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Schöner Kleben! 5 x Klebstoff 8 gewinnen, gewinnen, gewinnen…

OMG! Ist denn schon Weihnachten? Das neue Klebstoff-Magazin ist draußen – und wieder heiß & fettig & rischtisch klebrig geworden! Diesmal gab es eine Koop mit dem Comic & Illu-Festival BilBOlbul aus Bologna/Italien – unwiderstehliche 48 Seiten, farbig, über 200 Sticker, 9,90 Euro – und ihr könnt auch wieder 5 Hefte gewinnen. Preisfrage diesmal: Wenn der Weihnachtsmann ein Sticker wäre – wie sähe dieser aus? Gebt einfach nur ein Kommentar ab (bis spätestens 21.12) – die dümmsten/besten/lustigsten/skurrilsten Antworten gewinnen… Achja: Und diese Ausgabe ist übrigens auch Teil der allerersten KULTUR.BOX – und die kann man hier bestellen

KULTUR.BOX Jahresabo – jetzt als Weihnachtsgutschein!

Jetzt Kultur verschenken: Der Weihnachtsgutschein als Geschenk für alle Kulturfreunde. Bestellt dieses Startnext-Dankeschön bis spätestens zum 21. Dezember, dann bekommen Eure Liebsten den goldenen KULTUR.BOX-Gutschein per Post noch zu Weihnachten. Und ab Februar dann vier Mal im Jahr die schönsten Indie-Kulturgüter Deutschlands. So geht´s: Dankeschön auswählen und uns einfach per E-Mail (kontakt@diekulturbox.de) die Adresse der Person schreiben, die zu Weihnachten beschenkt werden soll. Und das steht auf dem Gutschein:

Frohe Weihnachten & herzlichen Glückwunsch: Du erhälst ein Jahr lang die KULTUR.BOX frei Haus!
4 x im Jahr bekommst du frei Haus ein sorgfältig kuratiertes und liebevoll zusammengestelltes Angebot der schönsten Indie-Kulturgüter deiner Region. Mit der KULTUR.BOX unterstützt du unabhängige Verlage, freie Künstler und Musiker und verhilfst Deutschland zu mehr kultureller Vielfalt. Und das Beste: Du wirst dabei auch noch sehr viel Spaß haben! Die erste KULTUR.BOX wird im Februar verschickt. Mehr Infos: http://diekulturbox.de/

Apfelfront Gala am 28. November in Leipzig – und endlich: das Buch zur Bewegung!

“Katzenfreunde und Schäferhundliebhaber: Die Front Deutscher Äpfel feiert ihren 10. Geburtstag und hat der Welt ein Buch geschenkt (“Das Buch zur Bewegung”, 224 Seiten, mit Martin Sonneborn, Alf Thum, Max Upravitelev, Leo Fischer uvw., 19,90 Euro). Nach ervolkreicher Krautfinanzierung präsentiert die Apfelfront ihr Machwerk und feiert sich selbst, ihre Anhänger und ihren geliebten Führer. Der Ruf ergeht wie ein Donnerhall, denn die Apfelfront formiert sich und aus 1000 Kehlen klingt es: “Ein Jahrzehnt! Ein Werk! Ein Führer!”. Aus allen Gauen des Reiches strömen sie am 28. November nach Leipzig, in die Mutterstadt der Bewegung, dahin wo am 3. Oktober 2004 alles anfing. Aus diesem Anlass hat jüngst der Führer selbst ein Buch diktiert, sodann in jeder gutsortierten Buchhandlung erhältlich. Zu Ehren dieses heiligen Anlasses richtet die FDÄ eine Gala aus, wie sie das Reich noch nicht gesehen hat. Sie werden durch einen Abend geführt, der an die Höhepunkte und glorreichsten Taten erinnert, gespickt ist mit boskopistischer Volksmusik und famose Überraschungsgäste bereit hält. Der boskopistische Kunstbeauftragte Raffael Jesche kuratiert eine Ausstellung, die die 10’000-jährige Vorgeschichte der Apfelfront beweisen wird.”

Auch sehr lesenswert, die “Thesen über Satire als angewandten Punkrock”: “Die Provokation ist in der Krise! Längst von Marketingagenturen adaptiert, versucht sich heute vor allem die bürgerliche Rechte in deren Ausübung und agitiert gegen alles, was vermeintlich politisch korrekt erscheint. Linke Bewegungen haben dagegen das Mittel der Provokation fast vollständig verlernt und beschäftigen sich lieber mit hippieskem Hedonismus und sprachkritischen Zärtlichkeiten.” Alle Thesen hier.

