiti are on the agenda. Participants will also realize their own work in public space and receive a “street-art diploma” at end of Urban Hacking Academy. Everyone interested may participate in the Academy. The fewer prior knowledge you bring along, the better!”

“Petites résistances – Rebellion als Kunstform” & “Akademie der Rebellion” in Düsseldorf

Nicht verpassen: In Düsseldorf beginnt der Frühsommer des Widerstandes!
Die Ausstellung: 1. Juni bis 13. Juli 2013, im Weltkunstzimmer, Düsseldorf:

“Die Ausstellung “Petites résistances – Rebellion als Kunstform” präsentiert 14 internationale Positionen, die auf subversiven Formen der Kunst basieren. Bei ihren Interventionen stehen die Künstler und Künstlergruppen der Ausstellung Brad Downey, Cheesecake Powerhouse, Jérome Fino, Fröhlich, Mladý, Simánek und Turner, Marlene Hausegger, Harmen de Hoop, Klara Lidén, Ann Messner, Anne Mommertz, Partizaning, Florian Rivière, Helmut Smits, The Wa und Yomango nah am politischen Aktivismus.

Die kleinen Widerstände von “Petites résistances” sind Ausdruck des individuellen Protestes und des zivilen Ungehorsams. Die Künstler stellen Aspekte des gesellschaftlichen Konsenses in Frage und leisten einen lokalen, bescheidenen, wenig auffallenden – und jedoch effizienten – Widerstand gegen Fremdbestimmung und Entfremdung. Wie Sandkörnchen im Getriebe der globalen politischen Maschinerie wehren sie sich gegen die Kommerzialisierung und die zunehmende Überwachung und Kontrollierung des öffentlichen Raumes.

Sie eignen sich die Stadt und die Straße wieder an und leiten deren rigide Funktionalität in einen neuen, spielerischen Zusammenhang ab. Durch direkte Eingriffe in das soziale Geschehen und eine hohe Sichtbarkeit (die “Werke” bestehen hier in temporären Interventionen, die auf der Straße stattfinden) wird die Relevanz einer individuellen Einschaltung in die aktuellen, gesellschaftlichen Diskussionen exemplarisch vorgeführt.

Dabei hegen die Künstler und Künstlergruppen nicht den Anspruch, eine Weltrevolution zu entfachen. Anders als die politische Kunst der 1970er- und frühen 1980er-Jahre, als gegen ganze Systeme gekämpft wurde, liegt der Einsatz von “Petites résistances” in einer dezentralen, subjektiven Bürgerbewegung von unten, in der die Welt neu gedacht und gemacht wird – mit spielerischen, humorvollen und zugleich entlarvenden Instrumenten.”

Die Akademie der Rebellion: 28. Mai bis 1. Juni

Das Ziel der kostenlosen Akademie ist es, Interessierte aus allen Horizonten mit einer Praxis der spielerischen und sinngebenden Aneignung des öffentlichen Raums zu konfrontieren. Mit Künstlern oder Theoretiker der Urban- und Street Art gehen die Teilnehmer auf die Straßen von Düsseldorf und erleben die Stadt anders! Anhand von Führungen, einfachen Übungen und gemeinsam realisierten Interventionen entdecken sie eine andere, wenig beachtete Seite der Straße und werden dadurch sensibel für Phänomene und Zusammenhänge gemacht, die in der Regel als periphär gelten. Vermittelt werden theoretische und praktische Grundlagen der Street-Art, subversive Techniken und Guerilla-Strategien der Postgraffiti-Bewegung. Die Akademie nimmt für 5 Tage die Form eines Workshops an. Es wird insgesamt neun verschiedene Module geben, die entweder einen theoretischen oder einen praktischen Schwerpunkt besitzen. Die Module können einzeln belegt werden. Der aktuelle Plan sieht so aus:

28. Mai

13 Uhr: Emmanuel Mir und Alain Bieber: Begrüßung und Programmvorstellung. Ort: Hans Peter Zimmer Stiftung, Ronsdorfer Straße 77a. (1 Std.)
14 Uhr: Alain Bieber: Politische Kunst im öffentlichen Raum. Ort: Hans Peter Zimmer Stiftung, Ronsdorfer Straße 77a. (1,5 Std.)
16 Uhr: Partizaning: Participatory Urban Replaning. Partizaning ist eine in Moskau basierte Künstler- und Aktivistengruppe, die den öffentlichen Raum als Austragungsort des politischen Diskurses versteht. Im Austausch mit den Workshop-Teilnehmern initiieren zwei Mitglieder der Gruppe eine Aktion in Düsseldorf. (PRAXIS, 3 Std.)

