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Search term: Aram Bartholl

ART Spezial: Street Art! Gewinnt 3 x das Sonderheft!

Update 3.12: Vielen, vielen Dank für all die spannenden Kommentare. Ich finde die Vorschläge wirklich sehr gut – und die Debatte über die Namen von Kunstformen eine sehr wichtige. Denn es kursieren ja immer wieder Buzz-Begriffe wie “Relational art” oder “Post-Internet Art”. Es hat erstaunlicherweise relativ lange gedauert, bis jemand einfach mal “Kunst” in die Runde wirft. Danke, klaus! Er schlägt vor: “Einfach eine Form “zeitgenössischer Kunst”. Und auch Subsystem meint: “Vielleicht bedarf es keiner klaren Unterscheidung zu anderen Kunstgattungen mehr… Am ehesten würde ich die “Street Art” einfach als Kunst im öffentlichen Raum bezeichnen.” An die beiden geht je ein Heft – denn ich bin eigentlich kein großer Freund von zusätzlichen Schubladen. Kunst ist ja bereits eine Schublade der Übergattung “Leben”. Und ich bin ja eher ein Fan der Abschaffung der Kunst, damit diese alltäglich wird. (“Die Kunst selbst sollte nun durch ihre Verwirklichung im Leben aufgehoben werden, was bedeutete, dass Poesie oder künstlerisches Denken und Handeln nicht mehr nur auf Leinwänden, sondern in der Gestaltung der alltäglichen Lebenswelt Aller stattfinden sollte.”*) Gut gefallen hat mir aber auch der Vorschlag von “drikkes” in “Public Art”, “Free Art” bzw. “NGA – Non Government Art” zu unterscheiden. Ein Problem mit den Begriffen “Street bzw. Urban Art” ist nämlich, dass er nur das Medium, also die Straße, betont. Das wäre irgendwie so, als würde man jede Form von Malerei in einen Topf werfen und sie “Leinwandkunst” nennen. Glückwunsch – und viel Spaß mit den Heften. Und tausend Dank an alle für die Vorschläge!

“Das ideale Geschenk für den Onkel, der immer belächelt hat, was du da so treibst”, sagt fk.1just.de. Jetzt ist es am Kiosk (und im eShop): Das Sonderheft STREET ART von art. Unter anderem mit: Banksy, JR, Swoon, Shepard Fairey, Keith Haring, Martha Cooper, OZ, Mathieu Tremblin, Evan Roth, Benjamin Gaulon, The Wa, Paolo Cirio, Aram Bartholl, Philipp Teuchtler, Pixação, Digital Graffiti – und 16 Stickern von Andreas Ullrich/Klebstoff Magazine! Ich hab als Berater mitgearbeitet, gemeinsam mit Marie Lechner (Libération) den Text über Medienkunst im öffentlichen Raum geschrieben – und darf deshalb auch 3 Hefte verlosen! Die Frage an euch lautet, bitte wieder einfach ins Kommentarfeld schreiben (Deadline 29.11, 00:00 Uhr): Alle hassen ja irgendwie diesen Begriff “Street Art”, manchmal auch Postgraffiti oder Urban Art genannt – wie sollte man denn unsere liebe Kunstform in Zukunft besser benennen?

“Round 2. The Future of DIY Activism” @ Delai Sam, Moskau


Die Gruppenausstellung fand im dritten Stock des “rustikalen” Moskauer ZIL Culture Center statt


Simone C. Niquille: “Realface Glamouflage”


James Bridle: “Drone Shadow Handbook”


Where The Dogs Run: “Antishanon”


Aram Bartholl: “Killyourphone”


Dennis P Paul: “Nullstecker”


Evan Roth & Mr Impact: “Available Online For Free”, “Defekt”, “Liebe. Freiheit. Alles.”, “Putin”


Vladimir Turner & Ondřej Mladý: “Safety First”


U.R.A./FILOART : “I.-R.A.S.C. II F.C.P.


Mitch Altman: “TV-B-Gone”


::vtol: “Air”


Adam Harvey: “CV Dazzle”. Danke an die großartige Friseurin Tatiana Stolpovskaya!

Ein paar Impressionen meiner Ausstellung “Round 2. The Future of DIY Activism”, die ich gemeinsam mit dem russischen Künstler Igor Ponosov vom Kollektiv Partizaning, für das DIY-Festival Delai Sam organisiert habe.