Natürlich unterstützen wir solche Agitationen in vollem Umfang und stoßen mit einem Apfelschorle auf Euch und die nächsten 10 Jahre an! Und wünschen: Heil Boskop!

ART Spezial: Street Art! Gewinnt 3 x das Sonderheft!

Update 3.12: Vielen, vielen Dank für all die spannenden Kommentare. Ich finde die Vorschläge wirklich sehr gut – und die Debatte über die Namen von Kunstformen eine sehr wichtige. Denn es kursieren ja immer wieder Buzz-Begriffe wie “Relational art” oder “Post-Internet Art”. Es hat erstaunlicherweise relativ lange gedauert, bis jemand einfach mal “Kunst” in die Runde wirft. Danke, klaus! Er schlägt vor: “Einfach eine Form “zeitgenössischer Kunst”. Und auch Subsystem meint: “Vielleicht bedarf es keiner klaren Unterscheidung zu anderen Kunstgattungen mehr… Am ehesten würde ich die “Street Art” einfach als Kunst im öffentlichen Raum bezeichnen.” An die beiden geht je ein Heft – denn ich bin eigentlich kein großer Freund von zusätzlichen Schubladen. Kunst ist ja bereits eine Schublade der Übergattung “Leben”. Und ich bin ja eher ein Fan der Abschaffung der Kunst, damit diese alltäglich wird. (“Die Kunst selbst sollte nun durch ihre Verwirklichung im Leben aufgehoben werden, was bedeutete, dass Poesie oder künstlerisches Denken und Handeln nicht mehr nur auf Leinwänden, sondern in der Gestaltung der alltäglichen Lebenswelt Aller stattfinden sollte.”*) Gut gefallen hat mir aber auch der Vorschlag von “drikkes” in “Public Art”, “Free Art” bzw. “NGA – Non Government Art” zu unterscheiden. Ein Problem mit den Begriffen “Street bzw. Urban Art” ist nämlich, dass er nur das Medium, also die Straße, betont. Das wäre irgendwie so, als würde man jede Form von Malerei in einen Topf werfen und sie “Leinwandkunst” nennen. Glückwunsch – und viel Spaß mit den Heften. Und tausend Dank an alle für die Vorschläge!

“Das ideale Geschenk für den Onkel, der immer belächelt hat, was du da so treibst”, sagt fk.1just.de. Jetzt ist es am Kiosk (und im eShop): Das Sonderheft STREET ART von art. Unter anderem mit: Banksy, JR, Swoon, Shepard Fairey, Keith Haring, Martha Cooper, OZ, Mathieu Tremblin, Evan Roth, Benjamin Gaulon, The Wa, Paolo Cirio, Aram Bartholl, Philipp Teuchtler, Pixação, Digital Graffiti – und 16 Stickern von Andreas Ullrich/Klebstoff Magazine! Ich hab als Berater mitgearbeitet, gemeinsam mit Marie Lechner (Libération) den Text über Medienkunst im öffentlichen Raum geschrieben – und darf deshalb auch 3 Hefte verlosen! Die Frage an euch lautet, bitte wieder einfach ins Kommentarfeld schreiben (Deadline 29.11, 00:00 Uhr): Alle hassen ja irgendwie diesen Begriff “Street Art”, manchmal auch Postgraffiti oder Urban Art genannt – wie sollte man denn unsere liebe Kunstform in Zukunft besser benennen?

Und sonst so? : 23. 11. 2014


Shit And Die” – so der Titel der von Maurizio Cattelan kuratierten Ausstellung in Turin. Der Tumblr zur Ausstellung ist ein unglaubliches, bildgewaltiges Feuerwerk. Unbedingt anschauen!

* Nicht verpassen: In Barcelona steigt die Influencers-Konferenz 2014 – wieder mit einem absoluten Staraufgebot. Live dabei sind: Julia Solis & John Law, Julian Oliver, David Horvitz, Gabriella Coleman, Olia Lialina, Center for PostNatural History und Bill Drummond!

* Schöner Artikel von Alessandro Ludovico / Neural über die Post-Print-Ära: “A new wave of artists is now using print in myriad ways, employing print-on-demand technologies to affordably produce artists’ books and magazines and to transfer Internet content to paper. Artists are also using structured processes and software to create new types of publishing that break established rules and conventions. In the post-digital era, print can be culturally subversive, particularly when its unchangeability is strategically used instead of rejected as obsolete.”

