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Wermke/Leinkauf: “White American Flags”

Die zwei Berliner Künstler Matthias Wermke und Mischa Leinkauf haben weiße US-Flaggen auf der Brooklyn Bridge gehisst: “Wir machen Verborgenes sichtbar, indem wir die Grenzen und Begrenzungen des öffentlichen Raumes in Frage stellen. Dass wir diese manchmal auch überschreiten müssen, gehört dazu. Diese Lücken, eigentlich Freiräume, sowohl physisch wie auch gedanklich, können wichtig sein für eine offene Gesellschaft. Es geht nicht darum, mit spektakulären Aktionen Aufsehen zu erregen, so wie das etwa manche Extremsportler inszenieren. Wir stellen unsere Videoarbeiten bewusst nicht in Gänze ins Netz, wo sie vielleicht unreflektierte Nachahmer finden und die Qualität leidet. Uns fasziniert eine bestimmte Art von Arbeiten im öffentlichem Raum, wie etwa Gordon Matta-Clarks “Days End” oder Tehching Hsiehs “One Year Performances”. Philippe Petits Seiltanz zwischen den Zwillingstürmen des World Trade Centers hat uns genauso berührt wie die Arbeit “The B-Thing” von Gelitin, die ein Jahr vor 9/11 stattfand. Es ist ja auch bemerkenswert, dass diese unangekündigten Arbeiten mittlerweile als etablierte Kunst in den Museen der Welt gelandet sind.” Tolles Interview zur Aktion mit dem Duo bei Monopol. Mehr auch bei CBS und NY Times

“Contacts”: Ein Buch voller VIP-Visitenkarten

Handynummer von Hans Ulrich Obrist gefällig? Oder wollt ihr dem “Monopol”-Chefredakteur mal eine Mail schreiben? Oder eine Kooperation mit dem britischen Botschafter eintüten? Dann ist “Contacts” genau das Richtige für Euch! Das kleine Büchlein aus dem Leipziger Verlag International Neighboorhood hat Hunderte Visitenkarten aus den Bereichen Kunst, Kultur, Medien und Politik abgedruckt. Und: Auch ich bin dabei! Vielen Dank, ich fühle mich geschmeichelt! Das Buch kann man für 5,90 inkl. Versand hier bestellen. Via/Via/Via

Aus dem Pressetext: “Beziehungen schaden nur dem, der keine hat” – Volksweisheit

85 mal 45 Millimeter Macht. Visitenkarten sind Statusobjekte, dienen der Identifikation mit dem Unternehmen und bilden auch immer Hierarchien ab. Einst dienten sie als Besuchskarten. Man gab sie dem Diener, der sie dann an den Hausherrn weiterreichte. In Japan werden sie noch heute mit einer ehrfürchtigen Verbeugung übergeben. Im Mittelalter gab es Orden, später Zünfte und Studentenvereinigungen. Heute gibt es Gewerkschaften, Berufsverbände und soziale Netzwerke wie Xing, Facebook oder LinkedIn. Die richtigen Kontakte sind Karriere-Beschleuniger und Türöffner. Und gerade in der Politik, Kunst-, Kultur- und Medienbranche bleiben die Türen ohne Kontakte oft verschlossen.

Dieses Buch will dem Leser helfen Kontakte zu knüpfen und aufzubauen. Die Visitenkarten basieren auf rund zehn Jahren exzessivem Netzwerken und sind eine Auswahl der wichtigsten Entscheider und Multiplikatoren. Dieses Buch ist Kunstprojekt, politisches Statement, Telefonstreich-Vorlage, ein perfektes Geschenk. Je nach Perspektive und je nachdem wie man es benutzt.

Pressestimmen:
“Als ich vor etwa zehn Jahren Kasper König von einem künstlerischen Projekt erzählte, legte er zwei dicke Adressbücher mit den Worten auf den Tisch: „Bedienen Sie sich.“ – Stefan Römer

“Banksy would like to make clear – this book has nothing to do with me” – Banksy

Auftrag: Kunst!


