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“Es geht um die Ästhetik, um die Produktion von Emotionen ohne die Notwendigkeit von Erklärungen”: Mit OX in Paris

“Diese Werbeflächen sind wie offene Fenster, wie überdimensionale Gemälde, die in der Stadt aufgehängt werden”, sagt OX. Für die aktuelle 5MINUTES-Episode hat ilovegraffiti den französischen Künstler bei seiner Arbeit in Paris beobachtet. Und: Das ist jetzt auch der offizielle Trailer zu meiner großen OX-Monografie, die noch in diesem Jahr bei International Neighboorhood erscheinen wird.

Call for participation: Dresden Public Art View

Jetzt mitmachen – noch bis zum 7. Juli: Dresden Public Art View! Gewinnt eine Plakatfläche in Dresden: “DRESDEN PUBLIC ART VIEW positioniert künstlerische Auseinandersetzung im öffentlichen Alltag und außerhalb des üblichen institutionellen Rahmens. Auf 50 Plakatwänden werden 50 Arbeiten von regionalen und internationalen Künstlern für 10 Tage im öffentlichen Raum der Stadt Dresden vom 29.7. bis 7.8.2014 zu sehen sein.

Kunst wird häufig durch institutionelle Orte, Rituale und Events weniger wahrnehmbar und vor lauter Aura kann man der Kunst gar nicht mehr unvoreingenommen begegnen. Ganz im Sinne von Klaus Staecks “die Kunst findet nicht im Saale statt” soll deshalb mit DRESDEN PUBLIC ART VIEW der Außenraum als komplexer Ort für Kunst, der jedem zugänglich ist, verstanden werden. Plakatwände sind Teil eines öffentlichen Alltags und präsentieren normalerweise die Konsumkultur unserer Gesellschaft. Mit DRESDEN PUBLIC ART VIEW sollen sie stattdessen für gesellschaftliche Reflexion und direkte Wahrnehmung künstlerischer Strategien genutzt werden. Die eigene Wahrnehmung und die Reflexion des Wahrgenommenen soll neu zum Diskurs gestellt werden und das alles ganz ohne Erklärung und Audioguide. Die Kunst wird als Eingriff in den alltäglichen Kontext verstanden, der diesen Kontext verändert und damit neue Wahrnehmung und Reflexion ermöglicht.

Jeder Künstler/in kann sich mit bis zu 3 Arbeiten für DRESDEN PUBLIC ART VIEW bewerben. Die Arbeiten müssen im Format 362 cm x 258 cm (Endformat: 252 x 356 cm) als pdf-Datei angelegt sein und eine maximale Auflösung von 150 dpi haben. Folgende Unterlagen müssen bis spätestens 7.7.2014 12:00 MESZ per Email an dresdenpublicartview@gmail.com gesendet werden: Bis zu 3 Arbeiten angelegt im Format 362 cm x 258 cm (Endformat: 252 x 356 cm) pdf, max. Auflösung 150 dpi; Ein pdf-Dokument mit Name, Anschrift, Emailadresse, Telefonnummer, ggf. Website, kurzer Lebenslauf, Kurzbeschreibung der Arbeit (max. 100 Zeichen); die Teilnehmer werden ab dem 10.7.2014 bekanntgegeben.” Via: Mail

Brandalism 2014: 40 Künstler, 10 Städte, 365 Anzeigen, 2 Tage


OX


Dr. D


Cleon Peterson


Sean Martindale


Shift/Delete

40 Künstler, 10 Städte, 365 Anzeigen, 2 Tage: Das ist die Bilanz der diesjährigen Adbusting-Aktion Brandalism 2014. “Brandalism is a revolt against corporate control of the visual realm. It is the biggest anti-advertising campaign in world history and it’s getting bigger. Starting in July 2012 with a small team in a van, Brandalism has grown tenfold to include teams in 10 UK cities skilled up in taking back space. The most recent Brandalism Takeover in May 2014 saw the reclamation of over 360 corporate advertising spaces with hand made original art works submitted by 40 international artists. Following on in the guerilla art traditions of the 20th Century and taking inspiration from Agitprop, Situationist and Street Art movements, the Brandalism project sees artists from around the world collaborate to challenge the authority and legitimacy of commercial images within public space and within our culture. Brandalism has worked with 16 teams of citizens who have been trained in the techniques and tactics of ‘subvertising’ – the art of subverting advertisements; before heading out onto the streets of the UK’s major cities for two days of redecoration.” Via

QR-Code-Hacking: “Liebe kennt keine Grenzen”

QR-Code der FDP-Wahlplakate gehackt: “Eigentlich sollen sich Wähler, die sich für die Arbeit von Alexandra Thein interessieren, über den QR-Code auf ihrem Wahlplakat über die Arbeit der FDP-Politikerin informieren können. Doch Unbekannte haben die Bilder überklebt – und die Wähler landeten auf einem Sex-Film mit dem Namen “Liebe kennt keine Grenzen”.” Via/Via

Etienne Lavie: “OMG, Who Stole My Ads?”