* Schönes Projekt: Liesmich: Die besten Reportagen im Netz

* Glitch-Stricken: “A visual glitch is a product of an error that’s usually caused by a mistranslation because of loss or a breakdown in a digital communication or device. These errors can reveal the language of a digital image. Using a hacked knitting machine, these errors are printed out on a knitting machine which translates them into a palpable textile surface, revealing the patterns of corrupted file formats.”

* Der Zündfunk Netzkongress als eBook (free!)

* The Temple Of Holy Shit: “Collective Disaster has a new way to make money. Turning shit into something holier… soil.”

* Support Your Local Artist: Wir brauchen jetzt Eure Hilfe – unterstützt bitte die KULTUR.BOX bei Startnext!

“Erection Perfection”: Ein ziemlich geiles Buch

Hab vor kurzem das Duo Endboss Projects (welch großartiger Name!) aus Hannover kennengelernt, die von Skatepark-Projekten bis zum Verlegen von Porno-Literatur so ziemlich viel geiles Zeugs machen. “Erection Perfection” heißt jetzt der erste Erguss: “Eine gewagt gnadenlose, Postfeminismus zurückschlagende Porno-Parodie aus exzellenten Kurzgeschichten. Ein fulminantes Fass der proletischen Romantik wird angestochen und bis auf den letzten Tropfen ausgekostet. So stupide, wie auch filigran. Fürchterlich roh, widerlich und doch zum totlachen.” Kleine Kostprobe: “Es roch nach Pisse und tiefreichender Verzweiflung. Wegen des omnipräsenten Gelbstiches der einst weißen Fliesen, dachte ich unweigerlich an einen alten Freund. Er war ein solcher Natursektfanatiker, dass sich nach all den Jahren schon Urinstein auf seinen Zähnen abgelagert hatte. Sein Lächeln war eine fulminante Anspielung auf die Sonne.” Mehr gibt´s für 12 Euro hier.

#IHAVECONTACTS: Gewinnt 5 x das Buch “Contacts”

#IHAVECONTACTS: Was würdet ihr tun, wenn ihr alle Kontakte hättet? Wen würdet ihr anrufen? Und was würdet ihr fragen? Schreibt es innerhalb einer Woche in die Kommentare (Deadline ist Di, 25.11, 00:00 Uhr) – die fünf lustigsten, schönsten, ehrlichsten, poetischsten, verrücktesten Begründungen bekommen je ein Exemplar von “Contacts“.

UPDATE 27.11: Und die 5 6 Gewinner sind Carina, einmal, sarah, Robin, Philipp & soup! Herzlichen Glückwunsch – und mailt mir mal Bilder/Videos, wenn ihr eine Aktion mit den Kontakten gemacht habt.

Das kleine Büchlein aus dem Leipziger Verlag International Neighborhood hat Hunderte Visitenkarten aus den Bereichen Kunst, Kultur, Medien und Politik abgedruckt: 85 mal 45 Millimeter Macht. Visitenkarten sind Statusobjekte, dienen der Identifikation mit dem Unternehmen und bilden auch immer Hierarchien ab. Einst dienten sie als Besuchskarten. Man gab sie dem Diener, der sie dann an den Hausherrn weiterreichte. In Japan werden sie noch heute mit einer ehrfürchtigen Verbeugung übergeben. Im Mittelalter gab es Orden, später Zünfte und Studentenvereinigungen. Heute gibt es Gewerkschaften, Berufsverbände und soziale Netzwerke wie Xing, Facebook oder LinkedIn. Die richtigen Kontakte sind Karriere-Beschleuniger und Türöffner. Und gerade in der Politik, Kunst-, Kultur- und Medienbranche bleiben die Türen ohne Kontakte oft verschlossen.

Indie-Kultur im Abo: Jetzt die KULTUR.BOX unterstützen!

“In ganz Deutschland, in jedem Bundesland, gibt es großartige Indie-Labels, unabhängige Verlage und Vereine, in denen Künstler, Filmemacher, Illustratoren, Designer und Musiker mit viel Herzblut und Leidenschaft großartige Kulturgüter produzieren – von denen du wahrscheinlich noch nie etwas gehört hast. Weil Monopolisten die Vertriebskanäle dominieren, weil diese Inhalte extrem selten in den großen Mainstream-Medien besprochen werden und weil du auch einfach keine Zeit hast, um im Netz nach diesen Perlen zu suchen. Deshalb gibt es jetzt die KULTUR.BOX – einmal pro Quartal bekommst du liebevoll ausgewählte, unabhängige Kulturprodukte bequem per Post nach Hause geliefert.” Das Projekt ist gerade Kreativ- und Kulturpilot 2014 geworden, hat jetzt eine Startnext-Kampagne gestartet und braucht jetzt Euch – damit’s auch wirklich realisiert werden kann!

