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Berlin: Welcome to Schwabylon

“In den letzten Tagen sind in verschiedenen Stadtteilen Berlins, hauptsĂ€chlich in Prenzlauer Berg, Sticker mit der Aufschrift “Welcome to Schwabylon” aufgetaucht. Diese Aussage fĂŒhrt jetzt zu diversen kontroversen Auseinandersetzungen, die sich mit den nach Berlin Zugezogenen beschĂ€ftigt”, schreibt mir ein Leser, der lieber nicht namentlich genannt werden will. Merci fĂŒr die Info – und mehr zu dem Thema im Tagesspiegel: “Schwabenhass im Szenekiez“.

Comments

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  1. urberlinerin,

    Die Projektion der Schuld an gewissen Situationen auf eine diverse Bevölkerungsgruppe, welche nun stellvertretend fĂŒr die Gentrifizierung verhasst wird (sicherlich auch weil sie besser gutsituiert ist, als manch anderer), finde ich ziemlich kurzsichtig gedacht und moralisch fragwĂŒrdig.
    Seine Antipathie gegenĂŒber der Gentrifizierung auf einer intelligenten Art und Weise Ausdruck zu verleihen dagegen, finde ich definitiv sinnvoll und ich denke es gibt Alternativen gegenĂŒber der “Ausrottung” einer Bevölkerunggruppe, welche durch ihren eigenen Tod sicherlich nichts an der sukzessiven Entwicklung von StĂ€dten seit den 60er Jahren ausrichten kann. Dazu muss man etwas tiefer graben und ZusammenhĂ€nge verstehen lernen.
    Schade, dass der Mensch heuzutage immernoch nicht in der Lage ist aus der Vergangenheit zu lernen und auf heutige Situationen anzuwenden, um das Ganze zu betrachten und die eigentliche Ursache zu finden, anstatt nur plump die Folgen (in diesem Fall die schwĂ€bischen Zugezogenen) zu bekĂ€mpfen. Den Tumor einfach rauszuschneiden, wird den Krebs nicht beenden, wenn man sich nicht damit auseinandersetzt, warum man eigentlich raucht, um das gewohnte Verhalten ein fĂŒr alle mal zu durchbrechen und fĂŒr alle Zeit einzustellen.

  2. Sehr schön gesagt, danke. Ich als im tiefen Schwabenland geborener kann genau wieder jeder andere weder was fĂŒr meine Herkunft, noch hab ich was fĂŒr diese neureichen Schnösel ĂŒbrig, auf die diese Aktion wohl abzielt. Leider hab ich auch schon von anderen, u.a. meinem Bruder, der mal lĂ€ngere Zeit in Berlins Hausbesetzerszene und Ă€hnlichem gelebt hat, öfters davon erzĂ€hlt dass man ganz schnell mal wegen Dialekt und Herkunft verprĂŒgelt werden kann bzw. entsprechendes angedroht bekommt. Das lĂ€sst mich dann doch vor allem an teilen der ach so offenen alternativen Szene usw. zweifeln…

  3. Marc,

    Dear urberlinerin, I understand the reasoning of your comment, however, there are many former occupants of Prenzlauer Berg who cannot. As we say in Eng. – You can drag a horse to water, but you cant make him drink. Im not excusing ignorance, however, you yourself wrote that some people havent learned from the past. The intelligensia is not going to ever be the majority – get used to this fact. If youre really concerned, start a Ur-Prenzlberg – Schwabisch unity e.V, instead of being the Professor/-in.

  4. B.Öttinger,

    Typisch Schwaben – können kaum was, außer SchwĂ€bisch. Schon mal nachgeschaut was in Wikipedia unter Schwabylon steht? http://de.wikipedia.org/wiki/Schwabylon

  5. I binns,

    it’s nice to be a preiss
    it’s nicer to be a baier
    it’s a ploog to be a schwoob

    aber die Badenser und die aus der Region Franken und Hohenlohe tĂ€ten sich bedanken, wenn sie als “Schwooba betitelt werra dÀÀda”.

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