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KULTUR.BOX Jahresabo – jetzt als Weihnachtsgutschein!

Jetzt Kultur verschenken: Der Weihnachtsgutschein als Geschenk für alle Kulturfreunde. Bestellt dieses Startnext-Dankeschön bis spätestens zum 21. Dezember, dann bekommen Eure Liebsten den goldenen KULTUR.BOX-Gutschein per Post noch zu Weihnachten. Und ab Februar dann vier Mal im Jahr die schönsten Indie-Kulturgüter Deutschlands. So geht´s: Dankeschön auswählen und uns einfach per E-Mail (kontakt@diekulturbox.de) die Adresse der Person schreiben, die zu Weihnachten beschenkt werden soll. Und das steht auf dem Gutschein:

Frohe Weihnachten & herzlichen Glückwunsch: Du erhälst ein Jahr lang die KULTUR.BOX frei Haus!
4 x im Jahr bekommst du frei Haus ein sorgfältig kuratiertes und liebevoll zusammengestelltes Angebot der schönsten Indie-Kulturgüter deiner Region. Mit der KULTUR.BOX unterstützt du unabhängige Verlage, freie Künstler und Musiker und verhilfst Deutschland zu mehr kultureller Vielfalt. Und das Beste: Du wirst dabei auch noch sehr viel Spaß haben! Die erste KULTUR.BOX wird im Februar verschickt. Mehr Infos: http://diekulturbox.de/

Urbanshit – jetzt mit Gallery

Meine lieben Nachbarn von Urbanshit haben jetzt auch eine Galerie – und da gibt´s auch gleich einen wunderbaren Druck des Hamburger Künstlers 1010 zu ergattern: “Die Urbanshit Gallery ist eine Online-Galerie für Kunst an der Schnittstelle von Urban Art und zeitgenössischer Kunst. Im Fokus stehen internationale Künstler mit Wurzeln in Graffiti und Street Art. Die Arbeiten des Künstlers 1010 nehmen den Betrachter an die Hand und führen ihn in eine wunderbare Kunstwelt aus grafischer Illusion und lockender Farben. Die fortlaufende “Abyss Serie” des Künstlers ist dabei gleichermaßen optisch reizvoll, wie kritisch durchdacht. Nummeriert und handsigniert vom Künstler. Auflage: 66 Stück, Größe: 600 x 400 mm (~A2), Preis 110,10. Via: Mail

Lorenz Potthast: “A positive vandalism machine”

“communication with the future – the petroglyphomat: Der Bremer Medienkünstler Lorenz Potthast hat eine mobile Graffiti-Fräse entwickelt, mit der man Steingravuren realisieren kann. “Der Petroglyphomat ist eine positive Vandalismusmaschine die als mobile, computergesteuerte Fräse funktioniert, mit der man Nachrichten an die Zukunft hinterlassen kann indem sie in bedeutende Kulturdenkmäler eingraviert werden.” / “The concept of the Petroglyphomat is a strategical reaction to the technical and financial boundaries which normally limit the possibilities to communicate a message to the future. The idea is to use long existing, important places which most likely will also exist for a long time in the future as infrastructure and expand them with a new communication layer. The machine creates snapshots of our increasingly digitalized environment by converting pixel-based, iconographical symbols into modern stone engravings (petroglyphs).” Via: Vy, merci!

Apfelfront Gala am 28. November in Leipzig – und endlich: das Buch zur Bewegung!

