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Und sonst so? : 25. 10. 2014


Gec/Elfo: “Pegasus”, 2014

* Die Space Hijackers lösen sich auf – ein Nachruf

* “The Octopus in Love“: Die Kunst als Riesenkrake

* “No Ad“: Smartphone App, die Werbung in der Stadt durch Kunst ersetzt

* Ausstellung: “Memories of places I have never been” von Erosie in der Düsseldorfer Galerie Ninasagt (Vernissage 8.11.2014, 19 Uhr; Ausstellungsdauer 9.11. bis 6.12.2014).

* Tolles Transmedia-Projekt im öffentlichen Raum von Mauro Simone: “Bei diesem Film handelt es sich um Googlemaps Routen die mit Markern hinterlegt sind, auf denen findet ihr dann kleine Hörspiele, Filme oder Gesprächsausschnitte. Um die jeweiligen Ausschnitte anschauen zu können sollte man vor Ort sein. Insgesamt gibt es 10 kleine Geschichten die sich überschneiden und an diesen Punkten Euch die Möglichkeit geben die Geschichten zu wechseln. Die Geschichten beschäftigen sich mit der Stadt im Allgemeinen und um jene Menschen die dort leben. Jede Geschichte hat ihren eigenen Rhythmus. Einmal folgt man einem Charakter in sein Alltagsleben, ein andermal geht es um Erinnerung, Träume oder Vorstellungen der jeweiligen Charaktere.”

* Ein Computerspiel mit Konsequenzen IRL: Viridis. “At the intersection of video game, agriculture and the economy. By participating in the game, you gain access to community management of an actual farm of spirulina.”

* Buchtipp: “#artselfie” von DIS, erschienen bei Jean Boite Editions.

* Like: Translokales Rundfunkorchester: TRFO ist ein Ensemble für manipulierte Radios, die über selbstgebaute Controller-Schnittstellen in ein Computer-Netzwerk integriert sind. Danke, Moritz!

* Nur wer lacht, muss zahlen: Ein Comedy Club in Barcelona macht die Höhe des Eintrittspreises vom Lachen des Zuschauers abhängig. Ein Tablet zeichnet auf, wie sehr er die Show genossen hat.

* Tilde.Club: Was wir von einem Retro-Netzwerk lernen können

* The Great Wall of Memes. Merci, Laurence!

* Love, Sex & Graffiti: der Graffiti-Spielfilm “Prague Cans/Prague Graffiti“.

Buchtipp: “Reclaim Your City – Urbane Protestbewegungen am Beispiel Berlins”

Neues Buch über “Urbane Protestbewegungen am Beispiel Berlins” von Tobias Morawski, Mitarbeiter des Graffiti-Archivs im Archiv der Jugendkulturen e.V. Berlin, gerade erschienen beim Verlag Assoziation A:

“Steigende Mieten, Privatisierung öffentlicher Flächen, Gentrifizierung und Verdrängung aus der Innenstadt sind die Folgen einer neoliberalen Stadtentwicklung, die zunehmend in den Fokus der Kritik gerückt ist. “Reclaim Your City” gibt den urbanen Protestbewegungen eine Stimme, die sich mit unterschiedlichen Methoden den öffentlichen Raum aneignen und ein Recht auf Stadt für alle reklamieren. Mittel sind physische Aneignungen wie Haus- und Platzbesetzungen, Blockaden von Bauvorhaben oder Zwangsräumungen, aber auch Demonstrationen und Verfremdung von Werbung, kritische Kartierung und Erstellung von Leerstandsmeldern. Das Buch erläutert die Strategien der Raumaneignung dieser Bewegungen und fragt danach, wie sich KünstlerInnen und GestalterInnen in der Stadtpolitik positionieren. Anhand des Beispiels Berlin liefert das Buch einen repräsentativen Querschnitt durch die emanzipatorischen städtischen Bewegungen der aktuellen Zeit. Es beschreibt den Wandel der Städte im Neoliberalismus und stellt die Auseinandersetzungen um Macht und Teilhabe am städtischen Raum dar. Es schlägt die bildliche und inhaltliche Brücke zwischen Mietprotesten, Nachbarschaftsgärten, Graffiti-Kultur und den Aufständen illegalisierter MigrantInnen.”