Und sonst so? : 25. 10. 2014


Gec/Elfo: “Pegasus”, 2014

* Die Space Hijackers lösen sich auf – ein Nachruf

* “The Octopus in Love“: Die Kunst als Riesenkrake

* “No Ad“: Smartphone App, die Werbung in der Stadt durch Kunst ersetzt

* Ausstellung: “Memories of places I have never been” von Erosie in der Düsseldorfer Galerie Ninasagt (Vernissage 8.11.2014, 19 Uhr; Ausstellungsdauer 9.11. bis 6.12.2014).

* Tolles Transmedia-Projekt im öffentlichen Raum von Mauro Simone: “Bei diesem Film handelt es sich um Googlemaps Routen die mit Markern hinterlegt sind, auf denen findet ihr dann kleine Hörspiele, Filme oder Gesprächsausschnitte. Um die jeweiligen Ausschnitte anschauen zu können sollte man vor Ort sein. Insgesamt gibt es 10 kleine Geschichten die sich überschneiden und an diesen Punkten Euch die Möglichkeit geben die Geschichten zu wechseln. Die Geschichten beschäftigen sich mit der Stadt im Allgemeinen und um jene Menschen die dort leben. Jede Geschichte hat ihren eigenen Rhythmus. Einmal folgt man einem Charakter in sein Alltagsleben, ein andermal geht es um Erinnerung, Träume oder Vorstellungen der jeweiligen Charaktere.”

* Ein Computerspiel mit Konsequenzen IRL: Viridis. “At the intersection of video game, agriculture and the economy. By participating in the game, you gain access to community management of an actual farm of spirulina.”

* Buchtipp: “#artselfie” von DIS, erschienen bei Jean Boite Editions.

* Like: Translokales Rundfunkorchester: TRFO ist ein Ensemble für manipulierte Radios, die über selbstgebaute Controller-Schnittstellen in ein Computer-Netzwerk integriert sind. Danke, Moritz!

* Nur wer lacht, muss zahlen: Ein Comedy Club in Barcelona macht die Höhe des Eintrittspreises vom Lachen des Zuschauers abhängig. Ein Tablet zeichnet auf, wie sehr er die Show genossen hat.

* Tilde.Club: Was wir von einem Retro-Netzwerk lernen können

* The Great Wall of Memes. Merci, Laurence!

* Love, Sex & Graffiti: der Graffiti-Spielfilm “Prague Cans/Prague Graffiti“.

Buchtipp: “Reclaim Your City – Urbane Protestbewegungen am Beispiel Berlins”

Neues Buch über “Urbane Protestbewegungen am Beispiel Berlins” von Tobias Morawski, Mitarbeiter des Graffiti-Archivs im Archiv der Jugendkulturen e.V. Berlin, gerade erschienen beim Verlag Assoziation A:

“Steigende Mieten, Privatisierung öffentlicher Flächen, Gentrifizierung und Verdrängung aus der Innenstadt sind die Folgen einer neoliberalen Stadtentwicklung, die zunehmend in den Fokus der Kritik gerückt ist. “Reclaim Your City” gibt den urbanen Protestbewegungen eine Stimme, die sich mit unterschiedlichen Methoden den öffentlichen Raum aneignen und ein Recht auf Stadt für alle reklamieren. Mittel sind physische Aneignungen wie Haus- und Platzbesetzungen, Blockaden von Bauvorhaben oder Zwangsräumungen, aber auch Demonstrationen und Verfremdung von Werbung, kritische Kartierung und Erstellung von Leerstandsmeldern. Das Buch erläutert die Strategien der Raumaneignung dieser Bewegungen und fragt danach, wie sich KünstlerInnen und GestalterInnen in der Stadtpolitik positionieren. Anhand des Beispiels Berlin liefert das Buch einen repräsentativen Querschnitt durch die emanzipatorischen städtischen Bewegungen der aktuellen Zeit. Es beschreibt den Wandel der Städte im Neoliberalismus und stellt die Auseinandersetzungen um Macht und Teilhabe am städtischen Raum dar. Es schlägt die bildliche und inhaltliche Brücke zwischen Mietprotesten, Nachbarschaftsgärten, Graffiti-Kultur und den Aufständen illegalisierter MigrantInnen.”

Ein Release-Event findet am Do, 13.11. ab 20Uhr im k-fetisch, Berlin-Neukölln statt.” Via: Mail, thx!