“Katzenfreunde und Schäferhundliebhaber: Die Front Deutscher Äpfel feiert ihren 10. Geburtstag und hat der Welt ein Buch geschenkt (“Das Buch zur Bewegung”, 224 Seiten, mit Martin Sonneborn, Alf Thum, Max Upravitelev, Leo Fischer uvw., 19,90 Euro). Nach ervolkreicher Krautfinanzierung präsentiert die Apfelfront ihr Machwerk und feiert sich selbst, ihre Anhänger und ihren geliebten Führer. Der Ruf ergeht wie ein Donnerhall, denn die Apfelfront formiert sich und aus 1000 Kehlen klingt es: “Ein Jahrzehnt! Ein Werk! Ein Führer!”. Aus allen Gauen des Reiches strömen sie am 28. November nach Leipzig, in die Mutterstadt der Bewegung, dahin wo am 3. Oktober 2004 alles anfing. Aus diesem Anlass hat jüngst der Führer selbst ein Buch diktiert, sodann in jeder gutsortierten Buchhandlung erhältlich. Zu Ehren dieses heiligen Anlasses richtet die FDÄ eine Gala aus, wie sie das Reich noch nicht gesehen hat. Sie werden durch einen Abend geführt, der an die Höhepunkte und glorreichsten Taten erinnert, gespickt ist mit boskopistischer Volksmusik und famose Überraschungsgäste bereit hält. Der boskopistische Kunstbeauftragte Raffael Jesche kuratiert eine Ausstellung, die die 10’000-jährige Vorgeschichte der Apfelfront beweisen wird.”

Auch sehr lesenswert, die “Thesen über Satire als angewandten Punkrock”: “Die Provokation ist in der Krise! Längst von Marketingagenturen adaptiert, versucht sich heute vor allem die bürgerliche Rechte in deren Ausübung und agitiert gegen alles, was vermeintlich politisch korrekt erscheint. Linke Bewegungen haben dagegen das Mittel der Provokation fast vollständig verlernt und beschäftigen sich lieber mit hippieskem Hedonismus und sprachkritischen Zärtlichkeiten.” Alle Thesen hier.

Natürlich unterstützen wir solche Agitationen in vollem Umfang und stoßen mit einem Apfelschorle auf Euch und die nächsten 10 Jahre an! Und wünschen: Heil Boskop!

ART Spezial: Street Art! Gewinnt 3 x das Sonderheft!

Update 3.12: Vielen, vielen Dank für all die spannenden Kommentare. Ich finde die Vorschläge wirklich sehr gut – und die Debatte über die Namen von Kunstformen eine sehr wichtige. Denn es kursieren ja immer wieder Buzz-Begriffe wie “Relational art” oder “Post-Internet Art”. Es hat erstaunlicherweise relativ lange gedauert, bis jemand einfach mal “Kunst” in die Runde wirft. Danke, klaus! Er schlägt vor: “Einfach eine Form “zeitgenössischer Kunst”. Und auch Subsystem meint: “Vielleicht bedarf es keiner klaren Unterscheidung zu anderen Kunstgattungen mehr… Am ehesten würde ich die “Street Art” einfach als Kunst im öffentlichen Raum bezeichnen.” An die beiden geht je ein Heft – denn ich bin eigentlich kein großer Freund von zusätzlichen Schubladen. Kunst ist ja bereits eine Schublade der Übergattung “Leben”. Und ich bin ja eher ein Fan der Abschaffung der Kunst, damit diese alltäglich wird. (“Die Kunst selbst sollte nun durch ihre Verwirklichung im Leben aufgehoben werden, was bedeutete, dass Poesie oder künstlerisches Denken und Handeln nicht mehr nur auf Leinwänden, sondern in der Gestaltung der alltäglichen Lebenswelt Aller stattfinden sollte.”*) Gut gefallen hat mir aber auch der Vorschlag von “drikkes” in “Public Art”, “Free Art” bzw. “NGA – Non Government Art” zu unterscheiden. Ein Problem mit den Begriffen “Street bzw. Urban Art” ist nämlich, dass er nur das Medium, also die Straße, betont. Das wäre irgendwie so, als würde man jede Form von Malerei in einen Topf werfen und sie “Leinwandkunst” nennen. Glückwunsch – und viel Spaß mit den Heften. Und tausend Dank an alle für die Vorschläge!