Kurz zum Konzept: Im letzten Jahr wurde bei diesem Festival vor allem “90er-Jahre”-Aktivismus präsentiert – Guerilla Gardening, Adbusting, Street Art – deshalb wollte ich, natürlich mit einem Augenzwinkern, in diesem Jahr den Fokus auf “Critical Engineering” und “Free Art & Technology” legen. Vorgestellt wurden alles Kunstwerke, die sich in bester DIY-Manier selbst nachbauen ließen. Eine Friseurin schnitt zum Beispiel die Haare um Gesichtserkennung-Software zu überlisten, Näherinnen halfen dabei eine Handy-Verstecktasche aus Abschirmvlies zu schneidern oder wir bauten Universalfernbedienungen, um Fernsehgeräte auszuschalten.

Das Feedback zur Ausstellung war extrem interessant und durchaus sehr unterschiedlich: “Das sind ja tolle Hilfsmittel für Kriminelle” war so ein erstes, erstaunliches Kommentar. Auch überraschte mich die Reaktion eines Besuchers, der zahlreiche “Putin”-Propaganda-Sticker mitnehmen wollte – für seine Mutter. Rund 500 Besucher kamen zum Festival und der Ausstellung – bereits am ersten Tag war das gesamte Abschirmvlies vernäht (Kommentar der Helferinnen: “Tolle Sache, aber das Design könnte man noch ein wenig verschönern”), die Sticker hatten sich bereits im gesamten Gebäude verbreitet, ein Nullstecker war verschwunden, “I.-R.A.S.C.” und auch “Safety First” hatten für den meisten Gesprächsstoff gesorgt. Am nächsten Tag gab es dann einen weiteren Höhepunkt: Die DIY-Future-Activism-Fashion-Show – alle Models bekamen einen “CV Dazzle”-Haarschnitt, trugen “Realface Glamouflage”-Shirts und auch all die anderen Kunstwerke am Körper. Eine Aktion, frei nach meinem Leitmotiv: Der Kern ist radikal, darüber kommt ein dicke Schicht Humor und am Ende noch eine schicke Glasur Pop.

Ausstellung, Lecture und Fashion-Show waren wirklich DIY, wurden fast ohne Budget realisiert und dazu auch noch ein wenig russisch-chaotisch-improvisiert – aber ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß! Tausend Dank für die wunderschöne Zeit! Danke für all die neuen Freunde und Verbündete, danke an die beteiligten Künstler, danke an die Fotografen (Vladimir Turner, Ирина Харламова, Maria, Maria & Aleksandra), danke an alle engagierten Helfer – und danke vor allem an Igor, ohne den das alles gar nicht möglich gewesen wäre!

“Round 2. The Future Of DIY Activism” @ Delai Sam, 19./20. April 2014, Moskau


Adam Harvey: “CV Dazzle“: “CV Dazzle explores how fashion can be used as camouflage from face-detection technology, the first step in automated face recognition.”


Aram Bartholl: “Killyourphone” & “Dead Drops“. “Dead Drops” is an anonymous, offline, peer to peer file-sharing network in public space. / Killyourphone is an open workshop format. Participants are invited to make their own signal blocking phone pouch super fast for little money.


Dennis P Paul: “Nullstecker”. Nullstecker is a very simple hack consisting of 220 V power plugs modifed to trigger short circuits when plugged into the wall, shutting down all electricity.


Evan Roth: “Available Online For Free“. DIY: Download Russian Version.


Mitch Altman: “TV-B-Gone“. “You can use TV-B-Gone to control access to television for philosophical or practical reasons, or simply to have fun!”


Simone C. Niquille: “Realface Glamouflage“. Realface Glamouflage is a collection of Tshirts offering facial recognition dazzle.


James Bridle: “Drone Shadow Handbook”. A guide to drawing Drone Shadows.


Mr. Impact/Andreas Ullrich: “Defekt”. Diverse Sticker, u.a. “Liebe. Freiheit. Alles” & “Defekt”


U.R.A./FILOART : “I.-R.A.S.C. II F.C.P.“. Infra-red light against surveillance cameras II face care & protect.


::vtol: wird eine neue Arbeit für die Ausstellung bauen, eine Apparat, mit der man den Schmutzgehalt der Luft analysieren kann. “Having analyzed air content the algorithm forms a small 2D image taking the photos of the dirtiest cities and converting them to the abstract computer graphics. Pushing on the button it is possible to print a little digital image immediately. This instrument is to move in the city to search the dirtiest places for their virtual cleaning by means of converting pollution data into micro objects of digital art which are remained on any surface.”