Ein Release-Event findet am Do, 13.11. ab 20Uhr im k-fetisch, Berlin-Neukölln statt.” Via: Mail, thx!

“Contacts”: Ein Buch voller VIP-Visitenkarten

Handynummer von Hans Ulrich Obrist gefällig? Oder wollt ihr dem “Monopol”-Chefredakteur mal eine Mail schreiben? Oder eine Kooperation mit dem britischen Botschafter eintüten? Dann ist “Contacts” genau das Richtige für Euch! Das kleine Büchlein aus dem Leipziger Verlag International Neighboorhood hat Hunderte Visitenkarten aus den Bereichen Kunst, Kultur, Medien und Politik abgedruckt. Und: Auch ich bin dabei! Vielen Dank, ich fühle mich geschmeichelt! Das Buch kann man für 5,90 inkl. Versand hier bestellen. Via/Via/Via

Aus dem Pressetext: “Beziehungen schaden nur dem, der keine hat” – Volksweisheit

85 mal 45 Millimeter Macht. Visitenkarten sind Statusobjekte, dienen der Identifikation mit dem Unternehmen und bilden auch immer Hierarchien ab. Einst dienten sie als Besuchskarten. Man gab sie dem Diener, der sie dann an den Hausherrn weiterreichte. In Japan werden sie noch heute mit einer ehrfürchtigen Verbeugung übergeben. Im Mittelalter gab es Orden, später Zünfte und Studentenvereinigungen. Heute gibt es Gewerkschaften, Berufsverbände und soziale Netzwerke wie Xing, Facebook oder LinkedIn. Die richtigen Kontakte sind Karriere-Beschleuniger und Türöffner. Und gerade in der Politik, Kunst-, Kultur- und Medienbranche bleiben die Türen ohne Kontakte oft verschlossen.

Dieses Buch will dem Leser helfen Kontakte zu knüpfen und aufzubauen. Die Visitenkarten basieren auf rund zehn Jahren exzessivem Netzwerken und sind eine Auswahl der wichtigsten Entscheider und Multiplikatoren. Dieses Buch ist Kunstprojekt, politisches Statement, Telefonstreich-Vorlage, ein perfektes Geschenk. Je nach Perspektive und je nachdem wie man es benutzt.

Pressestimmen:
“Als ich vor etwa zehn Jahren Kasper König von einem künstlerischen Projekt erzählte, legte er zwei dicke Adressbücher mit den Worten auf den Tisch: „Bedienen Sie sich.“ – Stefan Römer

“Banksy would like to make clear – this book has nothing to do with me” – Banksy

“Es geht um die Ästhetik, um die Produktion von Emotionen ohne die Notwendigkeit von Erklärungen”: Mit OX in Paris

“Diese Werbeflächen sind wie offene Fenster, wie überdimensionale Gemälde, die in der Stadt aufgehängt werden”, sagt OX. Für die aktuelle 5MINUTES-Episode hat ilovegraffiti den französischen Künstler bei seiner Arbeit in Paris beobachtet. Und: Das ist jetzt auch der offizielle Trailer zu meiner großen OX-Monografie, die noch in diesem Jahr bei International Neighboorhood erscheinen wird.