“Das ideale Geschenk für den Onkel, der immer belächelt hat, was du da so treibst”, sagt fk.1just.de. Jetzt ist es am Kiosk (und im eShop): Das Sonderheft STREET ART von art. Unter anderem mit: Banksy, JR, Swoon, Shepard Fairey, Keith Haring, Martha Cooper, OZ, Mathieu Tremblin, Evan Roth, Benjamin Gaulon, The Wa, Paolo Cirio, Aram Bartholl, Philipp Teuchtler, Pixação, Digital Graffiti – und 16 Stickern von Andreas Ullrich/Klebstoff Magazine! Ich hab als Berater mitgearbeitet, gemeinsam mit Marie Lechner (Libération) den Text über Medienkunst im öffentlichen Raum geschrieben – und darf deshalb auch 3 Hefte verlosen! Die Frage an euch lautet, bitte wieder einfach ins Kommentarfeld schreiben (Deadline 29.11, 00:00 Uhr): Alle hassen ja irgendwie diesen Begriff “Street Art”, manchmal auch Postgraffiti oder Urban Art genannt – wie sollte man denn unsere liebe Kunstform in Zukunft besser benennen?

Und sonst so? : 23. 11. 2014


Shit And Die” – so der Titel der von Maurizio Cattelan kuratierten Ausstellung in Turin. Der Tumblr zur Ausstellung ist ein unglaubliches, bildgewaltiges Feuerwerk. Unbedingt anschauen!

* Nicht verpassen: In Barcelona steigt die Influencers-Konferenz 2014 – wieder mit einem absoluten Staraufgebot. Live dabei sind: Julia Solis & John Law, Julian Oliver, David Horvitz, Gabriella Coleman, Olia Lialina, Center for PostNatural History und Bill Drummond!

* Schöner Artikel von Alessandro Ludovico / Neural über die Post-Print-Ära: “A new wave of artists is now using print in myriad ways, employing print-on-demand technologies to affordably produce artists’ books and magazines and to transfer Internet content to paper. Artists are also using structured processes and software to create new types of publishing that break established rules and conventions. In the post-digital era, print can be culturally subversive, particularly when its unchangeability is strategically used instead of rejected as obsolete.”

* Schönes Projekt: Liesmich: Die besten Reportagen im Netz

* Glitch-Stricken: “A visual glitch is a product of an error that’s usually caused by a mistranslation because of loss or a breakdown in a digital communication or device. These errors can reveal the language of a digital image. Using a hacked knitting machine, these errors are printed out on a knitting machine which translates them into a palpable textile surface, revealing the patterns of corrupted file formats.”

* Der Zündfunk Netzkongress als eBook (free!)

* The Temple Of Holy Shit: “Collective Disaster has a new way to make money. Turning shit into something holier… soil.”

* Support Your Local Artist: Wir brauchen jetzt Eure Hilfe – unterstützt bitte die KULTUR.BOX bei Startnext!

Watchlist: Ivan Mudov

Fake-Museum & gestohlene Kunstwerke: Wunderbare Performances und Interventionen des bulgarischen Künstlers Ivan Mudov. Via Tracks/Laurence, merci!

X/tnt: “Mons Street Review”

2015 wird die belgische Stadt Mons Kulturhauptstadt Europas sein. Anlässlich des Titels hat die Künstlergruppe X/tnt das Projekt “Mons Street Review” realisiert: Ähnlich wie bei Google Street View, nahmen sie im Sommer und Herbst 2014 das Stadtzentrum von Mons auf. Mit einer auf dem Autodach montierten 360-Grad-Kamera wurden zehn Kilometer der Stadt für das Projekt registriert. Doch anders als bei Street View wurden die Straßen von Künstlern und Bewohnern belebt. Der Besucher kann Mons so auf eine ungewöhnliche Art erkunden: tagtägliche und surreale Straßenzenen, kurze Theaterperformances und künstlerische Interventionen begegnen uns in einer digitalen Version der europäischen Kulturhauptstadt. Via: Mail

Memefest 2014: Die Gewinner


Cleber Rafael de Campos: “I have NOT read and agree to the terms of use”. “Despite the internet is a place for freedom of speech and participatory culture, most of our time online is passed inside the walled gardens of social networks. In my project I meant to show that you are just as free online according to the corporations rules you network with. It’s a newspaper that has the aim to make explicit the content inside top 6 social network’s terms of use.”