Vladimir Turner & Ondřej Mladý: “Safety First“. To denounce the inadequate number of bike lanes, one of the artists rides a bike through Prague night’s traffic, through parks and crowds, turning his path into a DIY bike lane, which was screened on the street in front of him through a small projector installed on the handle bars.


Where The Dogs Run: Gadget to switch off the russian “Shanson” Radio Station.

Das russische Kollektiv Partizaning organisiert mit zahlreichen anderen Mitstreitern in Moskau das jährliche DIY-Festival Delai Sam (Делай Сам). Ich bin vor Ort, halte einen Vortrag zum Thema “Subversion, Fake und Fun im öffentlichen Raum” und habe auch eine kleine DIY-Ausstellung kuratiert. Mit dabei sind Arbeiten von: Adam Harvey, Aram Bartholl, Dennis P Paul, Evan Roth, Mitch Altman, Simone C. Niquille, James Bridle, Mr. Impact/Andreas Ullrich, U.R.A./FILOART, ::vtol:, Vladimir Turner, Ondřej Mladý & Where The Dogs Run.

Da im letzten Jahr bei der Delai Sam-Ausstellung u.a. Guerilla Gardening, Adbusting und andere “90er”-Jahre-DIY-Techniken präsentiert wurden, wollte ich in diesem Jahr den Fokus auf “Digital/New Media Activism” legen und ein paar neue Projekte präsentieren, die sich an der Schnittstelle zwischen Medienkunst und Aktivismus bewegen. Das Besondere daran: Alle Werke sind reproduzierbar und können in bester DIY-Manier nachgebaut werden und inspirieren hoffentlich auch zu eigenen Hacks. Und damit das alles nicht zu politisch-dikatisch rüberkommt, wird das ganze am Ende in eine Finissage-Fashion-Show verwandelt. Der große Dank gilt allen Künstlern und Helfern, die bei dieser Ausstellung mitmachen, denn ist mal wieder eine 0-Budget-Herzblut-Ausstellung! #

Hier noch einmal ein Auszug aus dem Konzept in EN: “Activism is a continouus race. Every actions creates a counter-action. Guerilla Gardening, adbusting, temporary sculptures in urban space are nice tools, but in an contemporary and digital warfare seems already quite antiquate. The exhibition and fashion show “Round 2. The Future of DIY Activism” presents in a humorous and inspiring way art projects from new media, net.activism and hacktivism, that are questioning the new challenges of our digital environment, issues like mass surveillance, free (internet) culture, media manipulation – and what activist can do against it. The works show how a new generation of artists, designers and engineers are taking a highly critical approach to the development and use of the engineered systems and infrastructures that we increasingly rely on for daily life. And the particularity of the show is that all presented works can be reproduced, remixt, altered, improved, costumized. Because: After the industrial age and our digital age comes the maker age. More and more fab labs and hacker/maker spaces are popping up around the world competing with mass production and empowering people to create smart (activist) devices for themselves. We might have lost the first fight – but now comes round 2.”

Und sonst so? : 27. 01. 14


Oh, wie sehr ich doch Hamburg das Gefahrengebiet vermisse! Via

* Großartig: Die Kunstwelt in der Stockfotografie. Via

* Save the date: Das Street-Art-Festival No. 1 Backjumps wird 20! Die große Jubiläumssause findet vom 29. August bis 26. Oktober in Berlin statt. Das Motto: Die Stadt in ein Magazin verwandeln, dabei sind u.a. Brad Downey, The Wa, Akim, Matthias Wermke & Mischa Leinkauf, Pigenius Cave, Thomas Bratzke, Marcus Butkereit uvw.

* ART WARS, Graffiti in Ägypten – jetzt im Kino, bald bei ARTE

* “Sicherheit wird auch in diesem Jahr wieder ein zentrales Thema der Münchner Sicherheitskonferenz sein, die ab dem 31. Januar zum 50. Mal in München stattfinden wird. Unter dem Titel „50 YEARS OF HELL“ zeigt der Verein Positive-Propaganda anlässlich dieses „Jubiläums“ in einer Gruppenausstellung Arbeiten der renommierten sozialkritischen Künstler: Carlos Aires (Madrid), Mark Jenkins (Washington D.C.), Nikita Kadan (Kiew). Via: Mail

* Für alle Kafka-Fans: Bald gibt´s Kafka als Spiel. Via

* Fantastische UK-Serie: “Black Mirror“. Bitterböse Mediensatire – und ironischerweise von Endemol produziert.