Produktion & Bau für Monica Bonvicini: “Not for you”, 2007

Dieser Text von mir hat bereits ein paar Jahre auf dem Buckel – ist aber bisher unveröffentlicht. Saygel & Schreiber sind inzwischen nach Berlin-Kreuzberg umgezogen und haben ein paar neue Künstler-Kunden dazugewonnen, aber ansonsten hat der Text eigentlich nichts von seiner Aktualität verloren.

Auftrag: Kunst!

Attila Saygel und Lorenz Schreiber sind die Handwerker hinter dem Werk – seit über einem Jahrzehnt produzieren sie Kunst für Cosima von Bonin, John Bock, Monica Bonvicini und viele andere.

Ihre Werke waren ein Höhepunkt der Documenta 12. Und wurden in Berlin, Los Angeles, Stockholm und Rotterdam ausgestellt – gleichzeitig. Attila Saygel und Lorenz Schreiber produzieren Kunst im Akkord. Aber trotzdem kennt sie niemand. Und das ist ihnen egal. „Wir sind unwichtig, weil wir ersetzbar sind“, sagt Attila Saygel. Lorenz Schreiber ergänzt: “Ohne die Namen sind wir nichts!“ Und diese Namen sind: Cosima von Bonin, John Bock, Monica Bonvicini, Björn Dahlem, Carsten Höller, Danh Vo oder Simon Wachsmuth. Als Duo Saygel & Schreiber produzieren sie die Arbeiten dieser Künstler – sie sind die Handwerker hinter dem Werk.

Berlin, Wedding. Einer dieser Problembezirke mit besonders hoher Arbeitslosigkeit. In der Drontheimer Straße gibt es Internet-Cafés, Hartz 4-Kneipen, KFZ-Ersatzteillager – und die
Schlosserei “Thein + Rios”. Die kleine Backsteinhalle versteckt sich im Hinterhof der Hausnummer 19. Hier wurden alle Metall-Werke für die Solo-Schau von Cosima von Bonin im Museum of Contemporary Art in Los Angeles produziert (“Roger and Out”, 16. September – 7. Januar 2008). Aus dem Inneren funkt und faucht es. Überall liegen Rohre, Rahmen, Metallteile. Drei Schlosser löten, schlagen und schleifen. Im Hintergrund dröhnt ein Radio. “Der kann Alu schweißen wie ein Gott”, brüllt Lorenz Schreiber und zeigt auf einen Schlosser. “Die Qualität muss einfach besser sein als in der Industrie. Alles High-End!” Mit einer Zigarette im Mundwinkel bohrt ein anderer Schlosser ein Loch in eine Eisenstange. Seine schmutzigen Hände spiegeln sich in dem polierten Metall. “Die freuen sich Teil eines Kunstwerks zu sein”, sagt Attila Saygel. “Normalerweise machen die Lawinenschutz für Dächer oder Metallzäune. Das hier ist eine ganz andere technische Herausforderung.” In einem kleinen Büro über der Werkstatt beugt sich der Meister über einem Zubehör-Katalog. “Habt ihr die richtigen Hutmuttern?”, fragt Saygel. Jedes noch so kleine Detail muss geplant, bedacht und überprüft werden.

Attila Saygel hat eine hohe Stirn und eine rauchige Stimme. Er ist hektisch, redet schnell und springt von einem Gedanke zum nächsten. Lorenz Schreiber trägt zum kahlrasierten Kopf ein dünnes Brillengestell und ist stiller, aber sein Blick ist hellwach. Das Duo kennt sich bereits aus Studienzeiten. Beide studierten Architektur an der Technischen Universität Berlin. Sie wohnten, entwarfen und bastelten zusammen. Nebenher arbeitete Saygel beim Film und entwickelte das Set-Design für Filme wie Tom Tykwers “Lola rennt”. “Man fängt da ganz klassisch als Assistent des Assistenten an”, erzählt er. Glücklich war er nicht. “Man steckt da seine ganze kreative Energie und Motivation rein – und alles was bleibt, sind ein paar Videokassetten. Kunst ist für die Ewigkeit. Unsere Objekte sind immer mal wieder zu sehen – und werden auch besprochen. Es ist einfach schön ein sichtbares und physisches Resultat zu haben.”