Etienne Lavie tauscht Werbung durch Motive historischer Malerei aus. Via

Rezept-Adbusting auf Fast-Food-Werbung

Sehr schöne Idee: Rezeptvorschläge auf Fast-Food-Werbung. Via/Via

Pizza-Adbusting: BR1 & GEC

Neue Aktion von BR1 & GEC: “A fast action in which the two artists, disguised as advertising company employees, simulate to clean the glass of a big light billboard, but they make it dirty with a mixture of water, flour and tomato. The aim is to obscure the commercial advertising. In this way, the billboard looks opaque and lose his function. The action intend to reflect upon the relation between advertisement and urban landscape.” Via: Mail, thx!

Update: OX

Es wurde mal wieder Zeit für ein Update mit OX!

Update: OX

Neue Arbeiten von OX in Paris.

“Petites résistances – Rebellion als Kunstform” & “Akademie der Rebellion” in Düsseldorf

Nicht verpassen: In Düsseldorf beginnt der Frühsommer des Widerstandes!
Die Ausstellung: 1. Juni bis 13. Juli 2013, im Weltkunstzimmer, Düsseldorf:

“Die Ausstellung “Petites résistances – Rebellion als Kunstform” präsentiert 14 internationale Positionen, die auf subversiven Formen der Kunst basieren. Bei ihren Interventionen stehen die Künstler und Künstlergruppen der Ausstellung Brad Downey, Cheesecake Powerhouse, Jérome Fino, Fröhlich, Mladý, Simánek und Turner, Marlene Hausegger, Harmen de Hoop, Klara Lidén, Ann Messner, Anne Mommertz, Partizaning, Florian Rivière, Helmut Smits, The Wa und Yomango nah am politischen Aktivismus.

Die kleinen Widerstände von “Petites résistances” sind Ausdruck des individuellen Protestes und des zivilen Ungehorsams. Die Künstler stellen Aspekte des gesellschaftlichen Konsenses in Frage und leisten einen lokalen, bescheidenen, wenig auffallenden – und jedoch effizienten – Widerstand gegen Fremdbestimmung und Entfremdung. Wie Sandkörnchen im Getriebe der globalen politischen Maschinerie wehren sie sich gegen die Kommerzialisierung und die zunehmende Überwachung und Kontrollierung des öffentlichen Raumes.

Sie eignen sich die Stadt und die Straße wieder an und leiten deren rigide Funktionalität in einen neuen, spielerischen Zusammenhang ab. Durch direkte Eingriffe in das soziale Geschehen und eine hohe Sichtbarkeit (die “Werke” bestehen hier in temporären Interventionen, die auf der Straße stattfinden) wird die Relevanz einer individuellen Einschaltung in die aktuellen, gesellschaftlichen Diskussionen exemplarisch vorgeführt.

Dabei hegen die Künstler und Künstlergruppen nicht den Anspruch, eine Weltrevolution zu entfachen. Anders als die politische Kunst der 1970er- und frühen 1980er-Jahre, als gegen ganze Systeme gekämpft wurde, liegt der Einsatz von “Petites résistances” in einer dezentralen, subjektiven Bürgerbewegung von unten, in der die Welt neu gedacht und gemacht wird – mit spielerischen, humorvollen und zugleich entlarvenden Instrumenten.”

Die Akademie der Rebellion: 28. Mai bis 1. Juni

Das Ziel der kostenlosen Akademie ist es, Interessierte aus allen Horizonten mit einer Praxis der spielerischen und sinngebenden Aneignung des öffentlichen Raums zu konfrontieren. Mit Künstlern oder Theoretiker der Urban- und Street Art gehen die Teilnehmer auf die Straßen von Düsseldorf und erleben die Stadt anders! Anhand von Führungen, einfachen Übungen und gemeinsam realisierten Interventionen entdecken sie eine andere, wenig beachtete Seite der Straße und werden dadurch sensibel für Phänomene und Zusammenhänge gemacht, die in der Regel als periphär gelten. Vermittelt werden theoretische und praktische Grundlagen der Street-Art, subversive Techniken und Guerilla-Strategien der Postgraffiti-Bewegung. Die Akademie nimmt für 5 Tage die Form eines Workshops an. Es wird insgesamt neun verschiedene Module geben, die entweder einen theoretischen oder einen praktischen Schwerpunkt besitzen. Die Module können einzeln belegt werden. Der aktuelle Plan sieht so aus:

28. Mai

13 Uhr: Emmanuel Mir und Alain Bieber: Begrüßung und Programmvorstellung. Ort: Hans Peter Zimmer Stiftung, Ronsdorfer Straße 77a. (1 Std.)
14 Uhr: Alain Bieber: Politische Kunst im öffentlichen Raum. Ort: Hans Peter Zimmer Stiftung, Ronsdorfer Straße 77a. (1,5 Std.)
16 Uhr: Partizaning: Participatory Urban Replaning. Partizaning ist eine in Moskau basierte Künstler- und Aktivistengruppe, die den öffentlichen Raum als Austragungsort des politischen Diskurses versteht. Im Austausch mit den Workshop-Teilnehmern initiieren zwei Mitglieder der Gruppe eine Aktion in Düsseldorf. (PRAXIS, 3 Std.)

