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BorgmanLenk: “Tausend Meter”

“Die Künstler Anna Borgman und Candy Lenk nehmen den kommenden Jahrestag des Mauerfalls zum Anlass und stellen mit ihrer Installation “Tausend Meter” eine Stahlzaunanlage von 1000 m Länge als Reservoir im öffentlichen Raum bereit. Die Installation ist Teil des Urban Art Festival „Berlin Unlimited“ und Anfang Okt. im Stadtgarten Berlin Moabit zu sehen.
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On The Roofs: “What’s up Hong Kong?”

Das russische “Urban Skywalker”-Duo Vitaliy Raskalov & Vadim Makhorov alias On The Roofs bei ihrer neusten Aktion, ein Billboard-Hack in Hong Kong. Via: Marie, merci!

katharinajej: “true romance #10 – ich in Köln in mir”, 2014

Auf goldenen Schildern, kleinen Gedächtnistafeln, steht je ein Datum und ein Satz, eine Beschreibung eines Erlebnisses von katharinajej an unterschiedlichen Orten von Köln wie zum Beispiel: “9.2.2012 – Hier hat Tim auf mich gewartet”, “18.2.2012 – Hier hat mich ein Mann auf einen Bissen von seinem Mc Chicken eingeladen”, “1.6.2012 – Hier hat Johannes seinen Blazer ausgezogen, um mich zu wärmen”. Zu lesen ist von kleinen romantischen Alltagsmomenten, die einstmals an dem Ort passiert sind, an dem sie jetzt in Schildform hängen. Diese Momente, die normalerweise schnell vergessen werden, und im Alltagsgeschehen untergehen, erfahren eine Aufwertung: Sie wurden aufgeschrieben, auf goldene Schilder gedruckt und an Ort und Stelle aufgehängt. Ihre Dokumentation und Ausstellung macht jene Momente zu etwas Besonderem. Gleichzeitig werden einerseits, durch die Hängung der Schilder im Stadtraum, vergangene Ereignisse in der Stadt – unsichtbar für alle, die diese Momente nicht miterlebt haben – wieder sichtbar. Andererseits werden öffentliche Orte in Köln personalisiert, denn auf den Schildern sind private Ereignisse beschrieben, von nun an geteilt mit allen Menschen, die diese Orten passieren und die Schilder. Alltägliches wird Besonders, Unsichtbares Sichtbar und Persönliches Öffentlich. Ausgehend von der Arbeit “ich in Köln in mir” entwickelte katharinajej mit Kölnern im Rahmen von plan 14 parcours – Architektur im Kontext – eigene Zeichen, die ausgewählte biographische Ereignisse in der Stadt kennzeichnen. Durch die Setzung von persönlichen Markierungen in Köln wurde Raum angeeignet, personalisiert und neuer Raum kreiert.” Via: Mail

Narcelio Grud: “3D Free # Fruits”

“Free Fruits” – das neue, leckere Projekt des brasilianischen Künstlers Narcelio Grud. Via: Mail

Danke, OZ!

Oje, sniff, ein trauriger Tag: OZ ist tot! Er wurde beim Sprühen von einer S-Bahn erfasst und starb. Sven Stillich hat für die Taz Nord einen wunderschönen Nachruf geschrieben: “Was er dann sei? „Stadtgestalter“, hat er früher mal geantwortet, jetzt sagt er: „Vielleicht ein künstlerischer Schmierfink“, und lächelt. „Man will ja die Stadt auch ein bisschen mitgestalten. Und zwar nicht wie die Stadt Hamburg. Die ist zwar auch kreativ, in Wilhelmsburg oder in Barmbek, aber wenn du mal kreativ bist, dann dreht sie durch.“ Was er wolle? „Ich will Vielfalt statt einfältig, grau und monoton. Wenn man nicht kontert, dann ist es nur noch grau. Diese Werbefuzzis, die tun auch nichts anderes, als die ganze Stadt in Anspruch zu nehmen, ne? Da reden sie nicht von Verschandlung. Die Werbung, das ist für mich auch eine Art Faschismus mit immer wieder diesen schönen Menschen auf den Plakaten. Wenn da ein Graffiti dran ist, werden die Leute abgelenkt. Also muss alles sauber sein, völlig fanatisch graffitifrei. Die Leute sollen nicht abgelenkt werden von Leuten, die anders drauf sind. Die sollen alle gleichgeschaltet werden.“” Mehr? Das Buch “Free Oz” gibt es bei Assoziation A