* Buchtipp I: Endlich hab ich Dave Eggers’ Roman “The Circle” gelesen. Orwells “1984″ in die Neuzeit geholt, absolut lesenswert! “In “The Circle” geht es um ein Giga-Google, das die Geschäftsfelder von Twitter, Facebook und PayPal schluckt und die Totalkontrolle über das Leben und Denken der Menschheit erringt”, schrieb dazu die SZ.

* Buchtipp II: Art and the Internet

* Toller Besprechung der Postinternet-Ausstellung “Speculations on anonymous materials” im Fridericianum

* “Ein Funkloch zum Selbernähen” von Aram Bartholl

* Open Call: MS DOCKVILLE Kunstcamp 2014, Hamburg

Aram Bartholl: “Forgot Your Password?”

Neue Arbeit von Aram Bartholl: 4,7 Millionen Passwörter aus dem Linkedin-Hack 2012, alphabetisch sortiert, ausgedruckt und gebunden in acht Büchern. Im Januar zu sehen auf der Tech-Art-Messe Unpainted in München. Via

Und sonst so? : 21. 09. 13


Foto: SpY ist in Köln beim CityLeaks-Festival. Danke, René!

* Save the date: The Influencers 2013 findet am 8 und 9. November in Barcelona statt, diesmal u.a. mit dabei ist Aram Bartholl

* Für alle Hamburger: Das Symposium “The Making of (Digital) Urban Interventions” sind vielversprechend, mit dabei sind Régine Debatty, Christopher Dell und Medienkünstler Chris Bruckmayr; Donnerstag, 26. September, Reeperbahn Festival

* Neue Street-Art-Webdoku bzw. virtuelle Museum aus Frankreich: Tour Paris 13. Merci, Laurence!

* Es gibt endlich eine neue Ausgabe meines Lieblings-Stadtmagazin: Der Wedding!

* OMG, it’s a double rainbow: Regenbogen-Stifte!

* Régine hat die Ausstellung “Disobedience Archive” besucht: “a video collection which explores four decades of social disobedience: from the uprising in Italy in 1977 to the anti-globalization protests and to the insurrections in the Middle East.”

* “Jetzt wollten wir Dir nur kurz Bescheid sagen, dass gerade das Video zur Prozession fertig geworden ist”, schreiben Various & Gould. “Wir hoffen, er gefällt Dir!” Ja: http://vimeo.com/74108078!

* Das neue Projekt von Friedrich von Borries: RLF – das richtige Leben im Falschen! Die Mission: Der Kapitalismus soll mit seinen eigenen Waffen geschlagen werden.

Aram Bartholl: “Offline Art” @ Xpo Gallery, Paris

Offline Art” ist das neue Ausstellungsformat von Aram Bartholl – präsentiert in der Pariser Xpo Gallery (bis 14. März): “Web based art works will be accessible via wireless network but disconnected from the internet. A high profile selection of 14 artists of various “Internet generations” (Cory Arcangel, Kim Asendorf, Claude Closky, Constant Dullaart, Dragan Espenschied, Faith Holland, JODI, Olia Lialina, Jonas Lund, Evan Roth, Phil Thompson, Emilie Gervais & Sarah Weis) – who are all working digitally and online – will present recent and new works. Browser-based digital art works are broadcast locally from wifi routers which are not connected to the Internet. Each art work is assigned a single wifi router which is accessible through any device, like smart-phones, tablets or laptops. To access the different art works, the visitor has to connect to each network individually. The name of the network reflects the name of the artist. No matter what URL is opened, only the specific artwork appears in the browser. A small web server holding the art piece is installed on a USB flash drive which is connected to the router. Like frames holding the art, the routers are hung in the exhibition space which is otherwise empty. The art itself becomes visible only on the visitor’s private screen.”