Jasna Jernejšek: “Barbie World is Beautiful”. “Barbie World is Beautiful is a parodic photographic series in which I transfer the everyday, often stereotyped, life situations into idealized environments of the Barbie world.”


Daniele Torcellini: “Selfie”. “The images are digital collages where the heads of famous painters have been cut from their self-portraits and pasted over the bodies of celebrities or common people who took selfie.”


Berrak Eyiceoglu: “Earth Table”. “This project is inspired by a series of collective dining events, which was organised by an activist group called “Anti-capitalist Muslims” from Turkey, happened during the riots in Istanbul 2013. The event was a reaction against the wild-capitalist and discriminatory politics of the current pro-Islamist government via public space interventions. The idea was simple: They organised Iftar meals (the evening meal during Ramadan) at Taksim square that the participants sit on the bare ground, bring some simple home-cooked meal and share it with anonymous people.”


Julien Boisvert: “Sponsor a Wealthy Child”. “SaWC is a transmedia game that upends the logic of aid. Families from the South come to the rescue of Western children suffering from “relational poverty”. Three infomercials tell the stories of these children “in need” by copying the aesthetic used by NGOs. An interactive platform allows users from the South and from the West to be paired.”


Ren Fah / Anna Mitterer: “The Lament Chorus”. A performance by the Artgroup ­Dithyrimbaud. It should take place as an intervention in different public locations (topi). The Lament translates feelings of pain, loss and mourning, that especially in former Yugoslavia follow the traces of violence and forced separation. This intervention tries to find those places, where the inscribed history of the public places, during the forced separation, surfaces.”


Christian Zöllner, Sebastian Piatza, Julian Adenauer: “Ready to Cloud”. “Imagine! Teleportation as we all know from Star Trek can be possible! Or even nearly. With the Ready to Cloud project we propose a first trial on simulating a teleportation system within the possibilites of off the shelf materials.”


Matt Kulesza: “1000+ Coffees“. “I plan to have a one-on-one coffee with every single one of my 1000+ Facebook “friends” over the space of the next three years, or as long as it takes to complete.”

Und hier sind sie: Die Gewinner des diesjährigen MEMEFEST-Festivals – wieder einmal eine wahre Schatzkammer an großartigen, politischen und subversiven Projekten aus den Bereichen Kunst, Design und Technik. “Dialogue is tirelessly presented as ‘the’ solution to the problems of ‘our’ times – in art, war, love, democracy and even in the workplace. In fact, dialogue has been central to the ethos of Memefest since its inception back in 2002. But what if dialogue is not working? We were convinced that an urgent fresh look, an updated reflection on the current states of dialogue in an increasingly anti- dialogic culture is very necessary. Curated by Alana Hunt and Oliver Vodeb, RADICAL INTIMACIES: DIALOGUE IN OUR TIMES was the theme of this year’s Memefest. We were trying to ask a difficult question in order to honestly explore all the complicated failures and the hopeful potentialities that feed our faith in dialogue – politically, creatively, laboriously and intimately. People from 26 Countries around the world have responded to our call and have been working on many of the challenging aspects of Dialogue. More than 250 works in the categories Visual communication practice, Critical writing and participatory art have been submitted to this years Friendly Competition.” Und hier gibt´s alle ausgewählten Arbeiten zu sehen.

Matthias Fritsch: The Story of Technoviking

Der Künstler Matthias Fritsch arbeitet gerade an seinem Film über den Technoviking – eine Geschichte über Internet-Meme und der Verletzung des Persönlichkeitsrechts. “Imagine this: you go dancing at a parade, there you will be filmed and suddenly this movie appears on the net. An artist makes art out of these images. From that moment on, your face buzzes out into the digital world. This case actually exists. The dancer is called Technoviking. He has become a famous figure on the Internet. However, it also raises a lot of questions: What are the boundaries between personality rights and the freedom of art? Can such a phenomenon be curbed at all by legal means? A feature length documentary on the popular Technoviking-Meme, one of the early really big videomemes on Youtube.” Mehr auf Deutsch dazu auch hier.