Schöner Kleben! 5 x Klebstoff 7 gewinnen, gewinnen, gewinnen… / UPDATE: Die Gewinner

OMG! JUCHU! Das neue Klebstoff-Magazin ist da & es ist noch besser & noch schöner geworden! Diesmal gab es eine Koop mit den spanischen Illustratoren des Fine Rats Magazins. Es sind wieder 48 vollgepackte, klebrige Seiten geworden mit folgenden Künstlern: Alexone (france), Andrés Magán (spain), Antoine Marchalot (france), Andrea Wan (hong kong/germany), Benedikt Rohlmann (germany), Berto Fojo (spain), Bjørn Lie (norway/uk), Dave The Chimp (uk/germany), Edjinn (spain), Ibie (spain), Paul Waak (germany), Jon MacNair (usa), Liam Barrett (uk), Dogboy (uk), Mr.Penfold (uk), Nano4814 (spain), Olae (???), Paul Loubet (france, argentinia), Sawe (spain), Robert Deutsch (germany), Smithe (mexico), Sébastien Touache (france) — Cover Art: Matthias Müller (germany) + Sébastien Touache (france).

Hier kann man sich gleich sein Exemplar sichern (für 9,90 Euro) – oder ihr versucht Euer Glück: Wir verlosen nämlich 5 x Klebstoff 7! Gebt einfach nur ein Kommentar ab (bis spätestens 11.7) warum ihr die Sticker braucht und wohin ihr sie kleben würdet. Die dümmsten/besten/lustigsten/skurrilsten Antworten gewinnen…

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Danke für all Eure Kommentare! Und das sind die 5 Gewinner – ich geb Eure Adresse an die Kollegen weiter und die schicken Euch dann direkt das neue Klebstoff-Magazin. Viel Spaß damit!

1. DieSteph: “Mir fehlt für Sommer 2014 die Kohle für einen neuen, HIPPEN Bikini. Die Sticker wären demnach die PERFEKTE Lösung!” – Das wollen wir natürlich sehen!!!

2. Valerie: “Hallo, ich brauche die Sticker dringend. Und zwar ist mein Gesicht irgendwie komisch und vielleicht wird das besser mit ein Paar Stickern auf der Stirn? Ich weiß nicht, ob das stimmt aber jemand meinte das mal. Liebe Grüße, Valerie” – Na, auch das wollen wir natürlich sehen!!!

3. Roland Wilm: “ich brauch unbedingt die neuste aufgabe, hab erst gestern ne delle in den neuen firmenwagen gefahren. die Sticker aus allen anderen ausgaben passen leider nicht wirklich drauf, aber so nen edjinn Schweinchen würde da perfekt drauf passen. hab meinem Chef noch nichts davon erzählt, also muss ich gewinnen sonst darf ich bestimmt nen Jahr lang oder so nur drecks Arbeit machen ;) oder noch schlimmer ich werde gekündigt, weil vielleicht war ich ja auch unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln oder bin es immer noch ???”

4. Jeannine: “Ich verbringe sehr viel Zeit an (Ulmer) Bushaltestellen, darum würde ich gerne diese und deren Mülleimer verschönern um den anderen die auch warten müssen die Zeit etwas zu versüßen ;) . Liebe Grüße, Jeannine”

5. tipptopp: “Hab mich letztens mit meiner Katze unterhalten- Sie war sehr begeistert davon! Leider hat sie letzte Woche ihre Kreditkarte verloren und kann sich nun keine Bestellen.”

Und sonst so? : 11. 06. 14


Foto: DEPLUS XTND. Via, merci!

* Lohn-Liste: “Inspired by the Who Pays Writers? Tumblr, Kyle McDonald of F.A.T. Lab and a team of other developers have launched Who Pays Artists?, an open-submission site to let the world know who pays artists.” Via

* Furz-App: “Get smart from your fart. Learn about nutrition the rad way. Scan food bar codes to discover their fart power.” Via

* Webby for Person of the Year: Banksy.