Im Jahr 2001 lernten die Beiden dann Cosima von Bonin kennen. Sie suchte dringend jemanden, der für ihre Ausstellung “Bruder Poul sticht in See” zwei Katapulte produzierte. Saygel und Schreiber kamen, bauten – und von Bonin war glücklich. Durch sie lernte das Duo immer mehr Künstler kennen, die mal eine Zeichnung brauchten, Unterstützung bei einer Produktion oder beim Aufbau. “Wir sind ganz klar ein Dienstleister”, erklärt Saygel. “Und daran darf man auch nicht rütteln. Denn jeder Künstler könnte sich ja auch einfach irgendeinen Kunststudenten zum Assistenten nehmen. Aber da die meisten Assistenten semi-talentiert sind, begehren sie nach einem Jahr auf, weil sie zu wenig Ruhm ernten. Das ist genau das Problem der Künstler: Irgendwann nerven die Assistenten.” Und dann kommen Saygel & Schreiber zum Einsatz. Sie sind Dienstleister für Künstler, die nicht wie Olafur Eliasson eine eigene Werkstatt mit 28 Architekten unterhalten wollen. Sie übernehmen von der Produktion, über den Versand bis zum Aufbau die gesamte Organisation. “Es gibt ganz viele Kunstwerke, bei denen wir denken: Wow, tolle Idee! Aber wie das verarbeitet ist!” Saygel schüttelt den Kopf, während er spricht. “Bei Pigwelt Banana von Jason Rhoades fiel kürzlich die Plastikbanane ab. Und ich dachte nur: Wie kann man da nur so einen dämlichen Heißkleber benutzen. In solchen Fällen können wir uns wirklich nützlich machen.”

Seit zwei Jahren arbeitet das Duo nun in einem eigenen Ladenbüro in Berlin Mitte. Gut versteckt hinter efeuberankten Plattenbauen und Nachbarn, die neugierig über die rote Geranien-Front linsen. An ihrer Schaufensterscheibe klebt in feinen, goldenen Lettern das Logo “Saygel & Schreiber”. Sie stehen vor ihnen ihr Laptops, während das Telefon ständig klingelt. Monica Bonvicini braucht noch dringend eine Zeichnung für einen Kunst am Bau-Wettbewerb in Oslo. Bei einer Installation in der Sammlung Hoffmann ist eine Glühbirne kaputt gegangen. Der vietnamesische Künstler Danh Vo möchte die Hängung seiner neuen Arbeiten besprechen. Und der Berliner Künstler Christoph Keller schaut vorbei und braucht ein paar Material-Ratschläge. “Ruf mal bei Abstrakte Transparenz an. Das sind so Plexi-Nerds aus Hamburg”, rät ihm Saygel. Multi-Tasking gehört zum Alltag eines Kunstproduzenten. Meist arbeitet das Duo für Dutzende Künstler gleichzeitig. In diesem Monat sind es Cosima von Bonin, Ceal Floyer, Monica Bonvicini, Angela Bullock, Carsten Höller und Klaus Weber. Dazu realisieren sie noch eine Installation für das Ministerium für Arbeit und Soziales, eine schwerelose Kabine für das Moskauer Projekt “Zero Gravity” und nebenher haben sie noch das Badezimmer für den Rammstein-Bassisten geplant. Ihr Kapital sind gute Kontakte und Freunde: Glühbirnenhersteller in China, Glasbläser aus Murano, eine Schlosserei und Schreinerei in Berlin, “Plexi-Nerds” aus Hamburg, einen Möbeldesigner aus Barcelona und die Farben-Pulverbörse in der Schweiz.