Und sonst so? : 19. 12. 2012


Ich wünsche Euch ein fröhliches Fest und nen guten Rutsch! Foto: Dresden-Blasewitz 2012

* Bücher zu Kunstwerken: Matthias Hübner hat seinen eignen Verlag an den Start gebracht: Possible Books! Los geht´s gleich mit drei Publikationen von Brad Downey (“11/09/01″, “The Rituals of Father and Son”, “Zen Pranks”) und eine Liebesgeschichte in 52 Akten (“Die Jule mit den Pizzabrötchen”). “Possible Books is a small publishing house founded on a love for books. We don’t see books strictly as a medium to deliver information, but rather as a vessel of sensual and subtle experiences. We consider ourselves as book makers rather than publishers. Our books will be produced industrially if necessary, but will always have a “human touch.” We appreciate collaborations and open dialogue, and Possible Books will be a platform for exactly that. As for the content of our books, we have our interests but are keen for new ideas and avenues.” Viel Erfolg!

* Aram Bartholl wird 40 – und schenkt Euch ne Party: “YOUR ART!! PARTY, 10pm, December 29, 2012 @ PANKE club, Gerichtstr. 23, Berlin Wedding, 5th backyard map!! FB event. Make your own YOUR ART!! GOLDEN NECKLACE at the YOUR ART!! PARTY. Show off all your works from your phone/tablet/etc wrapped as COOL necklace jewelry. You are the SHOW!”

* Pippi-Check-in: “Mark Your Territory” is a new system that lets individuals check-in to foursquare by physically urinating at the actual location. Via

* ILG mit neuen Folgen der Reihe “5 Min”: Diesmal mit JUST & in Mexiko-City.

* Eines meiner Lieblingszines (Sorry, Schicken Omi!) ist endlich wieder da: Junk Jet Fanzine N°6: “The global is but the local on world tour. On this tour the local is not preserving identity – be that cultural, political, or social, but it is (re-)inventing itself, as art, activism, or enterprise. The local even aims at becoming a global subject, without knowing what forces – be that swarm, viral, or whatever, this depends on. The local is more or less ignorant about the www processes, but it is ready to get itself into anything – be that souvenirs, ruins, folklorisms, vernaculars, clichés, promises, romanticisms, naturalisms, exotisms. Junk Jet N°6 is crazy about things of local time and place, in the form of objects, images, gifs, videos, sounds, architectures, or reflecting texts. Junk Jet comes with works from your localhost, or your local wifi kebab-shop.” 144 Seiten, 12 Euro.

* Und noch ein Buch-Tipp: “Jahrbuch Netzpolitik 2012″, als kostenloser PDF-Download hier. Via

* Das Kunstmagazin Glut spürt künstlerische Positionen von morgen auf. Mit frischem Blick gehen wir in die Kunstakademien und Ateliers und stellen die interessantesten jungen Künstler ausführlich und persönlich vor. Via

* Wer´s noch nicht kennt: “Watch The K Foundation Burn a Million Quid“, die KLF-Doku (1994): “Am 23. August 1994 nahmen Bill Drummond und Jimmy Cauty (aka The KLF) den Dokumentarfilm “Watch The K Foundation Burn a Million Quid” auf, in dem sie eine Million britische Pfund in 50-Pfund-Noten verbrannten.” Via

* Und: Plattform gegen die “Wir haben da keine Frau fürs Panel gefunden”-Ausrede

#rettetfriedrich: DIE KREATIVE APOKALYPSE, 21.12.2012, Berlin

Freunde, wir sehen uns in Berlin! Jaaaa, mit Euch in den Abgrund – aber bitte mit Sahne Kreativität! “Dass am 21. Dezember die Welt untergehen soll, ist allen bekannt. Der Berliner Künstler und Apokalyptiker Friedrich Liechtenstein ist sich sicher, auch den Grund für das nahende Ende zu kennen: Er behauptet hartnäckig, die Welt wird an einem Mangel an Kreativität zugrunde gehen. ARTE CREATIVE sieht das anders und veranstaltet ein großes Trans-Media-Happening, um die Welt zu retten: Am Freitag, den 21. Dezember 2012, ab 20 Uhr, Platoon-Kunsthalle, Berlin sind alle kreativen Netzwerker und Interessierten aufgerufen, Friedrich Liechtenstein von der Kreativität der Welt zu überzeugen. Jeder, der eine kreative Performance zeigen will, kann sich auf creative.arte.tv melden. Performance-Ideen können außerdem direkt auf die Facebook-Seite von ARTE Creative gepostet oder per Mail an st-creative@arte.tv geschickt werden. Organisiert ein Schaumbad für Friedrich, hypnotisiert ihn, stellt ihm ein Rätsel, das ihn den Weltuntergang vergessen lässt – es geht nicht um den Aufwand, sondern darum, dass der Plan funktioniert. Die besten Vorschläge werden eingeladen, am Event teilzunehmen, live zu performen und gemeinsam die Welt zu retten. ARTE CREATIVE wird das Happening dokumentieren: Aus den kreativen Performances und Geschehnissen des Events wird der Kurzfilm “Die Kreative Apokalypse – Wie die Welt gerettet wurde” produziert. Alle Teilnehmer können über creative.arte.tv zusätzliches Filmmaterial beitragen.” Achja: Am 21.12 sind als Performer dabei: Aram Bartholl, VR/Urban/GRL Berlin, Nik Nowak, Helga Wretman und PvonK. Ich freu mich riesig drauf!

