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Und sonst so? : 21. 09. 13


Foto: SpY ist in Köln beim CityLeaks-Festival. Danke, René!

* Save the date: The Influencers 2013 findet am 8 und 9. November in Barcelona statt, diesmal u.a. mit dabei ist Aram Bartholl

* Für alle Hamburger: Das Symposium “The Making of (Digital) Urban Interventions” sind vielversprechend, mit dabei sind Régine Debatty, Christopher Dell und Medienkünstler Chris Bruckmayr; Donnerstag, 26. September, Reeperbahn Festival

* Neue Street-Art-Webdoku bzw. virtuelle Museum aus Frankreich: Tour Paris 13. Merci, Laurence!

* Es gibt endlich eine neue Ausgabe meines Lieblings-Stadtmagazin: Der Wedding!

* OMG, it’s a double rainbow: Regenbogen-Stifte!

* Régine hat die Ausstellung “Disobedience Archive” besucht: “a video collection which explores four decades of social disobedience: from the uprising in Italy in 1977 to the anti-globalization protests and to the insurrections in the Middle East.”

* “Jetzt wollten wir Dir nur kurz Bescheid sagen, dass gerade das Video zur Prozession fertig geworden ist”, schreiben Various & Gould. “Wir hoffen, er gefällt Dir!” Ja: http://vimeo.com/74108078!

* Das neue Projekt von Friedrich von Borries: RLF – das richtige Leben im Falschen! Die Mission: Der Kapitalismus soll mit seinen eigenen Waffen geschlagen werden.

Florian Cramer: “Anti-Media. Ephemera on Speculative Arts”

Florian Cramer hat ein neues Buch geschrieben. Naja, eigentlich ist es kein neues Buch, sondern eher eine Sammlung diverser Texte, die zum Teil bereits veröffentlicht waren bzw. noch einmal aktualisiert wurden. Wer Florian Cramer nicht kennt, er ist: “programme director at the applied research center Creating 010 at Hogeschool Rotterdam, The Netherlands; dean of the Parallel University of WORM, Rotterdam’s Institute of Avant-gardistic Recreation.” Und: Er ist ein Nörgler, Besserwisser, Postneoist und radikaler Kritiker. Und das ist gut so. Denn solche radikalen Kritiker gibt es leider, leider nicht mehr allzu viele – in Cramers Aufsatzsammlung geht es um Nazis, Pornos, Aktivisten, Medienkunst, Postinternet, Internetliteratur, Popkultur, Hacking – und eigentlich bekommt alles ordentlich sein Fett ab. Das Buch beginnt mit einer fulminanten Einleitung über die Begriffe aus dem Titel “Anti”, “Media”, “Ephemera”, “Speculative”, “Arts” – und stellt die These auf: “1. There is art, and there is anti-art. 2. If that is so, there must also be anti-media. 3. ‘Media’ as a term is as fuzzy as ‘art’. 4. Both ‘art’ and ‘media’ refuse to go away. Anti-media is what remains if one debunks the notion of media but can’t get rid of it.” Die schwächeren Teile sind die Aufsätze über Computerliteratur (bzw. vielleicht liegt es auch an meinem persönlichen Desinteresse) und das ständige Rezitieren der eigenen Code-Poesie. Aber dafür gibt es große Gedanken zur Medienkunst, zum Popdiskurs, zur Kulturkritik und darin finden sich Sätze wie: “One ought to think that it´s a waste of time to give “interactive media” and “interactive art” any more serious thought; that there`s a broad consensus that these were false promises and sunken big budget ships of late 1980s and early 1990s institutional laboratory art founded on such wacky ideas as – in the case of the German ZKM – “the Bauhaus of Second Modernism”. We should be only a couple of years away from a time where these monstrosities will be turned into pop culture and celebrated as period kitsch, with the installations of Jeffrey Shaw and company representing 1990s retro kitsch next to Star Trek props for the 1960s, flokati rugs for the 1970s and Commodore home computers for the 1980s.” Und die stammen aus dem Jahr 2008. Danke dafür! Das Buch hält nicht ganz was es im Titel verspricht und es ist schade, dass es sich vor allem “nur” um eine Aufsatzsammlung aus den letzten Jahre handelt – aber die Essays sind natürlich trotzdem alle extrem lesenswert! Ich hoffe, dass bald neue Texte von Cramer zum Thema “Anti-Media/Anti-Art” gibt. Wir brauchen einfach mehr solcher knallharter Kritiker, es bringt einfach Niemanden voran, wenn man sich immer nur mit Wattebällchen bewirft. Achja: Régine hat´s auch gefallen – und hier kann man das Buch für 19,50 Euro bestellen.