“Manchmal gibt es auch Arbeiten, die will niemand machen”, meint Saygel. “Weil sie einfach zu teuer und aufwendig sind. Da kann der Künstler nur noch einen Handwerker im Vollrauch bequatschen, der ihn dafür aber auch bis an sein Lebensende hassen wird. Gerade junge Künstler haben da manchmal ganz falsche Vorstellungen. Vor kurzem wollte ein Künstler Figuren aus Hochofen-Schlacke. Dafür braucht ein Diamantbohrer acht Tage – und das kostet mindestens 10 000 Euro. Der Künstler dachte an 2000 Euro.” Unter 10 000 Euro Produktionskosten setzt sich das Duo eigentlich auch gar nicht mehr vor die Laptops. “Das lohnt sich einfach nicht, da bleiben gerade mal 2000 Euro für uns hängen. Aber der Aufwand ist genauso groß, wie bei einem 60 000 Euro-Projekt.” Und Attila Saygel hat da schon viele schlechte Erfahrungen gemacht. “Je größer die Galerie, desto schlechter die Zahlungsmoral. Manchmal fühlen wir uns schon wie eine Hobbybank. Wenn wir irgendwann einmal aufhören, dass ist dies der Grund.”

Und wenn das Material 10 000 Euro kostet und das Werk später für 100 000 Euro verkauft wird? “Der Kunstmarkt interessiert uns nicht. Da darf man auch nicht drüber nachdenken”, sagt Saygel bestimmt. “Ich sage immer: Sein Glück, hat mit unserem nichts zu tun. Und nur weil es dir besser geht, geht es uns nicht schlechter.” Und Schreiber ergänzt wieder: “Wenn wir etwas herstellen, ist das ein lackiertes Stück Metall und hat deshalb auch nur den Wert eines lackierten Stück Metalls. Und nicht den eines Kunstwerks. Es liegt nicht im Naturell des Dienstleisters, dass er an der Mehrwertschöpfung partizipiert. Aber die Künstler sind schon dankbar, öfters bekommen wir mal Kunstwerke geschenkt. Irgendwann wird es sicherlich die Sammlung “Saygel & Schreiber” geben.”

Kunst ist ihr Geschäft. Aber selbst als Künstler arbeiten, wollte das Duo nie. “Unser Mitteilungsbedürfnis ist sehr gering. Wir wollen der Welt gar nicht unsere Meinung erzählen. Und man fängt ja auch nicht als Dienstleister an, um als Hollywood-Star zu enden”, sagt Saygel. Nur einmal, da war die Versuchung zu groß. Als das Duo für das Karlsruher Zentrum für Kunst und Medien die Objekte von Carsten Höller und Björn Dahlem aufbaute, schummelten sie am letzten Tag ein eigenes Werk in die Ausstellung. “Während der gesamten Aufbauphase haben wir damit geliebäugelt. Uns fiel auf, dass bei jeder Produktion Dinge übrig bleiben, die vom Künstler in die Hand genommen und betrachtet werden, aber als Unzureichend befunden wurden. Dinge, die das Potential hatten Kunst zu werden, es aber doch nicht geworden sind.” Das Duo stellte also einen Mülleimer mit übrig gebliebenen Glühbirnen in eine Ecke und schrieb auf ein Post-It “Artists Unknown, Wrong Place, Wrong Time”. “Wir dachten am nächsten Tag ist es verschwunden”, sagt Saygel. Aber das Gegenteil geschah: Francesca von Habsburg kaufte die Arbeit für ihre Sammlung – und der Kurator des Palais de Tokyo war so begeistert, dass er sie in Paris ausstellte. “Wir wollten damit nichts erreichen und streben auch keine Karriere als Künstler an. Das war einfach die Lust sich auszudrücken. Ein kleines Statement eben.”

Update: Zweintopf

“The Terschelling Works”, 2014: Partyzelte ohne Haut


“ABC”, 2014: “Die Arbeit ist in Hikkaduwa Sri Lanka entstanden. Die öffentlichen Laternen sind mit Lichtschaltern versehen, so das sie von der Bevölkerung jeden Abend selbst ein und ausgeschaltet werden können. Wir haben die Laternen dazu benutzt das Morsealphabet zu senden.”