* Schildkröten-Taxis: “The Turtle Taxi is a new kind of taxi service that has recently been launched in Yokohama. The cabs bring passengers from A to B like any other taxi service, but they don’t necessarily do it as quickly as possible.” Via

* Stadtraum-Petition: Petition des Verein für Freie Stadterfoschung: “Der frei nutzbare Stadtraum wird zunehmend eingegrenzt und sollte deshalb geschützt werden. Der öffentliche Raum ist als gemeinschaftlich genutzter Stadtraum, Möglichkeitsraum und Ort der Aneignung zu sehen. Er ist die Grundlage für lebenswerte und lebendige Städte, in denen sich jeder frei bewegen und seine Meinung äußern kann. Der Verein für Freie Stadterforschung fordert auf Bundesebene den öffentlichen Raum als räumliche Kategorie unter (Arten-) Schutz zu stellen (ähnlich einem Naturschutzgebiet), um seine Nutzungsvielfalt zu bewahren. Der öffentliche Stadtraum droht als lebenswerter Raum unter Anderem durch den motorisierten Verkehr, Überwachung und Privatisierung in seiner freien Nutzung eingegrenzt zu werden.”

* Buchtipp I: “Branding Terror. The Logotypes and Iconography of Insurgent Groups and Terrorist Organizations

* Buchtipp II: “Free OZ! Streetart zwischen Revolte, Repression und Kommerz“. In den Beiträgen des Buches werden die Strafverfahren gegen OZ als Exempel der Kriminalisierung von Streetart analysiert, der öffentliche Raum gegen seine zunehmende Privatisierung verteidigt, die Vereinnahmung von Urban Art durch Werbung und Kommerz kritisch untersucht. Das Buch würdigt das Schaffen von OZ aus künstlerischer Perspektive und geht der Frage nach, was den Menschen hinter dem legendären Kürzel bewegt. Assoziation A, März 2014, 18 Euro

* Buchtipp III: “Drohnenland“. “Alles wird überwacht. Alles ist sicher. Doch dann geschieht ein Mord, der alles infrage stellt.” Spannend, komisch, kritisch, absolut lesenswerter Krimi. Kiwi, 432 Seiten, 9,99 Euro

* Zimmerpflanzen-Befreiung: “Der PLF (Plants Liberation Forest) ist ein Umerziehungslager für Zimmerpflanzen, die in unseren klimatisierten Wohnungen gefoltert werden: es ist zu heiß, zu kalt, zu zugig, zu trocken, zu nass, zu dunkel, zu hell, zu wenig Platz, … Wir haben die Pflanzen vergessen lassen, dass sie von einem Baum abstammen, von einem gewaltigen Riesen aus dem Regenwald Amazoniens oder aus dem asiatischen Dschungel.”

* Mover & Shaker: Movers and makers: the most powerful people in the art world

Führerbefehl: Unterstützen Sie das nationalste Buchprojekt aller Zeiten!

Front Deutscher Äpfel – Das Buch zur Bewegung: “Unser geliebter Führer hat ein Buch diktiert. Damit es in die Wirklichkeit treten kann, brauchen wir Geld. Der heilige Befehl des Führers lautet: Krautfinanzen! Werden Sie Teil der boskopistischsten Geldakquise aller Zeiten! Gehen Sie auf die unten aufgeführte Seite und leisten Sie Ihre Unterstützung durch eine Vorbestellung des Buches, den Erwerb eines wundervollen Gimmicks oder gar einem völlig frei gewählten Betrag!” Die 10 Jahre Apfelfrontgeschichte werden in dem unterhaltsamen Kompendium durch Interviews, satirische Beiträge und Photographien näher beleuchtet. Hinzu kommen Beiträge, welche die “Nationale Initiative gegen die Überfremdung des deutschen Obstbestandes” theoretisch und praxisbezogen auswerten und historisch einordnen. Mit diesem Buch widmet sich die Apfelfront neben anverwandten künstlerischen Projekten aus den eigenen Reihen auch der sagenumwobenen Geschichte der Ungarischen Knoblauchfront.