Erik Kessels: “Memory Palace” / Sky Arts Ignition

Für die Ausstellung “Sky Arts Ignition: Memory Palace” (bis 20. Oktober) im Londoner Victoria & Albert Museum wurden 20 Grafikdesigner, Illustratoren und Typographen gefragt zu einer neuen Erzählung des Autoren Hari Kunzru eine dreidimensionales Narration zu erschaffen, also quasi ein begehbares Buch. Erik Kessels hat für die Ausstellung einen Altpapierpalast gebaut, aus gepressten Erinnerungen. Via: Mail

Gewinner, Gewinner, Gewinner, Gewinner, Gewinner!

Sorry, die Auslosung hat ein wenig länger gedauert… Tausend Dank für die tausend Kommentare – ihr seid ja wirklich richtig heiß auf das wunderschöne, neue Stickermag Klebstoff #5! Und niemand geringeres als Don Stickone, Mister Andreas Ullrich, der Klebstoff-Herausgeber und Gründervater des jetzt schon legendären International Neighborhood Verlags, hat sich seine 5 Lieblingskommentare ausgesucht. Glückwunsch, das Mag kommt dann bald per Post:

FlowRe
Just in time
texte ich diese Line.
Ich habe keinen Plan vom rhym’,
dennoch will ich diese Mag,
denn ich bin ein Stickercrack.
Schon als Kind schnüffelte ich am Klebstoff,
und hörte David Hasselhoff.
Sammelte dabei fleißig Sticker,
diese bekam ich vom Kiosk-Ticker.
Doch dieses Buch bietet vieles Neues,
so macht mich zum Besitzer,
denn mein Herz erfreutes.
Eins wäre sicher klasse,
würd’ ich der Besitzer dieser Stickermasse.

kokkie
oh I want to stick these on our car and drive the funkiest car of Nairobi!
danke shön

Octave Mendax Parango
Schon früher als Kind sammelte ich die bunten Bildchen, als Jugendlicher wurde meine frühe Leidenschaft dann schamlos von diversen Skate Firmen ausgenutzt. Man bettelte bei eben diesen und allen möglichen Sportläden um an den begehrten Stoff heranzukommen. Es ging sogar soweit, dass man manchmal sogar dafür bezahlte die begehrten Bepper sein eigen zu nennen, nur um sie dann als vermeintliches Statement (oft leider nur Logos) irgendwo in die Pampa zu kleben- als Akt der Rebellion versteht sich. Nahtlos ging ich von der Skateszene ins Sprayermilieu über und ab da nahm das Übel erst richtig seinen Lauf. Das Erkunden der Landschaft auf der Suche nach dem besten Spot war man ja schon vom Skaten gewohnt, jedoch bei Nacht einen geilen Spot für ein Piece zu setzen um dem eigenen Namen möglichst viel Fame einzubringen kickte dann erst so richtig… An dieser Stelle möchte ich mich auch einmal bei der Deutschen Post bedanken: Eure Paket Sticker haben es mir und vielen meiner Freunde erst möglich gemacht die ersten eigene Sticker in Umlauf zu bringen! Das ging ratz fatz vom Einstiegssticker, den ersten eigenen T-Shirts, zur Schablone, über umgebaute Deoroller und selbstgebaute Dosenaufsätze auf die Wand, die Laster, etc…Der Meine Eltern fanden das dann nicht mehr so witzig, als die Grünen dann irgendwann einliefen und so ziemlich alles, was mich zu der Zeit interessierte mitnahmen. Nach der Abstempelung als Krimineller und dem Ableisten endlos erscheinend Sozialstunden war vor allem eins klar : Die kriegen mich nie wieder! Haben Sie auch nicht mehr. Im stillen Kämmerchen traf man sich mit anderen Paranoiden , tauschte aus, übte, kupferte ab, lernte, wurde irgendwann auch besser und schaffte irgendwie auch nebenher noch mein Abitur. Nach dem Ableisten des Zivildienstes hatte ich noch immer kein Plan, was machen und irgendwie ergab es sich, dass man ein paar Arbeitsproben in eine Mappe stopfte und sich zur Aufnahmeprüfung an der Kunsthochschule qualifizierte. Lehrreiche Jahre später hat man dann son Wisch, der einem als cum load Grafik Designer auszeichnet und auf einmal isses nicht nur okay seine Arbeiten im öffentlichen Raum aufzuhängen- man kriegt sogar (etwas) Geld dafür. Leider geb ich mein Geld auch gleich wieder für den Stoff aus, Papier, Farbe, Siebe, Kompressor, Kamera, Belichtungskammer,Drucker, Farbfächer, Rechner, Scanner, Programme,Lizenzen, etc. und verbringe auch den Grossteil meiner Zeit mit dieser Leidenschaft. Wenn man so wie ich jahrelang in diesem Sumpf vor sich hin vegetiert ist hat man schnell auch keine anderen Freunde mehr, als andere Mitleidensgenossen… Alles Sichtbare wird kritisch beäugt und bei allem vorhandenem stellt sich mir immer die selben Fragen: Was kann ich damit machen? Wie kann ich das gebrauchen?
Lange Rede,kurzer Sinn: Sticker ruined my life!
Denn wie man sieht bin ich in all den Jahren noch immer hochgradig Klebstoff süchtig, wenns irgendwo Gratis Sticker gibt bettle ich noch immer…