29. Mai

11 Uhr: Jérome Fino: Hacking the sound of the city. Ort: Düsseldorf City. Treffpunkt: Hans Peter Zimmer Stiftung, Ronsdorfer Straße 77a. Jérome Fino ist ein französischer Klang- und Videokünstler. In einer seiner bekanntesten Aktion, zweckentfremdet er Lautsprecher und tonproduzierende Geräte im öffentlichen Raum. Mit ihm gehen die Teilnehmer auf der Suche nach potenziellen Klangkörpern in die Stadt. (PRAXIS, 2-3 Std.)
16 Uhr: Klaus Rosskothen: Street Art in der Galerie. Ort: Galerie Pretty Portal, Brunnenstr. 12, 40223 Düsseldorf. Der Galerist gibt einen Einblick in die internationale und lokale Street Art-Szene, präsentiert einige Künstler aus seinem Programm und spricht von den Besonderheiten des Handels mit Street Art. (1,5 Std).

11 Uhr: Anne Mommertz: Um den heißen Brei. Ort: Düsseldorf Flingern und Oberbilk. Treffpunkt: Hans Peter Zimmer Stiftung, Ronsdorfer Straße 77a. Die Künstlerin und Autorin führt sie durch die unbekannten Seiten zweier Stadtteile, die im Laufe ihrer Geschichte viele Umbrüche erlebt haben. Dabei kommen völlig neue Aspekte dieser populären Stadtteile zum Vorschein. (1,5-2 Std.)
15 Uhr: Alain Bieber: Dérive: Zur Praxis des Herumschweifens. Ort: Düsseldorf City. Treffpunkt: Hans Peter Zimmer Stiftung, Ronsdorfer Straße 77a. Der Kurator und Autor Alain Bieber reaktiviert eine situationistische “Technik” des urbanen Umherschweifens, bei der, anhand von einfachen Übungen, die Stadt ganz neu wahrgenommen und erlebt wird. (PRAXIS, 2-3 Std.)

31. Mai

11 Uhr: Florian Rivière: Die Stadt ist ein Spielplatz. Treffpunkt: Hans Peter Zimmer Stiftung, Ronsdorfer Straße 77a. Mit dem Künstler und Urban Hacktivist Rivière, der Gegenstände im öffentlichen Raum zweckentfremdet um dessen spielerisches Potenzial zu Tage zu fordern, gehen Sie durch die Straßen der Stadt und spielen mit vorgefundenen Objekte und Situationen. (PRAXIS, 2-3 Std.)
16 Uhr: Andi Wöhle und Fabian Haupt: Die Stadt ist ein Turnplatz. Ort: N.N. Die Parkour-Sportart ist eine neue Bewegungsform im urbanen Raum, die keine Hindernisse kennt und Mauern, Fassaden oder Rampen als Möglichkeiten des akrobatischen Fortkommens betrachtet. Hier wird die Stadt körperlich erfahren. Die Werkstatt ist eine Einführung in die Kunst des Parkours. (PRAXIS, 3 Std.).

1. Juni

11 Uhr: Emmanuel Mir: Führung durch die Ausstellung Petites résistances. Exklusive Preview! Wenige Stunden vor ihrer Eröffnung gewährt der Kunstwissenschaftler und Kurator der Ausstellung einen Blick hinter den Kulissen.
13 Uhr: Gemeinsamer Besuch der Interventionen. Die Interventionen oder Performances, die während den Praxis-Werkstätten stattgefunden haben, werden im Plenum besucht und besprochen. Aufs Fahrrad und ab durch die Stadt!
17 Uhr: Diplomverleihung und Hängung der Dokumentationen. Siehe unten.

Teilnahmebedingungen

Ermöglicht durch die Hans Peter Zimmer Stiftung, ist der Workshop kostenlos. Es sind keine Vorkenntnisse erfolrderlich. Die Teilnehmer müssen über 18 Jahre alt sein und sich bereit erklären, die volle Verantwortung für ihre Interventionen im öffentlichen Raum zu übernehmen. Die Teilnehmer sind für ihre Verpflegung zuständig! Anmeldung: Bitte schicken Sie eine Anmeldungsmail an: emmanuelmir1@googlemail.com und geben Sie folgende Daten durch: Vorname und Name, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse und Mobilnummer und welche Module Sie belegen möchten.”