Buchtipp! Oliver Vodeb & Nikola Janović: “InDEBTed TO INTERVENE, Critical Lessons in Debt, Communication, Art and Theoretical Practice”

Unsere langjährigen Freunde von MEMEFEST haben ein neues Buch herausgebracht: “InDEBTed TO INTERVENE, Critical Lessons in Debt, Communication, Art and Theoretical Practice”. 224 Seiten, Octivium Press, ISBN: 978-1-922216-26-7, Preis 19 Euro + Versand. Ein absolut lesenswerter neuer Theorieband – hier ein Überblick über den Inhalt, und hier das Vorwort:

“You cannot evict an idea whose time has come! These words express the nature of the global movement against the rule of money over life. They belong to the people, the 99 percent, who are bringing fundamental, urgent issues to the street, into the media and the realm of public consciousness, into schools, universities, jobs, homes, and into intimate discussions and relationships. These words also express something else. They articulate a state of mind, a focus, and a concise articulation of the problem. The idea whose time has come is mainly about three things: inciting interventions that create a rupture in the order of things with the goal to redefine our fields of experience and the relationship between being, doing, and saying; encouraging dialogue; and creating new, emancipatory social institutions.
(weiterlesen …)

Magazintipp: Klebstoff #6

Wer hat noch nicht, wer will noch mal: Das neue Klebstoff-Magazin #6 ist endlich erschienen (und diesmal gibt´s sogar Glow-in-the-dark-Sticker, jupjup!). Hier bestellen & schöner kleben…

Buchtipp: “Urban Nomads” von Winfried Baumann


“WBF 240 Shelter”, Wohnbehälter, fahrbar mit Haube, © Winfried Baumann, Foto: Elmar Hahn


“WBF 240-Luxury”, Wohnbehälter mit Luxusausstattung, © Winfried Baumann, Foto: Elmar Hahn


“IH Shopping Cart NETTO”, © Winfried Baumann, Foto: Elmar Hahn


“Rough Sleeper Collection, Kombianzug Gatherer PK.201″, © Winfried Baumann, Foto: Elmar Hahn

Schöner Bildband über das Werk des Künstlers Winfried Baumann, der seit über zehn Jahren Wohnsysteme für Obdachlose, Demonstranten und andere urbane Nomaden baut: Gerade erschienen im Hirmer-Verlag, 360 Seiten, 418 Abbildungen in Farbe, 29,90 Euro, mit Beiträge von Ludwig Fels, Harriet Zilch sowie Nicola Graef im Interview mit Winfried Baumann.

“Winfried Baumann (geb. 1956) hat in den letzten Jahren ein stringentes und überaus komplexes Werk geschaffen, das an der Schnittstelle von Kunst, Architektur und Design angesiedelt ist. Seit 2001 baut der Künstler Winfried Baumann Wohnsystem für Obdachlose und andere urbane Nomaden. Unter der Marke urban nomads sind alle Projekte von Winfried Baumann zusammengefasst die mit Mobilität, Behausung, Verpflegung und Fortbewegung zu tun haben. Die umfangreichste Werkgruppe ist Instant Housing. Instant Housing sind kleinste, mobile Wohncontainer, die auf die spezielle Lebenssituation der Benutzer ausgerichtet sind, und die immer von einer Person handhabbar sind. Daneben sind eine Reihe weiterer Projekte entstanden: Instant Cooking (nomadisch mobile Kochstationen), Instant Help (medizinsche Betreuung von Obdachlosen), Instant Exhibition (mobile Wohn- und Ausstellungssysteme) und Instant Housing Shelter (Kathastrophenhilfe). Winfried Baumann lässt die Grenzen zwischen Kunstobjekt, Design und sozialem Aktivismus zusammen fliessen. Als ausgebildeter Bildhauer stellt er Objekte her die neben ihrer funktionalen Eigenschaft immer auch immer einen modellhaften, skulpturalen Charakter haben. In einer Zeit in der bestehende Lebensformen und Lebensräume ständig in Frage gestellt werden, in der Mobilität und Veränderung zur Lebensmaxime geworden sind, regen die Arbeiten von Winfried Baumann an über die eigenen und über die Lebensformen anderer nachzudenken.”