Backjumps-Blockfestival: “Rock the Block” – 2/3. Oktober, Kreuzberg!

Yeah, Mr. Backjumps höchstpersönlich, Adrian Nabi, lädt ein zum Blockfestival “Rock the Block” (2/3.10, Kreuzberg) – das Line-Up sieht nach “Event des Jahres” aus”. Wäre gerne dabei – rockt den Block, mesdames et messieurs! “Unter dem Titel „Rock the Block“ veranstaltet Backjumps ein interdisziplinäres Blockfestival im Zentrum Kreuzbergs. Im Häuserblock Skalitzer-, Adalbert-, Oranien und Mariannenstraße präsentieren sich am 2. und 3. Oktober zahlreiche Berliner KünstlerInnen an verschiedenen Orten und bei Veranstaltungen im Innen- und Außenraum. Das zweitägige Festival wird im Straßenblock einen Parkour voller Ereignisse schaffen. Die eingebundenen Ateliers, Innenhöfe, Hauswände, Bars und Galerien bilden ein Programm aus Performances, Ausstellungen sowie Musik und Tanz. Weiterhin beinhaltet das Angebot Workshops für Kinder und Jugendliche, eine Rollschuhdisko, Schachbox, Ghettowrestling-Showkämpfe und einen Flohmarkt. Mit dem zweitägigen Festival versucht Backjumps den Block als lebendigen und vielfältigen urbanen Organismus erlebbar zu machen. Der Kurator Adrian Nabi (Berlin, 1970), der diesen Kiez seit zwölf Jahren sein zu Hause nennt, betrieb bereits 1994 das Graffiti Magazin Backjumps und formte es von hier aus in enger Zusammenarbeit mit dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien in eine europaweit führende Ausstellung für Straßenkunst. Backjumps – The Live Issue prägte 2003 direkt mit der ersten Ausgabe den internationalen Ruf Kreuzbergs als kreatives Zentrum mit. Als eine der ersten in Kontinental-Europa zeigte die Ausstellung Positionen von heute tonangebenden Künstlern wie, Banksy, Shepard Fairey und Swoon im öffentlichen Raum und inspirierte dabei eine Generation von Straßenkünstlern. Mit „Rock the Block“ geht Nabi einen Schritt weiter und inszeniert den Block als stringent verknüpftes Happening.”

KünstlerInnen: 1UP, AKV Berlin, Amigo, Amok, Anna Szaflarski, Arunski & Poet, Aram Bartholl, Beatbox Battle Allstars, Brad Downey, Bronco, Chess Boxing Club Berlin e.V., Chris Sugrue, Christian Marien, Constanze Haas, D TAGNO, Daniel Wang, Dave the Chimp, Dejoe, Deko, Der tote General, Egoshooter, Emess, Evan Roth, Flavie Guerrand, Florian Goldmann, Frieder Klaris, Giò Di Sera, Gogoplata, Golan Levin, Graffitimuseum Berlin, Graffiti Research Lab Berlin, Inka, Jamie Wilkinson, Jazoo Yang, Jérome Fino, Kanta Kimura, DJ Kaos, KATSU, Marius Schmidt, Markus Butkereit, Matthias Wermke & Mischa Leinkauf, Max Stocklosa, Lena Brumby, Marc FM, M.Thorn, Migel, Mode2, Nomad, Peter Reiling, Phos4, Pierre Etienne Morelle, Partick Fabian Panette, Pauline Izumi Colin, Pigenius Cave, Pipslab, Quentin, Ritsche Koch, Rok, Rollers Inc., Sebastian Haslauesr, Superblast, The Wa, Theo Watson, Thomas Janitzky, Various & Gould, Velo Tramp, Ven, Zast, Zigan Aldi. Via: Mail