“2406079:Road to Nowhere”, 2012


“Same”, 2011: “Ein Moment der völligen Ruhe, der flüchtigen Erhabenheit über das Umgebende. Und alles Weltliche, das ständig auf uns hereinrieselt, das uns beeinflussen, überzeugen, instrumentieren soll. Wohin wir wollen, was wir tun und denken. Das Video zeigt ein simples Werbeelement im öffentlichen Raum. Den Kern seines Daseins bildet mechanische Bewegung. Daran, dass es seine Versprechungen hält, muss man glauben.”

Neue Arbeiten des Künstlerduos Eva & Gerhard Pichler aka Zweintopf. Via: Mail, thx!

Berlin Besetzt: interaktiver Stadtplan zu Berliner Hausbesetzungen


Foto: Michael Kipp/Umbruch-Bildarchiv (Räumung am Fränkelufer in Kreuzberg am 24. März 1981)


Foto: Ulrich Sauerwein/Umbruch-Bildarchiv („Bobby Sands Haus” in der Bülowstraße 89, ca.1981)

Großartig! Berlin Besetzt zeigt die Geschichte von Haus- und Platzbesetzungen in Berlin als Beispiel für selbstermächtigte Eingriffe von Protestbewegungen in den Stadtraum und das Stadtleben. Der interaktive Online-Stadtplan mit digitalem Archiv macht kollektive und selbstverwaltete Räume in der Stadt sichtbar. Die Karte zeigt den Berliner Stadtraum als Ergebnis von Aneignungskämpfen, an denen Hausbesetzungen einen (nicht zu unterschätzenden) Anteil haben. Mit Sicherheit ist diese Geschichte noch lange nicht fertig erzählt und wir freuen uns über Ergänzungen, Korrekturen und Material! Ein Projekt vom Pappsatt Medienkollektiv, reclaimyourcity.net und Eike Send, in Zusammenarbeit mit dem Papiertiger-Archiv, dem Umbruch-Foto-Archiv und azozomox.
(weiterlesen …)

Watchlist: Laurent Lacotte


“Encre, Papier, Colle”, 2014; Druckerschwärze, Papier, Kleber


“Sans titre”, 2014; Ohne Titel


“Camouflage”, 2014; 5 Models in “Ghillie Suit”, im Rahmen der Ausstellung “Camouflage”


“Last Lunch”, 2014; bemalte Holzbretter aus einer leerstehenden Kantine


“Un jour, quand je m’étais balancé”, 2014

Laurent Lacotte (Ex-Studio 21bis) ist jetzt solo unterwegs und hat schon wieder unglaublich viele fantastische Projekte realisiert. Sollte man unbedingt im Auge behalten… Via: Mail, merci!

Filippo Minelli: Geometry Of Silence

Das neue Postgraffiti-Recherche-Projekt des italienischen Künstlers Filippo Minelli: Geometry Of Silence. “Minelli spent two months researching in urban, suburban and rural areas of Seoul, Ansan, Incheon, Songdo and Daebudo looking for immediate elements of the landscape suggesting an idea of silence, focusing on the presence and absence of visual communication to identify silence as a way to temporary escape the mega-city lifestyle. From that research he extracted various standard dimensions and proportions of blank advertising-billboards that he used for the creation of artworks highlighting a ‘geometry of silence’, to visualize silence as a physical shape in the landscape of the Gyeonggi Province itself.” Außerdem ist gerade seine Monographie “Passings to presents” bei Onomatopee (25 Euro) erschienen.

Und sonst so? : 20. 07. 14


Foto: “LSD” von Clay Hickson. Aus dem Computer Virus Catalog, “illustrated guide to terrible computer viruses”. Via

* Knotenpunkt, das Urban Art Festival in Hamburg (2-5.10), in diesem Jahr u.a. mit 1010, Doppeldenk, Vermibus u.v.a. sucht noch 3 Künstler! “Wie im letzten Jahr werden wieder drei Plätze an Künstler vergeben, die sich beim Open Call bewerben. Für die Teilnahme können alle Künstler bis zum 23. Juli Künstlerinfos, Vita sowie drei Fotos von Werken, die beispielhaft für die Arbeit stehen, an application@knotenpunkt.net senden.”