29. Mai

11 Uhr: Jérome Fino: Hacking the sound of the city. Ort: Düsseldorf City. Treffpunkt: Hans Peter Zimmer Stiftung, Ronsdorfer Straße 77a. Jérome Fino ist ein französischer Klang- und Videokünstler. In einer seiner bekanntesten Aktion, zweckentfremdet er Lautsprecher und tonproduzierende Geräte im öffentlichen Raum. Mit ihm gehen die Teilnehmer auf der Suche nach potenziellen Klangkörpern in die Stadt. (PRAXIS, 2-3 Std.)
16 Uhr: Klaus Rosskothen: Street Art in der Galerie. Ort: Galerie Pretty Portal, Brunnenstr. 12, 40223 Düsseldorf. Der Galerist gibt einen Einblick in die internationale und lokale Street Art-Szene, präsentiert einige Künstler aus seinem Programm und spricht von den Besonderheiten des Handels mit Street Art. (1,5 Std).

11 Uhr: Anne Mommertz: Um den heißen Brei. Ort: Düsseldorf Flingern und Oberbilk. Treffpunkt: Hans Peter Zimmer Stiftung, Ronsdorfer Straße 77a. Die Künstlerin und Autorin führt sie durch die unbekannten Seiten zweier Stadtteile, die im Laufe ihrer Geschichte viele Umbrüche erlebt haben. Dabei kommen völlig neue Aspekte dieser populären Stadtteile zum Vorschein. (1,5-2 Std.)
15 Uhr: Alain Bieber: Dérive: Zur Praxis des Herumschweifens. Ort: Düsseldorf City. Treffpunkt: Hans Peter Zimmer Stiftung, Ronsdorfer Straße 77a. Der Kurator und Autor Alain Bieber reaktiviert eine situationistische “Technik” des urbanen Umherschweifens, bei der, anhand von einfachen Übungen, die Stadt ganz neu wahrgenommen und erlebt wird. (PRAXIS, 2-3 Std.)

31. Mai

11 Uhr: Florian Rivière: Die Stadt ist ein Spielplatz. Treffpunkt: Hans Peter Zimmer Stiftung, Ronsdorfer Straße 77a. Mit dem Künstler und Urban Hacktivist Rivière, der Gegenstände im öffentlichen Raum zweckentfremdet um dessen spielerisches Potenzial zu Tage zu fordern, gehen Sie durch die Straßen der Stadt und spielen mit vorgefundenen Objekte und Situationen. (PRAXIS, 2-3 Std.)
16 Uhr: Andi Wöhle und Fabian Haupt: Die Stadt ist ein Turnplatz. Ort: N.N. Die Parkour-Sportart ist eine neue Bewegungsform im urbanen Raum, die keine Hindernisse kennt und Mauern, Fassaden oder Rampen als Möglichkeiten des akrobatischen Fortkommens betrachtet. Hier wird die Stadt körperlich erfahren. Die Werkstatt ist eine Einführung in die Kunst des Parkours. (PRAXIS, 3 Std.).

1. Juni

11 Uhr: Emmanuel Mir: Führung durch die Ausstellung Petites résistances. Exklusive Preview! Wenige Stunden vor ihrer Eröffnung gewährt der Kunstwissenschaftler und Kurator der Ausstellung einen Blick hinter den Kulissen.
13 Uhr: Gemeinsamer Besuch der Interventionen. Die Interventionen oder Performances, die während den Praxis-Werkstätten stattgefunden haben, werden im Plenum besucht und besprochen. Aufs Fahrrad und ab durch die Stadt!
17 Uhr: Diplomverleihung und Hängung der Dokumentationen. Siehe unten.

Teilnahmebedingungen

Ermöglicht durch die Hans Peter Zimmer Stiftung, ist der Workshop kostenlos. Es sind keine Vorkenntnisse erfolrderlich. Die Teilnehmer müssen über 18 Jahre alt sein und sich bereit erklären, die volle Verantwortung für ihre Interventionen im öffentlichen Raum zu übernehmen. Die Teilnehmer sind für ihre Verpflegung zuständig! Anmeldung: Bitte schicken Sie eine Anmeldungsmail an: emmanuelmir1@googlemail.com und geben Sie folgende Daten durch: Vorname und Name, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse und Mobilnummer und welche Module Sie belegen möchten.”

