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Ausstellung: “Sticker in der Kunst” / Weserburg Bremen


Platz 1: romibello


Platz 2: Thomas Heyse


Platz 3: xx-crew, Berlin

Sch√∂ner kleben in Bremen! Heute wurden in der Bremer Weserburg, zur Vernissage der Ausstellung “Sticker in der Kunst“, die drei Gewinner 2011 des diesj√§hrigen Stickerawards bekanntgegeben! Herzlichen Gl√ľckwunsch! Die Ausstellung in der Weserburg l√§uft √ľbrigens noch bis zum 5. Februar! Hier das volle Infopaket: “Das Studienzentrum f√ľr K√ľnstlerpublikationen organisiert in Zusammenarbeit mit den International Sticker Awards eine Ausstellung rund um das in den letzten Jahren wieder popul√§r gewordene Medium “Sticker”. Zu sehen sind Aufkleber von bildenden K√ľnstlern aus den Sammlungsbest√§nden des Studienzentrums und ‚Äď aus dem Fundus der International Sticker Awards ‚Äď Arbeiten aus verschiedenen Jahrzehnten der Protest- und Partizipationskultur sowie zeitgen√∂ssische Positionen aus Kunst und Alltag.

‚ÄěVorsicht Kunst!‚Äú warnt Klaus Staeck mit dem Motiv f√ľr Explosionsgefahr Anfang der 1980er Jahre auf einem Aufkleber, in leuchtendem Gelb. In ganz kleinem Format von Absenderaufklebern verk√ľndet ein K√ľnstler, dessen Name nicht bekannt ist: ‚ÄěThe Artist sincerely regrets that he is not available for comment at this time‚Äú (Der K√ľnstler bedauert, dass er zurzeit nicht f√ľr Kommentare zur Verf√ľgung steht) Jenny Holzer hat ihre ‚ÄěMessages‚Äú unter anderem als Sticker publiziert: ‚ÄěAbuse of Power Comes as no Surprise‚Äú (Dass Macht missbraucht wird, ist keine √úberraschung). Dies sind nur drei Beispiele von K√ľnstler-Aufklebern, die sich in den Best√§nden des Studienzentrums f√ľr K√ľnstlerpublikationen finden. Relativ einfach und preisg√ľnstig in Eigeninitiative herzustellen, konnten k√ľnstlerische Werke in gro√üer St√ľckzahl verbreitet werden ‚Äď auf dem Postweg, im Rahmen von Aktionen, als Beilage in Zeitschriften oder in weiteren Formen. Zu den bekanntesten Werken der Pop-Art z√§hlt sicherlich Andy Warhols Bananen-Sticker auf dem Plattencover von ‚ÄěVelvet Undergound & Nico‚Äú aus dem Jahre 1971. ‚ÄěPeel slowly and see‚Äú, so die verhei√üungsvolle Instruktion. Neben den schon genannten K√ľnstlerinnen und K√ľnstlern sind u.a. vertreten: Ben Vautier, Gugliemo Achille Cavellini, Gab√≥r T√≥th, Antoni Muntadas, Peter Niemann, Wolfgang Hainke, Thomas Judisch, Robert Watts, Rebelzer und Los Piratoz.

Der seit 2005 j√§hrlich ausgeschriebene ‚ÄěInternational Sticker Award‚Äú widmet sich dem Aufkleber im Kontext der Street Art. K√ľnstler auf der ganzen Welt haben seit den 30er Jahren gelernt, wie einfach sich die urbane Kommunikation boykottieren l√§sst: Durch eigene Symbole, Zeichen und Logos oder Verfremdung bekannter graphischer Zeichen. Aufkleber verwandeln die Stra√üe in einen demokratischen Abenteuerspielplatz. Mittlerweile haben sich Sticker zu einer eigenen Kommunikationsform entwickelt, die auf gesellschaftliche Sachverhalte eingeht und diese gr√∂√ütenteils kommentiert ‚Äď auf k√ľnstlerische, politische, ironische oder auch abstrakte Weise. Street Art zeigt sich meist als ein einfach zu fertigender Eingriff, der aber eine hohe Aufmerksamkeit und ein gro√ües Publikum garantiert. Der geringe Produktionsaufwand und die gesellschaftliche Konditionierung, die Logos h√∂her bewertet als Inhalte, tragen zu der enormen Beliebtheit bei.
Dieses Jahr ist der “International Sticker Award” zu Gast in Bremen und vergibt wie jedes Jahr die Preise f√ľr die gelungensten Eingriffe. Da es sich bei Stickern um ein sehr verg√§ngliches und lokal begrenztes Medium handelt, ist die Form eines j√§hrlichen Wettbewerbs mit internationaler Jury ein guter Weg, um die Entwicklung zu f√∂rdern und zu dokumentieren. Anl√§sslich der Ausstellung in der Weserburg erscheint in der ‚ÄěKleinen Reihe‚Äú des Studienzentrums eine in Zusammenarbeit mit dem Sticker Award erstellte Katalogbrosch√ľre. Eine Ausstellung des Studienzentrums f√ľr K√ľnstlerpublikationen in Kooperation mit dem International Sticker Award.
Mit Installationen von Matthias Marx, Daniel T. Geiger, Johannes Mundinger, Dirk Sandbaumh√ľter.”

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