* Wieviel verdienen Kuratoren eigentlich wirklich? Via

* Love it: Das Offline-Café Faraday in Vancouver. Via

* “Shazam” für Street Art: Mit der “Markr App” Murals erkennen lassen. Via

* Gregory Project: Wie aus Werbeflächen Wohnungen für Obdachlose werden sollen Via

* “Ohne das Backjumps Netzwerk aus Berlin wäre die Diskussion um Street Art nicht da, wo sie heute ist. Dieses Jahr wird Backjumps 20 Jahre alt und das soll gefeiert werden. Anlässlich des Jubiläums wird es ein großes Festival von Ende August bis Ende Oktober 2014 in Berlin geben. Um das große Jubiläum gebührend zu feiern, sucht Backjumps per Crowdfunding nach Unterstützern. Wer möchte, kann das Vorhaben auf indiegogo finanziell unterstützen. Als Dankeschön gibt es einige schöne und rare Fundstücke auf dem Backjumps-Archiv der letzten 20 Jahre.” Via

* No shit: Für den Besuch der Ausstellung “Toilet” bekommt man nen Kack-Hut und muss durch ein Klo rutschen

* Nicole Mieth und Jule Halsinger aus Berlin machen Plüschtiere aus den Vorlagen von Street Art und Graffiti. Via

* Koblenz ist deutsche Graffiti-Hauptstadt

* Ausstellungs-Tipp: Jürgen Große “The Art of Remark 2. Berlin: Gaze, Rohre und Objekte”, 30. Juni bis 24. Juli 2014, Tschechisches Zentrum Berlin

* Yeah: 3D-Drucker, Drohnen, Waffen, Party & das Internet: Das neue (Mai) Musikvideo von MIA

* Guardian: “Why digital matters“. Via: Laurence, merci!

* “Google Street Art Project“. Via

Juliane Springsguth & Florian Weil: “Travelling Plants”

Juliane Springsguth und Florian Weil schicken mit ihrem Projekt “Travelling Plants” Pflanzen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durch Berlin. Via

Watchlist: Tomáš Moravec


Video: “Pallet”, 2008: “The space between the tram tracks in Bratislava is 435 mm narrower than the gauge of tracks in Prague or Pilsen (1435 mm). The wooden europallet, a basic feature of any warehouse or storage hall, with its standartized 1200×800 mm dimensions, when modified can only run on the tracks in Bratislava. A new transport vehicle brings change into the spatial perspective of a passenger in motion and generally changes the life of the city, through which the pallet can run, guided by a map of the city lines.”


“Marked out”, 2008, “definition of the game in the inappropriate places”, with Matěj Al-Ali


“False grounds”, 2011, together with Matěj Al-Ali: “Visually expectable nonsense object in an unfinished building passages. Sliding excavation as a symbol of the constant transformation of the space. The planned choreography of everyday shift to another position.”


“White man disease”, 2008: “Images created by light in the public space.”


“Situation: Question of superficial affection”, 2013, “a processual series of sculptures that will be ‘served’ to the audience.”

Eine wunderbare Entdeckung: Der tschechische Künstler Tomáš Moravec. “Tomáš Moravec gained his Master in Arts (MgA.) at the intermedia department of Academy of Fine Arts in Prague, Czech Republic in 2012. His works could be described as “spatial situations”, mostly realized by means of object, video and installation. Interventional gesture, altered dispositions of surroundings, deflecting the viewers perspective, temporary objects or subtle installations are among the most significant points in his outcomes. The production of “change”, perceived both as a natural quality and the striving need, could be the unifiing subject matter of his previous works. Often realized common projects with Matěj Al-Ali, Petr Dub or Roman Štětina than promote the open space to thematize the artistic colaboration or react towards public and exhibition space.” Via: Mail, danke Robin!