Maria
Hiermit bewerbe ich mich um das neue Klebstoff-Heft.
Ich bin Kunstlehrerin und möchte zum Ende des Schuljahres mit meinen Schülern selbst Aufkleber entwerfen/prduzieren. Da sind natürlich die Magazine das beste Anschauungsmaterial zum Ideenfinden. Ich fänds großartig, wenn sich jeder Schüler einen Aufkleber aussuchen könnte und den dann beschreiben/interpretieren/verkleben/sammeln kann. Jedoch muss ich gestehen, dass ich ungern mein eigenes Heft dafür opfern würde… Und irgendwie wärs cool, wenn ich der Klasse sagen könnte: Hab ich für euch gewonnen bei meinem Lieblings-Blog… DANKE

FELIX
Mein Vater beklebt seine Zimmertür seit seiner Kindheit, wenn ich eins bekomme, schenk ichs ihm.
(ein paar Sticker würde ich aber abluxen)

Gewinnt 5 x das neue Stickermag “Klebstoff #5″!

Endlich gibt´s wieder eine neue Klebstoff-Ausgabe! #5 wurde diesmal mit zusammen mit der LODOWN MAGAZINE Crew produziert. Die haben ein Potpourri ganz besonderer Artworks internationaler Künstler aus ihrem Netzwerk zusammengestellt. “Zwar steht diese Ausgabe unter keinem genauen Thema, aber sie ist gespickt mit Totenköpfen, expliziten Bildern und okkulten Beiträgen. Deshalb gibt es das Heft nur eingeschweißt, um alle Unschuldigen und Schwachen zu schützen. Seid Ihr stark genug? Denkt daran: Sticker sind ein Sport, ein kleines Manifest, ein Werkzeug und ganz bestimmt nicht nur für Kinder. Lasst die Aufkleber nicht im Heft – verklebt sie überall!”

Und bei rebel:art gibt´s genau 5 Exemplare der #5 zu gewinnen! Was müsst ihr dafür tun? Einfach mal wieder ein Kommentar abgeben (bis nächste Woche, 16. Mai) warum unbedingt ihr ein Heft gewinnen MÜSST! That´s all! Die fünf schönsten, verrücktesten und ehrlichsten Antworten bekommen dann ein Heft per Post…

Und sonst so? : 14. 04. 2013


Monotremu: “Second-hand”

* Sorry, es gab in letzter Zeit hier wenig Updates. Der Grund: Ab 18.4 wird ARTE Creative 2.0 gelauncht, überarbeitet von Pixelpark – und das ist gerade verdammt viel Arbeit. Aber ich denke das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Webseite wird dann endlich auf allen mobilen Endgeräten funktionieren und auch der Videoplayer wird eine verbesserte Bildqualität bekommen. Außerdem gibt´s viele, viele neue Features, eine verbesserte Informationsarchitektur und natürlich zahlreiche neue Serien und Projekte. Nur schon mal als erstes Schmankerl ein bisserl Namedropping: “The Message”, eine Webserie über Keith Haring; “Tricks”, eine Musikshow mit Tracky Birthday und Hasi International, mit dem Festival Oberhausen wird über die Zukunft des Kinos nachgedacht, Holm Friebe und Kathrin Passig schreiben wieder über “Das nächste große Ding” und natürlich das große crossmediale Experiment “About:Kate“.

* “Facebook Demetricator” is a free web browser add-on that hides Facebook metrics in order for a user to focus on content and people and not the numbers commonly representing them. All counts disappear so that a user can interact within a social network without enumerated rewards. According to Ben Grosser, the author of the software, “the quantifications of social connection play right into our (capitalism-inspired) innate desire for more”. Via

* “Alicia Reuter, Ulrich Wulff, Sophie Jung und Zoë Claire Miller haben den Berlin Art Prize e.V. gegründet. Im Juni 2013 vergibt die Jury erstmals den unabhängigen Preis für zeitgenössische Kunst aus Berlin.” Via

* “Meine Straße, mein Ghetto, mein Block”: Jay Shells hängt Schilder mit Rap-Zitaten an die Originalschauplätze.