Wiebke Grösch & Frank Metzger: “Baumhaus”

“Baumhaus” – die neue Arbeit von Wiebke Grösch & Frank Metzger: “Jeder Garten ist ein den Kräften der Natur abgetrotzter gestalteter Raum. An ihnen läßt sich ablesen, inwieweit der Mensch im Rahmen z. B. ästhetischer und ökonomischer Vorgaben in der Lage ist, in natürliche Prozesse einzugreifen. Unser Beitrag für die Ausstellung „draußen“ in Gießen (bis 9. Oktober) greift diese Idee auf. Er besteht in der Pflanzung einer sieben Meter hohen Platane auf dem Dach eines Wohnhochhauses. Dieses Gebäude gehört zu einer Gruppe von drei zwölfstöckigen Wohnhochhäusern aus den 1960er Jahren. Die Häuser ragen wie Fremdkörper aus dem sie umgebenden Baumbestand heraus, wodurch sich ein sehr eigentümliches Bild ergibt. Der für die Pflanzung des Baumes auf dem Dach betriebene Aufwand ist enorm. Seinem gewohnten Umfeld entnommen, benötigt der Baum zudem intensiver Pflege. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist das nicht begründbar. Dem Wirtschaftlichkeitsdenken wird hier ein Akt positiver Verschwendung entgegen gesetzt. Das ist das Signal, das der Baum – in Korrespondenz zu den Mobilfunk-Sendeanlagen auf den beiden benachbarten Häusern – in die Stadt hinaus schickt.” Via: Mail

Fra.Biancoshock: “Egocentric”

Eine neue Arbeit von Fra.Biancoshock für das Festival Nuart in Norwegen. Via: Mail

Alley of the Year: Guerrilla Gardening in Prag

Guerrilla Gardening in Prag: “The city of Prague placed 277 horrendous concrete flowerpots in its 5th district. The alleged purpose of this investment was to “reduce car emissions”. From the onset the entire business has raised suspicion. Deplorable design, excessive price and ambition that the flowerpots will be turned into advertising space suggest that we may observe yet another step of incompetent townhall, or in fact a corruption case.

Concrete flowerpots, each weighing several tons, were placed in public squares, on pavements and even lawns. In some cases, their sheer size and placement create insufficient space for baby carriages and people on wheelchairs to move along. The Prague townhall thus contributes to the already malfunctioning public space and stipulates visual pollution in the streets!

The majority of the flowerpots was originally placed in the historical conservation area. Upon refusal and fine from the NPU (National Heritage Institute) the townhall had them moved to the Lihovar station. This place is now “adorned” with dozens of concrete monsters, some of which are placed on lawns (a strange strategy how to “improve Prague environment”). The city cannot get rid of these flowerpots due to the fact that the investment was largely sponsored by the EU (out of the entire cost 20 million crowns, the EU supplied 16 million) and the “invested” money would have to be returned in case of abolishment of the project. Monthly maintenance of the flowerpots costs the city 90 thousand crowns per month.

“Alley of the Year” is an environmentalist direct action and a tongue-in-cheek happening of the AR collective formed by artists and activists. This guerilla-gardening project aims to heighten awareness of suspicious commissioning practices and absence of systematical planning of the public sector. We deem, that care about the environment must not be a populist gesture or means to tunnel subsidies! We support activists who, in past, formed protests or created happenings such as turning a flower box into a swimming pool or a giant ashtray. DIY (Do It Yourself) approach to solving local problems does not need to be approved by the institutions or legal in order to be successful!

The first round of protests to remove the plant boxes has been ignored. They were just moved to the more remote Lihovar area which has now become graveyard of flowerpots, money and the common sense! It is necessary to bring this problem to public attention once again!” Via: Mail

Update: Niels Post


“On Spam, Comment Spam”, 2014: Part of an ongoing series about the ubiquitous computer generated texts known as spam.

Niels Post war in San Francisco und spammt weiterhin die Städte, außerdem hat er eine neue Outdoor-Skulptur in Hastings (UK) realisiert. Via: Mail

Carlo Speranza: “Motel Burnout”

Lummerland ist abgebrannt. Die neue Installation von Carlo Speranza in Zürich. Via: Mail