MEMEFEST 2013: “Food Democracy”! JETZT mitmachen!

Und es gibt auch wieder ein MEMEFEST in diesem Jahr! Das Thema ist diesmal: “Food Democracy!” “The friendly competition has three main divisions: Visual communication practice, Critical writing and Beyond…. It is open to anyone who wants to participate. Any artist, activist, writer, designer, malcontent, educator or media manipulator can enter. There is no age restriction. The only limit is your creativity and imagination. Visual communication practice and Critical writing are conceptualized around the same theme. This years theme is: FOOD DEMOCRACY.” Und es gibt einen Spezialpreis für “Imaginative Critical Intervention” – und die Gewinner bekommen einen Trip nach Australien, an das Queensland College of Arts. Also jetzt hier teilnehmen

Und sonst so? : 19. 12. 2012


Ich wünsche Euch ein fröhliches Fest und nen guten Rutsch! Foto: Dresden-Blasewitz 2012

* Bücher zu Kunstwerken: Matthias Hübner hat seinen eignen Verlag an den Start gebracht: Possible Books! Los geht´s gleich mit drei Publikationen von Brad Downey (“11/09/01″, “The Rituals of Father and Son”, “Zen Pranks”) und eine Liebesgeschichte in 52 Akten (“Die Jule mit den Pizzabrötchen”). “Possible Books is a small publishing house founded on a love for books. We don’t see books strictly as a medium to deliver information, but rather as a vessel of sensual and subtle experiences. We consider ourselves as book makers rather than publishers. Our books will be produced industrially if necessary, but will always have a “human touch.” We appreciate collaborations and open dialogue, and Possible Books will be a platform for exactly that. As for the content of our books, we have our interests but are keen for new ideas and avenues.” Viel Erfolg!

* Aram Bartholl wird 40 – und schenkt Euch ne Party: “YOUR ART!! PARTY, 10pm, December 29, 2012 @ PANKE club, Gerichtstr. 23, Berlin Wedding, 5th backyard map!! FB event. Make your own YOUR ART!! GOLDEN NECKLACE at the YOUR ART!! PARTY. Show off all your works from your phone/tablet/etc wrapped as COOL necklace jewelry. You are the SHOW!”

* Pippi-Check-in: “Mark Your Territory” is a new system that lets individuals check-in to foursquare by physically urinating at the actual location. Via

* ILG mit neuen Folgen der Reihe “5 Min”: Diesmal mit JUST & in Mexiko-City.

* Eines meiner Lieblingszines (Sorry, Schicken Omi!) ist endlich wieder da: Junk Jet Fanzine N°6: “The global is but the local on world tour. On this tour the local is not preserving identity – be that cultural, political, or social, but it is (re-)inventing itself, as art, activism, or enterprise. The local even aims at becoming a global subject, without knowing what forces – be that swarm, viral, or whatever, this depends on. The local is more or less ignorant about the www processes, but it is ready to get itself into anything – be that souvenirs, ruins, folklorisms, vernaculars, clichés, promises, romanticisms, naturalisms, exotisms. Junk Jet N°6 is crazy about things of local time and place, in the form of objects, images, gifs, videos, sounds, architectures, or reflecting texts. Junk Jet comes with works from your localhost, or your local wifi kebab-shop.” 144 Seiten, 12 Euro.

* Und noch ein Buch-Tipp: “Jahrbuch Netzpolitik 2012″, als kostenloser PDF-Download hier. Via

* Das Kunstmagazin Glut spürt künstlerische Positionen von morgen auf. Mit frischem Blick gehen wir in die Kunstakademien und Ateliers und stellen die interessantesten jungen Künstler ausführlich und persönlich vor. Via

* Wer´s noch nicht kennt: “Watch The K Foundation Burn a Million Quid“, die KLF-Doku (1994): “Am 23. August 1994 nahmen Bill Drummond und Jimmy Cauty (aka The KLF) den Dokumentarfilm “Watch The K Foundation Burn a Million Quid” auf, in dem sie eine Million britische Pfund in 50-Pfund-Noten verbrannten.” Via

* Und: Plattform gegen die “Wir haben da keine Frau fürs Panel gefunden”-Ausrede

Memefest 2012: Die Gewinner!