* The Beauty of Swedish Bike Ornaments

* Ausstellungsprojekt von Alessandro Ludovico (Neural): “Erreur d’impression. Publier à l’ère du numérique” zum Thema “Digital Publishing”. Das Buch dazu hier: Post-Digital Print (Free Download)

* Google sammelt fleißig weiter – jetzt Kunst: Das “Google Art Project” (u.a. auch mit Street Art). Via

* Buchtipp: ”Rebellische Städte” (edition suhrkamp) von David Harvey. Via

* Wow, es gab sogar bereits eine LOLCAT-Ausstellung

* Klassiker: “The Contagious Media Project

Guy Debord: “Kriegsspiel”

Man lernt nie aus. Ich wusste bisher gar nicht, dass Guy Debord auch ein richtiges Brettspiel entwickelt hat – und zwar ein konzeptuelles Kriegsspiel. Netterweise hat mich nun der britische Politologe Richard Barbrook aufgeklärt und mir das Büchlein zu “Class Wargames Presents Guy Debord’s The Game of War” geschickt. Er hat das Filmscript geschrieben und ist Gründer der Gruppe “Class Wargames“, die sich u.a. eben auch treffen um das “Kriegsspiel” zu spielen, sogar im Hamburg Kampnagel war die Gruppe schon: “Nicht nur Brot muss die Forderung lauten, sondern auch Spiele” schrieb Guy Debord 1954. Die beiden Politologen Richard Barbrook und Stefan Lutschinger greifen diese Forderung auf, mit der Debord bereits damals mutmaßte, dass das Problem des späten Kapitalismus in der Freizeitgestaltung und nicht in der Arbeit liegen würde. Für Debord stand fest: Wenn das Ruder nicht von anderen, nämlich von unten in die Hand genommen wird, geht die Ausbeutung bald weniger von den Arbeitsverhältnissen aus, sondern vom Zugewinn an Freizeit – von einer ganz und gar durch Manipulation und Gleichschaltung bestimmten gigantischen Freizeitindustrie, dem „Spektakel”. Sein 1977 entwickeltes „Kriegsspiel“ ist ein Brettspiel, das auf dem Markt zwar scheiterte, doch in Zeiten von Finanz- und Eurokrisen eine brisante Reaktualisierung verdient. Dafür zeigen Lutschinger und Barbrook zunächst ihren Film “Class Wargames Presents Guy Debord’s The Game of War” und erläutern Hintergründe, bevor Bedeutung und Verständnis situationistischer Theorie und Praxis anhand des gemeinsamen Spielens von “The Game of War” erfahrbar wird. Das Spielen wird zur partizipatorischen Performance und ist ein kunstvoller Rückgriff auf die kapitalistische Gesellschaft.” Wer nun Lust auf das Spiel bekommen hat: Alexander R. Galloway hat eine Online-Version des Spiels entwickelt. Thanks, Richard!

Johannes P. Osterhoff: “Dear Jeff Bezos”

Johannes P. Osterhoff hat schon wieder eine grandiose Online-Performance gestartet: “Immer wenn ich auf meinem Kindle ein Lesezeichen setze, schreibt er eine automatische Mail an Jeff Bezos, den CEO von Amazon. Da steht in Anlehnung an Whispersync drin, was ich wann bis wohin gelesen habe. Wenn das schon von Amazon getrackt wird, sollte er mindestens einen Durchschlag bekommen. Das ganze ist natürlich ein Kommentar, wie e-Books und geschlossene Systeme das ursprünglich private Lesen verändern.” “I, Johannes P Osterhoff, shall do another online performance piece. The piece is called “Dear Jeff Bezos” and documents the reading on my Amazon Kindle.Each time I set a bookmark on my Kindle it shall write an automated email about my recent reading to Jeff Bezos and the ones interested (subscribe here). The performance started on Jeff Bezos’ birthday / January 12, 2013 at 8:00 am PST.” Interview dazu hier, via: Mail, thx!

Und sonst so? : 13. 02. 2013


Foto: Evol

* “Mit New Nations koennen neue Top-Level-Domains für Gemeinschaften und Kulturen erstellt werden, die im bestehenden Datennetz noch ueber keine Präsenz verfügen und sich nun mit .ti (Tibeter), .ku (Kurden), .uu (Uiguren) oder .te (Tamilen) eigene Kommunikations- und Präsentationsstrukturen und -kulturen formieren können.” Via

* Samen teilen: “Seed-sharing is an ancient practice throughout the world. It is currently under threat by big industrial seed corporations (e.g. Monsanto). They want to patent seeds and prevent us from sharing them so we will always be forced to buy from them. Seed sharing is crucial to our freedom, autonomy from capitalism and crucial for our collective survival.” Via

* Die größte kollektive, unzensierte Zeichnung im Netz: “Superfreedraw“. “No registration, no censorship. superfreedraw has been established to support the idea of a free and uncensored internet accessible by everyone all over the world. The established elite art system sucks. Everybody is an artist! This is the biggest collaborative artwork ever made.”

* Hexen 2.0 von Suzanne Treister: “HEXEN 2.0 looks into histories of scientific research behind government programmes of mass control, investigating parallel histories of countercultural and grass roots movements. HEXEN 2.0 charts, within a framework of post-WWII U.S. governmental and military imperatives, the coming together of scientific and social sciences through the development of cybernetics, the history of the internet, the rise of Web 2.0 and increased intelligence gathering, and implications for the future of new systems of societal manipulation towards a control society.” Via: Laurence, merci!

* Graffiti in Filmen: “Graffiti Fiction” von Mathieu Tremblin & David Renault. “We are glad to announce you the birth of an archive about graffiti in fictionnal movies and series. We starded years ago to gather filmstills from movies we liked where graffiti appear. We focused on graffiti which were created especially for the movie and which were having a narrative function in the story – as a point or as an echo of it. We made a selection of some and published them on a Tumblr in waiting to make a finest analysis and typology of those. First presented and commented briefly during our lecture at “Graffiti as psychogeographical map: the new European urban intervention” seminary in UMIP, Santander (ES) during summer 2011 under invitation of Javier Abarca, we are planning to present this corpus with comments as a lecture and as an artist book in the future.”

* Kunstgeschichte in japanischen Emoticons: #Emojiarthistory. Via

* Kunstgeschichte als Twitter-Reply: “NonPrintingCharacter“.

* Gif-Serie “Disasters of War” von General Howe. Via

* Buchtipp I: “Evil Media” von Matthew Fuller & Andrew Goffey. “Evil Media develops a philosophy of media power that extends the concept of media beyond its tried and trusted use in the games of meaning, symbolism, and truth. It addresses the gray zones in which media exist as corporate work systems, algorithms and data structures, twenty-first century self-improvement manuals, and pharmaceutical techniques. Evil Media invites the reader to explore and understand the abstract infrastructure of the present day. From search engines to flirting strategies, from the value of institutional stupidity to the malicious minutiae of databases, this book shows how the devil is in the details.” Via

* Buchtipp II: “Bad Graffiti” von Scott Hocking. “Bad Graffiti looks at the plethora of graffiti that adorns our cities at a ubiquitous, popular cultural level. It is a record of the graffiti of the everyday, not of the named ‘artists’ who have contributed to the many books on graffiti ‘art’ over the past ten years or so.” Via

* Buchtipp III: “Virality” von Tony D. Sampson. “In this thought-provoking work, Tony D. Sampson presents a contagion theory fit for the age of networks. Unlike memes and microbial contagions, Virality does not limit itself to biological analogies and medical metaphors. It instead points toward a theory of contagious assemblages, events, and affects. For Sampson, contagion is not necessarily a positive or negative force of encounter; it is the way society comes together and relates.” Via

* Buchtipp IV: Nach dem Tumblr jetzt das Buch. “Kim Jong Il Looking at Things” von João Rocha et Marco Bohr. Und es geht natürlich weiter: Kim Jong Un Looking At Things. Via

* Apropos Bücher: Hier ist der Google Books Downloader.

Daniel Reetz: DIY Book Scanner

Der DIY-Buchscanner von Daniel Reetz: “Do-It-Yourself Book Scanning is using cheap, compact cameras and Free software to scan books quickly and efficiently. DIY Book Scanners can be as simple as a camera and a piece of glass [PDF] or as involved as the Instructable that brought our community together [PDF / Vimeo]. We’ve come a long way since then. We have GPL-licensed laser cut designs, aluminum designs, and detailed instructions for beginners. We have built hundreds of scanners and freely shared thousands of design improvements. We are the most open, sharing, and productive scanner building community on the ‘net, and we’re looking forward to meeting you in the Hello Thread, where our members tell their stories and reasons for getting involved.” Via