Vladimir Turner: “Save it for a rainy day” (Wonderland Series), 2012

“Here they are – the results from our Friendly competition 2012! The submitted projects from 35 Countries were thoroughly reviewed in two rounds. First, the shortlist was curated by Oliver Vodeb. Than by our carefully chosen curators and editors composed of distinguished educators, artists, media activists, researchers, theoreticians and professionals from the spheres of social theory and humanities, design, arts and social communication. Each member of our editorial and curatorial board selected seven works in the categories Visual communication practice and Beyond… and five in the category Critical writing and gave profound feedback in written form.”

Und sonst so? : 09. 01. 12


Foto: e1000 ink. Via

* A tous mes amis français: lecture obligatoire! Le “Manuel de communication-guérilla” d´Autonome a.f.r.i.k.a. gruppe! En plus c´est gratuit

* “East Van Porn Collective“: “Eine Gruppe von Freund_innen aus Vancouver in Kanada wollte einen Dokumentarfilm über ihr anarcho-feministisches Pornokollektiv drehen. Sie hatten nur ein einziges Problem: Dieses Kollektiv gab es gar nicht. Es entstand erst aus der Idee, diesen Film zu drehen und entwickelte sich während der Dreharbeiten zu dem, was es am Ende sein wollte. Was ist aus diesem Film geworden? Ein Dokumentarfilm? Ein fiktionales Drama? Selbst die Beteiligten wissen das nicht mehr so genau.” Via

* Vernissage: 27. Januar, 19 – 21 Uhr: Eröffnung + Book-ReleaseAram Bartholl” in der DAM Galerie Berlin

* UVB-76 Live Stream: “Seit Jahrzehnten sendet eine Funkstation im tiefsten Russland mysteriöse Signale. Spionage? Raketentechnik? Aliens? Kein Mensch kann erklären, was sie bedeuten – aber mittlerweile hören Hunderttausende auf der ganzen Welt zu”. Via: SZ-Magazin

* Buchtipp: “Next Nature“. “Today, the human impact on our planet cannot be underestimated. Climate change, synthetic biology, mass urbanization – ‘We were here’ echoes all over. Although many people have tried to improve our relationship with nature, only few have asked the elementary question ‘what is nature?’” Via

* Buchtipp II: “Art & Activism in the Age of Globalization“. “In a time of globalization, populism, hypercapitalism, migration, War on Terror, and global warming, artistic engagement is vital. Art and Activism in the Age of Globalization takes the measure of contemporary activist art. What is the role of art and activism in the polarized, populist society of the spectacle? Art & Activism examines both the criticism of engagement as a mere pose and the need for cultural activism in today’s society.” Via

* SPAMM: Super Art Modern Museum – das neue Projekt des französischen Netzkünstlers Systaime. Mehr dazu auch hier (FR)… Via: Mail, merci Laurence!

* Graffiti-Propaganda: Artists 4 Israel. “As you may have read this week on Vandalog, the group Artists 4 Israel came to my school in Philadelphia last month and did some screwed up shit and tried to hide the true goals of their actions by painting a temporary mural.”

* Und “The Incredible Herrengedeck” mit ihrem Megahit “FDP” jetzt auch als Gangsta-Video. Via

* Filmtipp: The Noise of Cairo is an upcoming documentary about the Cairo art scene after the 2011 Egyptian revolution. Via

Neue Plattform für Kunstskandale: Artleaks

Gute Idee, jetzt fehlen nur noch die ganz großen Enthüllungen: “Artleaks is collective platform initiated by an international group of artists, curators, art historians and intellectuals in response to the abuse of their professional integrity and the open infraction of their labor rights. In the art world, such abuses usually disappear, but some events bring them into sharp focus and therefore deserve public scrutiny. Only by drawing attention to concrete abuses can we underscore the precarious condition of cultural workers and the necessity for sustained protest against the appropriation of politically engaged art, culture and theory by institutions embedded in a tight mesh of capital and power.” Artleaks ist eine Initative von “Corina L. Apostol, Ph.D student, Rutgers University, NJ, USA; Dmitry Vilensky and David Riff of Chto Delat?, artist collective based in St. Petersburg, Moscow and Nizhny Novgorod, Russia; Jean-Baptiste Naudy of Société Réaliste, artist collective based in Paris, France; Postspectacle, artist collective based in Bucharest, Romania; Raluca Voinea, independent curator and art critic based in Bucharest, Romania; Stefan Tiron of Paradis Garaj, artist collective based in Bucharest, Romania; The Bureau of Melodramatic Research, artist collective based in Bucharest, Romania und Valentina Desideri, freelance performer and choreographer based in Italy.” Via: Mail